Berliner Kindl Potsdamer Rex Pils Spezial Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Summe aller Bewertungen
- Geschmack:
- Wirkungsgrad:
Erfahrungsbericht von Wagnerianer1979
Der "Alte Fritz" als Bierwerbung
Pro:
Ausgeprägtes Profil; nette Aufmachung
Kontra:
Ins unangenehm bittere gehender Hopfengeschmack; insgesamt unausgewogener Geschmack
Empfehlung:
Nein
Das "Potsdamer Rex Pils" führt als - von der Brauerei so bezeichnetes "königliches Bier" - seine Tradition auf die 1716 unter der Regierungszeit des Soldatenkönigs Friedrich Wilhelm I. gegründete "Königliche Brauerei" in Potsdam zurück, wobei das "Rex Pils" mit dem "Alten Fritz", Friedrich dem II. (dem "Großen") beworben wird. Um etwa 1830 übernahmen die Bierbrauer Adelung und Hoffmann die Postdamer Brauerei, die später an die Berliner Kindl Brauerei weiterverkauft wurde. Heute gehört die Berliner-Kindl-Schultheiss-Brauerei GmbH (und damit auf die Marke "Potsdamer Rex Pils") zur Radeberger Gruppe, die wiederum Teil der Oetker Gruppe ist. Erhältlich ist das "Rex Pils" – hauptsächlich in der Region Berlin-Brandenburg, nur vereinzelt in anderen Bundesländern – in 0,5-Liter Mehrwegflaschen, in 0,5-Liter-Dosen sowie in 30-Liter- und 50-Liter-Fässern.
In optischer Hinsicht soll die Tradition schon durch Aufmachung und Etikett zum Ausdruck gebracht werden: Die Flaschenfront wird durch eine Zeichnung des "Alten Fritz" auf preußisch-blauem Grund geziert, rot und gold umrandet sowie mit Kronen und den Initialen von Friedrich II. versehen. Manch einem wird das Design etwas zu altbacken oder zu monarchistisch erscheinen; für meine Begriff ist zumindest das Äußerliche noch geschmackvoll gehalten und die Grenze zum Historienkitsch noch nicht völlig überschritten (zumal, ganz am Rande bemerkt, jede Tradition zunächst eine Behauptung und Konstruktion darstellt, also auch die Biertraditionen, die als vermeintlich "authentisch" wahrgenommen werden).
Das "Rex Pils" ist ein untergäriges Vollbier mit einer Stammwürze von 11,2 Prozent und 4,8 Prozent Alkohol. Zum Bier als solchem ist zu sagen, dass es beim Eingießen recht schnell aufschäumt; die Blume ist insgesamt in Ordnung, wenn auch nicht sonderlich beständig. Allerdings ist der Kohlensäuregehalt nur leicht unterdurchschnittlich bis durchschnittlich. Geschmacklich präsentiert sich das Rex Pils zunächst relativ mild für ein Pils; dann changiert die sich auf die Zunge legende leichte Hopfenherbe aber in einen deutlich bitteren Bereich und wird fast schon unangenehm. Nun könnte dieser Eindruck positiv ausgedrückt als "charaktervoll" und "mit ausgeprägtem Profil versehen" bezeichnet werden. Doch dem Versprechen des Herstellers, mit dem Rex Pils eine "harmonische Hopfen/Malzkombination" zu bieten, wird das etwas unausgewogene Geschmackserlebnis nicht gerecht. Qualitativ bewegt es sich auf einem Level mit den übrigen "Kindl"-Marken (u.a. Berliner Kindl, Berliner Pilsener und Schultheiss). Im überregionalen Vergleich ein durchschnittliches Bier.
In optischer Hinsicht soll die Tradition schon durch Aufmachung und Etikett zum Ausdruck gebracht werden: Die Flaschenfront wird durch eine Zeichnung des "Alten Fritz" auf preußisch-blauem Grund geziert, rot und gold umrandet sowie mit Kronen und den Initialen von Friedrich II. versehen. Manch einem wird das Design etwas zu altbacken oder zu monarchistisch erscheinen; für meine Begriff ist zumindest das Äußerliche noch geschmackvoll gehalten und die Grenze zum Historienkitsch noch nicht völlig überschritten (zumal, ganz am Rande bemerkt, jede Tradition zunächst eine Behauptung und Konstruktion darstellt, also auch die Biertraditionen, die als vermeintlich "authentisch" wahrgenommen werden).
Das "Rex Pils" ist ein untergäriges Vollbier mit einer Stammwürze von 11,2 Prozent und 4,8 Prozent Alkohol. Zum Bier als solchem ist zu sagen, dass es beim Eingießen recht schnell aufschäumt; die Blume ist insgesamt in Ordnung, wenn auch nicht sonderlich beständig. Allerdings ist der Kohlensäuregehalt nur leicht unterdurchschnittlich bis durchschnittlich. Geschmacklich präsentiert sich das Rex Pils zunächst relativ mild für ein Pils; dann changiert die sich auf die Zunge legende leichte Hopfenherbe aber in einen deutlich bitteren Bereich und wird fast schon unangenehm. Nun könnte dieser Eindruck positiv ausgedrückt als "charaktervoll" und "mit ausgeprägtem Profil versehen" bezeichnet werden. Doch dem Versprechen des Herstellers, mit dem Rex Pils eine "harmonische Hopfen/Malzkombination" zu bieten, wird das etwas unausgewogene Geschmackserlebnis nicht gerecht. Qualitativ bewegt es sich auf einem Level mit den übrigen "Kindl"-Marken (u.a. Berliner Kindl, Berliner Pilsener und Schultheiss). Im überregionalen Vergleich ein durchschnittliches Bier.
38 Bewertungen, 5 Kommentare
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19.11.2011, 22:31 Uhr von mima007
Bewertung: sehr hilfreichViele Gruesse, mima007
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19.11.2011, 00:31 Uhr von katjafranke
Bewertung: besonders wertvollViele liebe Grüße. KATJA
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18.11.2011, 18:01 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichgrüße vom niederrhein, ein schönes wochenende, lg willi
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18.11.2011, 17:51 Uhr von Miraculix1967
Bewertung: sehr hilfreichSchönes Wochenende und LG aus dem gallischen Dorf Miraculix1967
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18.11.2011, 16:01 Uhr von fopinion
Bewertung: sehr hilfreichViele Grüße! Fopinion
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