Böhse Onkelz Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Trisa
Warum ich Böhse Onkelz höre,....
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Etliche Poster, Fanzines, persönliche Erinnerungsstücke an Konzerte, Zeitungsartikel, eine Shirt-Sammlung, die fast einen Koffer füllen kann, ein eigener CD-Ständer mit allen Veröffentlichungen der Böhsen Onkelz und dazu viele andere Merchandise- und Fanartikel- das ist mein persönliches Ergebnis nach mehreren Jahren Onkelz-Verbundenheit.
Wie bei vielen anderen Fans auch, begann es bei mir ebenfalls mit dem hören einiger guter Songs und entwickelte sich zu einer Art Lebenseinstellung. Eine schleichende Entwicklung, die dazu führte, dass mein Leben heute Onkelz-geprägt ist. Neuveröffentlichungen werden, soweit möglich, sofort erworben, für Konzerte reise ich quer durch Deutschland (es hat schon was gutes, dass die Onkelz niemals eine internationale Karriere anstrebten), regelmässig informiere ich mich im offiziellen Forum der Band über Neuigkeiten und verfolge die Entwicklung, Fanartikel stapeln sich zu Hause und aus einem Automobil machte ich schnell ein Onkelzobil.
Spätestens jetzt ist es wohl an der Zeit zu erklären, wer eigentlich die Böhsen Onkelz sind.
Stephan Weidner (Bass, Songschreiber und Bandoberhaupt), Peter (Pe) Schorowsky (Schlagzeug), Kevin Richard Russell (Gesang) und Matthias (Gonzo) Röhr (Gitarre) lernten sich bereits zu Schulzeiten im Jahre 1979 kennen und entdeckten schnell ihre Vorliebe für Punkmusik.
Zudem waren sie alle rebellisch, hatten eine schwere Kindheit und eine ähnliche Einstellung. Auffallen, provozieren, randalieren, einfach anders sein stand für die vier Frankfurter auf dem Programm und asozial sein war gerade angesagt. Mit auffallenden, ungewaschenen Haaren, übel riechenden, zerissenen Klamotten mit Sicherheitsnadeln und auf wilden Partys fühlten sich die damals jährigen wohl.
Punk war ihr Leben und so lag es nahe eine Punkband zu gründen. Spielende Kinder fürchteten sich damals vor den \"Bösen Onkels\", so war der Bandname gefunden, bei dem man eine verkehrte Schreibweise wählte, um zu zeigen, wie egal einem die deutsche Rechtschreibung ist. Dass damals lediglich Gonzo Banderfahrungen hatte, war egal, es ging nicht darum gut zu sein, sondern sie wollten einfach nur auffallen und asozial sein. Asozial das waren sie wohl, die ersten Stücke und Auftritte der Band in Jugendzentren und Kellerräumen, die vor wenig Publikum. Es wurde gesoffen, gegröhlt, gezofft, Krach und Krawall gemacht, nur mit Musik hatte das ganze nicht viel zu tun. Auch die ersten Texte liessen stark zu wünschen übrig. \"Türkähn rauhs\" hatte nicht allzu viel Text, zudem diese auch niemals verständlich vorgetragen wurde. Es war einfach nur cool, einen solchen Song zu haben, um zu provozieren.
Aber so toll war die Punkszene dann doch nicht, zudem auch immer mehr zur anfangs überschaubaren Szene wechselten. Es musste etwas neues her. Krass sein wollte man immer noch und so kam es gerade recht, dass Teile der Oi-Szene langsam von England nach Deutschland überschwappten. Gonzo, der einer der ersten Oi-Skins in Frankfurt war, machte seinen Bandkollegen schnell klar, worum es ging- als Skinhead.
Wie beim Punk musste man gegen alles sein und sich gegen die Mächtigeren auflehnen. Man wechselte auf Bomberjacke, Springerstifel und rasierte sich die Haare. Indem man sich als Kneipenterrorist mit immer mehr werden Tattoos einen Namen machte, verschaffte man sich Respekt. Man wollte Spass haben und den bekamen die damals gerade 18jährigen bei Suaftouren, Prügeleien und Konzerten. Auch der \"Zusammenhalt\" in der anfangs kleinen Skinszene beeindruckte die Onkelz.
