Black Molly Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Futterkosten:
- Pflegeaufwand:
Erfahrungsbericht von Hansafux
Der schwarze Star...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Einleitung & Aussehen
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...unter den Lebendgebärenden Zahnkarpfen ist ganz sicher der Black Molly (lat. Poecilia sphenops). Die Wildform des Black Molly ist der Spitzmaul-Kärpfling, der im Vergleich zum Black Molly sehr unscheinbar wirkt. Die Wildform ist in den Gewässern von Mexiko bis Kolumbien beheimatet. In Deutschland ist er aber mittlerweile auch schon sehr lange in den Aquarien anzutreffen. Eingeführt wurde dieser Fisch erstmal um die Jahrhundertwende.
Es gibt ähnlich wie beim Guppy verschiedene Zuchtformen, die man an der Schwanzflosse erkennt, allerdings sind diese nicht so ausgeprägt und unterscheiden sich nur in der Form und nicht anhand der Farbe oder ähnlichem.
Die Tiere werden bis zu 7 cm groß, wobei gewöhnlich nur die Weibchen diese Größe erreichen. Die Männchen sind kleiner und dünner als die Weibchen und nur sehr schwer anhand des Geschlechtsteiles zu unterscheiden, dem sogennanten Gonopodium. Leider werden diese Fische nur ca. drei Jahre alt, was für einen Aquarienfisch eine sehr geringe Lebensdauer ist.
Haltung & Pflege
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Die Haltung ist relativ einfach, wenn man sich an die grundlegenden Haltungsbedingungen hält. Er bevorzugt wärmeres Wasser als die meisten Artgenossen, fühlt sich aber auch bei den normalen Aquarienbedingungen von 22 – 28 Grad Celsius sehr wohl. Dabei ist die obere Grenze als optimal anzusehen. Desweiteren fühlt sich dieser Fisch in mittelhartem Wasser von 18 – 30 dGH sehr wohl. Das sind Wasserwerte, die in Deutschland schon fast überall durch Trinkwasser erreicht werden, allerdings hat man bei reinem Trinkwasser immer das Problem von ungebundenen Schwermetallen, weshalb dieses Wasser auch bei verhältnismäßig anspruchslosen Tieren wie dem Guppy oder Black Molly nicht ohne Zusatz benutzt werden sollte. Der PH-Wert sollte im neutralen Bereich zwischen 7-8 liegen.
Es handelt sich hier um einen Fisch, der bevorzugt mit beiden Geschlechtern gehalten werden sollte. Allerdings muß man keine Schwarmgröße erreichen, damit er sich wohl fühlt. Man sollte aber darauf achten, daß man beide Geschlechter im Aquarium vertreten hat. Da es keine großen optischen Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt, ist es relativ egal, ob man mehr Männchen oder mehr Weibchen im Aquarium hält. Ist man eher an der Zucht orientiert, sollte man mehr Weibchen halten.
Der Black Molly paßt durch sein friedvolles Verhalten sehr gut in ein Gesellschaftsbecken und bevorzugt ein normales Pflanzenwachstum.
Futter & Zucht
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Der Black Molly stellt keine großen Ansprüche an das Futter. Er frisst alles von Trockenfutter bis hin zu Lebendfutter in kleiner Form, aber man sollte wie immer dran denken, auch hier abwechslungsreich zu füttern, damit die Fische gesund leben und ein starkes Immunsystem haben.
Die Zucht bereitet nur wenig Probleme, da die Tiere sehr paarungswillig sind. Je nachdem wieviele Weibchen man hält, kann es schnell sein, daß die Black Molly Population im Aquarium schnell ansteigt. Ein Weibchen kann zwischen 20-60 Jungtiere pro „Schangerschaft“ werfen, allerdings stellen die Elterntiere, wie auch die Guppies, den Jungtieren gerne nach, so daß diese schnell als Lebendfutter angesehen werden und deshalb entweder ein dichtes Pflanzenwachstum vorfinden sollten oder aber in einem Extra-Becken groß gezogen werden sollten. Während der Schwangerschaft wird das Weibchen sehr dick, wodurch eine Unterscheidung von den Männchen sehr einfach wird. Es gibt allerdings ein Problem bei der Zucht, es kommt immer wieder vor, daß Fische zur Welt kommen, die gescheckt aussehen. Wodurch man dies vermeiden kann, kann ich ich leider nicht beurteilen.
