Barcelona Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von darkunit
Barcino Olé und Gaudi satt!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Viele wissen ja das wir im Urlaub waren und hatten schon beim letzten Mal einen Bericht über Spanien erwartet. Darum möchte ich heute mit der Hauptstadt der autonomen Provinz Kataloniens anfangen, welche für mich eine der schönsten Metropolen der Mittelmeerküste darstellt.
Barcelona kann auf eine 2000 jährige Geschichte zurück blicken, ist Wirtschaftszentrum, Hafenstadt und Kulturknotenpunkt. Im ersten Jahrhundert v. Chr. gründeten die Römer den „Mons Taber“, das heutige gotische Viertel, woher auch der heutige Name Barcelona herstammt. Während des 4. Jahrhunderts war die Stadt Barcino von einer Mauer umgeben. Einige Teile dieser Mauer stehen noch immer und selbst die damaligen römischen Hauptstraßen gibt es noch in ursprünglicher Form. Viele wundervolle kirchliche und zivile Bauten sind erhalten geblieben, wie z.B. die Kirche Santa Maria del Mar, das Kloster Pedralbes, die Kathedrale, die Paläste der Calle Montcada von denen einer das Museo Picasso beherbergt, die Börse La Lotja, der ganze Komplex in der Innenstadt der Placa del Rei, der das alte Barcino zeigt.
Es gibt soviel zu sehen oder zu besichtigen, man läuft sich die Füße wund, eine Woche reicht nicht diese Stadt kennen zu lernen. Ich möchte euch trotzdem mit auf einen kurzen Ausflug durch Barcelona entführen, denn diese Stadt hat mich beeindruckt, überall ist was los, eine Stadt die nie schläft...
Verabredet waren wir mit Martta, eine nette junge Frau, die wir bei Ciao Spanien kennen gelernt haben und die sich angeboten hatte den Stadtführer zu spielen. Doch wer nicht pünktlich war, waren diesmal wir, denn ohne ordentlichen Stadtplan sich durch Barcelona zu kämpfen war fast aussichtslos. Doch in der Hoffnung, dass Spanier sowieso immer ein wenig später kommen, und es mit der Pünktlichkeit nicht so genau nehmen, immer weiter, denn erst braucht man mal einen Parkplatz, was schon eine fast unlösbare Aufgabe ist, und dann zurück zum Placa de Catalunya. Dieser Platz bot sich an, da von hier, dank der zentralen Lage, fast alle Besichtigungstouren los gehen. Doch alles klappt nicht so wie es sollte, wir viel zu spät und abgekämpft, und Martta war, wie sich später heraus stellte, arbeiten und konnte uns auch nicht absagen, denn sie hatte keine Handynummer von uns. Schwer enttäuscht versuchten wir das Beste daraus zu machen.
Wie gesagt es gibt die Möglichkeit verschiedene Besichtigungstouren per oben offenem Doppeldecker für je 8-18€ (je nach Alter) mitzumachen. Vorteil hierbei, man kann sich trotz des Busses so viel Zeit wie man will für die einzelnen Sehenswürdigkeiten nehmen und bekommt noch einen Eintrittspreiserlass von 50% wegen des Bustickets. Will man dann weiter, braucht man nur auf den nächsten Touribus zu warten und schon kann es weiter gehen, die kommen alle paar Minuten.
Doch alleine schon die Innenstadt bietet so viele Besichtigungsmöglichkeiten, dass man sich lieber erst Mal hierfür Zeit nehmen sollte. Ich hatte es oben schon anklingen lassen, hier kommt der Bus auch schlecht hin denn die damaligen Hauptstraßen waren nur maximal 2 Meter breit. Die La Pedrera, ein Bauwerk von Gaudi wird auch oft Casa Mila genannt und liegt mitten im Paseo de Gracia, ist sehr fotogen, wird immer von vielen Menschen umringt.
Sozusagen gleich um die Ecke liegt die Kathedrale der Altstadt. Es ist ein sagenhaftes, riesiges Monument römischer Architektur mit einem wunderschönen Innenhof. Aus den Resten einer romanische Kirche hat man 1298 angefangen diese Kathedrale zu bauen. Das Grab der Santa Eulalia, der Kreuzgang, das Altarbild der Verklärung Christi, das Chorwerk und der Kapitelsaal machen die Kathedrale zu einem Museum. Aber diesem Bauwerk sollte man einen eigenen Bericht widmen. Und auch vor ihren Toren ist alles wie ein historischer Spaziergang, mal von den Massen an Touristen abgesehen und das an jeder Ecke Gaukler, Pantomimen, Musikanten und Bettler stehen.
