Biedermann und die Brandstifter (Taschenbuch) / Max Frisch Testbericht
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Summe aller Bewertungen
- Niveau:
- Unterhaltungswert:
- Spannung:
- Humor:
- Stil:
Erfahrungsbericht von Stiput
Hab zum Glück keinen Dachboden ....
Pro:
der Schreibstil
Kontra:
wenig Spannung
Empfehlung:
Ja
Biedermann und die Brandstifter
von max frisch
Ein Lehrstück ohne Lehre
In der Schule um genau zusein im Deutschunterricht ;-), haben wir einmal das Buch „Biedermann und die Brandstifter“ von Max Frisch gelesen. Das ist eigentlich schon eine Weile her, aber ich wollte einmal über ein Buch schreiben, das mir gefällt und nicht allzu lang ist ;-)
°°°°das Aussehen der Lektüre°°°°
Auf der Vorderseite der Lektüre, ist ein Bild von einem Theaterstück zu sehen, wo höchst wahrscheinlich Biedermann und Schmitz beim essen dargestellt werden. In hellem blau ist der große, gut lesbare Titel geschrieben. Der Hintergrund ist dunkel blau.
^^^^der Klappentext^^^^
„In „Biedermann und die Brandstifter“ hat Max Frisch den Kern des Verderbens von Person und Gemeinschaft freigelegt: die verdorbene Sprache. Biedermann und seine Frau unterliegen gegen die Brandstifter, weil, was sie sagen, nicht gemeint ist. Ihre Sprache dient nicht der Darstellung, sondern der Vorstellung. Werner Weber“
Dieser Klappentext steht wie gewöhnlich auf der Rückseite der Lektüre, in der Auflage von 1996. Aus dem Klappentext kann man leider nicht entnehmen, was in der Lektüre passiert und verleitet einen auch nicht wirklich zum Lesen und macht einen nicht neugierig auf diese Lektüre. Hab das Buch aber trotzdem gelesen ;-)
°°°°die Personen°°°°
Hauptpersonen:
Gottlieb Biedermann: Herr Biedermann ist Eigentümer einer Fabrik, die Haarwasser herstellt. Biedermann (im Stück nur Biedermann genannt) ist zu gutgläubig, was ihm später auch zum Verhängnis wird, naiv und will den Tatsachen einfach nicht ins Auge sehen.
Babette: Babette ist die Ehefrau von Gottlieb Biedermann und Besitzer des Hauses, wo Schmitz und Eisenring vorübergehend wohnen werden. Ansonsten ist sie eine misstrauische, aber eigentlich eher eine mutige Person.
Schmitz: Schmitz ist einer der Hausierer. Er war zuerst bei den Biedermanns. Schmitz Vater war Köhler und lebte deswegen in ärmlichen Verhältnissen, er hatte werder schulische Bildung noch Benehmen (aber ob das stimmt, was er sagt wissen wir nicht). Schmitz hat die Eigenschaft, dass er sehr aufdringlich ist (was ja seine Absicht ist) und einen gut um den Finger wickeln kann, so dass man einfach nicht mehr „Nein!“ sagen kann. Früher war er einmal Ringer, was sich an seiner großen und breiten Statur zeigt.
Eisenring: Eisenring ist auch einer der Hausierer, der aber nachdem Schmitz „Vorarbeit“ geleistet hat, ist auch er bei den Biedermanns „eingezogen“. Er war Oberkellner in einem
Restaurant, bis es abgebrannt ist...! Schmitz meint, dadurch hätte er Benehmen, was sich an seinem Frack zeigt!
Sonstige Personen:
Anna: Sie ist das Dienstmädchen von den Biedermanns und trägt keine bedeutende Rolle.
Ein Polizist: Der Polizist ist nur kurz da, um die Sache mit dem Herrn Knechtlings Tod zu klären und ein paar Fragen zu stellen.
Ein Dr.phil.: Er spielt so gut wie keine Rolle in dem Stück.
