Erfahrungsbericht von wilder_engel
GANG ZUM HAUTARZT: UNBEDINGT NÖTIG ????
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Die Haut---auch ein Spiegel der Seele und des Wohlbefindens? Viele Menschen glauben ja ...und scheinen damit Recht zu haben!
Heute möchte ich anhand des Beispiels meines eigenen Leidenswegs ein paar Tricks und Tipps für die Pflege problematischer Haut geben.
Für alle diejenigen, die das Glück haben, nicht unter schwieriger und somit dauernd pflegebedürftiger Haut zu leiden, will ich einmal die häufigsten Anzeichen dieses Hauttyps erklären.
[+++HAUTBILD: problematisch+++]
Wenn ich morgens direkt nach dem Aufwachen in den Spiegel geschaut habe, dann hat mich meistens schon alles an meinem Gesicht angewidert. Meine Haut ist oft sehr trocken und spannt, das heißt dass der Teint morgens immer sehr gräulich ausschaut und die Gesichtshaut nur schlecht durchblutet ist. Durch diese Trockenheit entstehen oftmals kleine Hautschüppchen, die auch durch meine von Geburt an empfindliche Haut verstärkt auftreten....würde ich nichts gegen sie unternehmen.
Nach dem Duschen trocknet die Haut bekannterweise durch Duschgels etc. noch mehr aus. Bei mir äußerte sich dies nun in einer gereizten und heftig geröteten Haut, die mit jedem Drüberstreichen mit den Händen noch empfindlicher wurde. Alles in allem:
Ich muss bis heute meiner Haut sehr viel von meiner kostbaren Zeit schenken.
Wie ihr euch den Umgang mit problematischer Haut erleichtern könnt, erfahrt ihr nun von mir!
[+++Der Gang zum HAUTARZT+++]
Dies ist wohl der allererste Schritt den man tätigen sollte, um sich selbst etwas Abhilfe und Erleichterung zu schaffen. Der Hautarzt kann euch schon viele Tipps geben, mit denen sich eure Haut wieder etwas erholt, bevor ihr zu normalen Pflegemaßnahmen greifen könnt. Es ist wichtig zu wissen, welche Ursachen eure Probleme der Haut haben. Beispielsweise brauchen diese Ursachen gar nicht im physischen Bereich eurer selbst sich abzuspielen, sondern haben einen seelischen Urheber! „Beliebte“ Faktoren für problematische Haut sind Stress (sei es in der Schule, im Büro oder im Privatleben), Rauchen (ein ganz entscheidender Faktor), erhebliche Einnahme von Alkohol oder Drogen (um den schlimmsten Fall zu nennen...wobei hier natürlich eure Haut das unwichtigste Problem ist!!!)
Generell gibt es aber auch häufig genetische Ursachen. Wenn in eurer Familie (wie auch bei mir) schon über Generationen empfindliche Haut, Hautekzeme bis hin zu Hautkrebs aufgetreten sind, seid ihr natürlich besonders anfällig für eine Problemhaut. Hier kann euch dann nur der Arzt weiterhelfen und raten, welche Pflege und Behandlung ihr benötigt.
Meine Art der Problemhaut ist eine leichte Art von Neurodermitis, die aber in keinem Fall mit der Neurodermitis verglichen kann, die durch Lebensmittel oder Allergien ausgelöst wird. Die meisten Menschen mit irritiertem und gereiztem Hautbild leiden oft unentdeckt an Neurodermitis, die aber durch ärztliche Behandlung wie gesagt verbessert werden kann.
[+++BEHANDLUNG beim Hautarzt+++]
Hier gibt es wahrscheinlich breitgefächerte Methoden. Da bei mir der genetische Faktor eine Rolle spielt, prophezeite mir mein Arzt schon, dass die Behandlung nie ganz abgeschlossen und das Hautbild nie ganz „normal“ sein wird. Um aber meine Empfindlichkeit etwas abzuschwächen, riet er mir zu einer Creme, die aus Harnsäure und einer Basiscreme besteht. Hört sich jetzt schlimmer an als es in Wirklichkeit ist. Harnsäure stinkt nicht irgendwie nach Urin oder so, sondern ist ein ganz natürliches biologisches Produkt dass beim Stoffwechsel entsteht und dass bei Menschen anders wie bei Tieren über die Harnwege ausgestoßen wird. Obwohl ich diese Creme erst einige Zeit benutze kann man schon Verbesserungen erkennen. Ich wende diese Creme an Oberschenkeln und im Gesicht an, da dort oft Rötungen oder Juckreiz bei mir auftraten, der aber jetzt schon wesentlich abgemildert ist!
