Biographien Allgemein Testbericht

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Erfahrungsbericht von Prisca

Prinzessin Sultana - Ein wahres Frauenschicksal - aber auch ein gutes Buch?!

Pro:

eine wahre Geschichte

Kontra:

sehr nüchtern, trocken und emotionslos geschrieben

Empfehlung:

Ja

Aufgrund einiger guter Berichte auf verschiedenen Meinungsforen bin ich auf die Bücher über Prinzessin Sultana gestoßen.

1.Ich, Prinzessin aus dem Hause Al Saud - 280 Seiten
2.Ich, Prinzessin Sultana und ihre Töchter - 280 Seiten
3. Prinzessin Sultana – Freiheit für mich und meine Schwestern - 290 Seiten

Die Bücher gibt es als TB in der genannten Form nur noch gebraucht - dafür aber SEHR günstig.- Bei amazon könnt ihr auch einen Doppelband (1. und 2.) für nur 7,50 Euro kaufen - Band 3. kostet dort als TB 8,-- Euro

Hierbei handelt es sich um die reale Geschichte einer Prinzessin aus dem Hause Al Saud. Sultana ist nicht ihr Vorname, auch hat sie selbst diese Bücher nicht verfasst. Sie ist gezwungen, im Hintergrund zu bleiben, denn es könnte für sie und ihre Familie sehr gefährlich werden, das sie mit diesen diese Büchern an die Öffentlichkeit geht.

Geschrieben wurde ihre Lebensgeschichte von der Amerikanerin Jean Sasson, die selbst zwölf Jahre in Saudi Arabien gelebt und gearbeitet hat. Während dieser Zeit hat sie Sultana kennen- und schätzen gelernt.

Sultana wird 1956 als zehnte Tochter der Familie Al Saud geboren, also in einer modernen Zeit, in der die Sklaverei in Europa als abgeschafft empfunden wird. Anders in Saudi Arabien.

Zwar gibt es auch hier offiziell keine Sklaven mehr, aber was in diesem Land mit den Frauen geschieht, ist schlimmer als Sklaverei! Schon früh muss Sultana erkennen: Als Mädchen zählt sie nicht viel – ihr Bruder wird von ihrem Vater verhätschelt, er bekommt alles, was ihm beliebt. Jeder Fehler wird ihm verziehen.

Anders bei seinen Schwestern. Sie finden bei ihrem Vater keine Beachtung, werden eher als Last gesehen. Ihre Mutter ist eine liebevolle Frau, die all ihre Kinder liebt – allerdings hat sie keine Chance, sich in einer Welt der Männerherrschaft durchzusetzen.

So werden ihre ältesten Töchter sogar noch beschnitten – ein grausames Ritual, bei dem jungen Mädchen die Scharmlippen entfernt werden. Sie werden ihr Leben lang unter Schmerzen zu leiden haben – abgesehen von der Tatsache, das viele junge Mädchen bei dieser grausamen Behandlung sterben.

Sultana bleibt dieses Schicksal erspart, weil ein fortschrittlicher Arzt ihrem Vater klarmachen kann, das dieses Ritual veraltet und unsinnig ist. Vor anderen Ritualen kann sie nicht davonlaufen. Sie erfährt hoffnungslose Unterdrückung durch ihren Bruder *** mit Beginn der Pubertät muss sie sich in schwarze Kleider hüllen, ihr Gesicht verschleiern *** sie muss miterleben, wie zwei ihrer Freundinnen aufgrund eines kleinen Flirts mit einem Mann auf grausamste bestraft werden – eine wird mit einem sehr viel älteren Mann erheiratet – die andere wird von ihrem eigenen Vater zu Tode verurteilt und im Swimmingpool ertränkt! *** sie muss mit ansehen, wie ihre Lieblingsschwester verheiratet ( selbstverständlich eine reine Vernunftehe, bei der die Braut ihren um viele Jahre älteren Ehemann erst am Hochzeitstag zu Gesicht bekam) und von ihrem Mann aufs brutalste missbraucht wird. Selbst nach einem Selbstmordversuch beharrt ihr Vater darauf: Eine Frau gehört zu ihrem Mann! Sie hat keinen eigenen Willen! Sie hat ihm zu gehorchen!

