Black Molly Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Futterkosten:
- Pflegeaufwand:
Erfahrungsbericht von Jakini
Meine Dame schwimmt kopfüber
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Wie ich zu meinen Black Molly kam:
============================
Seit knapp zwei Monaten gehöre ich zu den Aquarianern, und in der kurzen Zeite habe ich schon einiges erlebt.
Viele meiner Fische habe ich geschenkt bekommen, einige aber auch selbst gekauft. Zu meinem Black Molly Pärchen bin ich eher durch Zufall gekommen, denn ich war auf der Suche nach Rüsselbarben, bei uns im Geschäft nicht zu finden, aber in der Avis wo eine Dame ihre Fische abgeben und ihr Becken auflösen wollte. So fuhr ich zur ihr, eigentlich nur die Barben im Sinn, doch ich konnte auch den Black Mollys nicht wiederstehen und so übernahm ich auch dieses Pärchen vor drei Wochen. Seit dem schwimmt es in meinem großen Becken, einem Gesellschaftsbecken, allerdings mit kleiner Kritik, doch da diese beiden mit dem Großteiler der Fische in dem Becken seit zwei Jahren zusammenleben, wollte ich sie nicht umstellen, denn so pflegeleicht Black Mollys an sich auch sind, so gibt es doch einige Besonderheiten, die man beachten sollte:
Was sollte man bei den Black Mollys Beachten:
======================================
Black Mollys gehören zu den Lebendgebärdenen Zahnkarpfen. Diese Fische sind sehr vermehrungsfreudig, d. h. die Männchen bedrängen die Weibchen sehr intensiv. Aus diesem Grunde sollte man eigentlich immer ein Männchen mit mindestens zwei Weibchen halten, da die Weibchen sonst nicht sonderlich alt werden.
Aber auch so werden Mollys nicht sonderlich alt, dafür hinterlassen sie jedoch eine Menge Nachkommen, denn die Weibchen sind fast ständig trächtig, wenn sie mit Männchen in einem Becken gehalten werden und bei jedem Wurf kommen um die 50 Jungefische auf die Welt. Doch die bekommt man natürlich nicht alle so einfach durch, da die Eltern und andere Beckenbewohner sie gerne als Lebendfutter ansehen, so besteht die Gefahr, daß sie gefressen werden. Ist das Becken aber mit ausreichend Pflanzen versehen, so können die Kleinen sich verstecken und haben gute Chancen in dem Becken aufzuwachsen. Will man nicht gerade züchten, so kann man seine schwangeren Weibchen einfach im Gesellschaftsbecken lassen, möchte man die Fische züchten, so würde ich zu einem Zuchtbecken raten, ich habe für meine schwangeren Fische eines meiner Anfängerbecken, ein 60 cm Becken, umfunktioniert, wo ich die Weibchen kurz vor der Geburt hin umquartiere und sie nach der Geburt wieder entferne. Natürlich werden auch hier einige der Jungfische von der Mutter gefressen, doch es kommen immer bis zu 20 Stück durch, was ich persönlich schon als Erfolg bezeichnen würde. Von Laichkästen halte ich persönlich nichts, denn die Kästen finde ich für das schwangere Weibchen zu klein und für die kleinen Fische, die nach der Geburt nämlich an die Wasserobefläche schwimmen, um ihre Schwimmblase mit Sauerstoff zu füllen, nicht optimal.
Halten kann man Black Mollys ohne weiteres mit anderen Fischen zusammen, man sollte jedoch beachten, daß die gleichen Ansprüche an das Wasser gestellt werden. So brauchen Black Mollys eigentlich Brackwasser, da sie aus Gewässern stammen, wo Meerwasser und Süßwasser zusammen laufen. Doch in den wenigstens Aquarien wird dies offensichtlich beachtet, denn die Black Mollys gibt es nur in Zuchtformen, von denen die meisten auch ohne eine Meerwasserzugabe auskommen sollten. Wichtiger ist allerdings die Temperatur, die zwischen 25 und 27 Grad liegen sollte, hier muß man darauf achten, daß die anderen Fische im Becken diese Temperatur ebenfalls aushalten können. Der Härtegrad sollte um 10 dGh liegen und der PH Wert neutral sein.