Hilfreich ist oft auch ein Fruchtsäurepeeling, das aber nicht bei jedem Arzt angewendet wird, sondern für das man auch schon mal eine Kosmetikerin aufsuchen muss. Natürlich ist diese Behandlung (falls nicht durch die Krankenkasse bezahlt) eine der teureren Methoden.
[+++Tägliche Pflege+++]
Schon bei der morgendlichen Reinigung fängt alles an.
Bitte reinigt euer Gesicht und Dekolleté keinesfalls mit Produkten, die viel Alkohol enthalten. Dies würde das Austrocknen der Haut im Laufe des Tages noch verstärken. Besser ist eine milde Reinigungsmilch und ein Gesichtswasser speziell gegen trockene Haut (z.B. von Nivea Visage). Ihr werdet sehen, dass allein das Gesichtswasser euch wieder etwas Feuchtigkeit zurückgibt, die der Haut in der Nacht entzogen wurde.
Eine Tagescreme könnt ihr euch prima selber mischen ,indem ihr euch eine Feuchtigkeitspflege fürs Gesicht kauft (mein Vorschlag: jade Fresh mit Frucht-Tonic) und diese mit etwas Baby-Creme (von Sanosan oder Penaten) in der Handfläche mischt und diesen Mix dann auf das Gesicht auftragt.
Da ich niemals auf mein geliebtes Make-Up verzichten würde, hier meine Empfehlungen: annehmbar für trockene haut sind die Make-Up-Sticks von Jade oder Lóreal, sowie ein Kompakt-make-Up mit Schwämmchen (zum Beispiel von Chicogo oder Manhattan. Flüssiges Make Up solltet ihr besser vermeiden, da so die etwas raue Struktur der trockenen Haut noch hervorgehoben wird und es sogar für einen Laien erkennbar ist, dass euer make-Up am Bröckeln ist!
[+++Duschen...und danach?+++]
Mit dem Duschen könnt ihr eure Pflege noch ergänzen. Praktisch ist es ,wenn ihr schon in der Dusche einen Luffa Handschuh (Body Shop, Yves Rocher) liegen habt, denn ihr am besten vor dem Einseifenbenutzt. Eine Massage mit dem Handschuh beginnt immer von den Füßen an, bis hoch zu den Armen. Die Massage sollte immer in Richtung eures Herzens erfolgen, damit die Durchblutung gefördert werden kann. Der tolle Effekt dabei: Ihr beugt damit gleichzeitig der Cellulitis vor!
Nach dem Duschen das Eincremen nicht vergessen. Ich verwende seit ich denken kann dafür die Nivea Body Lotion. Aber Vorsicht: besser die Lotion für normale Haut verwenden. Es gibt auch einen Body Balsam für sensitive Haut, aber dieser ist nach meinen Erfahrungen eher Schrott!
[+++SONNENBANK+++]
Ich selbst habe nur gute Erfahrungen damit gemacht im Winter unter die Sonnenbank zu gehen, da sie die kleinen Pickelchen schon nachzweimaligem Bräunen verschwinden lässt und mein Hautarzt auch nichts dagegen hatte. Im Sommer habe ich bemerkt, dass meine sonst so gereizte Haut vom Sonnenlicht profitiert, da sie wesentlich resistenter gegen alle anderen Umwelteinflüsse wird und sich kurzzeitlich das Hautbild auch ein wenig bessert.
Aber wie immer: Auch nach der Sonnenbank oder dem Sonnenbaden nie das Eincremen vergessen und beim längeren Verweilen in der Sonne unbedingt eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor verwenden!
