Erfahrungsbericht von janie22
Meine Erfahrungen mit der Krankheit
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Also Betroffe war ich richtig froh, dass ich die Kategorie hier gefunden habe! Ich selbst habe ADS, bin aber noch nicht in Behandlung, weil ich mich immer darum gedrückt habe (Bin blöd oder???)
ADS = Aumerksamkeitdefizitssyndrom.
Ich finde, ADS kann je nach Schwere der Krankheit sehr schlimm für die Betroffenen sein. Wie schwer die Krankheit bei mir zugeschlagen hat, weiß ich nicht. Ich habe ja keine Vergleichsmöglichkeiten.
Vor 2 Jahren war ich beim Arzt, weil ich starke Konzentrtions- und Gedächtinisstörungen hatte. Die Veranlassung zum Arzt zu gehen hatte ich, weil ich kurz vor den Abiturprüfungen stand und ich große Probleme hatte, den Stoff ersten in meine Kopf zu bekommen und auch ihn dort zu behalten.
Auch schon als Kind hatte ich diese Probleme, welche ich aber nie als so schlimm empfand wie zu diesem Zeitpunkt. Ich sah mein Abitur wirklich in Gefahr, weil ich viele schlechte Noten bekam. Und das wo ich einen IQ von 135 habe. Man möchte glauben, dass ein Mensch mit solch einem IQ auch etwas damit anzufangen weiss. Aber ich schrieb in sehr vielen Fächern schlechte Noten.
Aber kommen wir wieder zum Arzt. Ich dachte damals, die Probleme hingen mit der Migräne zusammen, die ich oft hatte und auch immer noch habe. Aber wie ich nun weiss hatte die Migräne damit nichts zu tun.
Mein Hausarzt sachickte mich also zum Neurologen, der meine Hirnströme messen sollte um heraus zu finden, ob das Prblem physiologisch ist oder nicht. Dieser konnte aber nichts feststellen und schickte mich zum Psychologen.
Dieser offenbarte mir nun, dass ich ADS habe und dass die Krankheit gut in den Griff zu bekommen ist. Ich würde Medikamente bekommen und bestimmte Therapiemaßnahmen mitmachen müssen ... auf welche mein Psychologe damals nicht näher einging. Das Problem an der Sache war nur, dass meine erste Sitzung er in einem halben Jahr sein sollte. Zu dem Zeitpunkt konnte ich aber nicht kommen und wollte einen neuen Termin ausmachen. Dieser wäre wieder erst ein halbes Jahr später gewesen :-(
Da habe ich mir gesagt, dass ich auch selbst damit klar komme. Mein Abitur habe ich geschafft und somit hatte ich keinen Grund wieder inzugehen :-(
Aber nun sind die Symptome wieder sehr stark und ich bin mitte im Studium.
Und nun will ich euch etwas über die Symptome erzählen:
Ich habe wie gesagt, starke Konzewntrationsstörungen. In den Vorlesungen bekomme ich kaum etwas mit, was dauerhaft in meinem Kopf hängen bleibt. Also muss ich mir alles in schwerstarbeit zu Hause selbst aus den Skripten ausarbeiten.
Ich lasse sehr schnell ablenken. Ich kann zum Beispiel nicht in Ruhe fernsehen, wenn irgendjemand Geräusche macht oder etwas sagt. Dann kann ich mich nich auf den Film konzentrieren und ich bekomme nichts mehr mit. So ist es bei allem was ich mache.
Ich habe auch kein Liueblingshobbie, weil meine Interessen sich dauernd ändern. Ich springe von´dem einen zum anderen. Ich habe nicht lange Spass an etwas. Egal was es ist, ich verliere sehr schnell die Lust daran.
Ich habe einen extrem starken Bewegungsdrang. Ich muss immer etwas zu tun haben, sonst ist mir langweilig. Also bin ich immer zappelig und spiele dauernd an etwas herum. Ich habe immer ein Gefühl im Bauch, dass irgendetwas fehlt, das sich irgendetwas tun, essen oder haben möchte. Aber icxh weiss nie was es ist. Ich kann nachts nur schlecht einschlafen. Meist brauche ich zwischen einer halben und einer Stunde um endlich in das Land der Träume zu gleiten. Aber daran habe ich mich im Laufe der Jahre gewöhnt. Dafür habe ich tagsüber dauernd Phasen in denne ich auf der Stelle einschlafen könnte. Egal wie leang ich in der Ncht geschlafen habe, ich bin tagsüber dauernd müde. Leider verträgt sich das mit meinem Bewegungsdrang nicht so. Deshalb fühle ich mich immer irgendwei unwohl und unausgefüllt.
