Ayla und der Clan des Bären (Taschenbuch) / Jean M. Auel Testbericht
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Erfahrungsbericht von GAWOnline1983
Eine Reise in die Vergangenheit
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
I. Allgemeines
Lange Zeit sagte mir der Name Jean M. Auel überhaupt nichts. Eines Tages war ich dann in Darmstadt unterwegs und wollte mich mal wieder mit einer neuen Ladung Bücher eindecken, als ich eine (jetzt ehemalige) Schulkameradin getroffen habe, die mit dem dritten Band der Saga in der Hand in der Gegend rumstand. Wir haben uns dann erst einmal gegenseitig ein paar Tips gegeben, was man denn so lesen könnte (wir hatten ja genug Zeit, das schriftliche Abi war rum ;-)) und ich wurde dann auf Jean M. Auel neugierig und nahm mir gleich mal den ersten Band "Ayla und der Clan des Bären" mit. Mittlerweile warte ich nun gespannt auf den sechsten Teil und hoffe, er lässt diesmal nicht wieder so lange auf sich warten, wie der fünfte Band.
Ihr bekommt von mir erst den gewohnten Kurzüberblick über den Inhalt des Buches, bevor ihr euch in dem darauf folgenden Punkt näher über den Verlauf der Geschichte und die Charaktere informieren könnt. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen, hoffe euch gefällt mein Bericht und ihr greift eventuell doch zu diesem Buch. Und natürlich freue mich auch wieder auf eure Bewertungen und Kommentare! :)
II. Kurzinhalt
Ayla verliert bei einem Erdbeben ihre Familie und wird von umherziehenden Neandertalern aufgenommen. Kurze Zeit erlebt sie etwas Glück...
III. Inhalt
Ayla verliert bei einem Erdbeben ihre Familie und flüchtet sich schließlich vor einem Höhlenlöwen. Dabei kommt sie nur knapp mit dem Leben davon. Schwer verletzt und schon halb verhungert wird sie schließlich von einer umherziehenden Neandertaler-Sippe entdeckt und aufgenommen. Die Medizinfrau Iza trägt sie mit sich, bis sie schließlich einen geeigneten Ort finden, um sich niederzulassen.
Gemeinsam mit ihrem Bruder Creb bringt sie Ayla, nachdem diese genesen ist, die Zeichensprache bei. Trotz ihres anderen Aussehens schließlich Ayla Iza und den an Behinderungen leidenden Creb sofort ins Herz. Doch Ayla stellt in gewisser Weise auch eine Bedrohung für den Clan da, da sie immer mächtiger wird.
Die Situation droht zu eskalieren, als Ayla immer älter wird und besonders Broud, der Sohn des Anführers Brun, sein Recht an Ayla fordert und diese vergewaltigt...
IV. Meine Meinung
„Ayla und der Clan des Bären“ habe ich verschlungen – bereits zu Beginn fesselte mich der Bericht der kleinen Ayla, die von einem Höhlenlöwen schwer verletzt wird. Gerade die darauf folgende Konfrontation zweier verschiedener Menschenrassen ist sehr spannnend und interessant geschildert.
Eine Verständigung ist zunächst nicht möglich, doch Ayla wird als sehr willensstarke Persönlichkeit dargestellt, die es auch mit der Zeit lernt, sich gegen die Männer des Stammes durchzusetzen. Eine Lehrmutter ist ihr immer Iza, doch auch Creb hat sie sehr ins Herz geschlossen. Die Beziehung der drei wird sehr warmherzig und gefühlvoll geschildert, was man auch beim Lesen spürt.
Manche mögen der Autorin Detailfreudigkeit vorwerfen, was zum Beispiel Landschaftsbeschreibungen angeht, doch gerade finde ich auch diese "leisen Töne" in Büchern sehr sehr wichtig und sie gehören für mich neben der Haupthandlung dazu. Ich kann mich ohne diese Beschreibungen überhaupt nicht in ein Buch hineinversetzen. Man kann quasi sagen, dass sich das Buch erst somit zu einem einheitlichen Ganzen zusammenfügt.
