Biographien Allgemein Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von MONETIX
Frida Kahlo-Eine Kultfigur der Frauenbewegung
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Momentan läuft in vielen Kinos der Film „Frida“ über das Leben der berühmten Malerin Frida Kahlo. In diesem Bericht wird es nicht um den Film gehen. Sondern um ein Buch, dass die Malerin aus der privaten Sichtweise ihrer Schwester Christina schildert.
„Meine Schwester Frida“ von Barbara Mujica
Die Autorin Barbara Mujica schildert in diesem auf Grundlagen von biografischen Fakten, Brifen und Tagebüchern basierenden Roman, das Leben der berühmten Malerin wie eine Achterbahn der Gefühle.
Ein Roman voller Farben und extremer Gefühle, in dessen Mittelpunkt die berühmte mexikanische Malerin Frida Kahlo steht.
Das intensive Leben der exzentrischen Künstlerin wird aus der Sicht ihrer Schwester Christina erzählt. Gleichzeitig ist es auch ein schillerndes Portrait Mexikos und seiner Menschen.
Wie war es wohl für Christina, die gewöhnliche Schwester dieser ungewöhnlichen zu sein?
Während es Frida versteht, sich trotz schlimmer Krankheiten in Szene zu setzen, weltberühmt wird und in glamourösen Prominentenkreisen verkehrt, steht die eher ängstliche Christina immer im Hintergrund. Sie ist zwar die Hübschere, aber gegen die starke, schillernde Persönlichkeit Fridas hat sie keine Chance.
Bewunderung, Liebe und Hass sind die Gefühle, die Christina für ihre Schwester empfindet und ein Leben lang darin gefangen bleibt.
Ein einziges Mal versucht sie aus dem Schatten der geliebten und gehassten Schwester zu treten.
Sie beginnt eine Affäre mit Fridas Ehemann, Diego Rivera.
Für Diego, berühmt durch seine spanischen Wandmalereien, ist sie zwar nur eine von vielen, aber für Christina, das unbeachtete Wesen, ist es ein unbeschreibliches Gefühls des Sieges gegen Frida. Diesen Triumph kann sie jedoch nicht lange geniessen. Frida erfährt davon und behandelt sie lange Zeit wie Luft. Christina hält das nicht aus, beendet die Affäre und buhlt um die Gunst Fridas.
Von da an fühlt sie sich in Liebe und Schuld lebenslänglich an ihre grosse Schwester gekettet. Sie macht sich fast zu ihrer Sklavin, stellt ihre eigenen Bedürfnisse völlig zurück und ist nur noch um Fridas Wohlbefinden bemüht.
Doch auch Frida kann nicht ohne Christina, sie bezeichnet sie oft als ihren Zwilling und in schwierigen Phasen ihres Lebens ist sie ihr Halt, auf den sie nicht verzichten kann.
Als Frida immer gebrechlicher wird, weicht Christina nicht mehr von ihrer Seite und pflegt sie bis zu ihrem Tod.
Die berühmte mexikanische Malerin Frida Kahlo lebte von 1907 bis 1954, das eigene Schicksal, Stil und Motive der Volkskunst ihrer mexikanischen Heimat und eine grosse malerische Begabung prägten ihr Werk.
Sie wurde zu einer Kultfigur der Frauenbewegung. Ihre Schwester Christina überlebte sie genau zehn Jahre.
FAZIT
Ein faszinierendes Buch für alle diejenigen die gerne Biografien lesen und andere Kulturen kennenlernen möchten. Ich habe den Kinofilm Frida noch nicht gesehen, werde ihn mir aber anschauen um zu vergleichen. Ich denke aber auch für diejenigen Personen die den Film schon gesehen haben, ergeben sich aus dem Buch von Barbara Mujica, noch neue Aspekte zu der Malerin Frida Kahlo.
Das Buch ist erschienen im Fischerverlag und kostet 9,90 €.
