Bremer Freimarkt Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 07/2004
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Erfahrungsbericht von Sonja23
Ischa Freimaak
Pro:
-
Kontra:
wenig Parkmöglichkeiten
Empfehlung:
Ja
Ischa Freimaak
Nun ist es wieder soweit, das größte Volksfest im Norden hat begonnen oder wie wir Bremer sagen, die 5. Jahreszeit. 15 Tage an denen wir unsere norddeutsche Zurückhaltung vergessen und mal so richtig die Sau rauslassen. Die Zeit wo es wieder lecker nach gebrannten Mandeln und Zuckerwatte duftet.
Historie:
Das älteste deutsche Volksfest begann am 16. Okober 1035. Zuerst kamen nur die Krämer und Wandersleute mit ihren Waren zum Freimarkt. Danach kam dann das fahrende Volk: Spielleute, Gaukler, Wahrsager usw. Aber erst 1809 tauchte das erste Karussel auf dem Freimarkt auf und danach ging es stetig bergauf. Wer mehr Infos zu der Geschichte des Freimarkts haben möchte, einfach auf www.freimarkt.de klicken. Dort stehen auch alle wichtigen Termine und man kann sich Fotos angucken.
Wo findet der Freimarkt statt:
Es gibt zwei Freimärkte in Bremen, den kleinen und den großen. Der kleine Freimarkt befindet sich in der Innenstadt auf dem Marktplatz, dort wo auch der Roland und das Rathaus stehen. Ebenso gibt es dort einen Mittelalter-Markt.
Der große Freimarkt befindet sich auf der Bürgerweide, direkt hinter dem Hauptbahnhof. Dort lässt sich auf 100.000 qm alles finden, was das Herz begehrt.
Ich werde jetzt aber nur über den großen Freimarkt berichten.
Wie kommt man hin:
mit dem Auto: ist nicht zu empfehlen, da es nur begrenzt Parkplätze gibt. Will man nicht auf sein Auto verzichten, sollte man den nächsten Park + Ride Parkplatz ansteuern und mit Bus/Straßenbahn fahren.
mit dem Zug: einfach am Bremer Hauptbahnhof aussteigen, dann einfach den Massen folgen :-)
mit Bus und Straßenbahn: Haltestelle Hauptbahnhof
Was gibt es:
Als erstes mal Karussells für jeden Geschmack (Achterbahn, Kettenkarussell, Wildwasserbahn, Riesenrad, Geisterbahn u. v. a.), dann jede Menge Losbuden und natürlich die ganzen Stände wo es was zu essen gibt. Da ist eigentlich für jeden Geschmack etwas dabei, egal ob chinesisch, Pizza, Bratwurst, Pommes oder aber auch Döner. Dazu gibt es dann noch Waffeln, Eis, Berliner und natürlich Schmalzkuchen. Natürlich dürfen auch die ganzen Süßigkeitenbuden nicht fehlen, wo es diese leckeren gebrannten Mandeln und natürlich die Lebkuckenherzen gibt. Gebrannte Mandeln und Schmalzkuchen gehören für mich bei jedem Freimarktsbesuch einfach dazu. Dann gibt es noch 2 große Zelte (Bayernzelt und das Hansezelt), in denen abends Bands auftreten. Der Eintritt ist frei.
Preise:
Die Preise bei den Fahrgeschäften liegen zwischen 2 EUR und 4,50 EUR. Außerdem kann man noch sogenannte Bummelpässe erstehen, mit denen sich dann 25% sparen lassen. Diese gibts für jeden Geschmack, für Familien oder aber für die Actionfans.
Gebrannte Mandeln gibts ab 2,00 EUR (100g), die Bierpreise fangen ab 2,20 an. Wasser liegt kurz darunter.
Wer geht hin:
jung und alt, nachmittags sind es mehr die Familen mit kleinen Kinder und die Senioren, abends sind es dann mehr die Teenager sowie die Erwachsenen.
Öffnungszeiten:
Los geht das ganze immer um 12 Uhr bis 23 Uhr. Am Wochenende (Freitag und Samstag) ist der Markt bis 24 Uhr geöffnet.
Danach geht es dann in die Halle 6 und 7 weiter bis in die frühen Morgenstunden. In den Hallen ist der Eintritt ebenfalls frei, dort gibt es dann mehrere Bühnen auf denen ebenfalls Bands auftreten. Zusätzlich gibt es dort drin noch diverse Getränkestände. Nachdem man dann die Einlasskontrolle hinter sich gebracht hat, geht es dann ab in die Menge. Ich mag es nicht so gerne, da die Luft dann irgendwann ziemlich stickig wird.
Am Eröffnungstag gibt es immer ein großes Feuerwerk. Das dauert immer ca. 15 Minuten. Dieses Jahr war es richtig toll. Besser noch als an Silvester, fand ich jedenfalls.
Nach der Hälfte des Freimarkts gibt es dann den großen Freimarktsumzug durch Bremen. Daran beteiligen sich Firmen, Schulen, Vereine usw. Die kreativsten Kostüme werden dann anschließend prämiert. Unterwegs ist dann natürlich ordentlich was los, eine Menge Zuschauer werden dann am Straßenrand stehen und zugucken.
