Basilikum Testbericht
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Summe aller Bewertungen
Erfahrungsbericht von darkunit
L`herbe royal - Königskraut
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Zu Basilikum, meinem Lieblingskräutlein wegen seiner Vielseitigkeit, gibt es unheimlich viel zu berichten. Das wollte ich auch schon lange tun... Die Franzosen sagen jedenfalls nicht umsonst Königskraut dazu...
Doch als erstes möchte ich wieder ein wenig weiter ausholen, da ich denke, das auch die Geschichte dieses Kräutleins ganz interessant ist.
Schon im Mittelalter verbrannte man Basilikum zu Asche bei abnehmendem Mond. Mit dieser Asche wurden Wunden geheilt und Warzen vertrieben. Außerdem wurde es früher im Wochenbett einer schwangeren Frau angewendet, da es auch die Geburtsschmerzen lindern sollte. Keine Ahnung ob das alles wirklich geholfen hat, ich habe es noch nicht ausprobieren können...
Heutzutage wird Basilikum als Gewürzkraut verwendet. Es hat so eine milde Schärfe und gerade für jemand der Pfeffer oder Paprika nicht vertragen kann, für den ist es eine wohlschmeckende Alternative.
Nicht nur hier verwendet man Basilikum für alles mögliche, in den östlichen Ländern benutzt man die kleinen Basilikumsamen um daraus erfrischende Getränke zu zaubern.
Schmeckt bestimmt es gut in Bloody Mary, allerdings habe ich das noch nicht ausprobiert, das wäre doch mal was für Chrischi zum testen...
Basilikum schmeckt zu Salaten, Fleischgerichten, Soßen... Am liebsten genießen wir es zu Bagettbrötchen, frischen Tomaten und Mozarella. Das ist ein Gedicht, da könnte ich stundenlang essen... Ich verwende allerdings immer nur die jungen und frischen Triebe. Das hat auch den Vorteil, dass mein Basilikum immer buschiger wird. Bei uns wächst es nicht nur draußen im Garten, auch in der Küche habe ich zwei kleine Büschchen stehen, da sich Basilikum auch gut zur Topfkultur eignet.
Basilikum ist reich verzweigt mit seinen vielen Blättern, die einen Duft verströmen... mmh riecht ihr es auch? Genau dieser Duft wird in den vielen Öldrüsen gebildet und Fliegen mögen ihn gar nicht, deshalb habe ich auch einen in jedem Küchenfenster stehen, Fliegen mag ich nämlich nicht.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten ihn sich zu ziehen, entweder beim Blumenhändler kaufen, so mache ich es meistens ;-) da immer die Zeit fehlt ihn erst auszusäen und selber zu züchten, das dauert mir sowieso zu lange. Ich will Ergebnisse sehen *zwinker* Die andere Möglichkeit ist durch Stecklinge, diese werden schon im August, ehe die Blüte beginnt abgeschnitten. Und damit die „Kleinen“ nicht austrocknen bekommen sie von mir ein Tütchen über den Topf. So überwintere ich ihn gleichzeitig ;-) Zuerst wächst er relativ langsam, doch schon nach ein paar Monaten wird er stämmig und treibt viele neue Blätter. Deswegen immer schön abzupfen, Basilikum verträgt es zurück geschnitten zu werden.
Bei uns steht je ein Töpfchen im Ost- und Südfenster, da Basilikum die Sonne und das Licht liebt, genau wie ich auch ;-) Kälte und sei der Frost noch so gering kann er nicht vertragen, ich kann ihm das nachfühlen... schließlich kann man nur dann Glückshormone ausschütten...
Im August, nachdem ich die Stecklinge abgeschnitten habe, fängt er an zu blühen. Wenn man ihn lassen sollte, denn schneidet man ihn zurück, damit man auch nächstes Jahr wieder genug Basilikum hat, dann sollte die Blüte verhindert werden. Doch wenn er blüht, dann hat er viele kleine weiß bis purpurne Blütenstände und die duften genauso lieblich wie seine Blätter.
Basilikum braucht nahrungsreiche Erde, die nicht zu schnell austrocknet. Den zuwenig Wasser und schon ist er hin... Und in der Wachstumszeit dünge ich auch regelmäßig alle paar Wochen.
Also die im Supermarkt gekauften „Micklinge“ das nächste Mal nicht wegwerfen. Es ist ganz einfach auch aus diesen zarten Pflänzchen einen großen Busch zu ziehen. Als erstes mal in einen Größeren Topf setzen und dann immer schön „bezupfen“, damit er schön viel neu treiben muss und kräftig wird.
