Bonaqua Medium Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  gut
  • Eignung zum Durstlöschen:  gut
  • Erfrischungsfaktor:  sehr gering

Erfahrungsbericht von Dotab

Die 3 großen S - Schule, Sport, Studium...

Pro:

erfrischend

Kontra:

Kohlensäure verschwindet

Empfehlung:

Ja

Letzte Woche war also endlich mein heiß-ersehntes Schnupperstudium – und ich wurde in keinster Weise. Eines ist mir jedoch in den Vorlesungen aufgefallen: jeder schleppt etwas zutrinken mit, meist Mineralwasser oder eine Fruchtschorle. „Mmmh“ , dachte ich mir so, eigentlich eine gute Idee. Zwar ist es bei uns verpönt im Schulunterricht etwas zu trinken, aber beim Studium reift man ja innerlich und wird die Trinkfreiheit nicht ausnutzen. So hieß es dann für mich am nächsten Tag : Angleichen.

Im nahen Tegut-Supermarkt ( gewöhnlich völlig überteuert) gab es nun eine reiche Auswahl an Mineralwassern und Schorlen. Welche also neben??? Ich hatte da so meine Ansprüche:

1. Kein Stilles Wasser – Vittel und Konsorten vielen also schon einmal raus...

2. Mit wenig Kohlensäure ... schließlich ist es ja äußerst peinlich, wenn man mitten in einer Vorlesung rülpsen muss...

3. Keine Glasflasche, wenn man 10 Stunden durch die ganze Stadt hetzen muss, achtet man natürlich auf jedes zusätzliche Gramm Rucksack-Gewicht

4. Keine Pfandflasche, die man nur im Tegut abgeben kann. Was soll ich mit einer Pfandmarke und einer Flasche – etwa ein halbes Jahr zu Hause aufheben?




Zur Auswahl blieb da nicht besonders viel. Doch dann fiel mein Blick durch Zufall auf Bonaqa Medium. Eigentlich mag ich ja nicht die Sorte, denn ich halte sie immer noch für versnoppt und überteuert. Doch da ich unter einem leichten Zeitdruck litt und es auch keine größere Auswahl gab, ging ich einfach mal meine kleine Scheckliste durch.

1. Stilles Wasser Fehlanzeige. Dieses Mineralwasser würde mit Kohlensäure versetzt.

2. Wenig Kohlensäure? JA, denn es handelt sich hier um Medium, d.h. mit nur wenig Tafelwasser

3. Bonaqa befindet sich in einer Plasteflasche. Ich selber habe dabei immer die 1-Liter-Flasche gekauft – es gibt aber auch noch eine 1,5-Liter-Flasche, aber die war mir zu schwer.

4. Da Bonaqa eine Marke von The Coca Cola Company ist, kann man die Mehrwegflaschen überall kaufen – und auch überall wieder zurück geben – sehr praktisch also.




Die Flasche an sich sieht aus wie jede der Cola-Flaschen: länglich, mit einigen Einwölbungen am oberen Drittel. Dazu ein grüner Deckel (ah.. eine meiner Lieblinsfarben) und 2 grüne Etiketten – vorne eines und hinten ein anderes. Man erkennt einen leicht angetönten Löwen, den blauen Bonaqa-Schriftzug und einen roten „Medium“-Zusatz. Außerdem den Hinweis: „Tafelwasser, feinperlig“. Auf der Rückseite findet man das Titelbild, nur etwas kleiner, und eine Inhaltsliste: Wasser (ach nee), Kohlensäure, und noch einige andere „natürliche“ Chemikalien, die wir früher täglich im Chemie-Unterricht verwendet haben. Also Entwarnung an alle, die schon Angst vor einer Lebensmittelvergiftung haben. Dem Wasser wurde anscheinend wirklich nur Kohlensäure zugefügt.


Und wie schmeckt das ganze nun?

Also nach 3 Litern kann ich sagen: äußerst erfrischen. Ein wirklich angenehmer Geschmack, gerade richtig für Zwischendurch oder auch beim Sport. Man spürt einen Hauch Kohlensäure, dadurch schmeckt es nicht nur wie „eingeschlafene Füße“, nicht, dass ich die schon einmal gekostet hätte .... Was mich wundert: selbst ungekühlt und bei Raumtemperatur ist es doch sehr erfrischend. Schade ist allerdings das nach einigen Stunden auch der geringe Anteil von Kohlensäure einfach verschwindet – danach kann man es zwar noch trinken, aber die Originalvariante gefällt mir doch besser.




Für mich das perfekte Wasser für Schule, Sport und bald auch wieder zum Studium. Sehr erfrischend, angenehmer Geschmack und leichte Flasche.