Black Molly Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Futterkosten:
- Pflegeaufwand:
Erfahrungsbericht von fishbrain
Das schwarze Phantom
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
In meinem früheren Becken hielt ich auch mal Black Mollys. Diesen schönen glänzend schwarzen Fisch pflegt wohl fast jeder Aquarianer mal in seinem Hobby-Leben. Ich will hier kurz meine Erfahrungen damit schildern.
Die Art
******
Der Black Molly ist eine Zuchtform, die in der Natur eigentlich nicht vorkommt. Die durchgehen schwarze Färbung erreichte man durch konsequente Zucht des Wildmolly, oder auch Spitzmaulkärpfling genannt.
Die ursprüngliche Heimat dieser Art ist Mexiko.
Der Fisch mit dem lateinischen Namen Poecilia sphenops gehört zu den lebendgebärenden Zahnkarpfen. Der Name verrät schon die Verwandtschaft mit dem Guppy.
Die Männchen diese Art werden bis zu 8 cm groß, die Weibchen sogar bis zu 12 cm
Der Black Molly hat eine sehr schöne Körperform. Der Körper ist dabei gestreckt, hoch, und seitlich leicht abgeflacht. Das Maul oberständig, was zeigt, dass er sein Futter hauptsächlich von der Wasseroberfläche aufnimmt.
Bei der Wildform ist Oberseite dunkeloliv bis blaugrau und die Körperseiten kräftig oliv mit blausilbernen iridisierenden Tüpfeln. Die Unterseite ist hell und teilweise zart rosa oder auch bläulich.
Diese schönen Farbspiele sind aber beim Black Molly weggezüchtet. Diese ist komplett schwarz.
Die Geschlechter unterscheiden sich im Wesentlichen durch die Größe und durch die Form der Afterflosse, die beim Weibchen rund ist, bei dem Männchen spitz als Gonopodium (Begattungsorgan) ausgebildet ist.
Pflege
*****
Wo die Wildform des Mollys noch Temperaturen bis hinunter zu 18°C erträgt, ist der Black Molly recht wärmebedürftig und braucht Temperaturen von 26-30°C.
Das Becken sollten mit vielen schnellwachsenden Pflanzen und viel Oberflächenbewuchs, z.B. Wasserlinsen, ausgestattet sein. Außerdem sollte man durch Wurzeln und Stein Verstecke schaffen.
Der pH-Wert sollte im leicht alkalischen Bereich von 7,5-8,2 liegen und die Wasserhärte sollte man bei 11-30° dGH halten. Es hat sich bei vielen Haltern von Black Mollys, und das gilt auch für mich, herausgestellt, dass es von Vorteil ist, das Wasser etwas zu salzen (0,1%).
Der Fisch ist sehr friedlich und ist ein guter Algenfresser.
Leider ist er durch die strenge Auswahlzucht etwas kränklich. Gerade im Gesellschaftsbecken kommt dies schon durch wenig Stress zum tragen. Diese Zuchtformen werden dann auch oft nicht älter als drei Jahre.
Vom Fressverhalten sind sie anspruchslos. Sie nehmen jedes übliche Zierfischfutter an. Ich kann aber auch wieder aus eigener Erfahrung sagen, dass sie mit Lebendfutter wesentlcih prächtiger und vitaler werden.
Zusätzlich gönnt sich der Molly auch Algen aus dem Aquarium und zupft auch schon mal an feinfiedrigen Pflanzen.
Zucht
*****
Wie fast alle Arten der lebendgebärenden Zahnkarpfen ist auch der Molly sehr vermehrungsfreudig. Gerade für Anfänger und Kinder macht er deswegen auch besonders viel Spaß, und das war auch anfangs mit der Grund, warum ich ihn haben wollte.
Hat man allerdings einen Stamm, der genetisch nicht sauber durchgezüchtet wurde, dann kann es passieren, dass der Nachwuchs etwas gescheckt ist.
Wie bei den Guppys auch, kommt hier, wenn man die Auswahlzucht nicht weiter verfolgt irgendwann wieder die Wildform durch.
Mir persönlich gefallen die natürlich Formen am besten. Die verschieden Zuchtformen wie z.B. Leierschwanz oder Fahnenmolly, die große ausgezogene wehende Flossen haben, gefallen mir nicht so.
Fazit
****
Ich kann den Molly eigentlich nur jedem empfehlen, der ein Becken mit den entsprechenden Wasserwerten hat. Er wird zwar oft auch als Anfängerfisch verkauft, ist aber wie oben beschrieben etwas kränklich und man kann somit leider auch schnell Misserfolge haben.
