Blade Runner (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 01/2007
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Summe aller Bewertungen
- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Erfahrungsbericht von *Gargamel*
Eine atmeberaubende Reise in das Jahr 2019
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ridley Scott ist mit einer von meinen Lieblings Regisseuren, jedenfalls wen es um Science Fiction Filme geht. Neben dem bekannten Teil 1 der Alien Saga hat er auch noch in dem Kultfilm „Der Blade Runner“ Regie geführt. Anfangs sah es nicht gerade rosig aus für den Film. In den Kinos flopte er1982 sogar völlig und Gewinne blieben aus. Aber nachdem der Film dann in den Videotheken erschien, fing die Erfolgsstory von Blade Runner an. Die Zuschauer waren ziemlich begeistert vom Film und er wurde daraufhin der Kultfilm des Science Fiction Genres überhaupt. Seit knapp 3 Jahren gibt es den Film übrigens in einer Directors Cut Version, welche das Ende ein wenig abändert welches im Kino zu bestaunen war. Die normale Version habe ich leider noch nicht gesehen, aber es wurde mir so gesagt.
Story:
Die Menschen haben im Jahr 2019 große Teil des ihnen bekannten Universums besiedelt. Da die Arbeit auf fremden Planeten ziemlich gefährlich für die Menschen ist, hat die Tyrell Coperation einen dem Menschen sehr ähnlichen künstlichen Körper geschaffen. Diese künstlichen Menschen werden Replikanten genannt und werden von den Menschen komplett ausgebeutet. Natürlich wollen sich die Replikanten dies nicht gefallen lassen und so erproben sie Aufstände, bei denen sie immer wieder Menschen töten.
Daraufhin wird es den Replikanten untersagt sich auf der Erde aufzuhalten. Außerdem bekommen die Replikanten eine begrenzte Lebenszeit, nach einigen Jahren gehen ihnen die Batterien aus und sie sterben. Das ist auch der Grund warum einige Replikanten einen Frachter überfallen mit dem sie sich auf die Erde schmuggeln. Ihr Hauptziel ist es Eidon Tyrell zu finden und ihn zu bitten, ihre Lebenszeit zu erhöhen, notfalls mit Gewalt.
Um die Replikanten aufzuhalten wurde eine Sondereinheit geschaffen, die Blade Runner. Diese Menschen leben meistens alleine und haben nur einen Sinn, die Replikanten zu töten. Einer dieser Blade Runner ist Rick Deckard, er bekommt den Auftrag die 4 Replikanten aufzuspüren und zu töten. Erst weigert sich Deckard, da er den Job niedergelegt hat, aber das Geld lockt.
Also macht er sich auf und forscht nach. Er verfolgt die Spur der Replikanten bis zu Eidon Tyrell der eine hübsche Assistentin angestellt hat, Rachel. Rachel ist auch eine Replikantin, aber die perfekteste wie Eidon behauptet. Die höchste Stufe der Replikanten wird Nexus gennant, dass ist die absulute Elite. Rachel ist so eine, genauso wie die 4 anderen, dass Problem ist nur Eidon hat ihr Erinnerungen gegeben und Rachel zweifelt daran, ob sie nun ein Mensch oder eine Maschine ist.
Rachel und Deckard kommen sich immer näher, aber Roy Batty der Anführer der 4 Replikanten stellt immer noch eine Bedrohung da. Nicht der Blade Runner jagt, sondern die Replikanten machen Jagd auf diese.
Atmosphäre:
Einer der wichtigsten Faktoren die diesen Film so berühmt gemacht haben ist bestimmt die geniale Atmosphäre. Los Angeles sieht einfach ziemlich dunkel aus, die Menschen rennen scheinbar planlos durch die Gegend, riesige Raumschiffe mit Bildschirmen fliegen durch die Szenarien und Scheinwerferlicht bricht durch den dunklen Nebel.
Alle Bilder sind ziemlich dunkel gehalten und zeigen nicht gerade eine rosige Zukunft der Menschen. Ich hätte keine Lust in so einer Zeit zu leben. Einige Menschen fliegen mit kleinen Raumschiffen von einem Ort zum anderen, es sieht einfach genial aus. Die Gebäude wirken einfach riesig und leuchten in der Nacht.