Nur dem energischen Auftreten ihrer Mutter, die ausnahmsweise mal aus der Rolle fällt und gegen ihren Mann aufbegehrt, hat Sara ( Sultanas Schwester) es zu verdanken, das die Ehe geschieden wird. Aber sie wird noch jahrelang an den Folgen dieser Ehe zu leiden haben, die Angst wird sie ihr Leben lang nicht mehr loslassen – auch nicht, als sie – fast ein Wunder – einen netten Mann kennenlernt, der bereit ist, sie zu heiraten, obwohl sie nicht mehr Jungfrau ist.

Dann kommt der Tag, an dem Sultana erfährt, das sie selbst verheiratet werden soll. Es gelingt ihr zu ihrem eigenen Erstaunen, durchzusetzen, das sie ihren Mann vor der Hochzeit kennenlernen darf – keineswegs selbstverständlich – und sie wird auf´s angenehmste überrascht. Karim ist reich und gebildet, er ist hübsch und durchaus nicht so rückständig wie die anderen Männer in ihrem Land.

Sultana verliebt sich in ihn – und er sich in sie – fast ein Wunder in der arabischen Welt! So ist ihr weiteres Leben durchaus nicht so unglücklich, wie sie gefürchtet hat. Trotzdem empfindet sie eine ständige Unruhe. Die Unterdrückung und Behandlung der Frauen in ihrem Land erscheint ihr unerträglich. Anders als die meisten Frauen, die sich schweigend in ihr Schicksal fügen, begehrt sie auf, soweit es ihren Grenzen steht. Sie kämpft nicht nur für sich um ein menschenwürdiges, erfülltes Leben, sie kämpft auch um ihre Töchter, ihre Schwestern – um jede Frau, von deren manchmal sehr schweren, traurigem Schicksal sie erfährt.

Dabei stößt sie allerdings oft an die Grenzen ihrer Macht. In ihrem Land sind eben die Männer die Beherrscher von allem – einschließlich der Frauen – Frauen dürfen gekauft, misshandelt, lebenslang eingekerkert, sogar getötet werden – und niemand kann etwas dagegen unternehmen.

Deshalb geschieht es häufig, das diese Frauen Zuflucht im Alkohol oder extremer Religiosität suchen, das sie psychischer Behandlung bedürfen.

Sultana ist sich darüber klar, das ihre Zugehörigkeit zur Königsfamilie ihr durchaus einen gewissen Schutz verleiht. Sie tut Dinge, für die andere Frauen längst gesteinigt worden wären, sie bewegt sich relativ frei und teilweise ( bei Reisen ins Ausland ) sogar unverschleiert. Zudem führt sich ihr Mann nicht unbedingt als ihr Beherrscher auf, sondern behandelt sie durchaus als gleichberechtigt, da er sie aufrichtig achtet und liebt. Andererseits enttäuscht auch er Sultanas Liebe, als er sich (nachdem Sultana drei gesunde Kinder geboren hat, bekommt sie Brustkrebs und darf keine weiteren Kinder mehr bekommen!) entschließt, eine zweite Frau zu heiraten und mit ihr weitere Kinder (SÖHNE!) zu bekommen. Sultana ist erschüttert, begehrt auf – schließlich verzichtet Karim darauf, allerdings dauert es lange, bis Sultana wieder di gewohnte Zuneigung zu ihm empfindet.


Wie gesagt, die Geschichte Sultanas zieht sich über drei Bücher, wobei das, was ich beschrieben habe, überwiegend aus dem ersten Teil stammt. Der zweite Teil konzentriert sich etwas mehr auf das Schicksal der beiden Töchter Sultanas – im dritten Til geht es um ihre Schwestern. In allen drei Büchern geht es um Sultanas Kampf für die Frauen allgemein, es werden viele Frauenschicksale beschrieben, die Sultana hilflos mit ansehen muss.

Und damit möchte ich auch zu meinen Eindrücken über diese Bücher kommen. Ich gebe es zu, ich war ein wenig enttäuscht!

