Barcelona Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von perde
Barcelona - Design muss sein
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Barcelona - Design muss sein
Beim Anflug wirkt die Stadt fast zweigeteilt. Die West-Ost Straßenschneise \"Diagonale\" macht ihrem Namen alle Ehre. Sie trennt die Stadt auf amerikanische Art und Weise: Up- und Down-Town. Sobald jedoch eine niedrigere Flughöhe erreicht ist, wird klar, Barcelona ist europäisch, mediterran und kosmopolitisch. Hier gibt es kaum Spuren von himmelkratzenden Hochhäusern, überdimensionierten Highways und tiefen Häuserschluchten
Ein Tag in Barcelona - Design muss sein
10:00 Desayuno - Frühstück
Spanier sind zwar nicht die großen Frühstücker. Sie trinken ihren Cafe con Leche meist im Stehen und essen noch eine kleine Süßigkeit dazu. Ein entspannter Einstieg in die großbürgerliche Atmosphäre Barcelonas bietet ein Frühstück im Café de la Ópera. Da sind sie noch, die gutaussehenden spanischen Cafehauspoeten und angenervt-borstigen Kellner. Neu in diesem Jahrhundert dazugekommen: Reisehungrige Touristen. Aber, die Mischung macht´s. Und, die ist hier Okay. Ach so, ein kleiner Tipp noch: In Spanien gibt es keine rauchfreien Zonen, auch nicht zum Frühstück!!!
11:00 Erste Entdeckung
Gut gestärkt schlendert es sich in den Tag. Zunächst über die fast noch menschenleere La Rambla in Richtung Columbus-Statue, am Hafen. Der Blick durch eine kleine Arkade täuscht nicht. Eine erste Kostprobe der vielfältigen Architektur Barcelonas, der Placa Reial. Der barocke Stadtplatz bietet auch schon einen Vorgeschmack auf den \"Modernisme\": Brunnen und Lampen sind von Gaudi. Die Cafés und Bars rund um den Platz haben um diese Uhrzeit meist noch keine Tische und Stühle draußen. Ein Gesamteindruck lässt sich mit Ruhe genießen. Sowieso sind die Straßen noch leer und der Vormittag ist ideal zum Shoppen.
11:30 Hinein ins Vergnügen
Früher war dieser Teil der Altstadt, das Ciutat Vella um die Carrer de Avinyó, eher verrucht. Aber, so schnell kann es gehen. Heute ist es das Viertel der hippen spanischen Hopper. Boutiquen und Bars schießen in dieser Gegend wie unzählige bunte Pilze aus dem Boden. Und, das Angebot ist genauso farbenfroh. TRIBU, Salva G* und La Veronica sind die Namen des auferstandenen Viertels. Moderne Einrichtungen, Friseure im neuesten Schick, aber auch Traditionelles: Geschäfte voller Dolche und Messer, spanischer Fächer und Kastagnetten. Himmlisch zum Schlendern und sich treiben lassen. Immer in Richtung Placa Catalunya. Die Orientierung ist jetzt egal, einfach dem größer werdenden Touristenstrom entgegen.
13:00 Hunger und Durst
Nachdem die ersten Einkaufsanfälle überstanden sind, hilft nur noch ein Snack, um den Kaufrausch zu stoppen. Pans & Co, die katalanische Antwort auf die amerikanischen Fastfoodketten gibt\'s mittlerweile sogar in Berlin. 20 unterschiedliche Baguettes, Salat- und Kuchenvariationen stehen zur Auswahl. Wer jedoch lieber entspannt drinnen oder draußen sitzt, wählt eher das Schilling mitten im Barri Gotico oder macht einen Abstecher in Richtung zum Meer.
14:00 Zurück zur Kultur
Die Geschäfte haben jetzt glücklicherweise geschlossen. Der Nachmittag ist also frei für eine Sightseeing-Tour. Keine Lust auf eine Bus-Tour? Dann ist es am Besten im Barri Gotico zu bleiben. Die Kathedrale als Mittelpunkt jeder frühmittelalterlichen Stadt ist auch in Barcelona ein Muss. Dabei können auch andere Höhepunkte der spanischen Gotik bewundert werden: Das Salo de Cent war der Sitz des ersten katalanischen Parlaments und das Palau de la Generalitat war der städtische Militärstützpunkt. Um die Ecke ist noch der Platz des Königs, der Placa del Rei, mit der Santa Agueda Kirche. Wer dann noch nicht genug hat, geht bei schlechtem Wetter zur Kunstbesichtigung ins Museum oder bei Sonnenschein einfach in den Zoo.
