Blind Guardian Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Unzerbrechlich
Dämonen & Zauberer ziehen mich in ihren Bann!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe Leser!
Sie gehören den beliebtesten und erfolgreichsten Bands im Schwemetallersektor an, seit Jahren liefern sie mit ihren Combos ein Hammeralbum nach dem anderen ab und auch miteinander getourt haben sie schon des öfteren. Die hierbei entstandene Freundschaft zwischen den Musikern führte soweit, daß sich Hansi Kürsch (Blind Guardian) und Jon Schaffer (Iced Earth) zusammentaten, um eine einmalige Mischung der beiden Musikstile ihrer Stammformationen zu kreieren.
Seit 1997 spukte den beiden Genies diese Idee schon im Kopf herum, aber erst im letzten Jahr, nachdem Hansi sich von einem vorübergehend drohenden Verlust des Gehörs erholt hatte und Jon nach der Veröffentlichung einer Triple- Live- CD von Iced Earth etwas mehr Zeit in seinem Terminkalender hatte, wurde sie Wirklichkeit. Der "Stormrider" Jon Schaffer hatte bereits einige Gitarrenriffs, Leads und Drumparts komponiert, mit denen sich der "blinde Wächter" Hansi in den hauseigenen Twilight Hall- Studios in Krefeld verschanzte, um die dazugehörigen Gesangsmelodien und Chöre auszuarbeiten.
Im Juni 1999 begab man sich nach Florida in die berühmten Morrisound- Studios, wo Jim Morris mit einer erstklassigen Produktion dem Werk der Herren Kürsch und Schaffer noch die Krone aufsetzte. Tja, was soll ich nun zu diesem Album eigentlich noch sagen? Daß man sich diese Teil unbedingt holen muß? Das wird sowieso jeder tun, der auch nur im entferntesten etwas mit bratenden Riffs, großartigen Melodien, wahnsinnigen Vocallines, unglaublicher Atmosphäre und richtig fetten Chören anfangen kann, Fans der Bands lechzen der Scheibe ja eh schon seit Monaten entgegen. Daß es sich hier schon jetzt um einen der heißesten Anwärter auf den Titel "Album des Jahres 2000" handelt?
Das dürfte jedem spätestens nach dem ersten Durchlauf klar sein. Daß es wohl die perfekte Mischung aus einerseits den harten, brachialen Riffs von Iced Earth und den epischen Elementen Blind Guardian’s, geprägt durch Hansi’s markante Stimme, ist? Nein, denn es ist mehr als das: Während das Album mit dem Kracher "Heaven’s Denied" noch relativ erwartungsgemäß beginnt, endet dieser Track jedoch gegen Ende urplötzlich mit ausladenden A capella- Chorgesängen. Oder "Fiddler on the Green": Diese bombastische Halbballade gehört wohl zu dem besten, was mir im harten Sektor jemals durch die Gehörgänge geblasen wurde. Alleine die fantastischen Vocalarrangements von Hansi lassen es einem kalt den Rücken herunter laufen.
Es wäre sinnlos, weitere Songs zu erwähnen, denn egal, ob ich mir nun die Uptempo- Nummer "Blood on my hands", das vertrackte "Winter of Souls" oder das geniale "The Whistler" zu Gemüte führe, alle Tracks sind kleine Perlen, die auf diesem Album zu einem großen Kunstwerk verschmelzen und unter Beweis stellen, welche absoluten Ausnahmetalente Kürsch und Schaffer sind. Abgerundet wird der Silberling von den konzeptionell aneinander gebundenen Songs "Tear down the wall", "Gallow’s Pole" und "My last sunrise", welche die Geschichte des fiktiven Wesens Azrael erzählen, welches zwar der Erschaffer des Universum ist, dieses aber nicht mehr so recht leiden kann und darüber nachdenkt, es wieder aufzulösen. Zu diesem Zweck begibt er sich mit einem Begleiter zusammen auf eine Reise...
Um zu einem Ende zu kommen: Der einzige Kritikpunkt ist, daß durch dieses Intermezzo die regulären nächsten Alben von Iced Earth und Blind Guardian wieder etwas länger auf sich warten lassen werden...