Oi wurde schnell zur Lebenseinstellung und wirkte sich auch auf die Songs auf.
Demo-Tapes machten die Runde und nach einem gescheiterten Versuch eine LP zu produzieren, erschien 1984 die erste Scheibe \"Der nette Mann\". Es war sowas wie der Durchbruch als Skinheadband und schnell waren die Böhsen Onkelz die bekannteste Skinband in der damals absolut unpolitischen Szene.
Doch genausoschnell wie die Band die Ideologien der Szene verinnerlicht hatten, merkten sie bereits ab 1985, dass die Szene eine andere Richtung einschlug.
Allerdings waren Nazisymbole, Ausländerhass (Kevin als Engländer ist selbst Ausländer), Hitlergrüsse und rechte Parteien nicht gerade dass, wonach sich die Band sehnte und so wechselten sie Springerstifel gegen Turnschuhe, liessen ihre Haare langsam wieder wachsen und legten die Bomberjacken ab. Schnell waren die Onkelz als Verräter der Szene verschrieen.
Die zweite LP \"Böse Menschen, Böse Lieder\" erschien 1985 und an den Songs konnte man erkennen, dass es der Band um Spass, Alk, Frauen und Fussball ging und nicht darum Deutschland zu verehren. Auch auf der dritten Veröffentlichung keine Spur von Ausländerhass.
Im September 1986 wurde das erste Album \"Der nette Mann\" indiziert. Nach Meinung der Bundesprüfstelle ging es um Rassenhass, Pornografie, Kindermord und Gewalt. Das war den Onkelz ebenso egal, wie die Skinheadszene, die sich grösstenteils von ihnen abgewandt hatte. Im Herbst 1986 spielten sie ihr vorerst letztes Konzert. der Benefiz-Gig für ein S.O.S. Kinderdorf war einfach nur peinlich. Von Professionalität keine Spur, aber Spass war dabei.
1987 verabschiedeten sich die Onkelz mit \"Erinnerungen\" auf ihrem vierten Album offiziell von der Szene. Zu diesem zeipunkt begann auch die Hexenjagd der Presse gegen die Band. Man suchte einen schuldigen für die Entwicklungen der rechten Szene und die Onkelz waren als Sündenbock genau richtig. Oftmals versuchte sich die Band in Statements zu erklären. \"...als wir erkannten, wohin der Zug plötzlich fuhr, auf dem wir als Kultband der Skins irgendwo mit draufsassen, haben wir damit begonnen, gegen unsere eigenen Leute zu schreiben, um irgendwie zu bremsen...\"
Aber wer die Wahrheit nicht hören will, hört sie auch nicht.
Stephan schrieb weiter Songs, sie verschickten Merchandise-Artikel und Autogramme und beantworteten Fanpost. Neben den wenigen Alt-Skins, die zeitglcih mit den Onkelz ausgestiegen sind, kamen viele neue Fans dazu. Zum grossen Teil Heavy Metal Fans.
Während es musikalisch aufwärts ging und es um April 1989 nach mehr als drei Jahren endlich wieder ein Live-Konzert gab, wurden in der \"28\", dem Zuhause der Band die Partys immer wilder und vor allem Kevin zog es schnell in den Drogensumpf. Was lustig anfing wurde ganz schnell ernst. Während die anderen drei spätestens nach den ersten Heroinbahnen die Notbremse zogen, war Kevin bereits zu tief abgerutscht. In den folgenden Jahren sollte er am eigenen Leib erfahren, wie sehr einen die Drogensucht herunterziehen kann.
Nachdem 1990 Kevins bester Freund ermordet wurde und in seinen Armen starb, ging es mit ihm richtig bergab.
Die Fanszene wuchs stetig und 1991 in Wien sahen bereits 2000 Leute die Onkelz bei ihrer Show, die danach auch auf CD, LP und Video veröffentlicht wurde.
Das nächste Album \"Heilige Lieder\" schlug ein wie eine Bombe und erreichte bereits Goldstatus.
1994 machte Kevin einen harten Entzug, sozusagen in letzter Minute. Einen Entzug von Drogen, die ihm sonst sein Leben und den Fans einen Teil der Onkelz genommen hätten. Von diesem zeitpunkt an ging es mit grossen Schritten vowärts.