So passen außerdem gut in ein Becken mit Mollys,
der nahe Verwandte Segelkärpfling oder
mit Schwertträgern, die ich mit in meinem Becken halte.
Der Black Molly ist inzwischen jedoch schon so sehr gezüchtet worden, daß es auch noch andere Farben des Mollys gibt, die alle die gleichen Ansprüche stelle. So gibt es außerdem noch den
Geleckten Kaudi,
Silberne Molly,
Goldene Molly und
Albino Molly
Auf diese Weise wird es im Becken nicht langweilig, wenn man nur Mollys hält, denn hier ist die Farbauswahl sehr groß. Natürlich muß dann aber auch damit gerechnet werden, daß es bunten Nachwuchs gibt. So haben wir mit unserem Paar Nachwuchs mitbekommen, der vorne orange und hinten schwarz ist, denn unser Molly hat sich mit einer Seegelkärpflingdame eingelassen, mit der er vorher zusammen gelebt hat.
Aber wir haben noch weitere Black Molly Babys, die wir im Tausch gegen unsere Gubbys erhalten haben. Viele der Kleinen sind schwarz, aber einige auch grau, da es Mischungen zwischen Silber Molly und Black Molly gab. Aber auch Kreuzungen zwischen Black Molly und Gubby sind mit dabei, und hier hat die Vorbesitzerin Recht, der Gubby ist klar aus den kleinen herauszuerkennen, aber ebenso auch der Molly. Der Molly bleibt also nicht nur seiner Art treu, er verpaart sich auch durchaus mit anderen Lebendgebärdenen wenn er denn die Möglichkeit hat.
Unterscheiden kann man Männchen und Weibchen an der Bauchflosse, die beim Männchen das Geschlechtsteil dastellt und beim Weibchen ein Dreieck ist. In einem Becken mit dunklem Untergrund muß man jedoch intensiver hinsehen, um den Unterschied zu erkennen, bei den kleinen Fischen ist es sehr schwer zu erkennen, da diese recht lebhaft sind.
Halten kann man Black Molly schon in Becken ab ca. 60 cm, jedoch würde ich hier eher größere Becken empfehlen, mindestens 80 cm, besser noch 1 Meter breit. Die Fische werden zwischen 10 und 12 cm groß, die Männchen bleiben hier eigentlich eher kleiner, als die Weibchen, doch mein Pärchen ist eigentlich gleich groß.
Die Anschaffungskosten sind nicht sonderlich hoch, so habe ich meine Molly für einen Euro gebraucht gekauft, allerdings mit Nachwuchs. Auf Fischbörsen kann man Black Mollys, die dort sehr viel angeboten werden, für Stück 0,60 bis 1 Euro bekommen und im Zoogeschäft liegt der Preis bei ca. 2,70 Euro, im dreier Pack gibt es dann das Angebot von 7 Euro, in den meisten Zoogeschäften. Also kein sehr hoher Preis, dennoch lohnt es sich auch hier, ev. privat die Fische zu kaufen.
Wie sind meine Erfahrungen:
========================
Seit drei Wochen kann ich erst Erfahrungen sammeln und ich muß auch zugeben, daß ich mich ganz schön habe verunsichern lassen, daß der Black Molly ja so schnell krank wird. Ein früherer Freund von mir hatte eine kleines Aquarium und ihm starben die Mollys auch immer weg, aus dem Grunde wollte ich eigentlich keine Mollys haben, dennoch konnte ich diesem hübschen Fisch dann doch nicht widerstehen, denn hübsch ist er auf jeden Fall, zumindest mein Männchen, welches schon eher wie ein Segelkärpfling in schwarz aussieht.
