Boheme - Annett Louisan Testbericht

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ab 1,29
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Summe aller Bewertungen
  • Cover-Design:  sehr gut
  • Klangqualität:  sehr gut

Erfahrungsbericht von Nine19

Das Trauerspiel

2
  • Cover-Design:  durchschnittlich
  • Klangqualität:  gut

Pro:

Mal was andres

Kontra:

Eigentlich nur aufgepeppte Volksmusik

Empfehlung:

Nein

Wer kennt das nicht? Ob Weihnachten, Geburtstage oder sonstige feierliche Anlässe: es gibt immer wieder Geschenke, die man nicht haben will.
Aber weil man ja dennoch an das Gute im Schenkenden glaubt, werden alle schauspielerischen Fähigkeiten zusammengenommen und der positiv Überraschte gespielt. In Gedanken sinnt man allerdings bereits auf Rache und nimmt sich fest vor, die knallgelben, gestrickten Wollschlüpfer von Oma, die schon seit Jahren in einer Umzugskiste verstauben, zu verschenken. (Also Schnucki, freu dich schon mal auf deinen bevorstehenden Geburtstag *g*)
Solch ein Geschenk war das erste Album von Annett Louisan mit dem Titel "Bohéme", das mittlerweile ebenfalls in einem Umzugskarton liegt. Und da liegt es gut.


***** Annett Louisan *****


Im April 1979 kam Annett Louisan in der Altmark, einer sachsen-anhaltinischen Region, zur Welt.
Während ihre Mutter als Krankenschwester arbeitete, zogen ihre Großeltern sie auf. Ihren leiblichen Vater lernte sie nie kennen.
Nach der Wende zog die junge Annett mit ihrer Mutter in die Hansestadt Hamburg, wo sie auch ihre Liebe zu Kunst und Leidenschaft entdeckte. In Hamburg wurde die nur 1,52 Meter kleine Louisan als musikalisches Talent auch entdeckt.




***** Bohéme *****


Album: Bohéme
Interpret: Annett Louisan
Titel: 13 (aber eigentlich nur 12)
Produzent: Frank Ramond
Executive Producer: Michael Böttcher
Co-Produzent: Matthias Haß
Preis: ca. 12,99 Euro


-----> Äußeres <-----


Das Layout dees Albums ist recht schlicht. Das Booklet zeigt die sachsen-anhaltinische Sängerin mit einem - huch, wie romantisch - gesenktem Blick. Eingeschlossen von einem weißen unteren als auch oberen Rand, der Hintergrund ist ebenso karg in weiß und grau gehalten.
Rechts neben dem Abbild der Künstlerin ist in lila-rosa Kleinbuchstaben "annett louisan" zu lesen und daneben in schwarzen Lettern der Titel des vorliegenden Albums: "Bohéme".
Dreht man die Hülle um so sind die Ränder wieder einmal weiß - nichtssagend, spiegelt sich immer wieder - und in der Mitte ist ein Bild Louisans abgebildet, das sie an eine Tür lehnend zeigt. Mit blonden Löckchen, einem rosa Hut aus der Fundgrube, einem kitschig-seidenen Rock mit ganz tollem Blümchenmuster, darüber ein durchsichtiges, besticktes Etwas und darunter einen vergrauten BH, den sie wohl ebenfalls von Oma geschenkt bekam, ja, so steht sie an dieser Tür.
Im Booklet selbst sind die gesungenen Texte aufgeführt. Damit man sich allerdings nicht allzu lang mit diesen beschäftigen muss, ist das 16-seitige Heftchen mit sechs Fotos garniert. Auf denen ist sie unter anderem mit einem - vermeintlichen - Schlafzimmerblick zu sehen, auf der Seite neben einem offenen Buch liegend und in einem Wald stehend gekleidet mit einem Kleidchen - na klar - das scheinbar so alles nach oben ins rechte Licht rückt. (Bleibt nur noch die Frage, ob sie sich freiwillig ins Wäldchen gestellt hat oder ob sie da nicht doch jemand ausgesetzt hat?)