Neben der Lebensgeschichte der Neandertaler, die sehr viele historisch interessante Details birgt, wird die Spannung des Buches durch die Konfrontationen von Ayla mit dem Stamm, speziell mit Broud, vorangetrieben. Neben dem Interesse, etwas über die damalige Zeit zu erfahren, möchte man auch unbedingt wissen, welches Schicksal Ayla nun ereilen wird. Besonders ihr Charakter ist im Übrigen sehr sehr gut und glaubwürdig geschildert, so dass man sich sehr gut in sie hineinversetzen und ihre Gefühle nachempfinden kann.
Das Ende des Buches macht Lust auf mehr und man freut sich schon auf die Fortsetzung, die ich mir damals natürlich auch gleich zulegte. Ich kann doch nicht ohne Lesestoff sein *lach*
Kurz zusammengefasst kann ich dieses Buch wirklich nur jedem empfehlen, der sich etwas für das Urzeitliche interessiert. Ein Tipp in diesem Zusammenhang – wer nun auch schon ungeduldig auf den sechsten Band der Saga wartet – sind die beiden Bücher von Brenda Gates Smith, welche sich mit einem ähnlichen Thema beschäftigen und ich würde sie auf eine Ebene mit Jean M. Auels Reihe um Jondalar und Ayla stellen.
V. Das Buch
- Titel: „Ayla und der Clan des Bären“
- Deutsche Erstveröffentlichung 1981
- Originaltitel, Erscheinungsdatum: „The Clan of the Cave Bear“ im Jahr 1980
- Übersetzung: Mechthild Sandberg
- Seitenanzahl: 605 Seiten
- ISBN: 3-453-21525-7
- Preis: 9,95 Euro
VI. Die Autorin (Quelle: Autoreninfo in „Ayla und das Tal der Pferde“)
Die Autorin wurde im Jahr 1936 in Chicago geboren. Bevor sie sich der Schriftstellerei zuwandte, arbeitete sie nach ihrem Universitätsabschluss zunächst als Kreditmanagerin. Für ihre Reihe um Ayla und Jondalar nahm sie zum Beispiel an Überlebenstrainings nach dem Vorbild von Urmenschen teil und reiste an Orten prähistorischer Fundstätten.
VII. Mehr von Jean M. Auel
1. Ayla und der Clan des Bären
2. Ayla und das Tal der Pferde
3. Ayla und die Mammutjäger
4. Ayla und das Tal der großen Mutter
5. Ayla und der Stein des Feuers
(copyright by Laura Thoma, März 2004 – laurathoma @ yopi & ciao)
Lange Zeit sagte mir der Name Jean M. Auel überhaupt nichts. Eines Tages war ich dann in Darmstadt unterwegs und wollte mich mal wieder mit einer neuen Ladung Bücher eindecken, als ich eine (jetzt ehemalige) Schulkameradin getroffen habe, die mit dem dritten Band der Saga in der Hand in der Gegend rumstand. Wir haben uns dann erst einmal gegenseitig ein paar Tips gegeben, was man denn so lesen könnte (wir hatten ja genug Zeit, das schriftliche Abi war rum ;-)) und ich wurde dann auf Jean M. Auel neugierig und nahm mir gleich mal den ersten Band "Ayla und der Clan des Bären" mit. Mittlerweile warte ich nun gespannt auf den sechsten Teil und hoffe, er lässt diesmal nicht wieder so lange auf sich warten, wie der fünfte Band.
Ihr bekommt von mir erst den gewohnten Kurzüberblick über den Inhalt des Buches, bevor ihr euch in dem darauf folgenden Punkt näher über den Verlauf der Geschichte und die Charaktere informieren könnt. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen, hoffe euch gefällt mein Bericht und ihr greift eventuell doch zu diesem Buch. Und natürlich freue mich auch wieder auf eure Bewertungen und Kommentare! :)
II. Kurzinhalt
Ayla verliert bei einem Erdbeben ihre Familie und wird von umherziehenden Neandertalern aufgenommen. Kurze Zeit erlebt sie etwas Glück...
III. Inhalt
Ayla verliert bei einem Erdbeben ihre Familie und flüchtet sich schließlich vor einem Höhlenlöwen. Dabei kommt sie nur knapp mit dem Leben davon. Schwer verletzt und schon halb verhungert wird sie schließlich von einer umherziehenden Neandertaler-Sippe entdeckt und aufgenommen. Die Medizinfrau Iza trägt sie mit sich, bis sie schließlich einen geeigneten Ort finden, um sich niederzulassen.