Um die Atmosphäre noch weiter zu verdichten hat man dafür gesorgt, dass es in den meisten Szenen regnet. Diesen Regen hört man eigentlich immer im Hintergrund und in Gebäuden hört man ihn laut auf die Dächer prasseln. Man fühlt richtig mit den Protagonisten, dafür sorgen auch die Dialoge. Einige wiederholen sich ab und zu, aber das ist auch bezweckt. Der Blade Runner macht den Eindruck eines Einzelgängers welcher öfters mal sehr nachdenklich ist und die Replikanten sind einem auch sympathisch, da sie die Drecksarbeit für die Menschen erledigen müssen und dafür nicht entlohnt werden.
Der Film ist einfach nur imposant!
Musik und Sound:
Den Sound habe ich eben ja eben schon beschrieben, aber neben dem Regen gibt es noch ziemlich viele andere Geräusche im Hintergrund, es gibt keine Szene in der man nur Stimmen hört. Irgendwo in der Ferne hört man die Stimmen aus der Werbung, oder die Gleiter welche durch die Gegend gleiten. Noch eine dichtere Atmosphäre zu erschaffen geht wohl nicht mehr.
Auch die Musik ist ziemlich genial geworden, kein Wunder hat den Soundtrack doch genauso wie bei Alien die Gruppe Vangelis geschrieben. Auch hier gleicht sich das Tempo der Musik an die Handlungen an, sobald die Spannung steigt wird die Musik schneller und wirkt bedrohlicher. Inzwischen gibt es den Soundtrack auch auf CD zu kaufen, früher hat sich dafür keiner Interessiert, kein Wunder bei den niedrigen Besucherzahlen.
Schauspieler:
Blade Runner fährt schwere Geschütze auf. Als nachdenklichen Blade Runner Deckard kann man den schon damals bekannten Harrison Ford sehen, welcher nach Star Wars auch mal was neues ausprobieren wollte. Er spielt genauso wie alle anderen Schauspieler die Rollen sehr gut. Als Roy Batty wird Rutger Hauer eingesetzt, welcher schon ziemlich viele Filme gemacht hat wie z.B. Vaterland oder aber auch im Fernsehfilm Merlin, wo er den König mimte. Die Assistentin von Tyrell Rachel wird gespielt von Sean Young, von ihr kenne ich leider keine Filme mehr, jedenfalls fallen mir keine ein.
Fazit:
Wer den Film noch nicht gesehen hat, sollte das schleunigst nachholen. Der Film basiert übrigens auf Philipp K. Dicks Buch „Träumen Androiden von elektrischen Schafen?“. Allerdings kann ich das nicht gerade nachvollziehen, habe das Buch gelesen konnte aber kaum Parallelen finden zwischen Buch und Film. Vielleicht ist es auch besser so den mit Blade Runner hat Ridley Scott einen wirklich spannenden und immer noch aktuellen Science Fiction Film erschaffen. Am besten seht ihr euch den Film an einem verregneten Abend mit einer Flasche Wein an. Vorhänge zu, Anlage aufdrehen und die komische Atmosphäre wirken lassen. Ich kann den Film nur empfehlen!
Story:
Die Menschen haben im Jahr 2019 große Teil des ihnen bekannten Universums besiedelt. Da die Arbeit auf fremden Planeten ziemlich gefährlich für die Menschen ist, hat die Tyrell Coperation einen dem Menschen sehr ähnlichen künstlichen Körper geschaffen. Diese künstlichen Menschen werden Replikanten genannt und werden von den Menschen komplett ausgebeutet. Natürlich wollen sich die Replikanten dies nicht gefallen lassen und so erproben sie Aufstände, bei denen sie immer wieder Menschen töten.
Daraufhin wird es den Replikanten untersagt sich auf der Erde aufzuhalten. Außerdem bekommen die Replikanten eine begrenzte Lebenszeit, nach einigen Jahren gehen ihnen die Batterien aus und sie sterben. Das ist auch der Grund warum einige Replikanten einen Frachter überfallen mit dem sie sich auf die Erde schmuggeln. Ihr Hauptziel ist es Eidon Tyrell zu finden und ihn zu bitten, ihre Lebenszeit zu erhöhen, notfalls mit Gewalt.
Um die Replikanten aufzuhalten wurde eine Sondereinheit geschaffen, die Blade Runner. Diese Menschen leben meistens alleine und haben nur einen Sinn, die Replikanten zu töten. Einer dieser Blade Runner ist Rick Deckard, er bekommt den Auftrag die 4 Replikanten aufzuspüren und zu töten. Erst weigert sich Deckard, da er den Job niedergelegt hat, aber das Geld lockt.
