Babies baden Testbericht

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Erfahrungsbericht von Jakini

Für die Kleinen ein Genuß

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Warum ich über dieses Thema schreibe:
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Ich bin Mutter von eigentlich vier Kindern, mein zweites Kind starb allerdings mit vier Monaten an einem Herzfehler, dennoch konnte ich auch in dieser Zeit einige Erfahrungen mit meinem Sohn sammeln.

Vor dem ersten Bad meines ersten Kindes hatte ich damals schon ein wenig Angst, dennoch habe ich keinen Säuglingspflegekurs besucht, sondern das erste Bad, welches eh erst nach dem Abheilen des Bauchnabels statt finden sollte, mit meiner Hebamme zusammen gemacht.

Worauf sollte man achten:
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Zunächst einmal sollte man zusehen, daß man einen geeigneten Ort zum Baden hat, besten Falls natürlich das Badezimmer.
Dann kommt die Frage nach der Austattung, für die Kleinen gibt es extra Babywannen, die man in ein Gestellt hängt. Für unser erstes Kind hatte ich damals eine Wickelauflage mit einem dazugehörigen Gestellt für eine Babywanne gekauft, so konnte ich das Wasser einfach einlaufen und vorallem später ablaufen lassen, denn es war ja über der Badwanne, bei anderen Bekannten oder Freunden fand ich es nämlich sehr umständlich, wenn sie die volle Wanne durch die Wohnung zum Badegestellt tragen mußten.
Aber mir hat auch sehr gut gefallen, daß ich meine Kleine dann direkt nach dem Baden in dem warmen Badezimmer in Ruhe abtrocknen, eincremen und anziehen konnte, denn wenn man badet oder duscht, dann wird das Bad sehr warm, andere Räume erscheinen einem dann viel kälter, was für Babys nicht sonderlich gut ist.
In unserer letzten Wohnung habe ich die beiden kleineren Mädchen dann die erste Zeit meistens im Waschbecken gebadet, da dieses ausreichend groß war, so muß ich nicht immer die Wanne in das Gestell hängen, was natürlich eine Menge Zeit erspart hat. Wenn die Kinder dann ca. ein halbes Jahr alt sind, sollten sie aber in der Wann baden und mit einem Jahr können sie in die große Wanne.

Wichtig bei der Vorbereitung für das Bad ist, daß alles zurecht gelegt wird, ehe man das Baby badet. Doch was braucht man alles:

Einen Lappen mit dem man das Kind von oben nach unten abwaschen kann,
einen Badezusatz, wo ich in erster Linie Muttermilch empfehlen kann,
ein Handtuch, ich habe in erster Linie Kaputzenhandtücher genutzt, so wurden die nassen Haare der Kinder in der Kaputze immer gleich getrocknet,
Milk zum eincremen, wenn es sein muß, wer in Öl oder Muttermilch badet, muß das Kind nicht zusätzlich eincreme, was gerade in den ersten Monaten sehr praktisch ist, da mögen die meisten Babys nicht eingecremt werden, vorallem haben sie nach dem Baden schnell Hunger und sind nicht so genügvoll und
neue Kleidung zum Anziehen, wie natürlich auch eine Windel.

Nun kann das Badewasser eingelassen werden, hier sollte man immer mit kaltem Wasser beginnen und dann heißes dazu mischen. So hat meine Hebamme mir das Wassereinlassen beigebracht, denn wenn man mit heißem Wasser beginnt, könnte es sein, daß der Boden sich erhitzt und zu heiß für das Baby wird. Und mit dieser Methode, kurz kaltes Wasser, dann heißes dazu, bin ich gut zurecht gekommen und hatte schnell die richtige Temperatur im Gefühl. Bei den ersten Bädern brauchte ich allerdings auch ein Termometer, was eine sehr gute Hilfe ist, um ein Baby nicht zu heiß, oder zu kalt zu baden. Allerdings habe ich immer ein Grad mehr genommen, denn bis man das Kind, vorallem im Winter ausgezogen und den Po schon einmal vorgereinigt hat, das dauert und das Wasser kühlt in dieser Zeit eben schon einmal ab. Und so hatte ich dann zum Bad die richtige Temperatur für meine kleinen Mäuse.

Je nachdem, wer das Baby badet, sollte sich auch ein wenig entkleiden, so sollte man lediglich ein T-Shirt oder gar Achselshirt tragen, Pullover sind ungeeingent, da diese nass werden könnten.