Viele Grüße
Peggy
© darkunit
Doch als erstes möchte ich wieder ein wenig weiter ausholen, da ich denke, das auch die Geschichte dieses Kräutleins ganz interessant ist.
Schon im Mittelalter verbrannte man Basilikum zu Asche bei abnehmendem Mond. Mit dieser Asche wurden Wunden geheilt und Warzen vertrieben. Außerdem wurde es früher im Wochenbett einer schwangeren Frau angewendet, da es auch die Geburtsschmerzen lindern sollte. Keine Ahnung ob das alles wirklich geholfen hat, ich habe es noch nicht ausprobieren können...
Heutzutage wird Basilikum als Gewürzkraut verwendet. Es hat so eine milde Schärfe und gerade für jemand der Pfeffer oder Paprika nicht vertragen kann, für den ist es eine wohlschmeckende Alternative.
Nicht nur hier verwendet man Basilikum für alles mögliche, in den östlichen Ländern benutzt man die kleinen Basilikumsamen um daraus erfrischende Getränke zu zaubern.
Schmeckt bestimmt es gut in Bloody Mary, allerdings habe ich das noch nicht ausprobiert, das wäre doch mal was für Chrischi zum testen...
Basilikum schmeckt zu Salaten, Fleischgerichten, Soßen... Am liebsten genießen wir es zu Bagettbrötchen, frischen Tomaten und Mozarella. Das ist ein Gedicht, da könnte ich stundenlang essen... Ich verwende allerdings immer nur die jungen und frischen Triebe. Das hat auch den Vorteil, dass mein Basilikum immer buschiger wird. Bei uns wächst es nicht nur draußen im Garten, auch in der Küche habe ich zwei kleine Büschchen stehen, da sich Basilikum auch gut zur Topfkultur eignet.
Basilikum ist reich verzweigt mit seinen vielen Blättern, die einen Duft verströmen... mmh riecht ihr es auch? Genau dieser Duft wird in den vielen Öldrüsen gebildet und Fliegen mögen ihn gar nicht, deshalb habe ich auch einen in jedem Küchenfenster stehen, Fliegen mag ich nämlich nicht.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten ihn sich zu ziehen, entweder beim Blumenhändler kaufen, so mache ich es meistens ;-) da immer die Zeit fehlt ihn erst auszusäen und selber zu züchten, das dauert mir sowieso zu lange. Ich will Ergebnisse sehen *zwinker* Die andere Möglichkeit ist durch Stecklinge, diese werden schon im August, ehe die Blüte beginnt abgeschnitten. Und damit die „Kleinen“ nicht austrocknen bekommen sie von mir ein Tütchen über den Topf. So überwintere ich ihn gleichzeitig ;-) Zuerst wächst er relativ langsam, doch schon nach ein paar Monaten wird er stämmig und treibt viele neue Blätter. Deswegen immer schön abzupfen, Basilikum verträgt es zurück geschnitten zu werden.
Bei uns steht je ein Töpfchen im Ost- und Südfenster, da Basilikum die Sonne und das Licht liebt, genau wie ich auch ;-) Kälte und sei der Frost noch so gering kann er nicht vertragen, ich kann ihm das nachfühlen... schließlich kann man nur dann Glückshormone ausschütten...
Im August, nachdem ich die Stecklinge abgeschnitten habe, fängt er an zu blühen. Wenn man ihn lassen sollte, denn schneidet man ihn zurück, damit man auch nächstes Jahr wieder genug Basilikum hat, dann sollte die Blüte verhindert werden. Doch wenn er blüht, dann hat er viele kleine weiß bis purpurne Blütenstände und die duften genauso lieblich wie seine Blätter.
Basilikum braucht nahrungsreiche Erde, die nicht zu schnell austrocknet. Den zuwenig Wasser und schon ist er hin... Und in der Wachstumszeit dünge ich auch regelmäßig alle paar Wochen.
Also die im Supermarkt gekauften „Micklinge“ das nächste Mal nicht wegwerfen. Es ist ganz einfach auch aus diesen zarten Pflänzchen einen großen Busch zu ziehen. Als erstes mal in einen Größeren Topf setzen und dann immer schön „bezupfen“, damit er schön viel neu treiben muss und kräftig wird.
Viele Grüße
Peggy
© darkunit
50 Bewertungen, 2 Kommentare
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06.04.2002, 18:44 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichverwende ich auch viel und gern - vor allem im sommer
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06.04.2002, 17:39 Uhr von Maxilenium
Bewertung: sehr hilfreichHast du gut beschrieben.
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