Damit will ich nicht sagen, das die Bücher schlecht und uninteressant geschrieben sind. Sie sind in einem leichten Stil geschrieben, lassen sich schnell und ohne große Vorkenntnisse der Geschichte der arabischen Kultur lesen und verstehen. Sie sind einfach „gute Unterhaltung“.

Gerade das würde ich diesen Büchern aber vorwerfen. Das, was in diesen Büchern beschreiben wird, sind Schicksale von Frauen und jungen Mädchen, die sich praktisch in unserer Zeit wirklich abgespielt haben und sicher immer noch abspielen! Es werden aber so viele Einzelschicksale gestreift und auf zwei, drei Seiten abgetan – manchmal tauchen sie auch im nächsten Buch nochmals kurz auf - das man als Leser nicht so recht mitfühlen kann, weil man gar keine richtige Beziehung zu diesen Personen aufbaut.

Ich habe ein Buch erwartet, das mich aufrüttelt, erschüttert, traurig und nachdenklich macht – weil es realistische Frauenschicksale aufzeigt. Was habe ich aber gefunden? Die Geschichte einer Prinzessin, bei der ich häufiger mal den Gedanken hatte: Was will sie eigentlich? SOOO schlecht geht es ihr ja gar nicht! Sie ist reich, hat einen Mann, der sie liebt und zu ihr steht, kann sich sogar in einem solchen Land freier bewegen als die „normale“ Frau, nur weil sie zum Königshaus gehört! Sicher gibt es auch in ihrem Leben Einschränkungen, Unterdrückung. Aber die wirklich Macht der Männer, die Frauen mit Gewalt in ihr Leben zwingen und unterdrücken hat sie nie erfahren. Sie hat immer einen gewissen Sonderstatus, kann Dinge tun, die andere Frauen in ihrem Land niemals wagen würden. Außerdem ist da das liebe Geld, das ihr vieles möglich macht, was andere Frauen niemals erfahren werden, z.B. der Besuch in London, in New York - also in Städte, in denen sie als Frau etwas wert ist!

Die Schicksale anderer Frauen in ihrem Land sind die wirklich schrecklichen! Und gerade diese deutet sie immer nur an. Zugegeben, es sind schreckliche, grausame Schicksale dabei, bei denen man nur den Kopf schüttelt. Aber kaum hat man gelesen ist man schon wieder fünf Seiten weiter und liest über etwas ganz anderes. Diese Schicksale erreichen einem nicht wirklich, bleiben eher an der Oberfläche.

Ich hätte es für sinnvoller gefunden, wenn sie sich einige Frauenschicksale heraus gesucht hätte und diese dem Leser wirklich nahe gebracht hätte. Nicht nur XY hat sich unschicklich benommen, dafür wurde sie von ihrem Onkel lebenslang eingekerkert....Ich hätte gern mehr über XY gewusst – wie ist sie aufgewachsen, woher hat sie den Mut genommen sich aufzulehnen, was hat sie vorher schon alles erleben müssen.....Ich hätte XY gern kennengelernt, als Menschen, nicht nur als Namen!

Somit mein Fazit zu diesen Büchern:
Ich will sie nicht schlechter machen, als sie sind. Wie schon gesagt, sie lassen sich gut lesen – aber eher zur Unterhaltung, die einzelnen Schicksale haben mich nicht wirklich erreicht. Trotzdem möchte ich euch nicht unbedingt von diesen Büchern raten: Wer sich mit diesem Thema auseinandersetzen möchte ( und es ist ein wichtiges Thema, den es findet heute statt – im Hier und Jetzt – nicht irgendwann dunkeler Vergangenheit oder ferner Zukunft!) der kann diese Bücher getrost als Einstieg nutzen. Meiner Meinung nach gibt es allerdings erschütterndere Bücher – Ich denke da an: Nicht ohne meine Tochter von Betty Mahmoody - obwohl ja gerade bei diesem Buch sehr viel spekuliert wurde, was ist real, was ist Phantasie? Andererseits lässt sich auch bei den Sultana – Büchern nicht unbedingt nachprüfen, wie viel dichterische Freiheit da im Spiel war.

Also würde ich sagen: Lest die Bücher mal als Gedankenanstoß, aber wenn ihr euch intensiv mit diesem Thema auseinander setzten wollt, seht euch noch nach anderer Literatur um!