Barcelona ist die Wiege des katalanischen Jugendstils. Der bekannteste Architekt Gaudi hat sich hier zahlreiche Denkmäler gesetzt und so zu den beachtlichsten Sehenswürdigkeiten beigetragen.
Als Wahrzeichen und Symbol der Stadt gilt die Sagrada Familia in der ganzen Welt. Der Sühnetempel ist Antoni Gaudi unvollendetes Meisterwerk Ich schätze kein Tourist war in Barcelona ohne die Sagrada Familia nicht wenigstens von außen gesehen zu haben. Für 6 € Eintritt für Erwachsene, und ich finde das geht, kann man sich dieses Meisterwerk architektonischer Kunst von innen anschauen, in die acht bizarren Türme emporsteigen, den herrlichen Ausblick auf einer der niedlichen kleinen Balkone genießen. Von den Dimensionen ist sie wie eine mittelalterliche Kathedrale und doch ist sie unglaublich modern. Wir hatten überlegt ob wir die komplette Fertigstellung noch erleben werden, ich denke nicht und auch Josep Ma Subirachs kann den Bau nur weiterführen.
Eine weitere Gaudi Sehenswürdigkeit, die man sich nicht entgehen lassen sollte, ist der Parc Güell. Einfach surrealistisch gestaltet beherbergt er auch das Museu Gaudi, dass Gaudis Schaffenskraft der Magie verkörpert. Gaudi ließ sich nie von architektonischen Bewegungen leiten sondern verließ sich auf seine eigene Kreativität, weshalb seine Werke leider erst nach dem zweiten Weltkrieg Beachtung fanden. Typisch für seine Arbeit sind die vielen Mosaiken und die Farben Weiß und Blau. Der riesige kunterbunte Gecko ist ein weiteres Wahrzeichen Barcelonas.
1451 wurde der Hafen erbaut um den Einfluss im Mittelmeerraum auszubauen und die Entwicklung der gotischen Kunst zu fördern. Christopher Columbus, der 1493 von seiner Entdeckungsreise zurückgekehrt ist wird mit der Columbussäule geehrt. Hier in dieser extrem schmalen Säule fährt sogar ein Fahrstuhl für 1,80€ nach oben bis in die Krone und man hat von hier einen gigantischen Ausblick auf Barcelona. Columbus selbst zeigt mit ausgestrecktem Arm auf das Meer hinaus.
Über eine Holzbrücke können die Touristen zu der kleinen Landzunge kommen, auf der sich zwischen verschiedenen anderen Sehenswürdigkeiten das Aquarium befindet. Die Eintrittspreise sind nicht ohne 11€ für Erwachsene und 7 € für Kinder bis 12 Jahre, allerdings lohnt es sich das Geld zu investieren. Europas größtes Ozeanarium lässt die Besucher eintauchen in einen 80 Meter langen Unterwassertunnel mit einem 4500 Tonnen fassenden Unterwasserbecken des Mittelmeeres. Es ist als würde man direkt auf dem Meeresgrund stehen, Haie zum anfassen und Mondfische und andere Exemplare von denen ich bis dahin noch nie etwas gehört hatte. Wir konnten es nicht lassen und mussten einen Rochen wirklich anfassen, allerdings hat man ihnen die Stacheln genommen, sonst wäre wohl Krieg im Becken. Auch sonst kamen uns alle Fische satt und zufrieden vor.
Die Explora, das eine art interaktiver Bereich, der gerade den kleineren Besuchern gewidmet ist, hier können sie erforschen, hören, sehen und natürlich anfassen. Kaimane, Piranhas und ausgelassene Pinguine, gerade wer Kinder hat, sollte sich diesen Besuch nicht entgehen lassen!
