Believe In Nothing - Paradise Lost Testbericht
ab 7,43 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Summe aller Bewertungen
- Cover-Design:
- Klangqualität:
Erfahrungsbericht von Senilm
Was denn nun ?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Das habe ich mir gedacht als ich zum ersten Mal die neue Scheibe der EX-Gothic Metaller Paradise Lost gehört habe. Und warum ?
Nun ja ihre Scheibe ist eine Gratwanderung zwischen verschiedenen Musikstilen von Gothic-Metal Elementen hin zu Rock Elementen im Alternative Stil.
Die Band aus Grossbritannien blickt nun schon auf eine lange Karriere zurück.
Über 10 Jahre gibt es die 5 Musiker jetzt schon im Geschäft.
Dabei haben Sie nun auch schon 10 Alben veröffentlicht, welche im folgenden wären...
1990 Lost Paradise
1991 Gothic
1992 Shades of God
1993 Icon
1994 Gothic EP
1995 Draconian Times
1997 One Second
1998 Reflection
1999 Host
2001 Believe in Nothing
Paradise Lost sind schon immer mit ihrem Sound aufgefallen, in den Alben seit 1997 kam verstärkt auch Elektronik zum Einsatz, welches ihnen einige Fans spätestens beim 1999 erschienen \"Host\"-Album übel nahmen. So wurde Paradise Lost wohl schnell klar, das man einen neuen Weg einschlagen muss.
Die Band rund um Leadsänger John Holmes besteht noch aus Greg Mackintosh, Anthony Aaron Aedy, Stephen Edmondson und Lee Morris.
Das neue Album kann durch seine Stilumbrüche durchaus begeistern, was vor allem daran liegt das sehr viel Wert auf den Gesang gelegt wurde.
Auf dem Albumcover ist ein Bienenhaufen zusehen, auffallend auf alle Fälle !
Zum Booklet gibt`s nichts besonderes zu sagen, Texte und Danksagung sowie die Producerinfos wurden nicht vergessen.
Mit \"I am nothing\" wird losgelegt.
Ruhige Gitarren im Hintergrund, langsamer Beat treibt das ganze in Richtung Gothic.
Zum Refrain hin wird vor allem von Schlagzeuger mehr Leistung geboten. Immer klar und gut verständlich ist der Gesang, welcher in der zweiten Textpassage durchaus begeistern kann. Das Thema des Songs geht auch arg in die Depressivrichtung.
Mit einem richtig krachenden Bassriff legt \"Mouth\", der nächste Titel, los.
Schlagzeuger und Gitarren dürfen zum Refrain hin bei diesem Song, welcher auch als erste Single ausgekoppelt wurde, ordentlich hinlangen. Dazwischen wird John Holmes von einem ruhigen Gitarrenakkord begleitet.
Vor allem der Sänger ist es der bei diesem Titel aber wirklich überzeugen kann, langanhaltende Stimmbeherrschung der feinsten Sorte und ein Refrain der jeden ins Knochenmark geht. Hören und Fühlen sag ich da nur !
Darauf folgt gleich die zweite Singleauskopplung \"Fader\".
Gitarren und fast chormässiger Hintergrundgesang leiten diesen Titel an, der mit dem Einsetzen des Schlagzeugers deutlich an Tempo gewinnt. Dieser Titel kann eigentlich nur beim Refrain hin überzeugen, zu unausgereift wirkt der Titel im Ganzen.
Darauf wird erst mal die elektronische Richtung eingeschlagen. \"Look at me now\", beginnt mit Elektronischen Klängen kombiniert mit harten kurz einsetzenden Bassriffs. Doch das wahre Highlight ist hier wieder John Holmes. Hier wird wirklich schon Stimmakrobatik betrieben. Von klarem Sprechgesang bis hin zu einem scheinbar nicht mehr enden wollenden \"Look at me nooooooooooowww\" wird hier einiges geboten.
Ein toller Titel, in welchem es darum geht, was man alles so aus seiner Person machen kann.
