Black Molly Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Futterkosten:  sehr gering
  • Pflegeaufwand:  gering

Erfahrungsbericht von Aphrodite73

Meine Geburtshilfe bei den Molly´s

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Liebe yopi-Leser(innen),

ich habe ja schon seit über 10 Jahren Fische und möchte ich über meine Geburtshilfe bei einem meiner Weibchen der Molly´s berichten.

Man kann sie nicht mehr einfach nur Black Molly nennen, es sie nun seit ein paar Jahren auch in Silber und Gold gibt.
Ich habe nun eine interessante Mischung davon gehabt. Ein schwarzes Männchen mit je einem Weibchen in Gold und einem in Silber.
Gibt dann schönen gescheckten Nachwuchs, aber ich will mich ja daran erfreuen und keinen Schönheitspreis gewinnen.

Die Haltung

Ich habe diese Fische in einem 60 Liter großem Becken. Algen tu ich dabei meist nicht entfernen, weil Molly´s diese gern fressen.
Die Temperatur liegt meist so um die 28 Grad und das Licht ist mindestens 14 Stunden an.
Futter bekommen sie nur alle zwei Tage, da meine Molly´s noch die Algen haben.

Die Zucht

Sie gestaltet sich relativ einfach. Man brauch bei dieser Art ja nur Männlein und Weiblein in einem Aquarium und schon steht einer Nachkommenschaft nichts mehr im Weg.
Da meine Weibchen auch helle Schuppen haben, sehe ich anhand des Trächtigkeitsflecks, er ist hinter der Bauchflosse und ist ziemlich dunkel, ob es bald wieder Nachwuchs gibt.

Meine Geburtshilfe

Nun sah ich bei meinem goldenen Weibchen, das sie immer dicker wurde und auch der Trächtigkeitsfleck deutlicher zu sehen war. Ich freute mich schon aus den Nachwuchs und machte den Ablaichkasten (Erklärung folgt weiter unten) bereit.
Leider mußte ich aber auch feststellen, das diese Fischdame meist nur am Boden zu finden war und sich kaum bewegte. Also beobachtete ich sie eine Weile und sah, das sie etwas schwarzes am After hatte.

Nun gibt es zwei Möglichkeiten. Es kann ein natürlicher Vorgang der Verdauung sein oder aber schon die Geburt. Also wieder eine Weile beobachten.
Ich sah aber das es ihr immer schlechter ging und entschloss mich mein Weibchen mal mit dem Kescher einzufangen. Sie machte nicht einmal den Versuch einer Flucht.
Es stimmte also etwas mit ihr nicht.

Nachdem ich sie nun gefangen hatte nahm ich sie vorsichtig aus dem Kescher und drückte leicht hinter ihrem Bauch.
Es kam ein Jungfisch heraus und der kam in den Ablaichkasten. Auf diese Weise erhielt ich fünf kleine Molly´s und habe mich dann entschlossen das Weibchen, aus Gnade da sie sich nur noch quälte, zu töten.

Von den mit meiner Hilfe geborenen Jungfischen haben es leider nur zwei überlebt, aber diese sind gesund und schwimmen munter im Aufzuchtbecken.

Der Ablaichkasten

Dieses ist ein Hilfsmittel, damit die lebendegbärenden Zahnkarpfen ihrem eigenen Nachwuchs nicht nachstellen können, aber das Weibchen dem Stress eines anderen Aquariums mit anderen Wasserwerten entgeht.

Er wird einfach in das Aqurium eingesetzt und besteht aus dem Kasten, ist aus durchsichtiger Plastik mit langen schmalen Ritzen an zwei Seiten, und dann wird noch eine Art Gitterrost aus durchsichter Plastik eingebracht. Dadurch entstehen zwei Kammern. In der oberen schwimmt dann das Weibchen und durch den Rost fallen die neugeborenen Fische.
Ist das Weibchen mit dem Geburtsvorgang fertig, dann wird es wieder ins Becken gesetzt und der Rost entfernt. Nun haben die kleinen Fische mehr Platz und können je nach Größe bald ins Haltungsbecken umgesetzt werden, ohne das sie gefressen werden können.

Ich bedanke mich für´s lesen.

(c) Aphrodite73 01.11.2002

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