Bewerbungstipps Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Erfahrungsbericht von cool_dotwin
Irgendwann trifft es jeden einmal...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
... und dann muss eine aussagekräftige und ansprechende Bewerbung angefertigt werden.
Doch vor der eigentlichen Bewerbung kommt ersteinmal die Stellensuche. Schon hier beginnen meist die Probleme, denn wo findet man die passende Stelle? Deshalb möchte ich bei meinen Tipps ein bißchen weiter ausholen.
Stellensuche:
*************
Während früher die meisten Stellen über die Presse und die Arbeitsämter angeboten werden, wird das Internet heute immer wichtiger. Ich habe sogar festgestellt, dass es - gerade bei besseren Positionen - dem Arbeitsamt sogar schon um Längen vorraus ist. Vor allem große Konzerne suchen ihre neuen Mitarbeiter meist über die eigene Firmenhomepage oder über Jobbörsen. Hier habe ich besonders gute Erfahrungen mit www.jobpilot.de und www.stepstone.de gemacht. Wobei auch die anderen wirklich einmal einen Blick wert sind.
Hat man nun die für einen passende Stellenanzeige gefunden, kann es mit der Bewerbung losgehen.
Bewerbungsunteralgen:
*********************
1. Deckblatt
============
Wenn nicht gerade eine teure Bewerbungsmappe gekauft wird, sondern die Bewerbungsunteralgen in einem Klickhefter untergebracht werden, dann empfiehlt es sich ein Deckblatt mit einer persönlichen Note anzufertigen. Hier kann entweder ein schön gestaltetes Deckblattbild, oder auch das eingescannte und etwas vergrößerte Passbild untergebracht werden. Außerdem sollte noch die Stellenbezeichnung auf die man sich bewirbt und die Adresse des Bewerbers darauf zu finden sein.
2. Anschreiben
==============
Das Anschreiben ist eines der wichtigsten Dokumente in einer Bewerbung. Es muss bei der Firma Neugierde auf den Bewerber erwecken, denn dann hat man die Chance in die engere Auswahl zu kommen und seine Fähigkeiten bei einem persönlichen Gespräch nochmals deutlich zu machen. Das Anschreiben ist möglich kurz und prägnant zu halten (max. 2 Seiten).
Im Inhalt sollte auf jeden Fall enthalten sein:
- Auf welche Stelle bewerbe ich mich
- Warum ist die Stelle passend für mich (Motivation, Vorkenntnisse)
- Warum diese Firma
Wichtig ist, dass das Anschreiben (wie auch die ganze Bewerbung) keine Fehler enthält. Auch die richtige, vor allen Dingen positive Wortwahl ist entscheident. Hier zwei Beispiele:
1. *ich möchte mich für die Stelle...bewerben* Man möchte ja nicht, sondern man tut es ja bereits. Deshalb:
*Ich bewerbe mich auf die Stelle zum ....*
2. *Über eine Einladung zum Vorstellungsgespräch würde ich mich freuen.*
Ist viel zu negativ vielleicht - vielleicht auch nicht. Besser:
*Auf ihre Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich mich*
3.Lebenslauf:
=============
Der Lebenslauf wird heute fast ausschließlich in tabellarischer Form gewünscht. Hier gibt es jedoch zwei Arten zu unterscheiden:
- Den deutschen Lebenslauf: Er beginnt in der Kindheit und arbeitet sich aus der Vergangenheit in die Gegenwart.
- Den amerikanischen Lebenslauf: Er ist genau anderst herum. Hier wird erst die Gegenwart und dann in die Vergangenheit dokumentiert.
Der Lebenslauf beinhaltet:
- persönliche Daten (Name, Geburtstag, Geburtsort, Staatsangehörigkeit, usw.)
- Lichtbild (meist in der oberen rechten Ecke verklebt)
- Schulische Laufbahn
- Berufliche Laufbahn
- besondere Kenntnisse und Fähigkeiten
Das Lichtbild sollte nicht all zu alt sein und natürlich ein vorteilhaftes Bild zeigen. (angemessene Kleidung, Lächeln, ...)