Jetzt aber mal zum wirklich Relevanten:

-----> Die Songs <-----


Insgesamt finden sich 13 Lieder auf dem Album Annett Louisans:

1. Das Spiel
2. Die Lüge
3. Die Dinge
4. Das Gefühl
5. Daddy
6. Die Katze
7. Der Schöne
8. Die Gelegenheit
9. Der Blender
10. Die Trägheit
11. Die Formel
12. Das Liebeslied
13. Das Spiel (Radiomix)


Also, CD rein (die ist übrigens auch rund und weiß, nur um mal das äußere Erscheinungsbild zu komplettieren).


1. Das Spiel

>Dass du nicht mehr bist was du einmal warst / seit du dich für mich ausgezogen hast / daß du alles schmeißt wegen einer Nacht / und alles verlierst war so nicht gedacht / du willst mich für dich und du willst mich ganz / doch auf dem Niveau macht´s mir keinen Spaß / das füllt mich nicht aus ich fühl mich zu Haus / nur zwischen den Stühlen / Ich will doch nur spielen / Ich tu doch nichts / ...<

Jaja, dieses Lied gefällt mir, wobei ich das natürlich niemals nicht in der Öffentlichkeit zugeben würde. Seichtes Tempo, ein Text mit dem sich fast jeder halbwegs tageslichttaugliche Mensch - vor allem in jüngeren Jahren - identifizieren kann, weil meist schon selbst erlebt. Dünne, helle Stimme zu leiserer Musik - immer gut, eigentlich.
Die Melodie und Musik geformt von Schlagwerk, Bass, der alleinseligen Gitarre, Streicher und - da ham wir´s - Mandoline. Es passt einfach, die Melodie nistet sich ins Ohr und bleibt. Fühlt sich ganz wohl da. So wie der Zuhörer bei diesem Song. Zu kurz. 2 Minuten 57 Sekunden. Und der Tagtraum endet.


2. Die Lüge

>Ich hab das tausendmal geträumt / doch es kommt nicht an dich ran / hab den Himmel verneint / weil man ihn nicht beschreiben kann / von dir klingt es so leicht / als ob er still steht unser Planet / führ mich noch mal hinter´s Licht / bevor er sich weiter dreht / sag das noch mal / und hör nie mehr damit auf / dieser Mond scheint so klar / trag mich trotzdem zu ihm rauf / bring diesen Augenblick / für eine Ewigkeit zurück / bitte sag das noch mal / belüg mich noch mal / ...<

Desto länger die CD läuft, desto dünner das Stimmchen? Oder hat´s da der Rechner nicht mehr gemacht? Oder sind vielleicht doch die Backgroundsängerinnen auf der Schleimspur der Texte ausgerutscht und deswegen ausgefallen? Fragen über Fragen, die wohl nie beantwortet werden.
Textlich und stimmlich ein Stück, das man getrost überspringen kann. Einzig die Melodie, geprägt von Keyboard, Hammond B3, Kontrabass (aber diesmal seltsamerweise ohne Streicher)lassen das Lied erträglich erscheinen.
Aber zum Glück ist der Spuk nach 3 Minuten 25 Sekunden vorbei.


3. Die Dinge

>Du sagst du zahlst das allerletzte Mal / die Miete für mich mit / kein Bock auf meine Lügen / und mein Leben auf Kredit / und gestern mein Benehmen / das ging dir echt zu weit / die Nacht war lang / und ich´n bißchen breit / das sind die Dinge die mich auch stören / ich kriege scheinbar irgendwie den Hals nicht voll / die Dinge die mich auch stören / ich bin total daneben und das Maß ist voll / ich würd ja damit aufhören / doch ich weiß nicht wo / ich damot anfangen soll / ...<

Tja, das weiß ich auch nicht, könnte dir nur verraten, wo du aufhören solltest *g*.
Schlagwerk, Kontrabass, Gitarre in einem tollen Zusammenspiel...und dennoch, die 2 Minuten 32 Sekunden sind mir eindeutig zu lang. Alle guten Dinge sind vier...hoffe ich.