Auch mein Gefühlsleben leidet stark unter der Krankheit. Ich schwanke dauernd zwische Euphorie, Aggression und Depression. Meine Mitmenschen und auch ich leiden oft stark darunter. Sehr oft habe ich das Gefühl einfach heulen zu wollen und ich weiss nicht warum. Ich bin eifach nur unglaublich traurig - ohne Grund. Ich kann einfach keine Kritik vertragen und auch gute Ratschläge lösen bei mir Aggressionsverhalten aus. Ich kann es nicht vertragen, wenn ich nicht meinen Kopf durchsetzen kann. Um es genau zu sagen, ich bin oft wie ein kleines Kind.
Ich finde es ja schön manchmal kindisch zu sein, aber das ist mir zu extrem. Und ich kann nichts dagegen tun. Ich komme gegen meine Gefühle nicht an und kann sie nicht beherrschen. das verstehen viele Leute nicht. Ich sehe es aber auch nicht ein, jedem meine Krankheit auf die Nase binden zu müssen. Es geht keinen was an und ich will auch nicht alles auf die Krankheit schieben.
Ich bin auch sehr uneigenständig. Ich kann schlecht Entscheidungen selbst treffen. Entweder tu ich es und mache in meiner Impulsivtät wieder das falsch oder ich habe dauernd zweifel und überlasse die Entscheidungen lieber anderen.
Ich lerne auch ungern neue Menschen treffen und viele die ich kennenlerne haben Probleme mit meiner Impulsiven Art. Ich sage auch immer was mir in den Kopf kommt. Ich denke nicht über die Folgen nach, sonder ich sage es einfach. Ich schffe es auch nicht über etwas vorher nachzudenken. Es rutscht mir einfach raus. Genau das handelt mir auch oft bei anderen Menschen Minuspunkte ein. ICh wirke in den Augen anderer taktlos, schlecht erzogen und ohne Manieren.
Naja ... es gibt noch einiges mehr, aber mir fällt im Moment auch nicht mehr ein.
Wer mehr über die Krankheit erfahren möchte der schaut mal bei www.adhs.de vorbei. Dort kann man viel über die Krankheit erfahren.
Zu den Bahndlungsmethoden kann ich nicht viel sagen, da ich mich erst wieder um einen Termin gekümmert habe und mein Behandlung erst demnächst beginnt. Eins kann ich aber sagen ... ich werde wahrscheinlich Ritalin bekommen - ein Medikament welches leider aber auch starke Nebenwirkungen hat. Ich hoffe aber dass es sich wenigsten lohnt.
Vielleicht halte ich euch während meiner Behandlung noch auf dem Laufenden.
Bis dahin wünsche ich euch ein schönes Leben und viel Spass bei YOPI!
Liebe Grüße Janie!
ADS = Aumerksamkeitdefizitssyndrom.
Ich finde, ADS kann je nach Schwere der Krankheit sehr schlimm für die Betroffenen sein. Wie schwer die Krankheit bei mir zugeschlagen hat, weiß ich nicht. Ich habe ja keine Vergleichsmöglichkeiten.
Vor 2 Jahren war ich beim Arzt, weil ich starke Konzentrtions- und Gedächtinisstörungen hatte. Die Veranlassung zum Arzt zu gehen hatte ich, weil ich kurz vor den Abiturprüfungen stand und ich große Probleme hatte, den Stoff ersten in meine Kopf zu bekommen und auch ihn dort zu behalten.
Auch schon als Kind hatte ich diese Probleme, welche ich aber nie als so schlimm empfand wie zu diesem Zeitpunkt. Ich sah mein Abitur wirklich in Gefahr, weil ich viele schlechte Noten bekam. Und das wo ich einen IQ von 135 habe. Man möchte glauben, dass ein Mensch mit solch einem IQ auch etwas damit anzufangen weiss. Aber ich schrieb in sehr vielen Fächern schlechte Noten.
Aber kommen wir wieder zum Arzt. Ich dachte damals, die Probleme hingen mit der Migräne zusammen, die ich oft hatte und auch immer noch habe. Aber wie ich nun weiss hatte die Migräne damit nichts zu tun.
Mein Hausarzt sachickte mich also zum Neurologen, der meine Hirnströme messen sollte um heraus zu finden, ob das Prblem physiologisch ist oder nicht. Dieser konnte aber nichts feststellen und schickte mich zum Psychologen.
Dieser offenbarte mir nun, dass ich ADS habe und dass die Krankheit gut in den Griff zu bekommen ist. Ich würde Medikamente bekommen und bestimmte Therapiemaßnahmen mitmachen müssen ... auf welche mein Psychologe damals nicht näher einging. Das Problem an der Sache war nur, dass meine erste Sitzung er in einem halben Jahr sein sollte. Zu dem Zeitpunkt konnte ich aber nicht kommen und wollte einen neuen Termin ausmachen. Dieser wäre wieder erst ein halbes Jahr später gewesen :-(
Da habe ich mir gesagt, dass ich auch selbst damit klar komme. Mein Abitur habe ich geschafft und somit hatte ich keinen Grund wieder inzugehen :-(
Aber nun sind die Symptome wieder sehr stark und ich bin mitte im Studium.