Es zeigt auf der Front-Seite des Einbandes Frida Kahlo –auf weissem Hintergrund- mit erhobenem rechten Arm, eine Pistiole in der Hand haltend, als wenn sie einen Startschuss abfeuern würde.
Vielen Dank fürs lesen und bewerten, Günter.
„Meine Schwester Frida“ von Barbara Mujica
Die Autorin Barbara Mujica schildert in diesem auf Grundlagen von biografischen Fakten, Brifen und Tagebüchern basierenden Roman, das Leben der berühmten Malerin wie eine Achterbahn der Gefühle.
Ein Roman voller Farben und extremer Gefühle, in dessen Mittelpunkt die berühmte mexikanische Malerin Frida Kahlo steht.
Das intensive Leben der exzentrischen Künstlerin wird aus der Sicht ihrer Schwester Christina erzählt. Gleichzeitig ist es auch ein schillerndes Portrait Mexikos und seiner Menschen.
Wie war es wohl für Christina, die gewöhnliche Schwester dieser ungewöhnlichen zu sein?
Während es Frida versteht, sich trotz schlimmer Krankheiten in Szene zu setzen, weltberühmt wird und in glamourösen Prominentenkreisen verkehrt, steht die eher ängstliche Christina immer im Hintergrund. Sie ist zwar die Hübschere, aber gegen die starke, schillernde Persönlichkeit Fridas hat sie keine Chance.
Bewunderung, Liebe und Hass sind die Gefühle, die Christina für ihre Schwester empfindet und ein Leben lang darin gefangen bleibt.
Ein einziges Mal versucht sie aus dem Schatten der geliebten und gehassten Schwester zu treten.
Sie beginnt eine Affäre mit Fridas Ehemann, Diego Rivera.
Für Diego, berühmt durch seine spanischen Wandmalereien, ist sie zwar nur eine von vielen, aber für Christina, das unbeachtete Wesen, ist es ein unbeschreibliches Gefühls des Sieges gegen Frida. Diesen Triumph kann sie jedoch nicht lange geniessen. Frida erfährt davon und behandelt sie lange Zeit wie Luft. Christina hält das nicht aus, beendet die Affäre und buhlt um die Gunst Fridas.
Von da an fühlt sie sich in Liebe und Schuld lebenslänglich an ihre grosse Schwester gekettet. Sie macht sich fast zu ihrer Sklavin, stellt ihre eigenen Bedürfnisse völlig zurück und ist nur noch um Fridas Wohlbefinden bemüht.
Doch auch Frida kann nicht ohne Christina, sie bezeichnet sie oft als ihren Zwilling und in schwierigen Phasen ihres Lebens ist sie ihr Halt, auf den sie nicht verzichten kann.
Als Frida immer gebrechlicher wird, weicht Christina nicht mehr von ihrer Seite und pflegt sie bis zu ihrem Tod.
Die berühmte mexikanische Malerin Frida Kahlo lebte von 1907 bis 1954, das eigene Schicksal, Stil und Motive der Volkskunst ihrer mexikanischen Heimat und eine grosse malerische Begabung prägten ihr Werk.
Sie wurde zu einer Kultfigur der Frauenbewegung. Ihre Schwester Christina überlebte sie genau zehn Jahre.
FAZIT
Ein faszinierendes Buch für alle diejenigen die gerne Biografien lesen und andere Kulturen kennenlernen möchten. Ich habe den Kinofilm Frida noch nicht gesehen, werde ihn mir aber anschauen um zu vergleichen. Ich denke aber auch für diejenigen Personen die den Film schon gesehen haben, ergeben sich aus dem Buch von Barbara Mujica, noch neue Aspekte zu der Malerin Frida Kahlo.
Das Buch ist erschienen im Fischerverlag und kostet 9,90 €.
Es zeigt auf der Front-Seite des Einbandes Frida Kahlo –auf weissem Hintergrund- mit erhobenem rechten Arm, eine Pistiole in der Hand haltend, als wenn sie einen Startschuss abfeuern würde.
Vielen Dank fürs lesen und bewerten, Günter.
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