Goticmässig gehts im nächsten Titel \"Illumination\" weiter. Der ruhig dahingleitende Titel, erinnert von der Stimmlage des Sängers her sehr stark an \"Fader\". Da ja auch die Themenbereiche verwandt sind, wollte man wohl einen Nachfolgetrack, welcher auch als solcher zu erkennen ist. Sonst ein wenig auffallender Titel.
\"Something real\", legt tempomässig die Latte etwas höher. Schlagzeugeinsatz und ein von Gitarrenriffs angefeuerter John Holmes treiben diesen Titel an. Elektronik kommt vor allem im Refrain zum Einsatz, und das verfehlt hier aber seine Wirkung keinesfalls, grossartig produziert. Der Gesang kann wie immer durch seine Klarheit überzeugen.
In \"Divided\", werden die elektronischen Beats grossgeschrieben, diese werden kombiniert mit einem ruhig tempo machendem Schlagzeugbeat. Schon entsteht ein dahinplätschernder Titel, der durch Orchestereinsatz, vor allem von Seiten der Bläser her noch beeindrucken kann, sonst sich aber unauffällig in das Album einreiht.
Der achte Titel \"Sell it to the World\", beginnt mit einem wirklich beeindruckendem Bassgitarrenspiel. Schnell setzt der extrem tempo machende Schlagzeuger ein. Die Instrumente sind bei diesem Titel, welcher sich wieder stark in der Gothic-Ecke ansiedelt, die Hauptakteure. Die Stimme ist zwar gut verständlich, hat aber zum Refrain hin keine Chance gegen die Instrumente anzukommen.
\"Never again\" ist der nächste Titel, welcher durch seine Keyboardklänge begeistern kann.
Später kommen dann noch die Gitarren zum Einsatz, welche vor allem hier Riffs abspielen, der Schlagzeuger hält sich im Hintergrund. Zur Mitte hin wird dann fast schon melancholische Streichermusik eingespielt. Der Gesang kann hier eigentlich nicht so sehr überzeugen, irgendwie wirkt der Titel eher einschläfernd, anstatt das er eine Atmosphäre aufbauen würde.
In \"Control\" werden wieder die Metalhallen betreten. Hallende Stimme, von hell bis tief hinab sind keine Grenzen gesetzt. Das ganze wird begleitet von brachialem Bassgitarreneinsatz und Dampf machendem Schlagzeuger. Ein Powertrack der dem Album einen richtigen Schub gibt für die letzten noch folgenden 4 Titel.
Der erste der vier ist \"No reason\".
Gitarrenspiel vom Feinsten, Riffs so schön wie selten von Paradise Lost gehört.
Der Gesang kann bei diesem richtig Power verbreitenden Titel leider nicht so sehr mit den Instrumenten mithalten. Nur selten kommt Holmes gegen die Gewalt der Instrumente an und so wirkt seine Stimme viel zu angestrengt.
\"World pretending\" legt ebenfalls mit Gitarrenspiel der feinen Sorte los, welches von langsamen Schlagzeugbeats begleitet wird.
Der langsam dahingleitende Titel lässt hier John Holmes` Stimme sehr schön zur Geltung kommen. Langanhaltende Stimme, von hell und klar hin bis zu lautem bestimmten, fast schon schreiend klingendem Refrain. Eine tolle Leistung.
Vorletzter Titel ist \"Sway\", bei diesem Stück werden Elektro-Elemente wieder verstärkt eingebaut. Gitarrenriffs, und ein geradezu markerschütternder Bassgitarreneinsatz machen diesen Titel zu einem einprägendem Erlebnis. Der Gesang wirkt hier sehr gut auf den Instrumenteneinsatz abgestimmt.
Ein gelungener Titel, welcher sowohl durch den Instrumental- als auch Gesangseinsatz überzeugen kann.
Letzter Titel ist \"Gone\".
Ruhiger Gitarrenakkord, begleitet diesen melancholischen, depressiven Titel.
John Holmes Gesang wirkt hier fast etwas zu laut. Doch die Klarheit und Beherrschtheit in seiner Stimme kann das wieder wettmachen.
Der Titel gleitet ruhig, durch entsprechendem Schlagzeugeinsatz zum Ende und beendet damit auch dieses Album.
Fazit: Die Paradise Lost Fans wirds einerseits freuen, das die Wege welche in Host angetreten wurden, wieder etwas verlassen wurden.