Eine letzte Sehenswürdigkeit auf die ich eingehen möchte ist die an einem steilen Hügel am Meer gelegene gewaltige Festung Montjuic aus dem 17. Jahrhundert. Sie bietet nicht nur einen herrlichen Ausblick auf das benachbarte Olympiagelände und Barcelona, sondern war ein ehemaliges militärisches Waffenlager aber nicht nur zur Verteidigung Barcelonas gedacht. Ganz im Gegenteil von diesem strategischen Punkt aus hätte man die Stadt und seine Bevölkerung im Falle von Rebellion bombardieren können. Auch sind die Mauern Zeuge zahlreicher Hinrichtungen. Seit 1960 hielt die Stadtverwaltung Einzug und so wurde gleich ein sehr sehenswertes Waffenmuseum eingerichtet.
Es gäbe noch so viel zu erzählen, gerade welche Auswirkungen die Universale Expo von 1929 und natürlich die Olympischen Spiele des Jahres 1992 hatten. Doch ich werde meinen Mann bitten eine Fortsetzung zu diesem Bericht zu schreiben, dieser hier wird sonst zu lang und ein paar Dinge möchte ich auch noch erzählen....
Denn shoppen gehen kann man in Barcelona ausgezeichnet. Während man in vielen Küstenstädten immer nur ein und den selben Plunder findet, wird man hier viel ausgefallene Mode und Accessoires finden. Aber nicht nur das, viele Designershops versprechen witzige Geschenkartikel, keinen Kitsch, irre Geschirr- und Glasteile, da kann man nicht wiederstehen und muss kaufen, kaufen, kaufen.
Des weiteren bietet die Markthalle Mercat La Boqueria direkt an der Rambla einfach alles was man sich vorstellen kann, von frischem Obst, Gemüse, Fisch, Käse, lebende Kaninchen halt sämtliche Haustiere. Hier kann man prima zu Mittag essen, lecker und ausgefallen. Mein Mann hatte Kaninchen mit Schnecken und ich Tintenfisch, zum Nachtisch Crema Catalana, aber alles so was von köstlich kann ich nur sagen.
Das Nachtleben ist in allen teilen Barcelonas sehr rege. In Meeresnähe gibt es einige Freiluftdiskotheken, das Maremagnum oder Port Olimpic und die Mapfre Türme muss Jeder mal erlebt haben. Ansonsten das Tibidabo oder die zahlreichen Pubs und Musiklokale, man kann nicht alles besuchen. Aber wer hierher zum Tanzen kommt, der kommt auch auf seine Kosten, von lateinamerikanisch, brasilianisch bis spanisch nach den Rhythmen der Welt einfach treiben lassen und es werden unvergessliche Nächte...
Barcelona kann auf eine 2000 jährige Geschichte zurück blicken, ist Wirtschaftszentrum, Hafenstadt und Kulturknotenpunkt. Im ersten Jahrhundert v. Chr. gründeten die Römer den „Mons Taber“, das heutige gotische Viertel, woher auch der heutige Name Barcelona herstammt. Während des 4. Jahrhunderts war die Stadt Barcino von einer Mauer umgeben. Einige Teile dieser Mauer stehen noch immer und selbst die damaligen römischen Hauptstraßen gibt es noch in ursprünglicher Form. Viele wundervolle kirchliche und zivile Bauten sind erhalten geblieben, wie z.B. die Kirche Santa Maria del Mar, das Kloster Pedralbes, die Kathedrale, die Paläste der Calle Montcada von denen einer das Museo Picasso beherbergt, die Börse La Lotja, der ganze Komplex in der Innenstadt der Placa del Rei, der das alte Barcino zeigt.
Es gibt soviel zu sehen oder zu besichtigen, man läuft sich die Füße wund, eine Woche reicht nicht diese Stadt kennen zu lernen. Ich möchte euch trotzdem mit auf einen kurzen Ausflug durch Barcelona entführen, denn diese Stadt hat mich beeindruckt, überall ist was los, eine Stadt die nie schläft...
Verabredet waren wir mit Martta, eine nette junge Frau, die wir bei Ciao Spanien kennen gelernt haben und die sich angeboten hatte den Stadtführer zu spielen. Doch wer nicht pünktlich war, waren diesmal wir, denn ohne ordentlichen Stadtplan sich durch Barcelona zu kämpfen war fast aussichtslos. Doch in der Hoffnung, dass Spanier sowieso immer ein wenig später kommen, und es mit der Pünktlichkeit nicht so genau nehmen, immer weiter, denn erst braucht man mal einen Parkplatz, was schon eine fast unlösbare Aufgabe ist, und dann zurück zum Placa de Catalunya. Dieser Platz bot sich an, da von hier, dank der zentralen Lage, fast alle Besichtigungstouren los gehen. Doch alles klappt nicht so wie es sollte, wir viel zu spät und abgekämpft, und Martta war, wie sich später heraus stellte, arbeiten und konnte uns auch nicht absagen, denn sie hatte keine Handynummer von uns. Schwer enttäuscht versuchten wir das Beste daraus zu machen.