4. Das Gefühl

>Wieder schleicht es sich von hinten an / und es fragt mich ob es helfen kann / es umschmeichelt mich mit Plüsch und Samt und sagt / "schau dich mal an" / das Gefühl ist aus der Kiste raus / und es sieht wieder so blendend aus / und das Leben wird zum Warenhaus ich behalt es gleich / an / Ewigkeiten kommen und gehen / hab sie mehr als einmal anprobiert / hier zu eng, da zu streng / irgendwie kneift es mich / zu skurril, nicht mein Stil / das Gefühl steht mir nicht / ich schau mich nur um / schau mich nur mal um / ...<

Die Volksweisheit aller guten Dinge seien drei, muss etwas nach oben korrigiert werden.
Ein - fast frivol - herrlich vielsagender und vielschichtiger Text mit einer derart hellen, zuckersüßen Stimme vorgetragen, im Hintergrund langsame, ja schon fast düstere Musik, die die Aussage und den Gesang nicht versucht zu übertrumpfen, sondern zu unterstreichen.
Das Zusammenspiel von Schlagwerk, Kontrabass, Gitarren, Streicher und - wie göttlich! - Violine ist einfach gelungen. Man könnte auf dieser perfektionierten musikalischen Welle in Gedanken versunken davontreiben...wenn man nicht nach nur 2 Minuten 45 Sekunden aus dem Traum gerissen werden würde...blubb...blubb...blubb


5. Daddy

>Viel zu spät in der Nacht bin noch wach / doch du siehst es nicht / bin zu bunt, viel zu grell, ich mach Krach / ich überzeichne mein Gesicht / es bringt in dieses Mädchen etwas Licht / aber mach dir keine Sorgen / denn du fehlst mir nicht / ich fühl mich unbeschwert / doch ich mach all diese Fehler, Daddy / und finde überhaupt keinen den es stört / ...<

Hätte Daddy vielleicht mal tun sollen, dann wäre dem Hörer vielleicht wenigstens dieses Lied erspart geblieben.
Allerdings ziehe ich hier der Polemik die Fakten vor: Auf Depressionen abgestimmte Instrumente eine noch melancholischere Stimme und fertig ist das 4 Minuten 6 Sekunden lange Lied, das den Wunsch hinterlässt, es nie wieder hören zu müssen.


6. Die Katze

>Du hast sie gefunden jetzt liegt es bei dir / dich um sie zu kümmern / wer weiß vielleicht schnurrt sie dafür / sie kommt und sie geht / wann immer sie will / sie räkelt sich in deinen Laken aus / weichem Flanell / sie spielt mit der Beute / zieht nie mit der Meute sie kuscht nicht / sie zählt deine Mäuse sie mordet sie leise und gründlich / nein, sie wird dir nie gehör´n / doch du streichelst sie so gern / das weiß sie ganz genau / miau / ...<

Alice Schwarzer würden sich wohl die Haare sträuben. Eine Hymne auf alle "Teppichluder", "Besenkammer"-Hupfdullen und alle, die sich hochschlafen. Es lebe das süße Leben, ermöglicht auf der sexuellen Schiene und mit langen Fingern (dazu in einem seperaten Text zu einem späteren Zeitpunkt allerdings mehr).
Da bleibt nur noch zu erwähnen, das dies seichte Lied instrumentalisch und stimmlich um mehr Liebe - und Geld - bettelt. Einfach Katzenjammer. Ein Hoch auf die Kürze von 3 Minuten 1 Sekunde. Miau.


7. Der Schöne

>Jede Faser blaues Blut / Gesten wie aus Hollywood / ein Blick wie Seide wich und markant / ich wär´ dir bis zum Nordpol nachgerannt / jeder Blick ein kurzer Flirt / als ob dir die Welt gehört / der Mund verwegen, die Art zu gehen / ich hab vom Boden zu dir auf geseh´n / jedes Haar dahingestellt / so daß es ins Auge fällt / und alle Frauen tuscheln und schauen / was für ein geiler Typ / dein Duft betört, erfüllt den Raum / du warst der fleischgewordene Traum / ich wollt schon für dich sterben / und dir mein Herz vererben / du hättest nur besser nichts gesagt / ...<

Ja, liebe Annett, du hättest ebenfalls mal lieber nichts sagen sollen. Dann könnte man vielleicht wenigstens der ruhig dahingleitenden, musikalischen Komposition von Piano, Gitarre, Schlagwerk und Kontrabass lauschen, die einen festhält und verzaubert.
So allerdings ist man glücklich, dass man das Gejaule nur 4 Minuten ertragen muss. Länger ginge beim besten Willen auch nicht.