Ein solides Album, mit zwei Hauptstilen, tollem Gesang und ziemlichen Tiefgang.
Nun ja ihre Scheibe ist eine Gratwanderung zwischen verschiedenen Musikstilen von Gothic-Metal Elementen hin zu Rock Elementen im Alternative Stil.
Die Band aus Grossbritannien blickt nun schon auf eine lange Karriere zurück.
Über 10 Jahre gibt es die 5 Musiker jetzt schon im Geschäft.
Dabei haben Sie nun auch schon 10 Alben veröffentlicht, welche im folgenden wären...
1990 Lost Paradise
1991 Gothic
1992 Shades of God
1993 Icon
1994 Gothic EP
1995 Draconian Times
1997 One Second
1998 Reflection
1999 Host
2001 Believe in Nothing
Paradise Lost sind schon immer mit ihrem Sound aufgefallen, in den Alben seit 1997 kam verstärkt auch Elektronik zum Einsatz, welches ihnen einige Fans spätestens beim 1999 erschienen \"Host\"-Album übel nahmen. So wurde Paradise Lost wohl schnell klar, das man einen neuen Weg einschlagen muss.
Die Band rund um Leadsänger John Holmes besteht noch aus Greg Mackintosh, Anthony Aaron Aedy, Stephen Edmondson und Lee Morris.
Das neue Album kann durch seine Stilumbrüche durchaus begeistern, was vor allem daran liegt das sehr viel Wert auf den Gesang gelegt wurde.
Auf dem Albumcover ist ein Bienenhaufen zusehen, auffallend auf alle Fälle !
Zum Booklet gibt`s nichts besonderes zu sagen, Texte und Danksagung sowie die Producerinfos wurden nicht vergessen.
Mit \"I am nothing\" wird losgelegt.
Ruhige Gitarren im Hintergrund, langsamer Beat treibt das ganze in Richtung Gothic.
Zum Refrain hin wird vor allem von Schlagzeuger mehr Leistung geboten. Immer klar und gut verständlich ist der Gesang, welcher in der zweiten Textpassage durchaus begeistern kann. Das Thema des Songs geht auch arg in die Depressivrichtung.
Mit einem richtig krachenden Bassriff legt \"Mouth\", der nächste Titel, los.
Schlagzeuger und Gitarren dürfen zum Refrain hin bei diesem Song, welcher auch als erste Single ausgekoppelt wurde, ordentlich hinlangen. Dazwischen wird John Holmes von einem ruhigen Gitarrenakkord begleitet.
Vor allem der Sänger ist es der bei diesem Titel aber wirklich überzeugen kann, langanhaltende Stimmbeherrschung der feinsten Sorte und ein Refrain der jeden ins Knochenmark geht. Hören und Fühlen sag ich da nur !
Darauf folgt gleich die zweite Singleauskopplung \"Fader\".
Gitarren und fast chormässiger Hintergrundgesang leiten diesen Titel an, der mit dem Einsetzen des Schlagzeugers deutlich an Tempo gewinnt. Dieser Titel kann eigentlich nur beim Refrain hin überzeugen, zu unausgereift wirkt der Titel im Ganzen.
Darauf wird erst mal die elektronische Richtung eingeschlagen. \"Look at me now\", beginnt mit Elektronischen Klängen kombiniert mit harten kurz einsetzenden Bassriffs. Doch das wahre Highlight ist hier wieder John Holmes. Hier wird wirklich schon Stimmakrobatik betrieben. Von klarem Sprechgesang bis hin zu einem scheinbar nicht mehr enden wollenden \"Look at me nooooooooooowww\" wird hier einiges geboten.
Ein toller Titel, in welchem es darum geht, was man alles so aus seiner Person machen kann.
Goticmässig gehts im nächsten Titel \"Illumination\" weiter. Der ruhig dahingleitende Titel, erinnert von der Stimmlage des Sängers her sehr stark an \"Fader\". Da ja auch die Themenbereiche verwandt sind, wollte man wohl einen Nachfolgetrack, welcher auch als solcher zu erkennen ist. Sonst ein wenig auffallender Titel.
