Audi A3 Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 05/2004
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Summe aller Bewertungen
- Fahreigenschaften:
- Fahrkomfort:
- Qualität & Verarbeitung:
- Ausstattung:
- Platzangebot:
- Zuverlässigkeit:
- Anschaffungskosten:
- Haltungskosten:
Erfahrungsbericht von christoph200119
Feine Kompaktklasse
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hallo zusammen!
Ich bin seit kurzem Besitzer eines Audi A3 1,6 und möchte daher hier meine Eindrücke schildern.
Mein Bericht gliedert sich in folgende Kategorien:
1. Technische Daten
2. Fahrleistungen / Fahrverhalten
3. Innenraum
4. Kosten
5. Fazit
-----------------------------------------------------
-----------------------------------------------------
1. Technische Daten
-Vierzylinder Reihenmotor mit 1595 ccm Hubraum
-101 PS
-Verbrausangabe Audi: 7,6l / 100km
(bitte weiter unten Punkt 4 beachten!)
-Tankinhalt 55 Liter
-Beschleunigung 0 - 100 km/h: 11,0 Sekunden
-Kofferraumvolumen: 350 Liter
(bei umgeklappter Rücksitzbank 1100 Liter)
-Länge: 4,15 Meter, Breite: 1,74 Meter
-Gewicht: 1 165 kg
-----------------------------------------------------
2. Fahrleistungen/Fahrverhalten
Gleich zu Beginn möchte ich mit dem Vorurteil aufräumen, bei der 1,6 Liter Version handele es sich um eine Gurke. Richtig ist, dass man von 101 PS in Verbindung mit einem nicht gerade leichten Auto keine Wunderdinge erwarten kann. Für meinen Geschmack reicht diese Leistung allerdings völlig aus. Aufgrund der kurzen Getriebeübersetzung ist man bis etwa 80 km/h erstaunlich flott unterwegs. Darüber hinaus wird es logischerweise etwas zäher, bis sich dann der Motor bei etwa 130 km/h und knapp 4000 U/min wieder zu mehr Durchzug überreden lässt. Audi gibt für diese Motorisierung eine Höchstgeschwindigkeit von 188 km/h an, was mir realistisch erscheint. Eine Geschwindigkeit, bei der man sich im A 3 aufgrund des sehr sehr guten Fahrwerks noch ausgesprochen entspannt fühlt, womit ich beim Fahrverhalten wäre:
Hierzu nur soviel: Besser geht es vermutlich nicht. Ob trockene oder nasse Fahrbahn, der Audi lässt sich so schnell durch nichts aus der Ruhe bringen. Hier zeigen sich die Vorteile eines Fronttrieblers: Das Maximum, das sich der Wagen abringen lässt, ist ein leichtes Schieben über die Vorderachse, geht der Fahrer eine Kurve mal zu optimistisch an. Auch bei schnell gefahrenen Autobahnpassagen bleibt der Audi gelassen und man hat permanent das Gefühl, in einem wesentlich größeren Auto zu sitzen. Kurzum, eine wirklich runde Sache.
3. Innenraum
Nun komme ich zu einer weiteren, wenn nicht „der“ Schokoladenseite des Autos, nämlich dem Innenraum:
Das Cockpit ist meiner Meinung nach sehr gelungen. Alles ist da, wo es hingehört, die Bedienung ist sehr einfach, die Instrumente sehr gut ablesbar und der Platz auf den vorderen Sitzen mehr als ausreichend. Ich sitze bei einer Körpergröße von 1,90 Meter sehr entspannt, was auch an den hervorragenden Sitzen liegen mag. Aber auch hier bietet der A 3 aber noch Reserven, d. h. es könnten durchaus noch größere Fahrer in ihm Platz nehmen.
Die Materialauswahl ist vor allem in der Ausstattungslinie „Ambiente“ so hochwertig, dass man meinen könnte, man säße in einem Fahrzeug der oberen Mittelklasse. Es soll ja Leute geben, denen so etwas egal ist. Diesen empfehle ich, sich einen Renault Twingo zu kaufen. Der A3 Fahrer hingegen erfreut sich an einem nobel verkleideten Dachhimmel, an einem Lederlenkrad, an einem erstklassigen Soundsystem, usw. usw.