In der Zeit von 1979 bis heute legten die Böhsen Onkelz eine einzigartige Karriere hin, die nur wenige nachvollziehen können.
Die Band wurde reifer, die Songs anspruchsvoller und das management professioneller, so dass die Band heute Deutschlands grösste Hallen füllen kann- und das ohne Hilfe der Medien.
Denn die Presse bleibt bis heute auf dem Niveau von damals und verbreitet Lügen und Halbwahrheiten über die Onkelz und ihre Fans. Vielleicht ist es gerade das, was Band und Anhänger immer mehr zusammenschweisst,.....
Was mich an der Band fasziniert, kann ich nicht mal genau sagen, aber bisher zog mich noch keine andere Gruppe so in ihren Bann wie die Böhsen Onkelz.
Natürlich ist es zum einem der Gefallen an der Musikrichtung, die man entweder mag oder nicht. Bei mir kommt dazu, dass ich mit den Onkelz eine favorisierte Band habe, deren Texte ich problemlos verstehe. Aber ein ganz wichtiger Punkt, ist die Ehrlichkeit mit der die Böhsen Onkelz anderen gegenüber treten. Vor allem bei Stephan hat man den Eindruck, dass er jedem Menschen ehrlich ins Gesicht sagt, was er von ihm denkt. Keine Lügen, keine Heuchlerei. Kein Mainstream, Kevin singt über Themen aus dem Leben. Er singt nicht nur davon, er hat sie gesehen, erlebt. Wenn er von Drogen singt, dann nicht weil er mal einen Fixer kennengelernt hat, sondern weil er jahrelang einer war.
In den Onkelz-Texten kommen Themen zur Sprache, die in unserer Gesellschaft eine Rolle spielen und da ich zu vielen Dingen eine ähnliche Einstellung habe, kann ich vieles nachvollziehen.
Man muss die Songs verstehen, um wirklich hinter der Band stehen zu können, nur dann kann man sich bei Konzerten als Teil eines Ganzen fühlen und viele geniale Partys mit anderes Fans feiern.
Für alle die nun mehr über die Onkelz erfahren möchten, könnte die Onkelz-Homepage ganz interessant sein. Alles was in meinem Bericht steht, könnt ihr dort nachprüfen, denn im Archiv gibt es zu jedem jahr Pressetexte, Fotos und Files.
Wie bei vielen anderen Fans auch, begann es bei mir ebenfalls mit dem hören einiger guter Songs und entwickelte sich zu einer Art Lebenseinstellung. Eine schleichende Entwicklung, die dazu führte, dass mein Leben heute Onkelz-geprägt ist. Neuveröffentlichungen werden, soweit möglich, sofort erworben, für Konzerte reise ich quer durch Deutschland (es hat schon was gutes, dass die Onkelz niemals eine internationale Karriere anstrebten), regelmässig informiere ich mich im offiziellen Forum der Band über Neuigkeiten und verfolge die Entwicklung, Fanartikel stapeln sich zu Hause und aus einem Automobil machte ich schnell ein Onkelzobil.
Spätestens jetzt ist es wohl an der Zeit zu erklären, wer eigentlich die Böhsen Onkelz sind.
Stephan Weidner (Bass, Songschreiber und Bandoberhaupt), Peter (Pe) Schorowsky (Schlagzeug), Kevin Richard Russell (Gesang) und Matthias (Gonzo) Röhr (Gitarre) lernten sich bereits zu Schulzeiten im Jahre 1979 kennen und entdeckten schnell ihre Vorliebe für Punkmusik.
Zudem waren sie alle rebellisch, hatten eine schwere Kindheit und eine ähnliche Einstellung. Auffallen, provozieren, randalieren, einfach anders sein stand für die vier Frankfurter auf dem Programm und asozial sein war gerade angesagt. Mit auffallenden, ungewaschenen Haaren, übel riechenden, zerissenen Klamotten mit Sicherheitsnadeln und auf wilden Partys fühlten sich die damals jährigen wohl.