Also macht er sich auf und forscht nach. Er verfolgt die Spur der Replikanten bis zu Eidon Tyrell der eine hübsche Assistentin angestellt hat, Rachel. Rachel ist auch eine Replikantin, aber die perfekteste wie Eidon behauptet. Die höchste Stufe der Replikanten wird Nexus gennant, dass ist die absulute Elite. Rachel ist so eine, genauso wie die 4 anderen, dass Problem ist nur Eidon hat ihr Erinnerungen gegeben und Rachel zweifelt daran, ob sie nun ein Mensch oder eine Maschine ist.
Rachel und Deckard kommen sich immer näher, aber Roy Batty der Anführer der 4 Replikanten stellt immer noch eine Bedrohung da. Nicht der Blade Runner jagt, sondern die Replikanten machen Jagd auf diese.
Atmosphäre:
Einer der wichtigsten Faktoren die diesen Film so berühmt gemacht haben ist bestimmt die geniale Atmosphäre. Los Angeles sieht einfach ziemlich dunkel aus, die Menschen rennen scheinbar planlos durch die Gegend, riesige Raumschiffe mit Bildschirmen fliegen durch die Szenarien und Scheinwerferlicht bricht durch den dunklen Nebel.
Alle Bilder sind ziemlich dunkel gehalten und zeigen nicht gerade eine rosige Zukunft der Menschen. Ich hätte keine Lust in so einer Zeit zu leben. Einige Menschen fliegen mit kleinen Raumschiffen von einem Ort zum anderen, es sieht einfach genial aus. Die Gebäude wirken einfach riesig und leuchten in der Nacht.
Um die Atmosphäre noch weiter zu verdichten hat man dafür gesorgt, dass es in den meisten Szenen regnet. Diesen Regen hört man eigentlich immer im Hintergrund und in Gebäuden hört man ihn laut auf die Dächer prasseln. Man fühlt richtig mit den Protagonisten, dafür sorgen auch die Dialoge. Einige wiederholen sich ab und zu, aber das ist auch bezweckt. Der Blade Runner macht den Eindruck eines Einzelgängers welcher öfters mal sehr nachdenklich ist und die Replikanten sind einem auch sympathisch, da sie die Drecksarbeit für die Menschen erledigen müssen und dafür nicht entlohnt werden.
Der Film ist einfach nur imposant!
Musik und Sound:
Den Sound habe ich eben ja eben schon beschrieben, aber neben dem Regen gibt es noch ziemlich viele andere Geräusche im Hintergrund, es gibt keine Szene in der man nur Stimmen hört. Irgendwo in der Ferne hört man die Stimmen aus der Werbung, oder die Gleiter welche durch die Gegend gleiten. Noch eine dichtere Atmosphäre zu erschaffen geht wohl nicht mehr.
Auch die Musik ist ziemlich genial geworden, kein Wunder hat den Soundtrack doch genauso wie bei Alien die Gruppe Vangelis geschrieben. Auch hier gleicht sich das Tempo der Musik an die Handlungen an, sobald die Spannung steigt wird die Musik schneller und wirkt bedrohlicher. Inzwischen gibt es den Soundtrack auch auf CD zu kaufen, früher hat sich dafür keiner Interessiert, kein Wunder bei den niedrigen Besucherzahlen.
Schauspieler:
Blade Runner fährt schwere Geschütze auf. Als nachdenklichen Blade Runner Deckard kann man den schon damals bekannten Harrison Ford sehen, welcher nach Star Wars auch mal was neues ausprobieren wollte. Er spielt genauso wie alle anderen Schauspieler die Rollen sehr gut. Als Roy Batty wird Rutger Hauer eingesetzt, welcher schon ziemlich viele Filme gemacht hat wie z.B. Vaterland oder aber auch im Fernsehfilm Merlin, wo er den König mimte. Die Assistentin von Tyrell Rachel wird gespielt von Sean Young, von ihr kenne ich leider keine Filme mehr, jedenfalls fallen mir keine ein.
Fazit:
Wer den Film noch nicht gesehen hat, sollte das schleunigst nachholen. Der Film basiert übrigens auf Philipp K. Dicks Buch „Träumen Androiden von elektrischen Schafen?“. Allerdings kann ich das nicht gerade nachvollziehen, habe das Buch gelesen konnte aber kaum Parallelen finden zwischen Buch und Film. Vielleicht ist es auch besser so den mit Blade Runner hat Ridley Scott einen wirklich spannenden und immer noch aktuellen Science Fiction Film erschaffen. Am besten seht ihr euch den Film an einem verregneten Abend mit einer Flasche Wein an. Vorhänge zu, Anlage aufdrehen und die komische Atmosphäre wirken lassen. Ich kann den Film nur empfehlen!
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