4. Zeugnisse usw.
=================
In den Anlagen hinter dem Lebenslauf werden dann noch Kopien aller wichtigen Zeugnisse und Urkunden (Diplom usw.) beigelegt. Wichtig hierbei ist noch, dass diese Anlagen nicht mehr auf dem Anschreiben einzeln vermerkt werden, sondern nur noch das Wort *Anlagen* oder noch mit der Stückzahl vorangesetzt. Bsp: *5 Anlagen*
Vorstellungsgespräch
********************
Hat die Bewerbung die gewünschte Neugierde bei den Verantwortlichen geweckt, so folgt meist ein Termin zum persönlichen Kennenlernen. Hier ist nun folgendes zu beachten:
Kleidung / Aussehen
===================
Das persönliche Auftreten sollte natürlich immer zu der angestrebten Stelle passen. Es wird wohl kaum jemand einen Pressereferenten einstellen, der mit fettigen Haaren und im Blaumann zum Vorstellungsgespräch kommt. Anderst herum natürlich auch nicht. Man stellt niemanden auf den Bau ein, der im Kostümchen und mit blitze blank gefeilten und lackierten Nägeln ankommt. Also richtige Kleidung zum gewünschten Job aussuchen. Wichtig ist auch, dass man sich in diesen Klamotten einigermaßen wohl fühlt, denn nur dann kann man auch selbstsicher und selbstbewußt auftreten.
Auftreten
=========
Man sollte sich bei diesen Gesprächen möglichst natürlich verhalten. Hierzu gehört eine Portion Selbstbewußtsein (jedoch auch Fehler eingestehen) und Selbstsicherheit. So ist ein Händedruck durchaus mit leichtem Gegendruck zu erwiedern, denn dies zeigt, dass man keine Scheu vor dem Partner hat und offen auf ihn zugeht.
Inhalt des Gesprächs
====================
Die Gesrpäche gliedern sich meist in ähnliche Teile auf:
1. gegenseitiges Vorstellen: Hier wird nochmals die Firma und die Stelle beschrieben, damit sich der Bewerber ein genaues Bild machen kann. Anderst herum möchte natürlich die Firma meist auch nochmals eine kurze Vorstellung.
2. \"Eignung\": Durch Erläuterungen des Bewerbers über seine bisherigen Tätigkeiten, Erfahrungen und theoretische Kenntnisse machen sich die Firmenverantwortlichen ein Bild, ob es der geeignete Mann für die Stelle ist.
3. Stärken / Schwächen: Oft wird man anschließend gefragt, ob man auf dem einen oder anderen späteren Arbeitsgebiet schon Erfahrungen hat und ob eventuell auch schon mal etwas daneben ging. Es ist wichtig auch mal Fehler einzugestehen, denn niemand ist unfehlbar und das wissen auch die Einstellenden. Oft soll hier die Fehlerbewältigung und das Eingestehen von eigenen Fehlern geprüft werden.
4. Vorstellungen: Gegen Ende des Gesrpäches wird man auch meist nach den Vorstellungen gefragt (Gehalt, ...) Hier ist es wichtig, dass man eine realistische Zahl sagt, denn verkauft man sich unter Wert, dann deutet die darauf hin, dass man sich persönlich nicht viel zutraut hin. Greift man bei den Gehaltsvorstellungen zu hoch, dann ist man ebenfalls uninteressant.
5. Weiterentwicklung: Natürlich möchte die Firma vor der Einstellung auch noch wissen, wie man sich seine Zukunft vorstellt. Ob man bereit ist sich weiter zu entwickeln, dazu zu lernen und eventluell auch einmal für ein paar Wochen irgendwo im Ausland zu arbeiten. Nur flexible Mitarbeiter und Mitarbeiter die bereit sind sich weiterzuentwickeln sind für Firmen interessant.
Schluss
*******
Nachdem das Bewerbungsgespräch erfolgreich absolviert wurde, beibt einem leider nichts anderes mehr übrig als zu warten. Meist bekommt man innerhalb von ca. 2 Wochen dann Bescheid, ob es klappt oder leider nicht.
Fazit
*****
Es gibt natürlich kein Patentrezept für eine erfolgreiche Bewerbung, aber ich hoffe ich konnte doch ein wenig weiterhelfen. Man darf bei den ersten Absagen auf jeden Fall nicht den Kopf in den Sand stecken, denn irgendwann klappt es auf jeden Fall.