Punk war ihr Leben und so lag es nahe eine Punkband zu gründen. Spielende Kinder fürchteten sich damals vor den \"Bösen Onkels\", so war der Bandname gefunden, bei dem man eine verkehrte Schreibweise wählte, um zu zeigen, wie egal einem die deutsche Rechtschreibung ist. Dass damals lediglich Gonzo Banderfahrungen hatte, war egal, es ging nicht darum gut zu sein, sondern sie wollten einfach nur auffallen und asozial sein. Asozial das waren sie wohl, die ersten Stücke und Auftritte der Band in Jugendzentren und Kellerräumen, die vor wenig Publikum. Es wurde gesoffen, gegröhlt, gezofft, Krach und Krawall gemacht, nur mit Musik hatte das ganze nicht viel zu tun. Auch die ersten Texte liessen stark zu wünschen übrig. \"Türkähn rauhs\" hatte nicht allzu viel Text, zudem diese auch niemals verständlich vorgetragen wurde. Es war einfach nur cool, einen solchen Song zu haben, um zu provozieren.
Aber so toll war die Punkszene dann doch nicht, zudem auch immer mehr zur anfangs überschaubaren Szene wechselten. Es musste etwas neues her. Krass sein wollte man immer noch und so kam es gerade recht, dass Teile der Oi-Szene langsam von England nach Deutschland überschwappten. Gonzo, der einer der ersten Oi-Skins in Frankfurt war, machte seinen Bandkollegen schnell klar, worum es ging- als Skinhead.
Wie beim Punk musste man gegen alles sein und sich gegen die Mächtigeren auflehnen. Man wechselte auf Bomberjacke, Springerstifel und rasierte sich die Haare. Indem man sich als Kneipenterrorist mit immer mehr werden Tattoos einen Namen machte, verschaffte man sich Respekt. Man wollte Spass haben und den bekamen die damals gerade 18jährigen bei Suaftouren, Prügeleien und Konzerten. Auch der \"Zusammenhalt\" in der anfangs kleinen Skinszene beeindruckte die Onkelz.
Oi wurde schnell zur Lebenseinstellung und wirkte sich auch auf die Songs auf.
Demo-Tapes machten die Runde und nach einem gescheiterten Versuch eine LP zu produzieren, erschien 1984 die erste Scheibe \"Der nette Mann\". Es war sowas wie der Durchbruch als Skinheadband und schnell waren die Böhsen Onkelz die bekannteste Skinband in der damals absolut unpolitischen Szene.
Doch genausoschnell wie die Band die Ideologien der Szene verinnerlicht hatten, merkten sie bereits ab 1985, dass die Szene eine andere Richtung einschlug.
Allerdings waren Nazisymbole, Ausländerhass (Kevin als Engländer ist selbst Ausländer), Hitlergrüsse und rechte Parteien nicht gerade dass, wonach sich die Band sehnte und so wechselten sie Springerstifel gegen Turnschuhe, liessen ihre Haare langsam wieder wachsen und legten die Bomberjacken ab. Schnell waren die Onkelz als Verräter der Szene verschrieen.
Die zweite LP \"Böse Menschen, Böse Lieder\" erschien 1985 und an den Songs konnte man erkennen, dass es der Band um Spass, Alk, Frauen und Fussball ging und nicht darum Deutschland zu verehren. Auch auf der dritten Veröffentlichung keine Spur von Ausländerhass.
Im September 1986 wurde das erste Album \"Der nette Mann\" indiziert. Nach Meinung der Bundesprüfstelle ging es um Rassenhass, Pornografie, Kindermord und Gewalt. Das war den Onkelz ebenso egal, wie die Skinheadszene, die sich grösstenteils von ihnen abgewandt hatte. Im Herbst 1986 spielten sie ihr vorerst letztes Konzert. der Benefiz-Gig für ein S.O.S. Kinderdorf war einfach nur peinlich. Von Professionalität keine Spur, aber Spass war dabei.
1987 verabschiedeten sich die Onkelz mit \"Erinnerungen\" auf ihrem vierten Album offiziell von der Szene. Zu diesem zeipunkt begann auch die Hexenjagd der Presse gegen die Band. Man suchte einen schuldigen für die Entwicklungen der rechten Szene und die Onkelz waren als Sündenbock genau richtig. Oftmals versuchte sich die Band in Statements zu erklären. \"...als wir erkannten, wohin der Zug plötzlich fuhr, auf dem wir als Kultband der Skins irgendwo mit draufsassen, haben wir damit begonnen, gegen unsere eigenen Leute zu schreiben, um irgendwie zu bremsen...\"
Aber wer die Wahrheit nicht hören will, hört sie auch nicht.
