Boxenhaltung Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von sfutterleib
Ein Mittel gegen die Einsamkeit
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hy,
es ist mal wieder an der Zeit einen Bericht zu schreiben, der sich auf Lebewesen bezieht, die einen Grossteil meiner Freizeit beanspruchen - die Pferde.
Jeder Reiter bzw. Tierfreund macht sich ( hoffentlich ) darüber Gedanken, wie er seinem Tier das Leben in Gefangenschaft so angenehm wie möglich machen kann. Ein Pferd ist kein Sportgerät, sondern unser Freund oder Sportpartner und dieser kann nur gute Leistung bringen wenn auch das Umfeld stimmt.
Ich denke der Trend zur rigorosen Boxenhaltung in Reitställen geht massiv zurück, da auch viele Sportreiter gemerkt haben, dass so eine Art der Haltung nicht ansatzweise artgerecht ist. Doch was ist wirklich artgerecht ? Darüber kann man lange debattieren und für jede Art der Pferdehaltung Pro und Contras aufstellen. Ich möchte euch nun die Gemeinschaftshaltung vorstellen, die ich als einen guten Kompromiss sehe.
Bei der Gesellschaftshaltung kommen die Pferde um Boxen nicht herum. Jedoch sind diese hell und freundlich und es ist dem Pferd möglich seinen Kopf zum Nachbarpferd herüberzustrecken oder in Richtung Stallgasse. Kleine, dunkle Gefängnisse und Gitterstäbe sollten der Vergangenheit angehören.
Ein wesentlicher Bestandteil dieser Haltungsform ist der gemeinschaftliche Weidegang. Pferde sind Flucht- und Herdentiere, so dass sie viel Auslauf und natürlich den Kontakt zu ihren Artgenossen brauchen. Gemeinschaftlicher Weidegang läuft nicht immer ohne Komplikationen ab - kleine Rangeleien sind an der Tagesordnung und so kann das Pferd schon mal mit der ein oder anderen kleinen Macke wieder in den Stall kommen. Meist ist die Rangordung in der Herde klar bestimmt, sollte jedoch einmal ein neues Pferd in der Herde dazukommen mischen sich in der Rangordnung die Karten neu.
Optimal empfinde ich es, wenn die geliebten Vierbeiner gut den halben Tag auf der Weide verbringen können. Sollte man mal einen Tag weniger Zeit haben sich um sein Pferd zu kümmern ist das nicht so schlimm, denn das Pferd hatte ja schon Bewegung ( obwohl man sicherlich immer jemanden findet, der ausnahmsweise für einen einspringt... )
Im Winter kommen die Pferde natürlich auch gemeinsam raus. Dann stehen Paddocks/Ausläufe zur Verfügung, wo ein wenig Heu zum herumknabbern drauf verteilt wird.
Ich habe kein eigenes Pferd sondern eine Reitbeteiligung, d.h. ich reite das Pferd mit, da die Besitzerin nicht so oft Zeit hat.
Mein Ari ( ein Friesenpferd ) ist ein ausgeglichenes Pferd, der wahnsinnig wird wenn er krankheitsbedingt in der Box bleiben muss. Ab und zu fahre ich mit Ari auf Dressurlehrgänge und in einer fremden Box mit Gitterstäben fühlt er sich so gar nicht wohl. Innerhalb eines Wochenendes nimmt er deutlich ab ( und zwar nicht nur von der körperlichen Anstrengung ). Beim letztenmal hatten wir die Möglichkeit die Pferde auf eine Wiese zu stellen und wir haben das Angebot auch dankbar angenommen. Die Pferde waren richtig dankbar und haben sich natürlich sofort gewälzt. Aber umfangreiches Putzen bin ich ja schon gewöhnt - Ari denkt oft, er sei eine Art Erdferkel...
Auch Turnierpferde brauchen Weidegang und soziale Kontakte, sowie natürlich ein abwechslungsreiches Training und viele Sportreiter haben es mittlerweile begriffen und isolieren ihre Pferde nicht mehr. Denn was ist schöner als ein Pferd voller Lebensfreude auf der Weide beobachten zu können... ???
Ein Pferd ist kein Sportgerät - es ist unser Partner, oft ein Familienmitglied oder Freund und wir sollten immer dafür sorgen, dass es möglichst artgerecht gehalten wird.