16:00 Spanische Moderne für Anfänger
Gaudi, Domenech i Montaner, Puig i Cadafalch zu kennen ist das Minimum für einen architektonischen Ausflug in die vorletzte Jahrhundertwende. Schon fast am Placa Catalunya, aber noch in der Altstadt, liegt der Palau de Musica oder die Casa dels Velers.
16:30 Spanische Moderne für Fortgeschrittene
Nach diesen kleinen Appetizern geht es an der riesigen Placa Cataluna vorbei in Richtung Diagonal. Es lohnt sich jetzt, zunächst den Shoppingversuchungen zu widerstehen. Die gegensätzlichen Höhepunkte des spanischen Jugendstils lassen sich an der berühmten Häuserfront des Passeig de Gracia bewundern: Casa Lleo Morera, Casa Ametller und Casa Batllo (Besichtigung im Haus meist nur mit Voranmeldung möglich).
17:30 Design muss sein
Das Heute ist in Barcelona genauso zu Hause wie die Vergangenheit. Dem Besucher, der nicht einmal die Bastion des besten modernen Designs erstürmt hat, ist nicht zu verzeihen. Im Vincon bietet sich ein internationales Sortiment von Inneneinrichtungsgegenständen. Kleines und Großes für den Wohnraum, Klassisches und Modernes für das Büro oder Schickes und Funktionales für die Küche. Vom Guten das Beste, findet sich hier.
Ankommen und Abreisen/Durch die Stadt/Essen und Trinken/Schlafen und Ruhen
Ankommen und Abreisen
Die Anreise mit dem Flieger lohnt sich schon allein wegen des modernen Flughafens. Design im mediterranen Stil macht Lust auf mehr. Miss Barcelona hat eben Geschmack. Weiter geht\'s dann mit der S-Bahn, direkt in die Innenstadt. Andere Anreisen sind dann problemlos, wenn die hier bereitgestellten Infos und Links genutzt werden.
Vom Flughafen zum Placa Catalunya und zurück mit dem: Zug etwa 20 min., 4-5 Mark, Schnellbus etwa 15 min., 5-6 Mark, Taxi, je nach Innenstadtziel etwa 30 min., 25-35 Mark
Mit dem Auto muss nur der richtige Einstieg in die Stadt gefunden werden. Anhand einer guten Karte klappt das schon: Orientierungspunkte wie \"Diagonal\", \"Placa Catalunya\", \"Ramblas\" oder \"Passeig Colon\" machen die Suche leicht. Aber Achtung, in der Altstadt (Zwischen Placa Catalunya, dem Hafen und Drumherum) ist Autofahren meist eine Katastrophe. Andere sehenswerte Stadteile haben überwiegend eine orientierungsfreundliche Quadrateordnung. Hier können höchsten die Einbahnstraßenregelungen verwirren.
Mit der Bahn ist, aus Norden kommend, die \"Estacio de Franca\" das beste Ziel. Der Sackbahnhof liegt unmittelbar am Stadtzentrum. Die Anreise über den unterirdischen Hauptbahnhof \"Barcelona Sants\" kann vor allem ohne Spanisch- oder Katalanischkenntnisse zum Orientierungsfiasko werden. Also, am besten vermeiden.
Durch die Stadt
In der Innenstadt ist ein fahrbarer Untersatz nicht wirklich notwendig. Sehenswertes kann großteils zu Fuß entdeckt werden und durch das gotische Viertel gibt es sogar geführte Schlendertouren, die das Oficina d\'Informació (Placa de Catalunya) anbietet.
Bei bestimmten Sehenswürdigkeiten oder ungünstiger Hotellage, ist eine Fahrtstrecke mit dem Taxi, auf alle Fälle preiswerter als in Deutschland. Natürlich bietet auch das Metro- und Busnetz ausreichende Verbindungen um sich in der Stadt gut und günstig zu bewegen.