(wem diese Meinung bekannt vorkommt - möglich, ich habe schon vor längerer Zeit unter meinem Namen bei Ciao eingestellt)

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-07-15 14:33:34 mit dem Titel Gefangen in den Gärten des Königs / Oufkir, Fatema = 20 Jahre Gefangenschaft!

Jetzt will ich mich mal aufraffen und wieder einen Bericht schreiben … sonst komme ich mit meinen Ideen gar nicht mehr hinterher. Also, richtet euch darauf ein, in nächster Zeit mal wieder den einen oder anderen Buchbericht von mir lesen zu dürfen (okay, vielleicht schreibe ich ja auch mal was anderen … so zur Abwechslung)

Aber kommen wir endlich zum eigentlich Thema, um das Buch

GEFANGEN IN DEN GÄRTEN DES KÖNIGS … geschrieben von FATEMA OUFKIR

Bei diesem Buch handelt es sich um eine wahre Geschichte. Auf den ersten Blick hört sich das alles unmöglich und unglaubwürdig an, was F. Oufkir uns da zu berichten hat.

Die Geschichte beginnt eigentlich 1952. Fatema ist sechzehn Jahre alt, behütet aufgewachsen in Marokko. Sie ist ein eigenwilliges Mädchen, das sich durchzusetzen versteht – in ihrem Land keine Selbstverständlichkeit. Trotzdem fühlt sie sich unterdrückt und eingeengt in der Rolle der Frau – und sie hofft, dieser Enge entfliehen zu können, indem sie heiratet.

Ein fast empörender Wunsch, den sie da äußert – Mädchen WOLLEN nicht heiraten – sie heiraten, wann und wen die Familie wünscht! Trotzdem arrangiert ihr Vater eine Hochzeit: Mohammed Oufkir – vertrauter des Königs heißt der Auserwählte – und er ermöglicht ihr zwar kein freies leben – aber doch ein Leben in Reichtum und Macht im Schatten des Hofes.

Sie bekommen sechs Kinder – doch Fatema ist nicht zufrieden mit ihrem Los. Sie bricht aus ihrer Ehe aus, nimmt sich einen Geliebten, setzt schließlich sogar die Scheidung durch. Ihr Mann heiratet erneut – kann sie aber nicht vergessen und beginnt, um ihre Liebe zu kämpfen. Fatema erkennt, das auch ihr Geliebter ihr nicht das erhoffte Glück bringen wird – die Liebesbeziehung zerbricht – sie heiratet Oufkir erneut.

Mit dieser zweiten Heirat ist ihr Schicksal besiegelt – denn kurz danach geschieht es: Was schon lange im Land Marokko gebrodelt hat erreicht langsam seinen Höhepunkt. Es kommt zum Putsch gegen den König - der Putsch wird niedergeschlagen und Oufkir als einer der Aufrührer erschossen. Nun ist Fatema seine Witwe – und als solche eine Gefahr für den König. Kurzerhand wird sie mitsamt allen Kindern verhaftet – und sie verschwindet … in die „Gärten des Königs“ = geheime Kerker in der Wüste. Nun sind sie gefangene einer Macht, die ihre Existenz am liebsten vergessen würden – und genauso geraten sie in Vergessenheit – eingekerkert in Armut, nur notdürftig versorgt, völlig isoliert von der Außenwelt, bei Krankheiten auf sich allein gestellt …

Zwanzig Jahre wird es dauern, bevor Fatema und ihre Kinder wieder in die Freiheit zurückkehren ….

Als ich von dem Buch gehört habe, hat es mich fasziniert. Denn es ist eben kein Roman, es ist eine wahre Geschichte die sich vor gar nicht so langer zeit auf unserem Planeten abgespielt hat. Unglaublich, was man dieser Frau und vor allem ihren Kindern angetan hat. Für mich stand fest: dieses buch musst du lesen.

Als ich es günstig bei Ebay ergattern konnte, habe ich natürlich gleich zu geschlagen und als es ein paar Tage später bei mir eintrudelte, fing ich mit lesen an.