Witwe Knechtling: Sie war die Frau von Herrn Knechtling, der bei Herr Biedermann angstellt war, doch er bekam keine Anteile an seiner Erfindung und hat sich daraufhin getötet.
Der Chor: Der Chor besteht aus den Feuerwehrmännern und am Ende einer Szene „singen“ sie noch einen Text, der oft andeutet, was passieren wird. Von daher sind die Textstellen mit dem Chor sehr interessant ;-)
^^^^der Inhalt^^^^
Eines Tages, klingelt bei den Biedermanns die Haustür und Anna geht an die Tür. Da steht ein Hausierer, den man eigentlich nicht rein lassen sollte, denn es könnte ein Brandstifter sein, vor denen man schon in der Zeitung gewarnt wird und Biedermann weiß genau, dass man einen Obdachlosen keinen Dach über dem Kopf geben sollte. Leider lässt sich der gut-gebaute Ringer nicht leicht abwimmeln und so einigen sie sich, dass Schmitz für eine Nacht bleiben kann. Babette versucht am nächsten morgen ihn rauszuwerfen, aber mit seiner Aufdringlichkeit und seinem Geschick Leute einzuwickeln, bleibt er noch eine Nacht und bringt sogar den Eisenring mit. Ohne zu fragen beladen sie dann den Dachboden mit Fässern, gefüllt mit Benzin. Biedermann versucht sie wieder rauszuschmeißen und sagt den beiden auch das, doch dann kommt der Polizist und unterbricht sie. Biedermann weiß ganz genau, dass es Brandstifter sind doch er will der Wahrheit einfach nicht ins Auge sehen. Als er beim nächsten mal auf dem Dachboden ist, bereitet Eisenring schon einmal die Zündvorrichtungen vor und Biedermann hilft ihm sogar. Er vergewissert sich zwar, dass die beiden keine Brandstifter sind, aber eigentlich weiß er genau das sie welche sind, aber er will nicht unhöflich zu den beiden sein und glaubt ihnen. Er plant sogar ein Essen mit ihnen. Danach soll dann das Haus abgebrannt werden, was Eisenring und Schmitz auch schon andeuten. Biedermann schleimt sich richtig bei den ein, vielleicht denkt er, sie lassen sie dann verschont und als Zeichen der Freundschaft gibt Biedermann auch die Streichhölzer her, nach denen die beiden verlangen. Danach steht das Haus in Flammen. Gottlieb, Babette und auch Anna sterben....
°°°°das Nachspiel°°°°
In dieser Auflage gibt es ein Nachspiel, welches in der Hölle spielt. Alle Personen tauchen wieder auf, manchmal nur mit anderen Namen. Eigentlich geht es hierbei nur darum, dass Biedermann und Babette überlegen, warum sie in die Hölle gekommen sind, dabei haben sie doch nur Gutes im Leben getan. Schmitz und Eisenring sind auch wieder da. Sie gehen zurück auf die Erde und planen neue Brände. Das ganze spielt in Biedermanns Haus. Zum Glück streikt die Hölle und Biedermann und Babette sind gerettet.
^^^^meine Meinung^^^^
Ich finde diese Lektüre sehr interessant. Sie gefällt mir. Ist zwar nicht besonders spannend, aber Biedermanns Naivität find ich gut und wie das alles beschrieben wird. Man kriegt ein richtig gutes Bild von Biedermann und den anderen Personen.
Ich mag Max Frisch Schreibstil. Ich finde diese Vordeutungen mit dem Chor auch sehr gut bedacht und geschrieben. In Deutsch diese Lektüre durchzunehmen fand ich sehr gut und somit kann ich es auch für den Unterricht weiter empfehlen. In der Schule hab ich auch sogar mal ein Theaterstück dazu gesehen.
°°°°sonstige Informationen°°°°
Verlag: Suhrkamp Taschenbuch
Preis: 5€
Seitenzahl: (mit dem Nachspiel) 94
..aufgeteilt in 6 Szenen
.....so das wars!!!