Mit der Barcelona BusTuristic können die touristischen Highlights leicht erkundet werden. Im Doppeldecker gibt es vom \"Placa Catalunya\" eine \"Rote Tour\" für den Norden und eine \"Blaue Tour\" für den Süden der Stadt. Abfahrt alle 30 Minuten. Ein- und Aussteigen nach Belieben für 24.- DM am Tag. Dauer ohne Aussteigen etwa 2 Stunden. BusTouristic und weitere nette Transportmittel, wie beispielsweise die alte Straßenbahn Tramvia Blau, die Bergbahn auf den Tibidabo und Montjuic unter:
Essen und Trinken
Tapas kennt ja jeder. Wenn nicht, wird\'s Zeit. Obwohl nicht typisch für die katalanische Küche, trotzdem zu empfehlen. Barcelona´s Küche bietet neben traditonellen Eintöpfen sehr leckeren Fisch. \"Zarzuela\", eine Komposition aus Heilbutt und Meeresfrüchten oder \"Susquet de peix\", der eingemachte Kabeljau ist weit verbreitet. Mittags, das heißt ab 14:00 Uhr, bieten viele Lokale preisgünstige Menüs an. Abends (nie vor 21:00 Uhr!) gibt\'s dann à la carte.
Fisch satt: Fisch, Muscheln oder Garnelen schmecken noch besser, wenn man dazu die Meeresluft in der Nase hat. Entsprechend befinden sich die besten Fischlokale rund
um den alten Hafen sowie um den neuen Olympia-Hafen. Besonders favorisiert werden das \"El Tunel del Port\", \"Cellar de Rocxi\" und das \"El Rebuji\" (Olympia-Hafen), sowie das \"Real Club Nautico de Barcelona\" und das \"El Chipiron\"
Katalanisch: Günstige katalanische Spezialitäten und eine große Auswahl an Tortillas (ab DM 10,-) bietet das \"Flash-Flash\", La Granada del Penedés, 25. Eher zünftig als chic ist das \"Restaurant Isidro\", Consell de Cent, 51 (Nähe Plaça Espanya); viele einheimische Gäste, bodenständige und variantenreiche katalanische Küche für wenig Geld (Menü um DM 20,-). Eins der wenigen Restaurants an der Rambla mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis ist das \"Egipte\", La Rambla 79. Das \"Les quinze nits\", Plaça Reial 6, ist eins der angesagtesten umwerfend guten Lokale in der Altstadt. Eines der besten Lokale ist das \"Hofmann\", Argenteria, 74-78; kühl in Weiß und Zartblau, dazu viel Glas (Menü ab DM 70,-, Reservierung notwendig, Tel. 3195889).
Tapas: In Katalonien sind Tapas die Newcomer. Ständig eröffnen neue Tapas-Bars. Die besten Adressen: \"Txapela\", Passeig de Gràcia, 8-10; (L\'Eixample), \"Tapasbar\", Avenida Litoral del Mar (Marina Village), \"Le Tasca de la Vasca\", Maremàgnum, \"Tapa-Tapa\", Passeig de Gràcia 44 (L\'Eixample), \"Flamenco & Son\" (Tapas und Musik!), Calle Marina, 19-21
Schlafen und Ruhen
Am Wochenende wird sowieso nicht geschlafen. Für ein bisschen Probeliegen an einem ruhigen Plätzchen stehen dennoch einige Betten bereit, vorausgesetzt eine Reservierung liegt vor. Die besternten und besseren Häuser sind meist leicht im Netz zu finden: schickes Ambiente oder Wohnen mit der spanischen Mama. Im gotischen Viertel gibt es eine Vielzahl von Pensionen oder preiswerter Hotels. Bettenburgen der besseren Kategorien gibt\'s auf der \"Diagonal\", aber nicht nur da.
Preiswert:
In einer ruhigen Seitenstraße nahe der Ramblas ist man gut aufgehoben im \"Hotel Principal\" (Calle Junta del Comerc,8, Tel. 0034-93-3188970, Fax -4120819; EZ/DZ DM 68,-/129,-).
Am Placa Reial liegt das \"Roma Reial\" (0034-93-3188970, Fax -3011839; EZ/DZ ab 76.-/106). Oder das \"De L\'Arc\" (Rambla 19, Tel. 0034-93-3170537, Fax -3186263; EZ/DZ DM 101,-/141,-).
Komfortabel:
Wenn schon an den Ramblas wohnen, dann wenigstens im \"Hotel Oriente\" (Tel. 0034-93-3022558, Fax -4123819; EZ/DZ 126,-/215,-); der Charme der Belle Epoque lässt die Herzen von Nostalgikern höher schlagen. Mindestens ebenso schön und stilvoll wohnt man fast um die Ecke im \"Nouvel Hotel\" (Santa Ana 18 y 19, Tel. 0034-93-3018274, Fax -3018370; EZ/DZ 213,-/281,-).