Ansonsten geht die Zucht eigentlich alleine von statten, weshalb ein Aussterben im Aquarium eigentlich nahezu unmöglich ist, weil ständig für Nachwuchs gesorgt wird.
Preise
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Der Preis liegt je nach Händler und Geschlecht zwischen 2 – 3,50 Euro. Das ist auf Grund der zu erwartenden Nachzuchten ein Preis, der eigentlich in Ordnung ist. Außerdem besteht natürlich wieder die Möglichkeit, den Fisch von Bekannten züchten zu lassen und dann ins eigene Becken zu übernehmen.
Erfahrungen & Fazit
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Ich kann diesen Fisch sehr empfehlen, er passt sich sehr gut an die Gegebenheiten im Aquarium an und bereitet durch seine schwarze Farbe sehr viel Freude. Deshalb eignet sich der Black Molly optimal für ein Gesellschaftsbecken. Besonders für den unerfahrenen Aquariener ist dieser Fisch geeignet, da er an Wasserbedingungen, Pflege und Futter keine großen Ansprüche stellt. Leider ist die Zucht aber eher langweilig, da nicht verschiedene Variationen wie etwa beim Guppy gezüchtet werden können und die Farbe nun einmal schlicht und einfach schwarz bleibt. Die durchgängig schwarze Farbe hat aber den Vorteil, daß die tückische Pünktchenkrankheit , die durch weiße Punkte auf den Schuppen sichtbar ist, sehr schnell erkannt werden kann, so daß eine frühzeitige Behandlung des Wassers noch möglich ist und eine Vielzahl der Fische gerettet werden kann. Ansonsten gibt es zu diesem Fisch nicht viel zu sagen, entweder er gefällt einem oder er ist einem zu langweilig, ich finde ihn auf jeden Fall ganz ok, der sich in nahezu jedem Aquarium ganz gut macht.
Viel Spaß beim Lesen und Kommentieren.
Erschienen auch bei Dooyoo und Ciao.
Gruß Hansafux
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...unter den Lebendgebärenden Zahnkarpfen ist ganz sicher der Black Molly (lat. Poecilia sphenops). Die Wildform des Black Molly ist der Spitzmaul-Kärpfling, der im Vergleich zum Black Molly sehr unscheinbar wirkt. Die Wildform ist in den Gewässern von Mexiko bis Kolumbien beheimatet. In Deutschland ist er aber mittlerweile auch schon sehr lange in den Aquarien anzutreffen. Eingeführt wurde dieser Fisch erstmal um die Jahrhundertwende.
Es gibt ähnlich wie beim Guppy verschiedene Zuchtformen, die man an der Schwanzflosse erkennt, allerdings sind diese nicht so ausgeprägt und unterscheiden sich nur in der Form und nicht anhand der Farbe oder ähnlichem.
Die Tiere werden bis zu 7 cm groß, wobei gewöhnlich nur die Weibchen diese Größe erreichen. Die Männchen sind kleiner und dünner als die Weibchen und nur sehr schwer anhand des Geschlechtsteiles zu unterscheiden, dem sogennanten Gonopodium. Leider werden diese Fische nur ca. drei Jahre alt, was für einen Aquarienfisch eine sehr geringe Lebensdauer ist.
Haltung & Pflege
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Die Haltung ist relativ einfach, wenn man sich an die grundlegenden Haltungsbedingungen hält. Er bevorzugt wärmeres Wasser als die meisten Artgenossen, fühlt sich aber auch bei den normalen Aquarienbedingungen von 22 – 28 Grad Celsius sehr wohl. Dabei ist die obere Grenze als optimal anzusehen. Desweiteren fühlt sich dieser Fisch in mittelhartem Wasser von 18 – 30 dGH sehr wohl. Das sind Wasserwerte, die in Deutschland schon fast überall durch Trinkwasser erreicht werden, allerdings hat man bei reinem Trinkwasser immer das Problem von ungebundenen Schwermetallen, weshalb dieses Wasser auch bei verhältnismäßig anspruchslosen Tieren wie dem Guppy oder Black Molly nicht ohne Zusatz benutzt werden sollte. Der PH-Wert sollte im neutralen Bereich zwischen 7-8 liegen.