Nach all der Lobhudelei kann ich mir jedoch auch etwas Kritik nicht verkneifen:
Das sog. „Easy-Entry“ System, das Mitfahrern auf den hinteren Plätzen das Ein- bzw. Aussteigen durch das nach vorne Schwingen des kompletten Fahrer- bzw. Beifahrersitzes erleichtern soll, ist großgewachsenen Fahrern ein ständiges Ärgernis, weil die vorher genau justierte Kopfstütze jedes Mal gegen die Frontscheibe gedrückt wird und sich so verstellt.
Der Kofferraum bietet klassenübliche 350 Liter Stauraum, der jedoch aufgrund der relativ hohen Ladekante nur schwer zugänglich ist. Auch das Umklappen der Rücksitzbank wird durch einen ziemlich hakeligen Mechanismus erschwert.
4. Kosten
Der größte Kostenfaktor eines Autos ist meistens der Benzinverbrauch. Audi gibt für die 1,6 Liter Variante einen Verbrauch von 7,6 Liter an und gleich vorweg: Damit werden sie nicht hinkommen. Natürlich hängt der Verbrauch von vielen Faktoren ab, als da wären gefahrene Geschwindigkeit, Wettereinflüsse, Winter- od. Sommerbereifung, persönlicher Fahrstil, usw. Der angegebene Verbrauch lässt sich allenfalls auf der Landstraße und unter guten Bedingungen realisieren. Der Fahralltag bringt allerdings auch viel Stop and Go Verkehr, Autobahnfahrten, usw. mit sich. Auf den Punkt gebracht, durchschnittlich 8,5 bis 9 Liter rauchen durch den Auspuff, da kann man sich auf den Kopf stellen.
Die Kosten für Reifen (serienmäßig 15 Zoll 195er Reifen mit 60er Querschnitt) sowie für Inspektionen (ca. 150 EUR bei einem Wartungsintervall von 20 000 KM) halten sich erfreulicherweise im Rahmen.
Zu den Versicherungsprämien kann ich aufgrund der unterschiedlichen Regionalklassen nur wenig sagen, ich zahle momentan bei 60 % Haftpflicht sowie 100 % Vollkasko 850 EUR im Jahr.
5. Fazit:
Der A 3 ist ein überzeugendes Auto ohne große Schwächen.
Ich bin seit kurzem Besitzer eines Audi A3 1,6 und möchte daher hier meine Eindrücke schildern.
Mein Bericht gliedert sich in folgende Kategorien:
1. Technische Daten
2. Fahrleistungen / Fahrverhalten
3. Innenraum
4. Kosten
5. Fazit
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1. Technische Daten
-Vierzylinder Reihenmotor mit 1595 ccm Hubraum
-101 PS
-Verbrausangabe Audi: 7,6l / 100km
(bitte weiter unten Punkt 4 beachten!)
-Tankinhalt 55 Liter
-Beschleunigung 0 - 100 km/h: 11,0 Sekunden
-Kofferraumvolumen: 350 Liter
(bei umgeklappter Rücksitzbank 1100 Liter)
-Länge: 4,15 Meter, Breite: 1,74 Meter
-Gewicht: 1 165 kg
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2. Fahrleistungen/Fahrverhalten
Gleich zu Beginn möchte ich mit dem Vorurteil aufräumen, bei der 1,6 Liter Version handele es sich um eine Gurke. Richtig ist, dass man von 101 PS in Verbindung mit einem nicht gerade leichten Auto keine Wunderdinge erwarten kann. Für meinen Geschmack reicht diese Leistung allerdings völlig aus. Aufgrund der kurzen Getriebeübersetzung ist man bis etwa 80 km/h erstaunlich flott unterwegs. Darüber hinaus wird es logischerweise etwas zäher, bis sich dann der Motor bei etwa 130 km/h und knapp 4000 U/min wieder zu mehr Durchzug überreden lässt. Audi gibt für diese Motorisierung eine Höchstgeschwindigkeit von 188 km/h an, was mir realistisch erscheint. Eine Geschwindigkeit, bei der man sich im A 3 aufgrund des sehr sehr guten Fahrwerks noch ausgesprochen entspannt fühlt, womit ich beim Fahrverhalten wäre:
Hierzu nur soviel: Besser geht es vermutlich nicht. Ob trockene oder nasse Fahrbahn, der Audi lässt sich so schnell durch nichts aus der Ruhe bringen. Hier zeigen sich die Vorteile eines Fronttrieblers: Das Maximum, das sich der Wagen abringen lässt, ist ein leichtes Schieben über die Vorderachse, geht der Fahrer eine Kurve mal zu optimistisch an. Auch bei schnell gefahrenen Autobahnpassagen bleibt der Audi gelassen und man hat permanent das Gefühl, in einem wesentlich größeren Auto zu sitzen. Kurzum, eine wirklich runde Sache.
