Bleiwurz Testbericht

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Erfahrungsbericht von Hanni64

Ein hinreißender Blickfang

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Vor drei Jahren sah ich im Gartencenter Dehner ein süßes Hochstämmchen, mit hellblauen, zarten Blüten. Genauso unbekannt wie mir damals diese Pflanze war, war mir natürlich auch dessen Name „Plumbago“. Zu Deutsch nennt man sie auch Bleiwurz, was mir allerdings ein Rätsel ist, wie man eine so liebliche Pflanze so nennen kann???
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich es nicht schaffte, das Stämmchen heil durch den Winter zu bringen. Es ging damals leider ein. Dies hielt mich jedoch nicht davon ab, nochmals mein Glück zu versuchen und so kaufte ich mir letztes Jahr noch einmal ein Plumbago – Stämmchen und hatte diesmal mehr Glück.

Herkunft und Aussehen:
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Diese Pflanze stammt aus Südafrika und gehört zur Familie der Plumbaginaceae.
Sie hat kleine, hellgrüne Blätter, die etwas kleiner sind, als die Blüten. Das Aussehen der Blüten kann man am besten mit Phlox vergleichen. Sie ähneln sich sehr. Sie bestehen aus 5 Blütenblättern, die an kleinen Rispen sitzen. Da sie etwas klebrig sind, ähnlich wie bei den Petunien, muss man sie von Hand auszupfen, da sie von alleine nicht abfallen. Mir sind diese Arten nur in weiß und hellblau bekannt. Es ist aber durchaus möglich, dass der Mensch mittlerweile wieder mal seine Hände im Spiel hatte und es neue Farbkreationen gibt.
Diese Pflanze ist sehr variabel in ihrer Verwendungsmöglichkeit. Ich habe sie als Hochstämmchen auf meinem Balkon stehen. Man kann sie aber auch in Form von Büschen, Spalieren oder Pyramiden ziehen. Wenn man die Triebe nicht zurückschneidet, dann wächst sie nach oben, und kann an einer Hauswand am Spalier zum Blickfang werden. Eine weitere Möglichkeit ist es, sie einfach in einem Blumentopf zu setzen und ssie niedrig zu lassen.
Sie lässt sich eigentlich alles gefallen.

Standort und Pflege:
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Da sie aus Südafrika stammt liebt sie sehr sonnige Standorte. Bei mir steht sie auf einem Südbalkon im prallen Sonnenschein und sie scheint es zu lieben. Natürlich sollte man sie deswegen auch öfters gießen, doch dabei muss man beachten, dass man nicht viel auf einmal gießt, sondern eher weniger und öfters am Tag. Ich habe mir angewöhnt, dass ich sie am Vormittag gieße und Nachmittags noch einmal. Zudem verträgt sie keine Staunässe. Es ist also nichtratsam, sie in einen edlen Übertopf zu pflanzen, bei dem das Wasser nicht ablaufen kann.
Da die Pflanze ab Ende Mai bis September zu blühen beginnt, ist es unbedingt wichtig sie in diesem Zeitraum regelmäßig zu düngen. Ich dünge sie in dieser Zeit einmal in der Woche. Die Menge des Düngers hängt allerdings von der Topfgröße und der Größe der Pflanze ab. Dazu kann ich hier keine Angaben machen. Wichtig ist nur, dass die Pflanze bei den Düngevorgang ausreichend damit getränkt wird. Man geht sicher, wenn man so lange gieß, bis das Wasser aus dem Topf unten wieder rausläuft.
Von Ende September bis März braucht die Pflanze eine Ruhezeit und in diesem Zeitraum muss das Düngen eingestellt werden.

Überwinterung:
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Dieses Mal ist es mir gelungen! Vielleicht lag es daran, dass ich nicht so weit Zurückgeschnitten habe, wie ich sollte. Ein mir bekannter Gärtner gab mir den Rat, dass ich sie bis auf ein Drittel stutzen solle. Ehrlich gesagt, dass tut mir weh. Ich fasste mir aber ein Herz und griff zur Gartenschere, den Rat des Gärtners befolgend. Ich dachte mir, wenn es der Hochstamm nicht überlebt, dann kommt die Gartenschere auch bei Gärtner zum Einsatz!!!
So weit kam es aber zum Glück nicht.
Das Stämmchen kam Ende September sauber gestutzt in meinem Keller der eine konstante Temperatur bei etwa 5 °Grad hat. Ich hielt es ziemlich trocken und hell. Nachdem sie ihre Blätter abgeworfen hatte, begann ich wieder sehr vorsichtig zu gießen und sie bildete langsam neue Triebe und der Gärtner ist außer Gefahr!!!

Ein Umtopfen war bei mir noch nicht erforderlich, doch falls es im Frühjahr notwendig ist sollte die Erde aus Ton, Lehm und Sand gemischt sein.

Schädlinge:
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Hatte ich zum Glück auch noch keine, habe aber gelesen, dass sich besonders an jungen Trieben schnell Blattläuse breit machen und auch die rote Spinne zu den Schädlingen dieser hübschen Pflanze gehört.

Ich freue mich auf jeden Fall, dass mein Stämmchen diesen Sommer wieder auf meinem Balkon steht und ich warte schon darauf, bis es endlich zu blühen beginnt. Das Auszupfen der verwelkten Blüten macht zwar etwas Arbeit, doch hat es den Vorteil, dass es nicht so viel Dreck, wie bei den Geranien z.B. gibt.
Ich bezahlte für mein Hochstämmchen letztes Jahr 14,99 Euro und hoffe, dass ich noch lange Freude an ihm haben werde.

*Eure Hanni64*

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