Wie gesagt es gibt die Möglichkeit verschiedene Besichtigungstouren per oben offenem Doppeldecker für je 8-18€ (je nach Alter) mitzumachen. Vorteil hierbei, man kann sich trotz des Busses so viel Zeit wie man will für die einzelnen Sehenswürdigkeiten nehmen und bekommt noch einen Eintrittspreiserlass von 50% wegen des Bustickets. Will man dann weiter, braucht man nur auf den nächsten Touribus zu warten und schon kann es weiter gehen, die kommen alle paar Minuten.
Doch alleine schon die Innenstadt bietet so viele Besichtigungsmöglichkeiten, dass man sich lieber erst Mal hierfür Zeit nehmen sollte. Ich hatte es oben schon anklingen lassen, hier kommt der Bus auch schlecht hin denn die damaligen Hauptstraßen waren nur maximal 2 Meter breit. Die La Pedrera, ein Bauwerk von Gaudi wird auch oft Casa Mila genannt und liegt mitten im Paseo de Gracia, ist sehr fotogen, wird immer von vielen Menschen umringt.
Sozusagen gleich um die Ecke liegt die Kathedrale der Altstadt. Es ist ein sagenhaftes, riesiges Monument römischer Architektur mit einem wunderschönen Innenhof. Aus den Resten einer romanische Kirche hat man 1298 angefangen diese Kathedrale zu bauen. Das Grab der Santa Eulalia, der Kreuzgang, das Altarbild der Verklärung Christi, das Chorwerk und der Kapitelsaal machen die Kathedrale zu einem Museum. Aber diesem Bauwerk sollte man einen eigenen Bericht widmen. Und auch vor ihren Toren ist alles wie ein historischer Spaziergang, mal von den Massen an Touristen abgesehen und das an jeder Ecke Gaukler, Pantomimen, Musikanten und Bettler stehen.
Barcelona ist die Wiege des katalanischen Jugendstils. Der bekannteste Architekt Gaudi hat sich hier zahlreiche Denkmäler gesetzt und so zu den beachtlichsten Sehenswürdigkeiten beigetragen.
Als Wahrzeichen und Symbol der Stadt gilt die Sagrada Familia in der ganzen Welt. Der Sühnetempel ist Antoni Gaudi unvollendetes Meisterwerk Ich schätze kein Tourist war in Barcelona ohne die Sagrada Familia nicht wenigstens von außen gesehen zu haben. Für 6 € Eintritt für Erwachsene, und ich finde das geht, kann man sich dieses Meisterwerk architektonischer Kunst von innen anschauen, in die acht bizarren Türme emporsteigen, den herrlichen Ausblick auf einer der niedlichen kleinen Balkone genießen. Von den Dimensionen ist sie wie eine mittelalterliche Kathedrale und doch ist sie unglaublich modern. Wir hatten überlegt ob wir die komplette Fertigstellung noch erleben werden, ich denke nicht und auch Josep Ma Subirachs kann den Bau nur weiterführen.
Eine weitere Gaudi Sehenswürdigkeit, die man sich nicht entgehen lassen sollte, ist der Parc Güell. Einfach surrealistisch gestaltet beherbergt er auch das Museu Gaudi, dass Gaudis Schaffenskraft der Magie verkörpert. Gaudi ließ sich nie von architektonischen Bewegungen leiten sondern verließ sich auf seine eigene Kreativität, weshalb seine Werke leider erst nach dem zweiten Weltkrieg Beachtung fanden. Typisch für seine Arbeit sind die vielen Mosaiken und die Farben Weiß und Blau. Der riesige kunterbunte Gecko ist ein weiteres Wahrzeichen Barcelonas.