Doch gerade der schwarze Farbton ist es, der den Molly so schön macht, es sieht aus wie schwarzes Samt. Das Weibchen ist da schon ein bisschen bunter, es sieht aus, als hätte es vor einiger Zeit mal einen Silber Molly unter ihren Vorfahren gegeben, es schimmtert ein bisschen weiß hindurch.
Meine beiden Mollys fühlen sich im Gesellschaftsbecken offensichtlich wohl, denn die schwimmen fröhlich und sie sind zur Fütterung immer an der Wasseroberfläche um fleißig zu futtern. Mein Männchen verspürt auch einen wahren Vermehrungsdrang, er ist immer hinter dem Weibchen hinter her, welches mir inzwischen schon richtig leid tut, ich werde also auf jeden Fall weitere Weibchen dazu kaufen müssen, warten bis die kleinen groß genug sind, das wird zu lange dauern, leider, denn im Grunde habe ich ausreichend Black Mollys in meinen beiden kleinen Becken.
Die beiden kommen mit den Wasserwerten gut klar, sie sind damit auch schon bei der Vorbesitzerin gut zurecht gekommen und ich denke, bei den gezüchteten Mollys ist es nicht mehr so wichtig, daß es Brackwasser ist, in dem sie leben. Sie kommen auch mit normalen Süßwasser zurecht.
Auch bei den Kleinen, die ich übernommen habe, kann ich bisher keine Verluste feststellen, sie wachsen sichtlich und schwimmen fröhlich im Wasser umher.
Gestern jedoch hat mir mein Molly Weibchen Sorgen gemacht, sie schwamm kopfüber im Becken, in der Nähe des Grundes. Um mir keine Krankheiten im Becken einzufangen, oder besser eine Verbreitung zu verhindern, habe ich sie zunächst in ein Isolationsbecken getan, und dieses mit etwas Salz angereichert. Doch hier schwamm das Weibchen gar nicht mehr, sie verkroch sich unter dem Filter.
Inzwischen habe ich herausbekommen, daß es gar nichts zu sagen haben muß, wenn sie am Grund kopfüber schwimmt, so lange sie an der Wasseroberfläche normal schwimmt. Und das hat sie getan, und sie hat auch gefuttert, als ich Flockenfutter ins Becken getan habe. Mein Gefühlt sagte mir, der Fisch sucht den Grund nach Futter ab, so wird es offensichtlich gewesen sein. Inzwischen ist meine Molly Dame aus der Einzelhaft entlassen, hat sich aber im Becken versteckt. Äußerlich ist ihr nichts anzusehen, allerings ist sie inzwischen auch zwei Jahre alt und Black Mollys werden nicht sonderlich alt, eine alte Dame, die vielleicht ihre ersten Probleme hat, vorallem weil sie ja schon seit längerem mit dem Männchen alleine im Becken leben muß. Aber ich hoffe ich bekomme sie noch einmal wieder hin, denn in ihrem kleinen Isolationsbecken in der Küche ist sie mir so richtig ans Herz gewachsen, dabei muß ich gestehen, daß sie im ersten Moment nicht wirklich mochte, sie eigentlich nur mitgenommen habe, weil mir das Männchen so gefallen hat.
Fazit:
=====
Der Black Molly ist ein kurzlebiger Fisch, was natürlich schon ein Nachteil ist, dennoch ist er sehr vermehrfreudig, und hinterläßt so eine Menge Nachkommen, die man im Becken weiter halten kann. So kommt es nicht zu schnell zu Überbesatz und man muß sich nicht sonderlich darum kümmern, wo man den Nachwuchs läßt, es sei denn, man züchtet geziehlt. Auf jeden Fall ist der Molly schön anzusehen, doch man kann ihn nicht unbedingt mit jeder anderen Fischsort halten, die Wasseransprüche müssen gleich sein, was man keines Falls außer Acht lassen sollte.
