Beauty & Wellness Testbericht

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Erfahrungsbericht von sandwarrior

Manche haben gebadet sogar, einmal im Jahr

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Manche haben gebadet sogar, einmal im Jahr!

Als Badefan bin ich aber froh, dass es diese Kategorie gibt.
Da fiel mir die obige Überschrift ein, ein altes Couplet vom ollen Otto Reutter.
Tägliches Duschen ist für viele ein angenehmer Start in den jungfräulichen Tag, man ist frisch und munter schreitet gut riechend zu den täglichen Pflichten.

Nun kommt man müde und abgeschlafft wie ein nasser Sack nach Hause, nun kann man natürlich wieder duschen, was in den Heißen Sommermonaten auch angebrachter ist, weil es schneller erfrischt und sparsamer im Wasserverbrauch ist.

Aber die richtige Entspannung findet der Sandwarrior bei einem richtigen heißen Wannenbad.
Besonders im Winter, bei so richtigem nasskaltem Wetter wärmt das richtig durch und die Zeit ist nicht mehr weit.

Vorbereitungsphase:
Denken wir mal es ist Winter, für geistreiche Menschen kein Problem.
So wir heizen erst mal die Badestube vor, damit es wohlig kuschelig wird.
Wegen der Rutschgefahr wird eine Antirutschmatte kunstvoll in Gesäßgegend drapieret.
Der Badezusätze gibt es viele, schon die alte Kleopatra soll in Eselsmich gebadet haben, nun gut wer es mag.
Ich will euch da nicht dreinreden, der Produkte gibt es viele, aber ich bevorzuge die Sinnenbäder von Tetesept oder ein schniekes Ölbad.
Ein vorgewärmtes Badtuch und ein flauschiger Bademantel sollten schon in Reichweite liegen.
Lektüre und erfrischende Getränke bereitstellen.

Einstieg:
Es wird an der Zeit, dass der Sandwarrior einsteigt, zur gründlicheren Reinigung natürlich völlig nackig.
Ich lasse jetzt erst das Wasser ein und mische den Badezusatz vorsichtig ein.
So kann sich der Körper an die Hitze gewöhnen und man langsam immer heißer werden, aber nur solange wie als angenehm empfunden.
So ein richtig schönes Bad dehne ich durch ständiges Wasserzulassen auf mindestens eine halbe Stunde aus.
Zum richtigen Bad, gehören für mich ein spannendes Buch und ein paar Gläschen Gutgekühlter Sekt oder zur Not geht auch Prosecco.

Ausstieg:
Nun nachdem langsam die Knie und das Wasser kalt werden, kommt man auch wegen der schrumpeligen Haut, langsam aus dem Wasser und rubbelt sich gründlich ab.
Bei Ölbädern nur Trockentupfen.
Ich empfehle einer 1/2 stündige Ruhephase um richtig zu regenerieren, eingehüllt in einem wuscheligen Bademantel und richtig schön zugedeckt.

So kann man seinen Körper richtig schön verwöhnen und ich glaube das wird nicht nur von mir als angenehm empfunden.

Kinderbaden:
Kleine Babys sollte man nicht zu oft baden, erst mal machen die sich nicht so dreckig und der Säureschutzmantel wird schneller abgebaut.
Deswegen sollte man die sanfte Babyhaut auch immer schön eincremen oder ölen.
Ab dem 4.Monat haben wir unsere Tochter mit ins beheizte Schwimmbad mitgenommen.
Im Allgemeinen sollte man darauf achten das die Wassertemperatur ungefähr der Körpertemperatur des Kindes angepasst ist, damit sich das Kind wohlfühlt.
Und nicht zu lange, damit sich das Kind nicht überanstrengt.
Lieber einmal öfter, als zu lange.
Unsere Tochter ist durch das langsame Eingewöhnen zu einer richtigen Wasserratte geworden

Was es sonst noch für Bäder gibt?

Das allseitsbeliebte Geldbad, ist nicht erst seit Onkel Dagobert beliebt.
Dazu wird der Wannenboden mit Hartgeld ausgelegt, standesgemäß mit 2 Euromünzen.
Eine winzige Schicht 5 Euroscheine und dann satt mit 200ertern.
Nun flugs die Yopizahlungsanforderung anblicken und schnell den Kopf in den satten Strahl.

Das Mengenbad:
Es gibt doch nichts schöneres als ein Bad in der Menge, diese wunderbaren Ausdünstungen und die Körpernähe zu sonst unbekannten Menschen, machen das Mengenbad zu einem Erlebnis sondergleichen.
Rockkonzerte oder Schlussverkäufe sind sehr hilfreich, zur Not kann man die Sonderangebotstage bei Billigdiscounter nutzen.

Erkältungsbad:
Hier geht der Sandwarrior wie obig beschrieben vor, nur mit einem entsprechenden Badezusatz und ohne Alkohol.
Das hilft mir eigentlich immer, wenn die Schniefnase im Anzug ist.

Das Schlammbad:
Eigentlich vom Bostenvieh bevorzugt, dient das Schlammbad als natürlicher Mückenschutz.

Das Moorbad:
Diese Erfahrung sollte jeder Mal machen, mir hat es sehr gut getan.
Ist zwar ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber man wird ja hinterher abgespült.

Das Sonnenbad:
Hier bedarf der Unvorsichte einiger Hinweise.
Ich empfehle ein ausreichendes eincremen mit einer Sonnencreme, welche einen sehr hohen Sonnenschutzfaktor hat.
Aber bitte nicht zu lange, im Schatten wird man nämlich auch braun.
Die gesundheitlichen Schäden sind nicht ungefährlich und reichem vom seichten Sonnenbrand bis zu Verbrennungen dritten Grades und Hautkrebs.

Das Yopibad:
Das werden viele kennen, das tägliche Bad in den zahlreichen Lesungen und den huldigenden Kommentaren.
Diese wahnsinnige Flut, aus sehr hilfreich und die aufopfernden Kommentare
\" toll, weiter so\",
\" prima Bericht\",
das baut einen doch auf.
Das tägliche fiebern, wird mich einer in seinen Freundeskreis aufnehmen.
Ich bade mich ausgesprochen gern in Bewunderungen und Lobhudeleien, also husch, husch zur Kommentarspalte.

Das Gemüsebad:
Wird hauptsächlich zur Reinigung von Grünzeug angewendet, außer man ist ein wenig anders, als andere Kinder.

Das Säurebad:
Ist für den althergebrachten Mitteleuropäer, wegen seiner weichlichen Natur eher weniger geeignet und wird nur von Profis in der Körperbeseitigungsbranche favorisiert.

Fazit:
Ein richtig schönes entspannendes Bad, ist wunderschön und hebt das Wohlbefinden und ist sehr zu empfehlen. Das richtige Ambiente und die nötige Ruhe, machen ein wohliges Bad zu einer tollen Erfahrung und dient nicht bloß der schnöden Reinigung.
Bei der Wahl der Badezusätze sollte man nicht auf den Geldbeutel schielen und sich mal was Gutes gönnen.
Kinder baden ausgesprochen gern und ich auch, vielleicht wäre das auch mal was für euch.

In diesem sinne, versucht doch auch mal zu baden, ihr könnt mir dann erzählen wie es war.

Manche haben gebadet sogar, einmal im Jahr.

Viele Grüße vom Bademeisterwarrior

PS: Dieser Beitrag ist wie üblich Karl Napf gewidmet, dem Erfinder des Untauchbahren Quietschentchens.

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