Vielen dank schon mal fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren ;-D
Viele liebe Grüße von Stiput
von max frisch
Ein Lehrstück ohne Lehre
In der Schule um genau zusein im Deutschunterricht ;-), haben wir einmal das Buch „Biedermann und die Brandstifter“ von Max Frisch gelesen. Das ist eigentlich schon eine Weile her, aber ich wollte einmal über ein Buch schreiben, das mir gefällt und nicht allzu lang ist ;-)
°°°°das Aussehen der Lektüre°°°°
Auf der Vorderseite der Lektüre, ist ein Bild von einem Theaterstück zu sehen, wo höchst wahrscheinlich Biedermann und Schmitz beim essen dargestellt werden. In hellem blau ist der große, gut lesbare Titel geschrieben. Der Hintergrund ist dunkel blau.
^^^^der Klappentext^^^^
„In „Biedermann und die Brandstifter“ hat Max Frisch den Kern des Verderbens von Person und Gemeinschaft freigelegt: die verdorbene Sprache. Biedermann und seine Frau unterliegen gegen die Brandstifter, weil, was sie sagen, nicht gemeint ist. Ihre Sprache dient nicht der Darstellung, sondern der Vorstellung. Werner Weber“
Dieser Klappentext steht wie gewöhnlich auf der Rückseite der Lektüre, in der Auflage von 1996. Aus dem Klappentext kann man leider nicht entnehmen, was in der Lektüre passiert und verleitet einen auch nicht wirklich zum Lesen und macht einen nicht neugierig auf diese Lektüre. Hab das Buch aber trotzdem gelesen ;-)
°°°°die Personen°°°°
Hauptpersonen:
Gottlieb Biedermann: Herr Biedermann ist Eigentümer einer Fabrik, die Haarwasser herstellt. Biedermann (im Stück nur Biedermann genannt) ist zu gutgläubig, was ihm später auch zum Verhängnis wird, naiv und will den Tatsachen einfach nicht ins Auge sehen.
Babette: Babette ist die Ehefrau von Gottlieb Biedermann und Besitzer des Hauses, wo Schmitz und Eisenring vorübergehend wohnen werden. Ansonsten ist sie eine misstrauische, aber eigentlich eher eine mutige Person.
Schmitz: Schmitz ist einer der Hausierer. Er war zuerst bei den Biedermanns. Schmitz Vater war Köhler und lebte deswegen in ärmlichen Verhältnissen, er hatte werder schulische Bildung noch Benehmen (aber ob das stimmt, was er sagt wissen wir nicht). Schmitz hat die Eigenschaft, dass er sehr aufdringlich ist (was ja seine Absicht ist) und einen gut um den Finger wickeln kann, so dass man einfach nicht mehr „Nein!“ sagen kann. Früher war er einmal Ringer, was sich an seiner großen und breiten Statur zeigt.
Eisenring: Eisenring ist auch einer der Hausierer, der aber nachdem Schmitz „Vorarbeit“ geleistet hat, ist auch er bei den Biedermanns „eingezogen“. Er war Oberkellner in einem
Restaurant, bis es abgebrannt ist...! Schmitz meint, dadurch hätte er Benehmen, was sich an seinem Frack zeigt!
Sonstige Personen:
Anna: Sie ist das Dienstmädchen von den Biedermanns und trägt keine bedeutende Rolle.
Ein Polizist: Der Polizist ist nur kurz da, um die Sache mit dem Herrn Knechtlings Tod zu klären und ein paar Fragen zu stellen.
Ein Dr.phil.: Er spielt so gut wie keine Rolle in dem Stück.
Witwe Knechtling: Sie war die Frau von Herrn Knechtling, der bei Herr Biedermann angstellt war, doch er bekam keine Anteile an seiner Erfindung und hat sich daraufhin getötet.