Falls ihr noch Fragen habt...oder selber noch gute Tipps für mich...dann schreibt mir ins Gästebuch oder kommentiert fleißig! Ich bin schon gespannt!
Biggi
Heute möchte ich anhand des Beispiels meines eigenen Leidenswegs ein paar Tricks und Tipps für die Pflege problematischer Haut geben.
Für alle diejenigen, die das Glück haben, nicht unter schwieriger und somit dauernd pflegebedürftiger Haut zu leiden, will ich einmal die häufigsten Anzeichen dieses Hauttyps erklären.
[+++HAUTBILD: problematisch+++]
Wenn ich morgens direkt nach dem Aufwachen in den Spiegel geschaut habe, dann hat mich meistens schon alles an meinem Gesicht angewidert. Meine Haut ist oft sehr trocken und spannt, das heißt dass der Teint morgens immer sehr gräulich ausschaut und die Gesichtshaut nur schlecht durchblutet ist. Durch diese Trockenheit entstehen oftmals kleine Hautschüppchen, die auch durch meine von Geburt an empfindliche Haut verstärkt auftreten....würde ich nichts gegen sie unternehmen.
Nach dem Duschen trocknet die Haut bekannterweise durch Duschgels etc. noch mehr aus. Bei mir äußerte sich dies nun in einer gereizten und heftig geröteten Haut, die mit jedem Drüberstreichen mit den Händen noch empfindlicher wurde. Alles in allem:
Ich muss bis heute meiner Haut sehr viel von meiner kostbaren Zeit schenken.
Wie ihr euch den Umgang mit problematischer Haut erleichtern könnt, erfahrt ihr nun von mir!
[+++Der Gang zum HAUTARZT+++]
Dies ist wohl der allererste Schritt den man tätigen sollte, um sich selbst etwas Abhilfe und Erleichterung zu schaffen. Der Hautarzt kann euch schon viele Tipps geben, mit denen sich eure Haut wieder etwas erholt, bevor ihr zu normalen Pflegemaßnahmen greifen könnt. Es ist wichtig zu wissen, welche Ursachen eure Probleme der Haut haben. Beispielsweise brauchen diese Ursachen gar nicht im physischen Bereich eurer selbst sich abzuspielen, sondern haben einen seelischen Urheber! „Beliebte“ Faktoren für problematische Haut sind Stress (sei es in der Schule, im Büro oder im Privatleben), Rauchen (ein ganz entscheidender Faktor), erhebliche Einnahme von Alkohol oder Drogen (um den schlimmsten Fall zu nennen...wobei hier natürlich eure Haut das unwichtigste Problem ist!!!)
Generell gibt es aber auch häufig genetische Ursachen. Wenn in eurer Familie (wie auch bei mir) schon über Generationen empfindliche Haut, Hautekzeme bis hin zu Hautkrebs aufgetreten sind, seid ihr natürlich besonders anfällig für eine Problemhaut. Hier kann euch dann nur der Arzt weiterhelfen und raten, welche Pflege und Behandlung ihr benötigt.
Meine Art der Problemhaut ist eine leichte Art von Neurodermitis, die aber in keinem Fall mit der Neurodermitis verglichen kann, die durch Lebensmittel oder Allergien ausgelöst wird. Die meisten Menschen mit irritiertem und gereiztem Hautbild leiden oft unentdeckt an Neurodermitis, die aber durch ärztliche Behandlung wie gesagt verbessert werden kann.
[+++BEHANDLUNG beim Hautarzt+++]
Hier gibt es wahrscheinlich breitgefächerte Methoden. Da bei mir der genetische Faktor eine Rolle spielt, prophezeite mir mein Arzt schon, dass die Behandlung nie ganz abgeschlossen und das Hautbild nie ganz „normal“ sein wird. Um aber meine Empfindlichkeit etwas abzuschwächen, riet er mir zu einer Creme, die aus Harnsäure und einer Basiscreme besteht. Hört sich jetzt schlimmer an als es in Wirklichkeit ist. Harnsäure stinkt nicht irgendwie nach Urin oder so, sondern ist ein ganz natürliches biologisches Produkt dass beim Stoffwechsel entsteht und dass bei Menschen anders wie bei Tieren über die Harnwege ausgestoßen wird. Obwohl ich diese Creme erst einige Zeit benutze kann man schon Verbesserungen erkennen. Ich wende diese Creme an Oberschenkeln und im Gesicht an, da dort oft Rötungen oder Juckreiz bei mir auftraten, der aber jetzt schon wesentlich abgemildert ist!