8. Die Gelegenheit

>Ich hab kein Zeitgefühl/es ist wohl kurz vor jetzt / ich hab die rosa Brille / für dich aufgesetzt / los mach schnell ich glaube heut ist der Tag / an dem ich dich ein Leben lang ertrag / ich fühl mich wie betäubt / von diesem Augenblick / der Himmel geigt / wie verrückt unser Stück / los mach schnell ich hatte grad das Gefühl / das ich heute noch mit dir alt werden will / ...<

Ist eigentlich noch ihr Verlobter da?
Zwar ein etwas lebendigeres Lied, allerdings "irgendwie ne". Aber das Zeitgefühl trifft es dennoch nicht.
Klingt, wie eine musikalische Drohung. Und ist es auch. Das muss man sich wahrlich keine 3 Minuten 23 Sekunden antun.

Also weiter.


9. Der Blender

>Mit jedem Fingerschnipp von ihm / wirst du Berge versetzen und Schlußstriche zieh´n / und du wirst über tausend Leichen geh´n, nur um ihn einmal noch lächeln zu sehen / du wirst deine Ziele verraten, deine Eigenarten bereu´n / er wird dich betrügen und du, du wirst ihm verzeih´n / und ganz egal welchen Part / du in Wirklichkeit dabei spielst / er wird es jedes Mal schaffen / dass du dich schuldig dafür fühlst / er ist´n Blender erster Güte / wie ein Schmetterling leicht / er nimmt´n Schluck von jeder Blüte / solang der Vorrat reicht / du bist für ihn doch bloß ´n Spielplatz / er verschaukelt dich täglich mehr / dein Name schwimmt in seinem Wortschatz / wie ein Tropfen im Meer / ...<

Ein perfektes Lied für alle Liebeskranken - vor allem für Betrogene und Verlassene. Bei kaum einem anderen Song kann man so herrlich leiden. Wie Balsam für die geschundene Seele.
Balsam mit dem Wirkstoff einer unglaublich reizvollen Melodie, instrumentalisiert von - wie bisher gewohnt - Schlagwerk, Kontrabass, Gitarre und - schmelz! - Dobro und Slide. Dazu dieses Stimmchen, das die verführerische Musik begleitet - garniert mit einer Portion Wut auf den Stimmbändern. Bitte mehr davon!
Aber nach nach 3 Minuten 27 Sekunden ist der Zauber schon vorbei.
(Hätte nicht gedacht, dass du in solch wenigen Sätzen zu poträtieren bist, lieber Chris. *g*)


10. Die Trägheit

>Ich hab ganz konsequent / den ganzen Tag verpennt / jetzt brauch ich sehr viel Ruhe / für Dinge die / ich heut nicht tue / ich fang ganz spontan / überhaupt nichts an / das zieh ich eisern durch / konzentriert und ruhig / bis ich drüber einschlaf / ich les heut keine Zeitung / ich hab heut keine Meinung / bin außer Dienst gestellt / heute dreht die Welt / mal eine Runde ohne mich / dreht sich ohne mich / ...<

Eine Hymne auf die Faulheit, darauf hat die Welt gewartet.
So schleppt sich Louisan wenig lustvoll durch das 3 Minuten 44 Sekunden Lied und schleift die "Hintergrundmusik" hinter sich her.
Wäre ich nicht zu faul, ich würde zum nächsten Lied überspringen.
Aber das erledigt heute die Zeit für mich.
Gääääääääähn.