1451 wurde der Hafen erbaut um den Einfluss im Mittelmeerraum auszubauen und die Entwicklung der gotischen Kunst zu fördern. Christopher Columbus, der 1493 von seiner Entdeckungsreise zurückgekehrt ist wird mit der Columbussäule geehrt. Hier in dieser extrem schmalen Säule fährt sogar ein Fahrstuhl für 1,80€ nach oben bis in die Krone und man hat von hier einen gigantischen Ausblick auf Barcelona. Columbus selbst zeigt mit ausgestrecktem Arm auf das Meer hinaus.
Über eine Holzbrücke können die Touristen zu der kleinen Landzunge kommen, auf der sich zwischen verschiedenen anderen Sehenswürdigkeiten das Aquarium befindet. Die Eintrittspreise sind nicht ohne 11€ für Erwachsene und 7 € für Kinder bis 12 Jahre, allerdings lohnt es sich das Geld zu investieren. Europas größtes Ozeanarium lässt die Besucher eintauchen in einen 80 Meter langen Unterwassertunnel mit einem 4500 Tonnen fassenden Unterwasserbecken des Mittelmeeres. Es ist als würde man direkt auf dem Meeresgrund stehen, Haie zum anfassen und Mondfische und andere Exemplare von denen ich bis dahin noch nie etwas gehört hatte. Wir konnten es nicht lassen und mussten einen Rochen wirklich anfassen, allerdings hat man ihnen die Stacheln genommen, sonst wäre wohl Krieg im Becken. Auch sonst kamen uns alle Fische satt und zufrieden vor.
Die Explora, das eine art interaktiver Bereich, der gerade den kleineren Besuchern gewidmet ist, hier können sie erforschen, hören, sehen und natürlich anfassen. Kaimane, Piranhas und ausgelassene Pinguine, gerade wer Kinder hat, sollte sich diesen Besuch nicht entgehen lassen!
Eine letzte Sehenswürdigkeit auf die ich eingehen möchte ist die an einem steilen Hügel am Meer gelegene gewaltige Festung Montjuic aus dem 17. Jahrhundert. Sie bietet nicht nur einen herrlichen Ausblick auf das benachbarte Olympiagelände und Barcelona, sondern war ein ehemaliges militärisches Waffenlager aber nicht nur zur Verteidigung Barcelonas gedacht. Ganz im Gegenteil von diesem strategischen Punkt aus hätte man die Stadt und seine Bevölkerung im Falle von Rebellion bombardieren können. Auch sind die Mauern Zeuge zahlreicher Hinrichtungen. Seit 1960 hielt die Stadtverwaltung Einzug und so wurde gleich ein sehr sehenswertes Waffenmuseum eingerichtet.
Es gäbe noch so viel zu erzählen, gerade welche Auswirkungen die Universale Expo von 1929 und natürlich die Olympischen Spiele des Jahres 1992 hatten. Doch ich werde meinen Mann bitten eine Fortsetzung zu diesem Bericht zu schreiben, dieser hier wird sonst zu lang und ein paar Dinge möchte ich auch noch erzählen....
Denn shoppen gehen kann man in Barcelona ausgezeichnet. Während man in vielen Küstenstädten immer nur ein und den selben Plunder findet, wird man hier viel ausgefallene Mode und Accessoires finden. Aber nicht nur das, viele Designershops versprechen witzige Geschenkartikel, keinen Kitsch, irre Geschirr- und Glasteile, da kann man nicht wiederstehen und muss kaufen, kaufen, kaufen.
Des weiteren bietet die Markthalle Mercat La Boqueria direkt an der Rambla einfach alles was man sich vorstellen kann, von frischem Obst, Gemüse, Fisch, Käse, lebende Kaninchen halt sämtliche Haustiere. Hier kann man prima zu Mittag essen, lecker und ausgefallen. Mein Mann hatte Kaninchen mit Schnecken und ich Tintenfisch, zum Nachtisch Crema Catalana, aber alles so was von köstlich kann ich nur sagen.
Das Nachtleben ist in allen teilen Barcelonas sehr rege. In Meeresnähe gibt es einige Freiluftdiskotheken, das Maremagnum oder Port Olimpic und die Mapfre Türme muss Jeder mal erlebt haben. Ansonsten das Tibidabo oder die zahlreichen Pubs und Musiklokale, man kann nicht alles besuchen. Aber wer hierher zum Tanzen kommt, der kommt auch auf seine Kosten, von lateinamerikanisch, brasilianisch bis spanisch nach den Rhythmen der Welt einfach treiben lassen und es werden unvergessliche Nächte...
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