Trotzdem kann ich den Black Molly für Anfänger empfehlen, denn mit diesem Fisch kann man was erleben und vieles lernen.
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Seit knapp zwei Monaten gehöre ich zu den Aquarianern, und in der kurzen Zeite habe ich schon einiges erlebt.
Viele meiner Fische habe ich geschenkt bekommen, einige aber auch selbst gekauft. Zu meinem Black Molly Pärchen bin ich eher durch Zufall gekommen, denn ich war auf der Suche nach Rüsselbarben, bei uns im Geschäft nicht zu finden, aber in der Avis wo eine Dame ihre Fische abgeben und ihr Becken auflösen wollte. So fuhr ich zur ihr, eigentlich nur die Barben im Sinn, doch ich konnte auch den Black Mollys nicht wiederstehen und so übernahm ich auch dieses Pärchen vor drei Wochen. Seit dem schwimmt es in meinem großen Becken, einem Gesellschaftsbecken, allerdings mit kleiner Kritik, doch da diese beiden mit dem Großteiler der Fische in dem Becken seit zwei Jahren zusammenleben, wollte ich sie nicht umstellen, denn so pflegeleicht Black Mollys an sich auch sind, so gibt es doch einige Besonderheiten, die man beachten sollte:
Was sollte man bei den Black Mollys Beachten:
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Black Mollys gehören zu den Lebendgebärdenen Zahnkarpfen. Diese Fische sind sehr vermehrungsfreudig, d. h. die Männchen bedrängen die Weibchen sehr intensiv. Aus diesem Grunde sollte man eigentlich immer ein Männchen mit mindestens zwei Weibchen halten, da die Weibchen sonst nicht sonderlich alt werden.
Aber auch so werden Mollys nicht sonderlich alt, dafür hinterlassen sie jedoch eine Menge Nachkommen, denn die Weibchen sind fast ständig trächtig, wenn sie mit Männchen in einem Becken gehalten werden und bei jedem Wurf kommen um die 50 Jungefische auf die Welt. Doch die bekommt man natürlich nicht alle so einfach durch, da die Eltern und andere Beckenbewohner sie gerne als Lebendfutter ansehen, so besteht die Gefahr, daß sie gefressen werden. Ist das Becken aber mit ausreichend Pflanzen versehen, so können die Kleinen sich verstecken und haben gute Chancen in dem Becken aufzuwachsen. Will man nicht gerade züchten, so kann man seine schwangeren Weibchen einfach im Gesellschaftsbecken lassen, möchte man die Fische züchten, so würde ich zu einem Zuchtbecken raten, ich habe für meine schwangeren Fische eines meiner Anfängerbecken, ein 60 cm Becken, umfunktioniert, wo ich die Weibchen kurz vor der Geburt hin umquartiere und sie nach der Geburt wieder entferne. Natürlich werden auch hier einige der Jungfische von der Mutter gefressen, doch es kommen immer bis zu 20 Stück durch, was ich persönlich schon als Erfolg bezeichnen würde. Von Laichkästen halte ich persönlich nichts, denn die Kästen finde ich für das schwangere Weibchen zu klein und für die kleinen Fische, die nach der Geburt nämlich an die Wasserobefläche schwimmen, um ihre Schwimmblase mit Sauerstoff zu füllen, nicht optimal.
Halten kann man Black Mollys ohne weiteres mit anderen Fischen zusammen, man sollte jedoch beachten, daß die gleichen Ansprüche an das Wasser gestellt werden. So brauchen Black Mollys eigentlich Brackwasser, da sie aus Gewässern stammen, wo Meerwasser und Süßwasser zusammen laufen. Doch in den wenigstens Aquarien wird dies offensichtlich beachtet, denn die Black Mollys gibt es nur in Zuchtformen, von denen die meisten auch ohne eine Meerwasserzugabe auskommen sollten. Wichtiger ist allerdings die Temperatur, die zwischen 25 und 27 Grad liegen sollte, hier muß man darauf achten, daß die anderen Fische im Becken diese Temperatur ebenfalls aushalten können. Der Härtegrad sollte um 10 dGh liegen und der PH Wert neutral sein.