Also viel Erfolg!
Doch vor der eigentlichen Bewerbung kommt ersteinmal die Stellensuche. Schon hier beginnen meist die Probleme, denn wo findet man die passende Stelle? Deshalb möchte ich bei meinen Tipps ein bißchen weiter ausholen.
Stellensuche:
*************
Während früher die meisten Stellen über die Presse und die Arbeitsämter angeboten werden, wird das Internet heute immer wichtiger. Ich habe sogar festgestellt, dass es - gerade bei besseren Positionen - dem Arbeitsamt sogar schon um Längen vorraus ist. Vor allem große Konzerne suchen ihre neuen Mitarbeiter meist über die eigene Firmenhomepage oder über Jobbörsen. Hier habe ich besonders gute Erfahrungen mit www.jobpilot.de und www.stepstone.de gemacht. Wobei auch die anderen wirklich einmal einen Blick wert sind.
Hat man nun die für einen passende Stellenanzeige gefunden, kann es mit der Bewerbung losgehen.
Bewerbungsunteralgen:
*********************
1. Deckblatt
============
Wenn nicht gerade eine teure Bewerbungsmappe gekauft wird, sondern die Bewerbungsunteralgen in einem Klickhefter untergebracht werden, dann empfiehlt es sich ein Deckblatt mit einer persönlichen Note anzufertigen. Hier kann entweder ein schön gestaltetes Deckblattbild, oder auch das eingescannte und etwas vergrößerte Passbild untergebracht werden. Außerdem sollte noch die Stellenbezeichnung auf die man sich bewirbt und die Adresse des Bewerbers darauf zu finden sein.
2. Anschreiben
==============
Das Anschreiben ist eines der wichtigsten Dokumente in einer Bewerbung. Es muss bei der Firma Neugierde auf den Bewerber erwecken, denn dann hat man die Chance in die engere Auswahl zu kommen und seine Fähigkeiten bei einem persönlichen Gespräch nochmals deutlich zu machen. Das Anschreiben ist möglich kurz und prägnant zu halten (max. 2 Seiten).
Im Inhalt sollte auf jeden Fall enthalten sein:
- Auf welche Stelle bewerbe ich mich
- Warum ist die Stelle passend für mich (Motivation, Vorkenntnisse)
- Warum diese Firma
Wichtig ist, dass das Anschreiben (wie auch die ganze Bewerbung) keine Fehler enthält. Auch die richtige, vor allen Dingen positive Wortwahl ist entscheident. Hier zwei Beispiele:
1. *ich möchte mich für die Stelle...bewerben* Man möchte ja nicht, sondern man tut es ja bereits. Deshalb:
*Ich bewerbe mich auf die Stelle zum ....*
2. *Über eine Einladung zum Vorstellungsgespräch würde ich mich freuen.*
Ist viel zu negativ vielleicht - vielleicht auch nicht. Besser:
*Auf ihre Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich mich*
3.Lebenslauf:
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Der Lebenslauf wird heute fast ausschließlich in tabellarischer Form gewünscht. Hier gibt es jedoch zwei Arten zu unterscheiden:
- Den deutschen Lebenslauf: Er beginnt in der Kindheit und arbeitet sich aus der Vergangenheit in die Gegenwart.
- Den amerikanischen Lebenslauf: Er ist genau anderst herum. Hier wird erst die Gegenwart und dann in die Vergangenheit dokumentiert.
Der Lebenslauf beinhaltet:
- persönliche Daten (Name, Geburtstag, Geburtsort, Staatsangehörigkeit, usw.)
- Lichtbild (meist in der oberen rechten Ecke verklebt)
- Schulische Laufbahn
- Berufliche Laufbahn
- besondere Kenntnisse und Fähigkeiten
Das Lichtbild sollte nicht all zu alt sein und natürlich ein vorteilhaftes Bild zeigen. (angemessene Kleidung, Lächeln, ...)