Ich hatte den Fisch gerne gepflegt und mir hat er immer gut gefallen. Ich halte ihn derzeit nicht mehr, weil in meinem Becken andere Wasserwerte als für den Molly notwendig eingestellt sind.
Die Art
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Der Black Molly ist eine Zuchtform, die in der Natur eigentlich nicht vorkommt. Die durchgehen schwarze Färbung erreichte man durch konsequente Zucht des Wildmolly, oder auch Spitzmaulkärpfling genannt.
Die ursprüngliche Heimat dieser Art ist Mexiko.
Der Fisch mit dem lateinischen Namen Poecilia sphenops gehört zu den lebendgebärenden Zahnkarpfen. Der Name verrät schon die Verwandtschaft mit dem Guppy.
Die Männchen diese Art werden bis zu 8 cm groß, die Weibchen sogar bis zu 12 cm
Der Black Molly hat eine sehr schöne Körperform. Der Körper ist dabei gestreckt, hoch, und seitlich leicht abgeflacht. Das Maul oberständig, was zeigt, dass er sein Futter hauptsächlich von der Wasseroberfläche aufnimmt.
Bei der Wildform ist Oberseite dunkeloliv bis blaugrau und die Körperseiten kräftig oliv mit blausilbernen iridisierenden Tüpfeln. Die Unterseite ist hell und teilweise zart rosa oder auch bläulich.
Diese schönen Farbspiele sind aber beim Black Molly weggezüchtet. Diese ist komplett schwarz.
Die Geschlechter unterscheiden sich im Wesentlichen durch die Größe und durch die Form der Afterflosse, die beim Weibchen rund ist, bei dem Männchen spitz als Gonopodium (Begattungsorgan) ausgebildet ist.
Pflege
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Wo die Wildform des Mollys noch Temperaturen bis hinunter zu 18°C erträgt, ist der Black Molly recht wärmebedürftig und braucht Temperaturen von 26-30°C.
Das Becken sollten mit vielen schnellwachsenden Pflanzen und viel Oberflächenbewuchs, z.B. Wasserlinsen, ausgestattet sein. Außerdem sollte man durch Wurzeln und Stein Verstecke schaffen.
Der pH-Wert sollte im leicht alkalischen Bereich von 7,5-8,2 liegen und die Wasserhärte sollte man bei 11-30° dGH halten. Es hat sich bei vielen Haltern von Black Mollys, und das gilt auch für mich, herausgestellt, dass es von Vorteil ist, das Wasser etwas zu salzen (0,1%).
Der Fisch ist sehr friedlich und ist ein guter Algenfresser.
Leider ist er durch die strenge Auswahlzucht etwas kränklich. Gerade im Gesellschaftsbecken kommt dies schon durch wenig Stress zum tragen. Diese Zuchtformen werden dann auch oft nicht älter als drei Jahre.
Vom Fressverhalten sind sie anspruchslos. Sie nehmen jedes übliche Zierfischfutter an. Ich kann aber auch wieder aus eigener Erfahrung sagen, dass sie mit Lebendfutter wesentlcih prächtiger und vitaler werden.
Zusätzlich gönnt sich der Molly auch Algen aus dem Aquarium und zupft auch schon mal an feinfiedrigen Pflanzen.
Zucht
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Wie fast alle Arten der lebendgebärenden Zahnkarpfen ist auch der Molly sehr vermehrungsfreudig. Gerade für Anfänger und Kinder macht er deswegen auch besonders viel Spaß, und das war auch anfangs mit der Grund, warum ich ihn haben wollte.
Hat man allerdings einen Stamm, der genetisch nicht sauber durchgezüchtet wurde, dann kann es passieren, dass der Nachwuchs etwas gescheckt ist.
Wie bei den Guppys auch, kommt hier, wenn man die Auswahlzucht nicht weiter verfolgt irgendwann wieder die Wildform durch.
Mir persönlich gefallen die natürlich Formen am besten. Die verschieden Zuchtformen wie z.B. Leierschwanz oder Fahnenmolly, die große ausgezogene wehende Flossen haben, gefallen mir nicht so.
Fazit
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Ich kann den Molly eigentlich nur jedem empfehlen, der ein Becken mit den entsprechenden Wasserwerten hat. Er wird zwar oft auch als Anfängerfisch verkauft, ist aber wie oben beschrieben etwas kränklich und man kann somit leider auch schnell Misserfolge haben.
Ich hatte den Fisch gerne gepflegt und mir hat er immer gut gefallen. Ich halte ihn derzeit nicht mehr, weil in meinem Becken andere Wasserwerte als für den Molly notwendig eingestellt sind.
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