So passen außerdem gut in ein Becken mit Mollys,
der nahe Verwandte Segelkärpfling oder
mit Schwertträgern, die ich mit in meinem Becken halte.
Der Black Molly ist inzwischen jedoch schon so sehr gezüchtet worden, daß es auch noch andere Farben des Mollys gibt, die alle die gleichen Ansprüche stelle. So gibt es außerdem noch den
Geleckten Kaudi,
Silberne Molly,
Goldene Molly und
Albino Molly
Auf diese Weise wird es im Becken nicht langweilig, wenn man nur Mollys hält, denn hier ist die Farbauswahl sehr groß. Natürlich muß dann aber auch damit gerechnet werden, daß es bunten Nachwuchs gibt. So haben wir mit unserem Paar Nachwuchs mitbekommen, der vorne orange und hinten schwarz ist, denn unser Molly hat sich mit einer Seegelkärpflingdame eingelassen, mit der er vorher zusammen gelebt hat.
Aber wir haben noch weitere Black Molly Babys, die wir im Tausch gegen unsere Gubbys erhalten haben. Viele der Kleinen sind schwarz, aber einige auch grau, da es Mischungen zwischen Silber Molly und Black Molly gab. Aber auch Kreuzungen zwischen Black Molly und Gubby sind mit dabei, und hier hat die Vorbesitzerin Recht, der Gubby ist klar aus den kleinen herauszuerkennen, aber ebenso auch der Molly. Der Molly bleibt also nicht nur seiner Art treu, er verpaart sich auch durchaus mit anderen Lebendgebärdenen wenn er denn die Möglichkeit hat.
Unterscheiden kann man Männchen und Weibchen an der Bauchflosse, die beim Männchen das Geschlechtsteil dastellt und beim Weibchen ein Dreieck ist. In einem Becken mit dunklem Untergrund muß man jedoch intensiver hinsehen, um den Unterschied zu erkennen, bei den kleinen Fischen ist es sehr schwer zu erkennen, da diese recht lebhaft sind.
Halten kann man Black Molly schon in Becken ab ca. 60 cm, jedoch würde ich hier eher größere Becken empfehlen, mindestens 80 cm, besser noch 1 Meter breit. Die Fische werden zwischen 10 und 12 cm groß, die Männchen bleiben hier eigentlich eher kleiner, als die Weibchen, doch mein Pärchen ist eigentlich gleich groß.
Die Anschaffungskosten sind nicht sonderlich hoch, so habe ich meine Molly für einen Euro gebraucht gekauft, allerdings mit Nachwuchs. Auf Fischbörsen kann man Black Mollys, die dort sehr viel angeboten werden, für Stück 0,60 bis 1 Euro bekommen und im Zoogeschäft liegt der Preis bei ca. 2,70 Euro, im dreier Pack gibt es dann das Angebot von 7 Euro, in den meisten Zoogeschäften. Also kein sehr hoher Preis, dennoch lohnt es sich auch hier, ev. privat die Fische zu kaufen.
Wie sind meine Erfahrungen:
========================
Seit drei Wochen kann ich erst Erfahrungen sammeln und ich muß auch zugeben, daß ich mich ganz schön habe verunsichern lassen, daß der Black Molly ja so schnell krank wird. Ein früherer Freund von mir hatte eine kleines Aquarium und ihm starben die Mollys auch immer weg, aus dem Grunde wollte ich eigentlich keine Mollys haben, dennoch konnte ich diesem hübschen Fisch dann doch nicht widerstehen, denn hübsch ist er auf jeden Fall, zumindest mein Männchen, welches schon eher wie ein Segelkärpfling in schwarz aussieht.