Beim Anflug wirkt die Stadt fast zweigeteilt. Die West-Ost Straßenschneise \"Diagonale\" macht ihrem Namen alle Ehre. Sie trennt die Stadt auf amerikanische Art und Weise: Up- und Down-Town. Sobald jedoch eine niedrigere Flughöhe erreicht ist, wird klar, Barcelona ist europäisch, mediterran und kosmopolitisch. Hier gibt es kaum Spuren von himmelkratzenden Hochhäusern, überdimensionierten Highways und tiefen Häuserschluchten
Ein Tag in Barcelona - Design muss sein
10:00 Desayuno - Frühstück
Spanier sind zwar nicht die großen Frühstücker. Sie trinken ihren Cafe con Leche meist im Stehen und essen noch eine kleine Süßigkeit dazu. Ein entspannter Einstieg in die großbürgerliche Atmosphäre Barcelonas bietet ein Frühstück im Café de la Ópera. Da sind sie noch, die gutaussehenden spanischen Cafehauspoeten und angenervt-borstigen Kellner. Neu in diesem Jahrhundert dazugekommen: Reisehungrige Touristen. Aber, die Mischung macht´s. Und, die ist hier Okay. Ach so, ein kleiner Tipp noch: In Spanien gibt es keine rauchfreien Zonen, auch nicht zum Frühstück!!!
11:00 Erste Entdeckung
Gut gestärkt schlendert es sich in den Tag. Zunächst über die fast noch menschenleere La Rambla in Richtung Columbus-Statue, am Hafen. Der Blick durch eine kleine Arkade täuscht nicht. Eine erste Kostprobe der vielfältigen Architektur Barcelonas, der Placa Reial. Der barocke Stadtplatz bietet auch schon einen Vorgeschmack auf den \"Modernisme\": Brunnen und Lampen sind von Gaudi. Die Cafés und Bars rund um den Platz haben um diese Uhrzeit meist noch keine Tische und Stühle draußen. Ein Gesamteindruck lässt sich mit Ruhe genießen. Sowieso sind die Straßen noch leer und der Vormittag ist ideal zum Shoppen.
11:30 Hinein ins Vergnügen
Früher war dieser Teil der Altstadt, das Ciutat Vella um die Carrer de Avinyó, eher verrucht. Aber, so schnell kann es gehen. Heute ist es das Viertel der hippen spanischen Hopper. Boutiquen und Bars schießen in dieser Gegend wie unzählige bunte Pilze aus dem Boden. Und, das Angebot ist genauso farbenfroh. TRIBU, Salva G* und La Veronica sind die Namen des auferstandenen Viertels. Moderne Einrichtungen, Friseure im neuesten Schick, aber auch Traditionelles: Geschäfte voller Dolche und Messer, spanischer Fächer und Kastagnetten. Himmlisch zum Schlendern und sich treiben lassen. Immer in Richtung Placa Catalunya. Die Orientierung ist jetzt egal, einfach dem größer werdenden Touristenstrom entgegen.
13:00 Hunger und Durst
Nachdem die ersten Einkaufsanfälle überstanden sind, hilft nur noch ein Snack, um den Kaufrausch zu stoppen. Pans & Co, die katalanische Antwort auf die amerikanischen Fastfoodketten gibt\'s mittlerweile sogar in Berlin. 20 unterschiedliche Baguettes, Salat- und Kuchenvariationen stehen zur Auswahl. Wer jedoch lieber entspannt drinnen oder draußen sitzt, wählt eher das Schilling mitten im Barri Gotico oder macht einen Abstecher in Richtung zum Meer.
14:00 Zurück zur Kultur
Die Geschäfte haben jetzt glücklicherweise geschlossen. Der Nachmittag ist also frei für eine Sightseeing-Tour. Keine Lust auf eine Bus-Tour? Dann ist es am Besten im Barri Gotico zu bleiben. Die Kathedrale als Mittelpunkt jeder frühmittelalterlichen Stadt ist auch in Barcelona ein Muss. Dabei können auch andere Höhepunkte der spanischen Gotik bewundert werden: Das Salo de Cent war der Sitz des ersten katalanischen Parlaments und das Palau de la Generalitat war der städtische Militärstützpunkt. Um die Ecke ist noch der Platz des Königs, der Placa del Rei, mit der Santa Agueda Kirche. Wer dann noch nicht genug hat, geht bei schlechtem Wetter zur Kunstbesichtigung ins Museum oder bei Sonnenschein einfach in den Zoo.