\"Something real\", legt tempomässig die Latte etwas höher. Schlagzeugeinsatz und ein von Gitarrenriffs angefeuerter John Holmes treiben diesen Titel an. Elektronik kommt vor allem im Refrain zum Einsatz, und das verfehlt hier aber seine Wirkung keinesfalls, grossartig produziert. Der Gesang kann wie immer durch seine Klarheit überzeugen.
In \"Divided\", werden die elektronischen Beats grossgeschrieben, diese werden kombiniert mit einem ruhig tempo machendem Schlagzeugbeat. Schon entsteht ein dahinplätschernder Titel, der durch Orchestereinsatz, vor allem von Seiten der Bläser her noch beeindrucken kann, sonst sich aber unauffällig in das Album einreiht.
Der achte Titel \"Sell it to the World\", beginnt mit einem wirklich beeindruckendem Bassgitarrenspiel. Schnell setzt der extrem tempo machende Schlagzeuger ein. Die Instrumente sind bei diesem Titel, welcher sich wieder stark in der Gothic-Ecke ansiedelt, die Hauptakteure. Die Stimme ist zwar gut verständlich, hat aber zum Refrain hin keine Chance gegen die Instrumente anzukommen.
\"Never again\" ist der nächste Titel, welcher durch seine Keyboardklänge begeistern kann.
Später kommen dann noch die Gitarren zum Einsatz, welche vor allem hier Riffs abspielen, der Schlagzeuger hält sich im Hintergrund. Zur Mitte hin wird dann fast schon melancholische Streichermusik eingespielt. Der Gesang kann hier eigentlich nicht so sehr überzeugen, irgendwie wirkt der Titel eher einschläfernd, anstatt das er eine Atmosphäre aufbauen würde.
In \"Control\" werden wieder die Metalhallen betreten. Hallende Stimme, von hell bis tief hinab sind keine Grenzen gesetzt. Das ganze wird begleitet von brachialem Bassgitarreneinsatz und Dampf machendem Schlagzeuger. Ein Powertrack der dem Album einen richtigen Schub gibt für die letzten noch folgenden 4 Titel.
Der erste der vier ist \"No reason\".
Gitarrenspiel vom Feinsten, Riffs so schön wie selten von Paradise Lost gehört.
Der Gesang kann bei diesem richtig Power verbreitenden Titel leider nicht so sehr mit den Instrumenten mithalten. Nur selten kommt Holmes gegen die Gewalt der Instrumente an und so wirkt seine Stimme viel zu angestrengt.
\"World pretending\" legt ebenfalls mit Gitarrenspiel der feinen Sorte los, welches von langsamen Schlagzeugbeats begleitet wird.
Der langsam dahingleitende Titel lässt hier John Holmes` Stimme sehr schön zur Geltung kommen. Langanhaltende Stimme, von hell und klar hin bis zu lautem bestimmten, fast schon schreiend klingendem Refrain. Eine tolle Leistung.
Vorletzter Titel ist \"Sway\", bei diesem Stück werden Elektro-Elemente wieder verstärkt eingebaut. Gitarrenriffs, und ein geradezu markerschütternder Bassgitarreneinsatz machen diesen Titel zu einem einprägendem Erlebnis. Der Gesang wirkt hier sehr gut auf den Instrumenteneinsatz abgestimmt.
Ein gelungener Titel, welcher sowohl durch den Instrumental- als auch Gesangseinsatz überzeugen kann.
Letzter Titel ist \"Gone\".
Ruhiger Gitarrenakkord, begleitet diesen melancholischen, depressiven Titel.
John Holmes Gesang wirkt hier fast etwas zu laut. Doch die Klarheit und Beherrschtheit in seiner Stimme kann das wieder wettmachen.
Der Titel gleitet ruhig, durch entsprechendem Schlagzeugeinsatz zum Ende und beendet damit auch dieses Album.
Fazit: Die Paradise Lost Fans wirds einerseits freuen, das die Wege welche in Host angetreten wurden, wieder etwas verlassen wurden.
Ein solides Album, mit zwei Hauptstilen, tollem Gesang und ziemlichen Tiefgang.
Bewerten / Kommentar schreiben