11. Die Formel

>Ich bin nicht kompliziert / ich frag mich nur was wird / von uns noch übrig sein / ich rechne mich schon arm / wieviel von deinem Charme / kassiert der Morgen ein / ein Blick in deine Augen / die Hälfte davon glauben / ein bißchen Ah und Oh / geteilt durch alle Blicke / der Frauen in meiner Clique / auf deinen süßen Apfelpo / Ich bin nicht kompliziert, nur gut organisiert / und wie´s der Zufall will / hab ich am Anfang schon / diese Situation / gedanklich durchgespielt / ...<

Jaja, da ist sie schon wieder: Die Eigenart der Frau, alles zu zerreden, bevor es überhaupt begonnen hat.
Und so ist es auch mit diesem Lied: Die eintönige, langweilige und dahinschleichende Musik nimmt einem schon die Lust zum Weiterhören.
Spätestens beim Einsetzen des Gesangs sieht man sich am Ende.
Nein, 3 Minuten 38 Sekunden werde ich dieser Formel nicht schenken.


12. Das Liebeslied

>Meine Zweifel war´n ihr Geld nicht wert / sie ergaben sich stumm / du bist alles was mein Herz begehrt / es schlägt pausenlos um sich herum / hör für immer auf in mir zu ruhn / und fall jeden Schritt / wie ein Clown in viel zu großen Schuhn / ich weiß nicht mehr wie mir geschieht / alles an mir will zu dir / mein kühler Kopf / öffnet Tür und Tor / weit über beide Ohren / läßt Blut in meinen Adern gefriern / als ob mein Bauch / sich im Rodeln übt / scheiße bin ich verliebt / hab jetzt schon viel zu viel zu verlieren / ...<

Und wenn alle Lieder nur ein bisschen wären wie dieses hier, ich wäre Dir verfallen, liebe Annett. Alles passt zusammen, deine Stimme gibt den Instrumenten ihren Glanz, ihren Geist, ihre Glorie. Der Himmel würde dann 44 Minuten lang voller Geigen hängen, wenn...
Aber so war die dreiviertel Stunde fast nur vergeudete Zeit.


13. Das Spiel

Siehe Nummer 1, dasselbe in grün...wobei, wow, eine Sekunde länger.
Hätte man sich allerdings auch sparen können.




***** Fazit *****

Bis auf einige wenige Lieder hat mich das Album nicht berührt. Mein Tanzbein wollte auch nicht einmal schwingen. Dabei bin ich eigentlich leicht zu begeistern.
Ich könnte auf dieses Album verzichten und meine Zeit sinnvoller nutzen, schlafen zum Beispiel. Und nach dem Hören von "Bohéme" ist einem klar, warum man von der lieben Annett nichts mehr hört. Zwar schwimmen deutsche Bands wie Juli, Silbermond oder auch 2-Raumwohnung immernoch auf dem Erfolg der neuen deutschen Welle im Jahr 2005, aber während diese Bands mit frischem Sound und vor allem tiefsinnigen Texten begeistern, springt Louisan zwar auf die Welle auf, es ist aber leider die Falsche. Neuaufgepeppte Volksmusik ist das, was sie verkörpert.
Und damit schwappt die Welle vorbei.


-----> Ode an die Kiste <-----

Meine liebe Umzugskiste, zwar habe ich nicht vor, wieder umzuziehen. Aber du bist mir als teurer Helfer ans Herz gewachsen, drum schenke ich dir einen neuen Untermieter.
Hallo, ich bin Annett Louisan, wir werden die Ewigkeit miteinander verbringen.

96 Bewertungen, 3 Kommentare

  • Tini84

    15.08.2005, 17:37 Uhr von Tini84
    Bewertung: sehr hilfreich

    Bericht irgendwie :o)

  • Morthond

    07.08.2005, 23:30 Uhr von Morthond
    Bewertung: sehr hilfreich

    Hm. Ich finde die CD eigentlich ganz gut. Aber wieso würde sich ALice Schwarzer bei "Die Katze" die Haare raufen!? Verstehe ich nicht. LG Morthond

  • jens811983

    28.07.2005, 17:11 Uhr von jens811983
    Bewertung: sehr hilfreich

    Mir gefällt das Album ganz gut. Aber Geschmäcker sind hlat verschieden. mfg Jens