Stephan schrieb weiter Songs, sie verschickten Merchandise-Artikel und Autogramme und beantworteten Fanpost. Neben den wenigen Alt-Skins, die zeitglcih mit den Onkelz ausgestiegen sind, kamen viele neue Fans dazu. Zum grossen Teil Heavy Metal Fans.
Während es musikalisch aufwärts ging und es um April 1989 nach mehr als drei Jahren endlich wieder ein Live-Konzert gab, wurden in der \"28\", dem Zuhause der Band die Partys immer wilder und vor allem Kevin zog es schnell in den Drogensumpf. Was lustig anfing wurde ganz schnell ernst. Während die anderen drei spätestens nach den ersten Heroinbahnen die Notbremse zogen, war Kevin bereits zu tief abgerutscht. In den folgenden Jahren sollte er am eigenen Leib erfahren, wie sehr einen die Drogensucht herunterziehen kann.
Nachdem 1990 Kevins bester Freund ermordet wurde und in seinen Armen starb, ging es mit ihm richtig bergab.
Die Fanszene wuchs stetig und 1991 in Wien sahen bereits 2000 Leute die Onkelz bei ihrer Show, die danach auch auf CD, LP und Video veröffentlicht wurde.
Das nächste Album \"Heilige Lieder\" schlug ein wie eine Bombe und erreichte bereits Goldstatus.
1994 machte Kevin einen harten Entzug, sozusagen in letzter Minute. Einen Entzug von Drogen, die ihm sonst sein Leben und den Fans einen Teil der Onkelz genommen hätten. Von diesem zeitpunkt an ging es mit grossen Schritten vowärts.
In der Zeit von 1979 bis heute legten die Böhsen Onkelz eine einzigartige Karriere hin, die nur wenige nachvollziehen können.
Die Band wurde reifer, die Songs anspruchsvoller und das management professioneller, so dass die Band heute Deutschlands grösste Hallen füllen kann- und das ohne Hilfe der Medien.
Denn die Presse bleibt bis heute auf dem Niveau von damals und verbreitet Lügen und Halbwahrheiten über die Onkelz und ihre Fans. Vielleicht ist es gerade das, was Band und Anhänger immer mehr zusammenschweisst,.....
Was mich an der Band fasziniert, kann ich nicht mal genau sagen, aber bisher zog mich noch keine andere Gruppe so in ihren Bann wie die Böhsen Onkelz.
Natürlich ist es zum einem der Gefallen an der Musikrichtung, die man entweder mag oder nicht. Bei mir kommt dazu, dass ich mit den Onkelz eine favorisierte Band habe, deren Texte ich problemlos verstehe. Aber ein ganz wichtiger Punkt, ist die Ehrlichkeit mit der die Böhsen Onkelz anderen gegenüber treten. Vor allem bei Stephan hat man den Eindruck, dass er jedem Menschen ehrlich ins Gesicht sagt, was er von ihm denkt. Keine Lügen, keine Heuchlerei. Kein Mainstream, Kevin singt über Themen aus dem Leben. Er singt nicht nur davon, er hat sie gesehen, erlebt. Wenn er von Drogen singt, dann nicht weil er mal einen Fixer kennengelernt hat, sondern weil er jahrelang einer war.
In den Onkelz-Texten kommen Themen zur Sprache, die in unserer Gesellschaft eine Rolle spielen und da ich zu vielen Dingen eine ähnliche Einstellung habe, kann ich vieles nachvollziehen.
Man muss die Songs verstehen, um wirklich hinter der Band stehen zu können, nur dann kann man sich bei Konzerten als Teil eines Ganzen fühlen und viele geniale Partys mit anderes Fans feiern.
Für alle die nun mehr über die Onkelz erfahren möchten, könnte die Onkelz-Homepage ganz interessant sein. Alles was in meinem Bericht steht, könnt ihr dort nachprüfen, denn im Archiv gibt es zu jedem jahr Pressetexte, Fotos und Files.
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