Bittersweet Symphony - The Verve Testbericht

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ab 4,46
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Summe aller Bewertungen
  • Cover-Design:  sehr gut
  • Klangqualität:  sehr gut

Erfahrungsbericht von drhotte

DAS Meisterwerk

5
  • Cover-Design:  gut
  • Klangqualität:  sehr gut

Pro:

Angenehme CD

Kontra:

Nix

Empfehlung:

Ja

Urban Hyms ist in meinen Augen DAS Meisterwerk der britischen Band "The Verve". Sehr melodische Lieder und die unverwechselbare Stimme von Richard Ashcroft zeichnen dieses Stück Musikgeschichte aus.

Das Album verfolgt vom ersten bis zum letzten Lied so etwas wie eine Linie. Dabei sind die ersten Songs mehr Balladenartig (bestes (und bekanntestes) Bsp.: Bitter Sweet Symphony - dieses Lied kennt eigentlich jedes Kind!), die Lieder im mittleren Teil werden dann rockiger und schließlich sind die letzten Songs wieder mehr in Richtung Ballade!
Jeder Song erreicht ein in meinen Augen hohes Niveau; sowohl in melodischer und textlicher Hinsicht! Insbesondere der Text erschließt sich vielfach erst beim zweiten oder dritten hören (am besten zu sehen bei "the drugs don´t work", welches von der britischen Regierung fälschlicherweise für eine Anti - Drogenkampagne genutzt werden sollte, was aber absolut nicht im Sinne von The Verve war)! Dazu die markante und ausdrucksstarke Stimme von Richard Ashcroft, welcher ja zur Zeit mit seiner Solokarriere sein Können unter Beweis stellt.

Meine persönlichen Favoriten auf Urban Hyms sind der zweite ("Sonnet") und der siebte Song ("Space and Time")!

Wenn man dieses Sahnstück britischer Musikkultur in einem Plattenladen entdeckt, sollte man also unbedingt mal probehören und sich überraschen lassen, was Britpop doch für ein hohes Niveau haben kann!

Hier noch die Songliste:

01. Bitter Sweet Symphony
02. Sonnet
03. The Rolling People
04. The drugs don´t work
05. catching the butterfly
06. Neon Wilderness
07. Space and Time
08. Weeping Willow
09. Lucky man
10. One day
11. This Time
12. Velvet Morning
13. Come on

Ein Tip noch: Man sollte die CD bis zum Schluß laufen lassen, denn ein paar Minuten nach Ende des 13. Liedes (in der Zeit hört man nichts), kommt noch so etwas wie ein Bonustrack!

Leider war Urban Hymns das letzte Album von The Verve; die Band löste sich nach etlichen Streitereien auf. Allerdings hat der Frontmann Richard Ashcroft noch ein Soloalbum herausgebracht; dieses sollte man unbedingt Probe hören!

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