4. Zeugnisse usw.
=================
In den Anlagen hinter dem Lebenslauf werden dann noch Kopien aller wichtigen Zeugnisse und Urkunden (Diplom usw.) beigelegt. Wichtig hierbei ist noch, dass diese Anlagen nicht mehr auf dem Anschreiben einzeln vermerkt werden, sondern nur noch das Wort *Anlagen* oder noch mit der Stückzahl vorangesetzt. Bsp: *5 Anlagen*
Vorstellungsgespräch
********************
Hat die Bewerbung die gewünschte Neugierde bei den Verantwortlichen geweckt, so folgt meist ein Termin zum persönlichen Kennenlernen. Hier ist nun folgendes zu beachten:
Kleidung / Aussehen
===================
Das persönliche Auftreten sollte natürlich immer zu der angestrebten Stelle passen. Es wird wohl kaum jemand einen Pressereferenten einstellen, der mit fettigen Haaren und im Blaumann zum Vorstellungsgespräch kommt. Anderst herum natürlich auch nicht. Man stellt niemanden auf den Bau ein, der im Kostümchen und mit blitze blank gefeilten und lackierten Nägeln ankommt. Also richtige Kleidung zum gewünschten Job aussuchen. Wichtig ist auch, dass man sich in diesen Klamotten einigermaßen wohl fühlt, denn nur dann kann man auch selbstsicher und selbstbewußt auftreten.
Auftreten
=========
Man sollte sich bei diesen Gesprächen möglichst natürlich verhalten. Hierzu gehört eine Portion Selbstbewußtsein (jedoch auch Fehler eingestehen) und Selbstsicherheit. So ist ein Händedruck durchaus mit leichtem Gegendruck zu erwiedern, denn dies zeigt, dass man keine Scheu vor dem Partner hat und offen auf ihn zugeht.
Inhalt des Gesprächs
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Die Gesrpäche gliedern sich meist in ähnliche Teile auf:
1. gegenseitiges Vorstellen: Hier wird nochmals die Firma und die Stelle beschrieben, damit sich der Bewerber ein genaues Bild machen kann. Anderst herum möchte natürlich die Firma meist auch nochmals eine kurze Vorstellung.
2. \"Eignung\": Durch Erläuterungen des Bewerbers über seine bisherigen Tätigkeiten, Erfahrungen und theoretische Kenntnisse machen sich die Firmenverantwortlichen ein Bild, ob es der geeignete Mann für die Stelle ist.
3. Stärken / Schwächen: Oft wird man anschließend gefragt, ob man auf dem einen oder anderen späteren Arbeitsgebiet schon Erfahrungen hat und ob eventuell auch schon mal etwas daneben ging. Es ist wichtig auch mal Fehler einzugestehen, denn niemand ist unfehlbar und das wissen auch die Einstellenden. Oft soll hier die Fehlerbewältigung und das Eingestehen von eigenen Fehlern geprüft werden.
4. Vorstellungen: Gegen Ende des Gesrpäches wird man auch meist nach den Vorstellungen gefragt (Gehalt, ...) Hier ist es wichtig, dass man eine realistische Zahl sagt, denn verkauft man sich unter Wert, dann deutet die darauf hin, dass man sich persönlich nicht viel zutraut hin. Greift man bei den Gehaltsvorstellungen zu hoch, dann ist man ebenfalls uninteressant.
5. Weiterentwicklung: Natürlich möchte die Firma vor der Einstellung auch noch wissen, wie man sich seine Zukunft vorstellt. Ob man bereit ist sich weiter zu entwickeln, dazu zu lernen und eventluell auch einmal für ein paar Wochen irgendwo im Ausland zu arbeiten. Nur flexible Mitarbeiter und Mitarbeiter die bereit sind sich weiterzuentwickeln sind für Firmen interessant.
Schluss
*******
Nachdem das Bewerbungsgespräch erfolgreich absolviert wurde, beibt einem leider nichts anderes mehr übrig als zu warten. Meist bekommt man innerhalb von ca. 2 Wochen dann Bescheid, ob es klappt oder leider nicht.
Fazit
*****
Es gibt natürlich kein Patentrezept für eine erfolgreiche Bewerbung, aber ich hoffe ich konnte doch ein wenig weiterhelfen. Man darf bei den ersten Absagen auf jeden Fall nicht den Kopf in den Sand stecken, denn irgendwann klappt es auf jeden Fall.
Also viel Erfolg!
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