Hilfreich ist oft auch ein Fruchtsäurepeeling, das aber nicht bei jedem Arzt angewendet wird, sondern für das man auch schon mal eine Kosmetikerin aufsuchen muss. Natürlich ist diese Behandlung (falls nicht durch die Krankenkasse bezahlt) eine der teureren Methoden.
[+++Tägliche Pflege+++]
Schon bei der morgendlichen Reinigung fängt alles an.
Bitte reinigt euer Gesicht und Dekolleté keinesfalls mit Produkten, die viel Alkohol enthalten. Dies würde das Austrocknen der Haut im Laufe des Tages noch verstärken. Besser ist eine milde Reinigungsmilch und ein Gesichtswasser speziell gegen trockene Haut (z.B. von Nivea Visage). Ihr werdet sehen, dass allein das Gesichtswasser euch wieder etwas Feuchtigkeit zurückgibt, die der Haut in der Nacht entzogen wurde.
Eine Tagescreme könnt ihr euch prima selber mischen ,indem ihr euch eine Feuchtigkeitspflege fürs Gesicht kauft (mein Vorschlag: jade Fresh mit Frucht-Tonic) und diese mit etwas Baby-Creme (von Sanosan oder Penaten) in der Handfläche mischt und diesen Mix dann auf das Gesicht auftragt.
Da ich niemals auf mein geliebtes Make-Up verzichten würde, hier meine Empfehlungen: annehmbar für trockene haut sind die Make-Up-Sticks von Jade oder Lóreal, sowie ein Kompakt-make-Up mit Schwämmchen (zum Beispiel von Chicogo oder Manhattan. Flüssiges Make Up solltet ihr besser vermeiden, da so die etwas raue Struktur der trockenen Haut noch hervorgehoben wird und es sogar für einen Laien erkennbar ist, dass euer make-Up am Bröckeln ist!
[+++Duschen...und danach?+++]
Mit dem Duschen könnt ihr eure Pflege noch ergänzen. Praktisch ist es ,wenn ihr schon in der Dusche einen Luffa Handschuh (Body Shop, Yves Rocher) liegen habt, denn ihr am besten vor dem Einseifenbenutzt. Eine Massage mit dem Handschuh beginnt immer von den Füßen an, bis hoch zu den Armen. Die Massage sollte immer in Richtung eures Herzens erfolgen, damit die Durchblutung gefördert werden kann. Der tolle Effekt dabei: Ihr beugt damit gleichzeitig der Cellulitis vor!
Nach dem Duschen das Eincremen nicht vergessen. Ich verwende seit ich denken kann dafür die Nivea Body Lotion. Aber Vorsicht: besser die Lotion für normale Haut verwenden. Es gibt auch einen Body Balsam für sensitive Haut, aber dieser ist nach meinen Erfahrungen eher Schrott!
[+++SONNENBANK+++]
Ich selbst habe nur gute Erfahrungen damit gemacht im Winter unter die Sonnenbank zu gehen, da sie die kleinen Pickelchen schon nachzweimaligem Bräunen verschwinden lässt und mein Hautarzt auch nichts dagegen hatte. Im Sommer habe ich bemerkt, dass meine sonst so gereizte Haut vom Sonnenlicht profitiert, da sie wesentlich resistenter gegen alle anderen Umwelteinflüsse wird und sich kurzzeitlich das Hautbild auch ein wenig bessert.
Aber wie immer: Auch nach der Sonnenbank oder dem Sonnenbaden nie das Eincremen vergessen und beim längeren Verweilen in der Sonne unbedingt eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor verwenden!
Falls ihr noch Fragen habt...oder selber noch gute Tipps für mich...dann schreibt mir ins Gästebuch oder kommentiert fleißig! Ich bin schon gespannt!
Biggi
Bewerten / Kommentar schreiben