16:00 Spanische Moderne für Anfänger
Gaudi, Domenech i Montaner, Puig i Cadafalch zu kennen ist das Minimum für einen architektonischen Ausflug in die vorletzte Jahrhundertwende. Schon fast am Placa Catalunya, aber noch in der Altstadt, liegt der Palau de Musica oder die Casa dels Velers.
16:30 Spanische Moderne für Fortgeschrittene
Nach diesen kleinen Appetizern geht es an der riesigen Placa Cataluna vorbei in Richtung Diagonal. Es lohnt sich jetzt, zunächst den Shoppingversuchungen zu widerstehen. Die gegensätzlichen Höhepunkte des spanischen Jugendstils lassen sich an der berühmten Häuserfront des Passeig de Gracia bewundern: Casa Lleo Morera, Casa Ametller und Casa Batllo (Besichtigung im Haus meist nur mit Voranmeldung möglich).
17:30 Design muss sein
Das Heute ist in Barcelona genauso zu Hause wie die Vergangenheit. Dem Besucher, der nicht einmal die Bastion des besten modernen Designs erstürmt hat, ist nicht zu verzeihen. Im Vincon bietet sich ein internationales Sortiment von Inneneinrichtungsgegenständen. Kleines und Großes für den Wohnraum, Klassisches und Modernes für das Büro oder Schickes und Funktionales für die Küche. Vom Guten das Beste, findet sich hier.
Ankommen und Abreisen/Durch die Stadt/Essen und Trinken/Schlafen und Ruhen
Ankommen und Abreisen
Die Anreise mit dem Flieger lohnt sich schon allein wegen des modernen Flughafens. Design im mediterranen Stil macht Lust auf mehr. Miss Barcelona hat eben Geschmack. Weiter geht\'s dann mit der S-Bahn, direkt in die Innenstadt. Andere Anreisen sind dann problemlos, wenn die hier bereitgestellten Infos und Links genutzt werden.
Vom Flughafen zum Placa Catalunya und zurück mit dem: Zug etwa 20 min., 4-5 Mark, Schnellbus etwa 15 min., 5-6 Mark, Taxi, je nach Innenstadtziel etwa 30 min., 25-35 Mark
Mit dem Auto muss nur der richtige Einstieg in die Stadt gefunden werden. Anhand einer guten Karte klappt das schon: Orientierungspunkte wie \"Diagonal\", \"Placa Catalunya\", \"Ramblas\" oder \"Passeig Colon\" machen die Suche leicht. Aber Achtung, in der Altstadt (Zwischen Placa Catalunya, dem Hafen und Drumherum) ist Autofahren meist eine Katastrophe. Andere sehenswerte Stadteile haben überwiegend eine orientierungsfreundliche Quadrateordnung. Hier können höchsten die Einbahnstraßenregelungen verwirren.
Mit der Bahn ist, aus Norden kommend, die \"Estacio de Franca\" das beste Ziel. Der Sackbahnhof liegt unmittelbar am Stadtzentrum. Die Anreise über den unterirdischen Hauptbahnhof \"Barcelona Sants\" kann vor allem ohne Spanisch- oder Katalanischkenntnisse zum Orientierungsfiasko werden. Also, am besten vermeiden.
Durch die Stadt
In der Innenstadt ist ein fahrbarer Untersatz nicht wirklich notwendig. Sehenswertes kann großteils zu Fuß entdeckt werden und durch das gotische Viertel gibt es sogar geführte Schlendertouren, die das Oficina d\'Informació (Placa de Catalunya) anbietet.
Bei bestimmten Sehenswürdigkeiten oder ungünstiger Hotellage, ist eine Fahrtstrecke mit dem Taxi, auf alle Fälle preiswerter als in Deutschland. Natürlich bietet auch das Metro- und Busnetz ausreichende Verbindungen um sich in der Stadt gut und günstig zu bewegen.