Und nun will ich euch etwas über die Symptome erzählen:
Ich habe wie gesagt, starke Konzewntrationsstörungen. In den Vorlesungen bekomme ich kaum etwas mit, was dauerhaft in meinem Kopf hängen bleibt. Also muss ich mir alles in schwerstarbeit zu Hause selbst aus den Skripten ausarbeiten.
Ich lasse sehr schnell ablenken. Ich kann zum Beispiel nicht in Ruhe fernsehen, wenn irgendjemand Geräusche macht oder etwas sagt. Dann kann ich mich nich auf den Film konzentrieren und ich bekomme nichts mehr mit. So ist es bei allem was ich mache.
Ich habe auch kein Liueblingshobbie, weil meine Interessen sich dauernd ändern. Ich springe von´dem einen zum anderen. Ich habe nicht lange Spass an etwas. Egal was es ist, ich verliere sehr schnell die Lust daran.
Ich habe einen extrem starken Bewegungsdrang. Ich muss immer etwas zu tun haben, sonst ist mir langweilig. Also bin ich immer zappelig und spiele dauernd an etwas herum. Ich habe immer ein Gefühl im Bauch, dass irgendetwas fehlt, das sich irgendetwas tun, essen oder haben möchte. Aber icxh weiss nie was es ist. Ich kann nachts nur schlecht einschlafen. Meist brauche ich zwischen einer halben und einer Stunde um endlich in das Land der Träume zu gleiten. Aber daran habe ich mich im Laufe der Jahre gewöhnt. Dafür habe ich tagsüber dauernd Phasen in denne ich auf der Stelle einschlafen könnte. Egal wie leang ich in der Ncht geschlafen habe, ich bin tagsüber dauernd müde. Leider verträgt sich das mit meinem Bewegungsdrang nicht so. Deshalb fühle ich mich immer irgendwei unwohl und unausgefüllt.
Auch mein Gefühlsleben leidet stark unter der Krankheit. Ich schwanke dauernd zwische Euphorie, Aggression und Depression. Meine Mitmenschen und auch ich leiden oft stark darunter. Sehr oft habe ich das Gefühl einfach heulen zu wollen und ich weiss nicht warum. Ich bin eifach nur unglaublich traurig - ohne Grund. Ich kann einfach keine Kritik vertragen und auch gute Ratschläge lösen bei mir Aggressionsverhalten aus. Ich kann es nicht vertragen, wenn ich nicht meinen Kopf durchsetzen kann. Um es genau zu sagen, ich bin oft wie ein kleines Kind.
Ich finde es ja schön manchmal kindisch zu sein, aber das ist mir zu extrem. Und ich kann nichts dagegen tun. Ich komme gegen meine Gefühle nicht an und kann sie nicht beherrschen. das verstehen viele Leute nicht. Ich sehe es aber auch nicht ein, jedem meine Krankheit auf die Nase binden zu müssen. Es geht keinen was an und ich will auch nicht alles auf die Krankheit schieben.
Ich bin auch sehr uneigenständig. Ich kann schlecht Entscheidungen selbst treffen. Entweder tu ich es und mache in meiner Impulsivtät wieder das falsch oder ich habe dauernd zweifel und überlasse die Entscheidungen lieber anderen.
Ich lerne auch ungern neue Menschen treffen und viele die ich kennenlerne haben Probleme mit meiner Impulsiven Art. Ich sage auch immer was mir in den Kopf kommt. Ich denke nicht über die Folgen nach, sonder ich sage es einfach. Ich schffe es auch nicht über etwas vorher nachzudenken. Es rutscht mir einfach raus. Genau das handelt mir auch oft bei anderen Menschen Minuspunkte ein. ICh wirke in den Augen anderer taktlos, schlecht erzogen und ohne Manieren.
Naja ... es gibt noch einiges mehr, aber mir fällt im Moment auch nicht mehr ein.
Wer mehr über die Krankheit erfahren möchte der schaut mal bei www.adhs.de vorbei. Dort kann man viel über die Krankheit erfahren.
Zu den Bahndlungsmethoden kann ich nicht viel sagen, da ich mich erst wieder um einen Termin gekümmert habe und mein Behandlung erst demnächst beginnt. Eins kann ich aber sagen ... ich werde wahrscheinlich Ritalin bekommen - ein Medikament welches leider aber auch starke Nebenwirkungen hat. Ich hoffe aber dass es sich wenigsten lohnt.
Vielleicht halte ich euch während meiner Behandlung noch auf dem Laufenden.
Bis dahin wünsche ich euch ein schönes Leben und viel Spass bei YOPI!
Liebe Grüße Janie!
1 Bewertung, 1 Kommentar
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03.10.2005, 21:28 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichBin auch von ADHS betroffen und habe mich in vielen Punkten in Deinem Bericht wieder erkannt. Ich befinde mich nun seit über 2 Jahren in psychotherapeutischer Behandlung, allerdings weiß ich erst seit etwa 2 Monaten definitiv, dass ich ADHS habe. Ich kann
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