Wenn man das Baby dann baden möchte, nimmt man es hoch, wie gewohnt, also den Kopf gut gestützt und legt es sich in den linken, die rechte Hand sollte man frei haben, um das Kind mit einem Waschlappen zu waschen. Linkshänder machen es natürlich andersherum.
Mit einem Lappen beginnt man nun, das Kind von oben zu waschen, Haare müssen nocht nicht mit Shampoo gewaschen werden, hier reicht das Badewasser zunächst vollkommen aus, dann das Gesicht, ganz wichtig die Ohren, die Arme, unter den Armen und der Bauch.
Dann habe ich meine Kinder meistens vorsichtig gedreht, so daß sie in der sog. Fliegerstellung, also mit dem Bauch auf meinem Arm lagen, so konnte ich gut den Hinterkopf und den Rücken waschen. Ist man hier fertig, dreht man das Baby wieder, wäscht die Füße und als letztes den Po.
Wenn die Kinder es mögen, kann man sie noch eine weite im Wasser lassen, doch in den ersten Monaten nicht zu lange, denn das Wasser kühlt schnell ab, und so sollte das Bad zu Beginn nicht länger als fünf Minuten dauern, für den Rücken des Erwachsenen, der das Baby badet, ist es auch von vorteil, wenn man nicht so lange in der gebückten Haltung stehen muß.

Nach dem Baden ist es wichtig, daß das Kind gründlich abgetrocknet wird, besonders auf die Hautfalten muß man achten, denn wenn hier noch Feuchtigkeit ist, kann es zu wunden Stellen kommen.
Um die Kleinen in den ersten Wochen nicht zu lange nach dem Bad frei liegen zu lassen, und vorallem dann auch schnell stillen zu können, denn meine Kinder hatten nach dem Bad immer schnell Hunger, habe ich Muttermilch zum Baden genommen, denn hier trocken die Haut der Kleinen nicht aus und ein Eincremen kann man sich ersparen. Sind die Babys schon etwas größer, dann wird das Eincremen jedoch zu einem Genuß, denn man kann daraus eine kleine Babymassage machen, was die Kleinen genießen und zu zusätzlicher Entspannung dienen.

Baden sollte man Babys nicht täglich, zwar lieben sie es, denn im Mutterleib sind die Kleinen ja die ganze Zeit über im Wasser, doch hier sind sie auch durch die Käseschmiere geschützt. Wer sein Baby zu häufig badet, der kann leider trockene Haut fördern, mein Kinderarzt hat mir bei meiner großen Tochter geraten, sie max. zwei Mal die Woche zu baden und das hat ihr auch gereicht, denn richtig schmutzig machen Babys sich ja nicht wirklich. Den Windelbereich kann man auch gut bei jedem Wickeln mit Wasser reinigen.

Sind die Kinder größer und mobiler, dann kann schon häufiger ein Bad notwendig werden, vorallem, wenn es feste Nahrung gibt, Breie landen gerne in den Haaren, und dann wird auch ein Shampoo für die Haare notwendig. Nach dem Shampoonieren ist eing ründiches auswaschen besonders wichtig. Damit nichts in die Augen kommt, habe ich aus Moosgummi einen kleinen Shirm für das Gesicht gebastelt, den meine Töchter heute noch beim Haarewaschen nutzen. Bei größeren Babys, die schon alleine sitzen können, kann man aber einen Lappen vor die Augen halten, wenn sie das mögen, dies verhindert ebenfalls ein Einlaufen des Wassers in die Augen.

Doch Baby´s sollten nicht nur der Reinlichkeit wegen gebadet werden, ein Bad kann oftmals Wunder bewirken, denn es wirkt sehr entspannend, was auch viele Erwachsene zu schätzen wissen. Babys, die unter Blähungen leiden, schätzen ein warmes Bad am Abend sehr, denn es hilft, die lästigen Blähungen zu lösen. Manche Babys brauchen das abendliche Bad aber auch, um einschlafen zu können, andere Babys finde das Bad anregend, so muß man selber herausfinden, wann man sein Kind am besten badet, denn das ist von Kind zu Kind verschieden.

Eines ist aber ganz wichtig, egal wie sicher ein Baby in der Wanne sitzen kann, man darf es nie alleine lassen, denn schon in Pfützen können Kinder bis ca. drei Jahren ertrinken, da sie sich nicht drehen würden, also immer beim Kind bleiben!!!

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