3. Innenraum
Nun komme ich zu einer weiteren, wenn nicht „der“ Schokoladenseite des Autos, nämlich dem Innenraum:
Das Cockpit ist meiner Meinung nach sehr gelungen. Alles ist da, wo es hingehört, die Bedienung ist sehr einfach, die Instrumente sehr gut ablesbar und der Platz auf den vorderen Sitzen mehr als ausreichend. Ich sitze bei einer Körpergröße von 1,90 Meter sehr entspannt, was auch an den hervorragenden Sitzen liegen mag. Aber auch hier bietet der A 3 aber noch Reserven, d. h. es könnten durchaus noch größere Fahrer in ihm Platz nehmen.
Die Materialauswahl ist vor allem in der Ausstattungslinie „Ambiente“ so hochwertig, dass man meinen könnte, man säße in einem Fahrzeug der oberen Mittelklasse. Es soll ja Leute geben, denen so etwas egal ist. Diesen empfehle ich, sich einen Renault Twingo zu kaufen. Der A3 Fahrer hingegen erfreut sich an einem nobel verkleideten Dachhimmel, an einem Lederlenkrad, an einem erstklassigen Soundsystem, usw. usw.
Nach all der Lobhudelei kann ich mir jedoch auch etwas Kritik nicht verkneifen:
Das sog. „Easy-Entry“ System, das Mitfahrern auf den hinteren Plätzen das Ein- bzw. Aussteigen durch das nach vorne Schwingen des kompletten Fahrer- bzw. Beifahrersitzes erleichtern soll, ist großgewachsenen Fahrern ein ständiges Ärgernis, weil die vorher genau justierte Kopfstütze jedes Mal gegen die Frontscheibe gedrückt wird und sich so verstellt.
Der Kofferraum bietet klassenübliche 350 Liter Stauraum, der jedoch aufgrund der relativ hohen Ladekante nur schwer zugänglich ist. Auch das Umklappen der Rücksitzbank wird durch einen ziemlich hakeligen Mechanismus erschwert.
4. Kosten
Der größte Kostenfaktor eines Autos ist meistens der Benzinverbrauch. Audi gibt für die 1,6 Liter Variante einen Verbrauch von 7,6 Liter an und gleich vorweg: Damit werden sie nicht hinkommen. Natürlich hängt der Verbrauch von vielen Faktoren ab, als da wären gefahrene Geschwindigkeit, Wettereinflüsse, Winter- od. Sommerbereifung, persönlicher Fahrstil, usw. Der angegebene Verbrauch lässt sich allenfalls auf der Landstraße und unter guten Bedingungen realisieren. Der Fahralltag bringt allerdings auch viel Stop and Go Verkehr, Autobahnfahrten, usw. mit sich. Auf den Punkt gebracht, durchschnittlich 8,5 bis 9 Liter rauchen durch den Auspuff, da kann man sich auf den Kopf stellen.
Die Kosten für Reifen (serienmäßig 15 Zoll 195er Reifen mit 60er Querschnitt) sowie für Inspektionen (ca. 150 EUR bei einem Wartungsintervall von 20 000 KM) halten sich erfreulicherweise im Rahmen.
Zu den Versicherungsprämien kann ich aufgrund der unterschiedlichen Regionalklassen nur wenig sagen, ich zahle momentan bei 60 % Haftpflicht sowie 100 % Vollkasko 850 EUR im Jahr.
5. Fazit:
Der A 3 ist ein überzeugendes Auto ohne große Schwächen.
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