Was ich da fand, hat mich gelangweilt! Lange zeit die Geschichte ihrer Kindheit – die Geschichte ihrer Ehe, Intrigen im Land Marokko, der Reichtum des Hofes … nun könnte man das vielleicht sogar noch als DIE Geschichte von Fatema Oufkir bezeichnen, denn natürlich beschränkt sich ihr Leben nicht nur auf die zwanzig Jahre im Kerker! Aber der ganze Schreibstil ist einfach öde und langweilig – wie eine nüchterne, trockene Erzählung, ohne Höhepunkte, ohne Emotionen …

Die eigentliche Odyssee von Fatema und ihren Kindern beginnt ca. auf Seite 150 (die Hälfte des Buches!) … stellenweise kommt jetzt sogar so etwas wie Spannung auf. Aber es sind wirklich immer nur kurze Stellen – danach fällt das Buch schnell zurück in seine „trockenen“ Beschreibungen.

Das Buch hat 300 Seiten – kurz genug, um es recht schnell durchzulesen (denn es lässt sich nicht schwer lesen, es ist hat nur langatmig) – aber es sind 300 Seiten, die ich nicht unbedingt lesen muss. Natürlich bin ich mir im Klaren: Hier lese ich eine Biographie – und keinen Krimi, natürlich ist die Sprache hier eine andere – aber auch eine Biographie kann lebendig und fesselnd sein.

Obwohl mich das Schicksal der Familie Oufkir durchaus interessiert hat – das Buch hat mich nicht überzeugt. Es ist einfach zu trocken geschrieben, ich konnte mich nicht in die Personen und ihre Lage hineinversetzen. Fatema Oufkir – eigentlich ja die Hauptperson in diesem Buch, mit der man mitfühlen soll (und eigentlich auch müsste, bedenkt man, welches Schicksal sie hinter sich hat!) – sie wirkt auf mich häufig kalt, berechnend, egoistisch .. irgendwie konnte ich mich mit ihrer Person, so wie sie hier beschrieben wird, überhaupt nicht anfreunden (ob das nun vielleicht ihr wahrer Charakter ist – oder ob sie in diesem Buch nur so wirkt, das vermag ich freilich nicht zu beurteilen). Auf jeden Fall hat auch das dazu beigetragen, das dieses Buch mir eher nicht gefallen hat.

Ich habe das Buch in einer Taschenbuchausgabe vor mir liegen. Das Titelbild zeigt im Hintergrund einen Sonnenuntergang in Marokko (orange- und brauntöne) ein wenig kitschig, aber durchaus ansprechend. Im Vordergrund ein Foto von Fatema Oufkir heute. Unter dem Haupttitel „Gefangen in den Gärten des Königs“ steht ein Untertitel „Der Kampf um meine Familie“ … hm … ehrlich gesagt, hatte ich in dem Buch nicht das Gefühl, das es um die FAMILIE Oufkir (= die sechs „unschuldigen“ Kinder) geht …. Vielmehr geht es hier eindeutig um Fatema Oufkir und noch mal Fatema Oufkir!


Das Buch hat früher mal 16,90 DM gekostet (huch, ist das komisch, mal wieder DM zu schreiben **gg**) – ersteigert habe ich es für 1,50 Euro plus Porto. Inzwischen habe ich es bei Ebay wieder eingestellt … wollt ihr es vielleicht haben? (kleiner Scherz am Rande). Der heutige Neupreis beträgt übrigens 9,-- Euro – aber um ehrlich zu sein, das ist das Buch wirklich nicht wert!

Mein Fazit:
Die Grundthematik fand ich sehr interessant – das Buch eher langweilig. Ich kann es euch eigentlich nicht empfehlen. Zu oberflächlich, zu langatmig, man kann keinen Bezug zu den Hauptpersonen aufbauen.

Kleiner Tipp am Rande: ich habe mir sagen lassen, die Tochter von Fatema Oufkir hat auch ein Buch über die zeit der Gefangenschaft geschrieben … und dieses Buch soll sehr gut sein. Vielleicht besorge ich mir das ja doch noch einmal? Es handelt sich dabei um das Buch: Die gefangene von Malika Oufkir.

@ Prisca – Mai 2003 – ich schreibe bei Ciao, Dooyoo und Yopi

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