Doch gerade der schwarze Farbton ist es, der den Molly so schön macht, es sieht aus wie schwarzes Samt. Das Weibchen ist da schon ein bisschen bunter, es sieht aus, als hätte es vor einiger Zeit mal einen Silber Molly unter ihren Vorfahren gegeben, es schimmtert ein bisschen weiß hindurch.
Meine beiden Mollys fühlen sich im Gesellschaftsbecken offensichtlich wohl, denn die schwimmen fröhlich und sie sind zur Fütterung immer an der Wasseroberfläche um fleißig zu futtern. Mein Männchen verspürt auch einen wahren Vermehrungsdrang, er ist immer hinter dem Weibchen hinter her, welches mir inzwischen schon richtig leid tut, ich werde also auf jeden Fall weitere Weibchen dazu kaufen müssen, warten bis die kleinen groß genug sind, das wird zu lange dauern, leider, denn im Grunde habe ich ausreichend Black Mollys in meinen beiden kleinen Becken.
Die beiden kommen mit den Wasserwerten gut klar, sie sind damit auch schon bei der Vorbesitzerin gut zurecht gekommen und ich denke, bei den gezüchteten Mollys ist es nicht mehr so wichtig, daß es Brackwasser ist, in dem sie leben. Sie kommen auch mit normalen Süßwasser zurecht.
Auch bei den Kleinen, die ich übernommen habe, kann ich bisher keine Verluste feststellen, sie wachsen sichtlich und schwimmen fröhlich im Wasser umher.
Gestern jedoch hat mir mein Molly Weibchen Sorgen gemacht, sie schwamm kopfüber im Becken, in der Nähe des Grundes. Um mir keine Krankheiten im Becken einzufangen, oder besser eine Verbreitung zu verhindern, habe ich sie zunächst in ein Isolationsbecken getan, und dieses mit etwas Salz angereichert. Doch hier schwamm das Weibchen gar nicht mehr, sie verkroch sich unter dem Filter.
Inzwischen habe ich herausbekommen, daß es gar nichts zu sagen haben muß, wenn sie am Grund kopfüber schwimmt, so lange sie an der Wasseroberfläche normal schwimmt. Und das hat sie getan, und sie hat auch gefuttert, als ich Flockenfutter ins Becken getan habe. Mein Gefühlt sagte mir, der Fisch sucht den Grund nach Futter ab, so wird es offensichtlich gewesen sein. Inzwischen ist meine Molly Dame aus der Einzelhaft entlassen, hat sich aber im Becken versteckt. Äußerlich ist ihr nichts anzusehen, allerings ist sie inzwischen auch zwei Jahre alt und Black Mollys werden nicht sonderlich alt, eine alte Dame, die vielleicht ihre ersten Probleme hat, vorallem weil sie ja schon seit längerem mit dem Männchen alleine im Becken leben muß. Aber ich hoffe ich bekomme sie noch einmal wieder hin, denn in ihrem kleinen Isolationsbecken in der Küche ist sie mir so richtig ans Herz gewachsen, dabei muß ich gestehen, daß sie im ersten Moment nicht wirklich mochte, sie eigentlich nur mitgenommen habe, weil mir das Männchen so gefallen hat.
Fazit:
=====
Der Black Molly ist ein kurzlebiger Fisch, was natürlich schon ein Nachteil ist, dennoch ist er sehr vermehrfreudig, und hinterläßt so eine Menge Nachkommen, die man im Becken weiter halten kann. So kommt es nicht zu schnell zu Überbesatz und man muß sich nicht sonderlich darum kümmern, wo man den Nachwuchs läßt, es sei denn, man züchtet geziehlt. Auf jeden Fall ist der Molly schön anzusehen, doch man kann ihn nicht unbedingt mit jeder anderen Fischsort halten, die Wasseransprüche müssen gleich sein, was man keines Falls außer Acht lassen sollte.
Trotzdem kann ich den Black Molly für Anfänger empfehlen, denn mit diesem Fisch kann man was erleben und vieles lernen.
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