Eure Svenja
es ist mal wieder an der Zeit einen Bericht zu schreiben, der sich auf Lebewesen bezieht, die einen Grossteil meiner Freizeit beanspruchen - die Pferde.
Jeder Reiter bzw. Tierfreund macht sich ( hoffentlich ) darüber Gedanken, wie er seinem Tier das Leben in Gefangenschaft so angenehm wie möglich machen kann. Ein Pferd ist kein Sportgerät, sondern unser Freund oder Sportpartner und dieser kann nur gute Leistung bringen wenn auch das Umfeld stimmt.
Ich denke der Trend zur rigorosen Boxenhaltung in Reitställen geht massiv zurück, da auch viele Sportreiter gemerkt haben, dass so eine Art der Haltung nicht ansatzweise artgerecht ist. Doch was ist wirklich artgerecht ? Darüber kann man lange debattieren und für jede Art der Pferdehaltung Pro und Contras aufstellen. Ich möchte euch nun die Gemeinschaftshaltung vorstellen, die ich als einen guten Kompromiss sehe.
Bei der Gesellschaftshaltung kommen die Pferde um Boxen nicht herum. Jedoch sind diese hell und freundlich und es ist dem Pferd möglich seinen Kopf zum Nachbarpferd herüberzustrecken oder in Richtung Stallgasse. Kleine, dunkle Gefängnisse und Gitterstäbe sollten der Vergangenheit angehören.
Ein wesentlicher Bestandteil dieser Haltungsform ist der gemeinschaftliche Weidegang. Pferde sind Flucht- und Herdentiere, so dass sie viel Auslauf und natürlich den Kontakt zu ihren Artgenossen brauchen. Gemeinschaftlicher Weidegang läuft nicht immer ohne Komplikationen ab - kleine Rangeleien sind an der Tagesordnung und so kann das Pferd schon mal mit der ein oder anderen kleinen Macke wieder in den Stall kommen. Meist ist die Rangordung in der Herde klar bestimmt, sollte jedoch einmal ein neues Pferd in der Herde dazukommen mischen sich in der Rangordnung die Karten neu.
Optimal empfinde ich es, wenn die geliebten Vierbeiner gut den halben Tag auf der Weide verbringen können. Sollte man mal einen Tag weniger Zeit haben sich um sein Pferd zu kümmern ist das nicht so schlimm, denn das Pferd hatte ja schon Bewegung ( obwohl man sicherlich immer jemanden findet, der ausnahmsweise für einen einspringt... )
Im Winter kommen die Pferde natürlich auch gemeinsam raus. Dann stehen Paddocks/Ausläufe zur Verfügung, wo ein wenig Heu zum herumknabbern drauf verteilt wird.
Ich habe kein eigenes Pferd sondern eine Reitbeteiligung, d.h. ich reite das Pferd mit, da die Besitzerin nicht so oft Zeit hat.
Mein Ari ( ein Friesenpferd ) ist ein ausgeglichenes Pferd, der wahnsinnig wird wenn er krankheitsbedingt in der Box bleiben muss. Ab und zu fahre ich mit Ari auf Dressurlehrgänge und in einer fremden Box mit Gitterstäben fühlt er sich so gar nicht wohl. Innerhalb eines Wochenendes nimmt er deutlich ab ( und zwar nicht nur von der körperlichen Anstrengung ). Beim letztenmal hatten wir die Möglichkeit die Pferde auf eine Wiese zu stellen und wir haben das Angebot auch dankbar angenommen. Die Pferde waren richtig dankbar und haben sich natürlich sofort gewälzt. Aber umfangreiches Putzen bin ich ja schon gewöhnt - Ari denkt oft, er sei eine Art Erdferkel...
Auch Turnierpferde brauchen Weidegang und soziale Kontakte, sowie natürlich ein abwechslungsreiches Training und viele Sportreiter haben es mittlerweile begriffen und isolieren ihre Pferde nicht mehr. Denn was ist schöner als ein Pferd voller Lebensfreude auf der Weide beobachten zu können... ???
Ein Pferd ist kein Sportgerät - es ist unser Partner, oft ein Familienmitglied oder Freund und wir sollten immer dafür sorgen, dass es möglichst artgerecht gehalten wird.
Eure Svenja
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