Aufbesserung des Taschengeldes - Tipps & Tricks Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Erfahrungsbericht von meridian_star
Stipendium gesucht? Ein Auswahlwochenende bei der Studienstiftung des dt. Volkes e. V.
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Jede Schule kann einen ihrer Abiturienten jährlich für die Studienstiftung des deutschen Volkes e. V. vorschlagen.
Hier ein kleiner Bericht, wie es dann bei mir weiterging.
Zunächst erst einmal brauchte ich von einem Lehrer eine Referenz und ich mußte selbst einen ausführlichen Lebenslauf mit Hobbys und besonderen Leistungen schreiben.
Dann wurden alle Bewerber zu einem Auswahlwochenende eingeladen (im Oktober, also nach Studienbeginn).
Dieses fand in einer Pension statt und dauerte von Freitag abend bis Sonntag nachmittag. In meiner Gruppe waren 50 junge Leute, jeweils zur Hälfte weiblich und männlich. Wir wurden noch mal in kleinere Gruppen aufgesplittet.
Jedes Mitglied einer solchen kleinen Gruppe mußte einen kurzen Vortrag halten (zu seinem eigenen Fachgebiet oder einem anderen Thema), dass so gestaltet sein mußte, dass man darüber diskutieren konnte. Dabei wurde man von einer Person aus dem Auswahlkomitee \"überwacht\". Leider kenne ich die genauen Kriterien nicht, aber sicherlich wurde die Art des Vortrags oder zum Beispiel die Diskussionsfähigkeit bewertet.
Außerdem gab es zwei Einzelgespräche mit zwei verschiedenen Juroren, denen man per Losverfahren zugeteilt wurde. Wie genau die abliefen, blieb dem Interviewer vorbehalten. Aber Fragen zum gewählten Studiengang und über Hobbys, außerschulische Aktivitäten etc. waren dabei.
Mein erstes Gespräch lief nicht sehr gut, der Interviewer war mir unsympathisch und seine Fragen waren nicht besonders klug gewählt. So wollte er zum Beispiel nach nur sechs Wochen Psychologie-Studium eine Einschätzung zum Ablauf dieses Wochenendes haben. Das konnte ich damals natürlich noch nicht beantworten. Das zweite Gespräch dagegen lief gut und die Atmosphäre war wesentlich lockerer.
Am Sonntag schließlich wurden alle Werte zusammengerechnet und eine Grenze (ich glaube 20 Punkte) gesetzt. Alle, die darüber waren, sollten das Stipendium bekommen, die anderen nicht. Die Zahl der Stipendiaten war also nicht vorher festgelegt.
Die schriftliche Benachrichtigung fand etwa eine Woche später statt.
Einige Zahlen:
Circa 25% derer, die vorgeschlagen werden, erhalten das Stipendium. Auch wenn gesagt wird, dass es keine geschlechtliche oder fachliche Bevorzugung gibt, fällt doch auf, dass die meisten endgültigen Stipendiaten männlich sind und ein natur- oder ingenieurwissenschaftliches Studium vor sich haben (aus der Statistik, die vor Ort auslag, entnommen).
Die Vergütung besteht in der anfänglichen Probezeit bis zum Vordiplom auf jeden Fall in einem Büchergeld und einem evtl. zusätzlichen Betrag, der vom Verdienst der Eltern abhängig ist. Das Vordiplom sollte mit \"gut\" bestanden werden, semesterweise sind kurze Berichte abzugeben. Dafür gibt es neben dem Geld noch Sommerkurse und Treffen mit anderen Geförderten. Auch die Förderung eines Promotionsstudiums ist möglich.
Mein Auswahlverfahren fand bereits 1998 statt, manche dieser Informationen können also überholt sein. Das Wochenende habe ich sowohl als anstrengende erlebt, als auch als eine schöne Art, viele Leute kennenzulernen. Ich habe das Stipendium letztlich nicht bekommen, aber den Versuch ist es allemal wert!
Hier ein kleiner Bericht, wie es dann bei mir weiterging.
Zunächst erst einmal brauchte ich von einem Lehrer eine Referenz und ich mußte selbst einen ausführlichen Lebenslauf mit Hobbys und besonderen Leistungen schreiben.
Dann wurden alle Bewerber zu einem Auswahlwochenende eingeladen (im Oktober, also nach Studienbeginn).
Dieses fand in einer Pension statt und dauerte von Freitag abend bis Sonntag nachmittag. In meiner Gruppe waren 50 junge Leute, jeweils zur Hälfte weiblich und männlich. Wir wurden noch mal in kleinere Gruppen aufgesplittet.
Jedes Mitglied einer solchen kleinen Gruppe mußte einen kurzen Vortrag halten (zu seinem eigenen Fachgebiet oder einem anderen Thema), dass so gestaltet sein mußte, dass man darüber diskutieren konnte. Dabei wurde man von einer Person aus dem Auswahlkomitee \"überwacht\". Leider kenne ich die genauen Kriterien nicht, aber sicherlich wurde die Art des Vortrags oder zum Beispiel die Diskussionsfähigkeit bewertet.
Außerdem gab es zwei Einzelgespräche mit zwei verschiedenen Juroren, denen man per Losverfahren zugeteilt wurde. Wie genau die abliefen, blieb dem Interviewer vorbehalten. Aber Fragen zum gewählten Studiengang und über Hobbys, außerschulische Aktivitäten etc. waren dabei.
Mein erstes Gespräch lief nicht sehr gut, der Interviewer war mir unsympathisch und seine Fragen waren nicht besonders klug gewählt. So wollte er zum Beispiel nach nur sechs Wochen Psychologie-Studium eine Einschätzung zum Ablauf dieses Wochenendes haben. Das konnte ich damals natürlich noch nicht beantworten. Das zweite Gespräch dagegen lief gut und die Atmosphäre war wesentlich lockerer.
Am Sonntag schließlich wurden alle Werte zusammengerechnet und eine Grenze (ich glaube 20 Punkte) gesetzt. Alle, die darüber waren, sollten das Stipendium bekommen, die anderen nicht. Die Zahl der Stipendiaten war also nicht vorher festgelegt.
Die schriftliche Benachrichtigung fand etwa eine Woche später statt.
Einige Zahlen:
Circa 25% derer, die vorgeschlagen werden, erhalten das Stipendium. Auch wenn gesagt wird, dass es keine geschlechtliche oder fachliche Bevorzugung gibt, fällt doch auf, dass die meisten endgültigen Stipendiaten männlich sind und ein natur- oder ingenieurwissenschaftliches Studium vor sich haben (aus der Statistik, die vor Ort auslag, entnommen).
Die Vergütung besteht in der anfänglichen Probezeit bis zum Vordiplom auf jeden Fall in einem Büchergeld und einem evtl. zusätzlichen Betrag, der vom Verdienst der Eltern abhängig ist. Das Vordiplom sollte mit \"gut\" bestanden werden, semesterweise sind kurze Berichte abzugeben. Dafür gibt es neben dem Geld noch Sommerkurse und Treffen mit anderen Geförderten. Auch die Förderung eines Promotionsstudiums ist möglich.
Mein Auswahlverfahren fand bereits 1998 statt, manche dieser Informationen können also überholt sein. Das Wochenende habe ich sowohl als anstrengende erlebt, als auch als eine schöne Art, viele Leute kennenzulernen. Ich habe das Stipendium letztlich nicht bekommen, aber den Versuch ist es allemal wert!
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