Gemeinsam mit ihrem Bruder Creb bringt sie Ayla, nachdem diese genesen ist, die Zeichensprache bei. Trotz ihres anderen Aussehens schließlich Ayla Iza und den an Behinderungen leidenden Creb sofort ins Herz. Doch Ayla stellt in gewisser Weise auch eine Bedrohung für den Clan da, da sie immer mächtiger wird.
Die Situation droht zu eskalieren, als Ayla immer älter wird und besonders Broud, der Sohn des Anführers Brun, sein Recht an Ayla fordert und diese vergewaltigt...
IV. Meine Meinung
„Ayla und der Clan des Bären“ habe ich verschlungen – bereits zu Beginn fesselte mich der Bericht der kleinen Ayla, die von einem Höhlenlöwen schwer verletzt wird. Gerade die darauf folgende Konfrontation zweier verschiedener Menschenrassen ist sehr spannnend und interessant geschildert.
Eine Verständigung ist zunächst nicht möglich, doch Ayla wird als sehr willensstarke Persönlichkeit dargestellt, die es auch mit der Zeit lernt, sich gegen die Männer des Stammes durchzusetzen. Eine Lehrmutter ist ihr immer Iza, doch auch Creb hat sie sehr ins Herz geschlossen. Die Beziehung der drei wird sehr warmherzig und gefühlvoll geschildert, was man auch beim Lesen spürt.
Manche mögen der Autorin Detailfreudigkeit vorwerfen, was zum Beispiel Landschaftsbeschreibungen angeht, doch gerade finde ich auch diese "leisen Töne" in Büchern sehr sehr wichtig und sie gehören für mich neben der Haupthandlung dazu. Ich kann mich ohne diese Beschreibungen überhaupt nicht in ein Buch hineinversetzen. Man kann quasi sagen, dass sich das Buch erst somit zu einem einheitlichen Ganzen zusammenfügt.
Neben der Lebensgeschichte der Neandertaler, die sehr viele historisch interessante Details birgt, wird die Spannung des Buches durch die Konfrontationen von Ayla mit dem Stamm, speziell mit Broud, vorangetrieben. Neben dem Interesse, etwas über die damalige Zeit zu erfahren, möchte man auch unbedingt wissen, welches Schicksal Ayla nun ereilen wird. Besonders ihr Charakter ist im Übrigen sehr sehr gut und glaubwürdig geschildert, so dass man sich sehr gut in sie hineinversetzen und ihre Gefühle nachempfinden kann.
Das Ende des Buches macht Lust auf mehr und man freut sich schon auf die Fortsetzung, die ich mir damals natürlich auch gleich zulegte. Ich kann doch nicht ohne Lesestoff sein *lach*
Kurz zusammengefasst kann ich dieses Buch wirklich nur jedem empfehlen, der sich etwas für das Urzeitliche interessiert. Ein Tipp in diesem Zusammenhang – wer nun auch schon ungeduldig auf den sechsten Band der Saga wartet – sind die beiden Bücher von Brenda Gates Smith, welche sich mit einem ähnlichen Thema beschäftigen und ich würde sie auf eine Ebene mit Jean M. Auels Reihe um Jondalar und Ayla stellen.
V. Das Buch
- Titel: „Ayla und der Clan des Bären“
- Deutsche Erstveröffentlichung 1981
- Originaltitel, Erscheinungsdatum: „The Clan of the Cave Bear“ im Jahr 1980
- Übersetzung: Mechthild Sandberg
- Seitenanzahl: 605 Seiten
- ISBN: 3-453-21525-7
- Preis: 9,95 Euro
VI. Die Autorin (Quelle: Autoreninfo in „Ayla und das Tal der Pferde“)
Die Autorin wurde im Jahr 1936 in Chicago geboren. Bevor sie sich der Schriftstellerei zuwandte, arbeitete sie nach ihrem Universitätsabschluss zunächst als Kreditmanagerin. Für ihre Reihe um Ayla und Jondalar nahm sie zum Beispiel an Überlebenstrainings nach dem Vorbild von Urmenschen teil und reiste an Orten prähistorischer Fundstätten.
VII. Mehr von Jean M. Auel
1. Ayla und der Clan des Bären
2. Ayla und das Tal der Pferde
3. Ayla und die Mammutjäger
4. Ayla und das Tal der großen Mutter
5. Ayla und der Stein des Feuers
(copyright by Laura Thoma, März 2004 – laurathoma @ yopi & ciao)
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