Es handelt sich hier um einen Fisch, der bevorzugt mit beiden Geschlechtern gehalten werden sollte. Allerdings muß man keine Schwarmgröße erreichen, damit er sich wohl fühlt. Man sollte aber darauf achten, daß man beide Geschlechter im Aquarium vertreten hat. Da es keine großen optischen Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt, ist es relativ egal, ob man mehr Männchen oder mehr Weibchen im Aquarium hält. Ist man eher an der Zucht orientiert, sollte man mehr Weibchen halten.
Der Black Molly paßt durch sein friedvolles Verhalten sehr gut in ein Gesellschaftsbecken und bevorzugt ein normales Pflanzenwachstum.
Futter & Zucht
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Der Black Molly stellt keine großen Ansprüche an das Futter. Er frisst alles von Trockenfutter bis hin zu Lebendfutter in kleiner Form, aber man sollte wie immer dran denken, auch hier abwechslungsreich zu füttern, damit die Fische gesund leben und ein starkes Immunsystem haben.
Die Zucht bereitet nur wenig Probleme, da die Tiere sehr paarungswillig sind. Je nachdem wieviele Weibchen man hält, kann es schnell sein, daß die Black Molly Population im Aquarium schnell ansteigt. Ein Weibchen kann zwischen 20-60 Jungtiere pro „Schangerschaft“ werfen, allerdings stellen die Elterntiere, wie auch die Guppies, den Jungtieren gerne nach, so daß diese schnell als Lebendfutter angesehen werden und deshalb entweder ein dichtes Pflanzenwachstum vorfinden sollten oder aber in einem Extra-Becken groß gezogen werden sollten. Während der Schwangerschaft wird das Weibchen sehr dick, wodurch eine Unterscheidung von den Männchen sehr einfach wird. Es gibt allerdings ein Problem bei der Zucht, es kommt immer wieder vor, daß Fische zur Welt kommen, die gescheckt aussehen. Wodurch man dies vermeiden kann, kann ich ich leider nicht beurteilen.
Ansonsten geht die Zucht eigentlich alleine von statten, weshalb ein Aussterben im Aquarium eigentlich nahezu unmöglich ist, weil ständig für Nachwuchs gesorgt wird.
Preise
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Der Preis liegt je nach Händler und Geschlecht zwischen 2 – 3,50 Euro. Das ist auf Grund der zu erwartenden Nachzuchten ein Preis, der eigentlich in Ordnung ist. Außerdem besteht natürlich wieder die Möglichkeit, den Fisch von Bekannten züchten zu lassen und dann ins eigene Becken zu übernehmen.
Erfahrungen & Fazit
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Ich kann diesen Fisch sehr empfehlen, er passt sich sehr gut an die Gegebenheiten im Aquarium an und bereitet durch seine schwarze Farbe sehr viel Freude. Deshalb eignet sich der Black Molly optimal für ein Gesellschaftsbecken. Besonders für den unerfahrenen Aquariener ist dieser Fisch geeignet, da er an Wasserbedingungen, Pflege und Futter keine großen Ansprüche stellt. Leider ist die Zucht aber eher langweilig, da nicht verschiedene Variationen wie etwa beim Guppy gezüchtet werden können und die Farbe nun einmal schlicht und einfach schwarz bleibt. Die durchgängig schwarze Farbe hat aber den Vorteil, daß die tückische Pünktchenkrankheit , die durch weiße Punkte auf den Schuppen sichtbar ist, sehr schnell erkannt werden kann, so daß eine frühzeitige Behandlung des Wassers noch möglich ist und eine Vielzahl der Fische gerettet werden kann. Ansonsten gibt es zu diesem Fisch nicht viel zu sagen, entweder er gefällt einem oder er ist einem zu langweilig, ich finde ihn auf jeden Fall ganz ok, der sich in nahezu jedem Aquarium ganz gut macht.
Viel Spaß beim Lesen und Kommentieren.
Erschienen auch bei Dooyoo und Ciao.
Gruß Hansafux
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