Mit der Barcelona BusTuristic können die touristischen Highlights leicht erkundet werden. Im Doppeldecker gibt es vom \"Placa Catalunya\" eine \"Rote Tour\" für den Norden und eine \"Blaue Tour\" für den Süden der Stadt. Abfahrt alle 30 Minuten. Ein- und Aussteigen nach Belieben für 24.- DM am Tag. Dauer ohne Aussteigen etwa 2 Stunden. BusTouristic und weitere nette Transportmittel, wie beispielsweise die alte Straßenbahn Tramvia Blau, die Bergbahn auf den Tibidabo und Montjuic unter:
Essen und Trinken
Tapas kennt ja jeder. Wenn nicht, wird\'s Zeit. Obwohl nicht typisch für die katalanische Küche, trotzdem zu empfehlen. Barcelona´s Küche bietet neben traditonellen Eintöpfen sehr leckeren Fisch. \"Zarzuela\", eine Komposition aus Heilbutt und Meeresfrüchten oder \"Susquet de peix\", der eingemachte Kabeljau ist weit verbreitet. Mittags, das heißt ab 14:00 Uhr, bieten viele Lokale preisgünstige Menüs an. Abends (nie vor 21:00 Uhr!) gibt\'s dann à la carte.
Fisch satt: Fisch, Muscheln oder Garnelen schmecken noch besser, wenn man dazu die Meeresluft in der Nase hat. Entsprechend befinden sich die besten Fischlokale rund
um den alten Hafen sowie um den neuen Olympia-Hafen. Besonders favorisiert werden das \"El Tunel del Port\", \"Cellar de Rocxi\" und das \"El Rebuji\" (Olympia-Hafen), sowie das \"Real Club Nautico de Barcelona\" und das \"El Chipiron\"
Katalanisch: Günstige katalanische Spezialitäten und eine große Auswahl an Tortillas (ab DM 10,-) bietet das \"Flash-Flash\", La Granada del Penedés, 25. Eher zünftig als chic ist das \"Restaurant Isidro\", Consell de Cent, 51 (Nähe Plaça Espanya); viele einheimische Gäste, bodenständige und variantenreiche katalanische Küche für wenig Geld (Menü um DM 20,-). Eins der wenigen Restaurants an der Rambla mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis ist das \"Egipte\", La Rambla 79. Das \"Les quinze nits\", Plaça Reial 6, ist eins der angesagtesten umwerfend guten Lokale in der Altstadt. Eines der besten Lokale ist das \"Hofmann\", Argenteria, 74-78; kühl in Weiß und Zartblau, dazu viel Glas (Menü ab DM 70,-, Reservierung notwendig, Tel. 3195889).
Tapas: In Katalonien sind Tapas die Newcomer. Ständig eröffnen neue Tapas-Bars. Die besten Adressen: \"Txapela\", Passeig de Gràcia, 8-10; (L\'Eixample), \"Tapasbar\", Avenida Litoral del Mar (Marina Village), \"Le Tasca de la Vasca\", Maremàgnum, \"Tapa-Tapa\", Passeig de Gràcia 44 (L\'Eixample), \"Flamenco & Son\" (Tapas und Musik!), Calle Marina, 19-21
Schlafen und Ruhen
Am Wochenende wird sowieso nicht geschlafen. Für ein bisschen Probeliegen an einem ruhigen Plätzchen stehen dennoch einige Betten bereit, vorausgesetzt eine Reservierung liegt vor. Die besternten und besseren Häuser sind meist leicht im Netz zu finden: schickes Ambiente oder Wohnen mit der spanischen Mama. Im gotischen Viertel gibt es eine Vielzahl von Pensionen oder preiswerter Hotels. Bettenburgen der besseren Kategorien gibt\'s auf der \"Diagonal\", aber nicht nur da.
Preiswert:
In einer ruhigen Seitenstraße nahe der Ramblas ist man gut aufgehoben im \"Hotel Principal\" (Calle Junta del Comerc,8, Tel. 0034-93-3188970, Fax -4120819; EZ/DZ DM 68,-/129,-).
Am Placa Reial liegt das \"Roma Reial\" (0034-93-3188970, Fax -3011839; EZ/DZ ab 76.-/106). Oder das \"De L\'Arc\" (Rambla 19, Tel. 0034-93-3170537, Fax -3186263; EZ/DZ DM 101,-/141,-).
Komfortabel:
Wenn schon an den Ramblas wohnen, dann wenigstens im \"Hotel Oriente\" (Tel. 0034-93-3022558, Fax -4123819; EZ/DZ 126,-/215,-); der Charme der Belle Epoque lässt die Herzen von Nostalgikern höher schlagen. Mindestens ebenso schön und stilvoll wohnt man fast um die Ecke im \"Nouvel Hotel\" (Santa Ana 18 y 19, Tel. 0034-93-3018274, Fax -3018370; EZ/DZ 213,-/281,-).
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