Der Chor: Der Chor besteht aus den Feuerwehrmännern und am Ende einer Szene „singen“ sie noch einen Text, der oft andeutet, was passieren wird. Von daher sind die Textstellen mit dem Chor sehr interessant ;-)
^^^^der Inhalt^^^^
Eines Tages, klingelt bei den Biedermanns die Haustür und Anna geht an die Tür. Da steht ein Hausierer, den man eigentlich nicht rein lassen sollte, denn es könnte ein Brandstifter sein, vor denen man schon in der Zeitung gewarnt wird und Biedermann weiß genau, dass man einen Obdachlosen keinen Dach über dem Kopf geben sollte. Leider lässt sich der gut-gebaute Ringer nicht leicht abwimmeln und so einigen sie sich, dass Schmitz für eine Nacht bleiben kann. Babette versucht am nächsten morgen ihn rauszuwerfen, aber mit seiner Aufdringlichkeit und seinem Geschick Leute einzuwickeln, bleibt er noch eine Nacht und bringt sogar den Eisenring mit. Ohne zu fragen beladen sie dann den Dachboden mit Fässern, gefüllt mit Benzin. Biedermann versucht sie wieder rauszuschmeißen und sagt den beiden auch das, doch dann kommt der Polizist und unterbricht sie. Biedermann weiß ganz genau, dass es Brandstifter sind doch er will der Wahrheit einfach nicht ins Auge sehen. Als er beim nächsten mal auf dem Dachboden ist, bereitet Eisenring schon einmal die Zündvorrichtungen vor und Biedermann hilft ihm sogar. Er vergewissert sich zwar, dass die beiden keine Brandstifter sind, aber eigentlich weiß er genau das sie welche sind, aber er will nicht unhöflich zu den beiden sein und glaubt ihnen. Er plant sogar ein Essen mit ihnen. Danach soll dann das Haus abgebrannt werden, was Eisenring und Schmitz auch schon andeuten. Biedermann schleimt sich richtig bei den ein, vielleicht denkt er, sie lassen sie dann verschont und als Zeichen der Freundschaft gibt Biedermann auch die Streichhölzer her, nach denen die beiden verlangen. Danach steht das Haus in Flammen. Gottlieb, Babette und auch Anna sterben....
°°°°das Nachspiel°°°°
In dieser Auflage gibt es ein Nachspiel, welches in der Hölle spielt. Alle Personen tauchen wieder auf, manchmal nur mit anderen Namen. Eigentlich geht es hierbei nur darum, dass Biedermann und Babette überlegen, warum sie in die Hölle gekommen sind, dabei haben sie doch nur Gutes im Leben getan. Schmitz und Eisenring sind auch wieder da. Sie gehen zurück auf die Erde und planen neue Brände. Das ganze spielt in Biedermanns Haus. Zum Glück streikt die Hölle und Biedermann und Babette sind gerettet.
^^^^meine Meinung^^^^
Ich finde diese Lektüre sehr interessant. Sie gefällt mir. Ist zwar nicht besonders spannend, aber Biedermanns Naivität find ich gut und wie das alles beschrieben wird. Man kriegt ein richtig gutes Bild von Biedermann und den anderen Personen.
Ich mag Max Frisch Schreibstil. Ich finde diese Vordeutungen mit dem Chor auch sehr gut bedacht und geschrieben. In Deutsch diese Lektüre durchzunehmen fand ich sehr gut und somit kann ich es auch für den Unterricht weiter empfehlen. In der Schule hab ich auch sogar mal ein Theaterstück dazu gesehen.
°°°°sonstige Informationen°°°°
Verlag: Suhrkamp Taschenbuch
Preis: 5€
Seitenzahl: (mit dem Nachspiel) 94
..aufgeteilt in 6 Szenen
.....so das wars!!!
Vielen dank schon mal fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren ;-D
Viele liebe Grüße von Stiput
32 Bewertungen, 2 Kommentare
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24.09.2005, 18:14 Uhr von SFenris
Bewertung: sehr hilfreichHabe dieses Buch gehasst! Wir haben nur ein einziges gelesen was noch schlimmer war: "Die schwarze Galeere". Nur so als Warnung^^. schöner Bericht
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20.06.2005, 22:51 Uhr von Lotosblüte
Bewertung: sehr hilfreichMusste ich auch in der Schule als Pflichtlektüre durchackern - ist viel Wahres drin, was heute noch gilt. Guter Bericht. lg
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