Sie gehören den beliebtesten und erfolgreichsten Bands im Schwemetallersektor an, seit Jahren liefern sie mit ihren Combos ein Hammeralbum nach dem anderen ab und auch miteinander getourt haben sie schon des öfteren. Die hierbei entstandene Freundschaft zwischen den Musikern führte soweit, daß sich Hansi Kürsch (Blind Guardian) und Jon Schaffer (Iced Earth) zusammentaten, um eine einmalige Mischung der beiden Musikstile ihrer Stammformationen zu kreieren.
Seit 1997 spukte den beiden Genies diese Idee schon im Kopf herum, aber erst im letzten Jahr, nachdem Hansi sich von einem vorübergehend drohenden Verlust des Gehörs erholt hatte und Jon nach der Veröffentlichung einer Triple- Live- CD von Iced Earth etwas mehr Zeit in seinem Terminkalender hatte, wurde sie Wirklichkeit. Der "Stormrider" Jon Schaffer hatte bereits einige Gitarrenriffs, Leads und Drumparts komponiert, mit denen sich der "blinde Wächter" Hansi in den hauseigenen Twilight Hall- Studios in Krefeld verschanzte, um die dazugehörigen Gesangsmelodien und Chöre auszuarbeiten.
Im Juni 1999 begab man sich nach Florida in die berühmten Morrisound- Studios, wo Jim Morris mit einer erstklassigen Produktion dem Werk der Herren Kürsch und Schaffer noch die Krone aufsetzte. Tja, was soll ich nun zu diesem Album eigentlich noch sagen? Daß man sich diese Teil unbedingt holen muß? Das wird sowieso jeder tun, der auch nur im entferntesten etwas mit bratenden Riffs, großartigen Melodien, wahnsinnigen Vocallines, unglaublicher Atmosphäre und richtig fetten Chören anfangen kann, Fans der Bands lechzen der Scheibe ja eh schon seit Monaten entgegen. Daß es sich hier schon jetzt um einen der heißesten Anwärter auf den Titel "Album des Jahres 2000" handelt?
Das dürfte jedem spätestens nach dem ersten Durchlauf klar sein. Daß es wohl die perfekte Mischung aus einerseits den harten, brachialen Riffs von Iced Earth und den epischen Elementen Blind Guardian’s, geprägt durch Hansi’s markante Stimme, ist? Nein, denn es ist mehr als das: Während das Album mit dem Kracher "Heaven’s Denied" noch relativ erwartungsgemäß beginnt, endet dieser Track jedoch gegen Ende urplötzlich mit ausladenden A capella- Chorgesängen. Oder "Fiddler on the Green": Diese bombastische Halbballade gehört wohl zu dem besten, was mir im harten Sektor jemals durch die Gehörgänge geblasen wurde. Alleine die fantastischen Vocalarrangements von Hansi lassen es einem kalt den Rücken herunter laufen.
Es wäre sinnlos, weitere Songs zu erwähnen, denn egal, ob ich mir nun die Uptempo- Nummer "Blood on my hands", das vertrackte "Winter of Souls" oder das geniale "The Whistler" zu Gemüte führe, alle Tracks sind kleine Perlen, die auf diesem Album zu einem großen Kunstwerk verschmelzen und unter Beweis stellen, welche absoluten Ausnahmetalente Kürsch und Schaffer sind. Abgerundet wird der Silberling von den konzeptionell aneinander gebundenen Songs "Tear down the wall", "Gallow’s Pole" und "My last sunrise", welche die Geschichte des fiktiven Wesens Azrael erzählen, welches zwar der Erschaffer des Universum ist, dieses aber nicht mehr so recht leiden kann und darüber nachdenkt, es wieder aufzulösen. Zu diesem Zweck begibt er sich mit einem Begleiter zusammen auf eine Reise...
Um zu einem Ende zu kommen: Der einzige Kritikpunkt ist, daß durch dieses Intermezzo die regulären nächsten Alben von Iced Earth und Blind Guardian wieder etwas länger auf sich warten lassen werden...
15 Bewertungen, 3 Kommentare
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30.03.2002, 11:45 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichguter Bericht - vielleicht leist man sich ja mal öfters;-))
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30.03.2002, 11:43 Uhr von Superbiene20000
Bewertung: sehr hilfreichJoo...ein geiles Album.Schade das dieses Projekt wohl nur einmalig war.Schöne Feiertage...Superbiene
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30.03.2002, 11:41 Uhr von Crazy666
Bewertung: sehr hilfreichPuuuh...."Schwermetaller"...*grusel* datt iss nix für mich! ;-)
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