Fazit:
Für mich gehört der Freimarktsbesuch einfach dazu, jedes Jahr mindestens einmal. Dieser leckere Duft von gebrannten Mandeln, eine Tüte muss ich mir mindestens immer kaufen.
Es ist ein Markt für groß und klein. Für jeden Geschmack ist etwas dabei und ich finde, einmal sollte man das mal live miterlebt haben.
Vielen Dank fürs lesen, bewerten und kommentieren.
Viele Grüße
Sonja
Nun ist es wieder soweit, das größte Volksfest im Norden hat begonnen oder wie wir Bremer sagen, die 5. Jahreszeit. 15 Tage an denen wir unsere norddeutsche Zurückhaltung vergessen und mal so richtig die Sau rauslassen. Die Zeit wo es wieder lecker nach gebrannten Mandeln und Zuckerwatte duftet.
Historie:
Das älteste deutsche Volksfest begann am 16. Okober 1035. Zuerst kamen nur die Krämer und Wandersleute mit ihren Waren zum Freimarkt. Danach kam dann das fahrende Volk: Spielleute, Gaukler, Wahrsager usw. Aber erst 1809 tauchte das erste Karussel auf dem Freimarkt auf und danach ging es stetig bergauf. Wer mehr Infos zu der Geschichte des Freimarkts haben möchte, einfach auf www.freimarkt.de klicken. Dort stehen auch alle wichtigen Termine und man kann sich Fotos angucken.
Wo findet der Freimarkt statt:
Es gibt zwei Freimärkte in Bremen, den kleinen und den großen. Der kleine Freimarkt befindet sich in der Innenstadt auf dem Marktplatz, dort wo auch der Roland und das Rathaus stehen. Ebenso gibt es dort einen Mittelalter-Markt.
Der große Freimarkt befindet sich auf der Bürgerweide, direkt hinter dem Hauptbahnhof. Dort lässt sich auf 100.000 qm alles finden, was das Herz begehrt.
Ich werde jetzt aber nur über den großen Freimarkt berichten.
Wie kommt man hin:
mit dem Auto: ist nicht zu empfehlen, da es nur begrenzt Parkplätze gibt. Will man nicht auf sein Auto verzichten, sollte man den nächsten Park + Ride Parkplatz ansteuern und mit Bus/Straßenbahn fahren.
mit dem Zug: einfach am Bremer Hauptbahnhof aussteigen, dann einfach den Massen folgen :-)
mit Bus und Straßenbahn: Haltestelle Hauptbahnhof
Was gibt es:
Als erstes mal Karussells für jeden Geschmack (Achterbahn, Kettenkarussell, Wildwasserbahn, Riesenrad, Geisterbahn u. v. a.), dann jede Menge Losbuden und natürlich die ganzen Stände wo es was zu essen gibt. Da ist eigentlich für jeden Geschmack etwas dabei, egal ob chinesisch, Pizza, Bratwurst, Pommes oder aber auch Döner. Dazu gibt es dann noch Waffeln, Eis, Berliner und natürlich Schmalzkuchen. Natürlich dürfen auch die ganzen Süßigkeitenbuden nicht fehlen, wo es diese leckeren gebrannten Mandeln und natürlich die Lebkuckenherzen gibt. Gebrannte Mandeln und Schmalzkuchen gehören für mich bei jedem Freimarktsbesuch einfach dazu. Dann gibt es noch 2 große Zelte (Bayernzelt und das Hansezelt), in denen abends Bands auftreten. Der Eintritt ist frei.
Preise:
Die Preise bei den Fahrgeschäften liegen zwischen 2 EUR und 4,50 EUR. Außerdem kann man noch sogenannte Bummelpässe erstehen, mit denen sich dann 25% sparen lassen. Diese gibts für jeden Geschmack, für Familien oder aber für die Actionfans.
Gebrannte Mandeln gibts ab 2,00 EUR (100g), die Bierpreise fangen ab 2,20 an. Wasser liegt kurz darunter.
Wer geht hin:
jung und alt, nachmittags sind es mehr die Familen mit kleinen Kinder und die Senioren, abends sind es dann mehr die Teenager sowie die Erwachsenen.
Öffnungszeiten:
Los geht das ganze immer um 12 Uhr bis 23 Uhr. Am Wochenende (Freitag und Samstag) ist der Markt bis 24 Uhr geöffnet.
Danach geht es dann in die Halle 6 und 7 weiter bis in die frühen Morgenstunden. In den Hallen ist der Eintritt ebenfalls frei, dort gibt es dann mehrere Bühnen auf denen ebenfalls Bands auftreten. Zusätzlich gibt es dort drin noch diverse Getränkestände. Nachdem man dann die Einlasskontrolle hinter sich gebracht hat, geht es dann ab in die Menge. Ich mag es nicht so gerne, da die Luft dann irgendwann ziemlich stickig wird.
Am Eröffnungstag gibt es immer ein großes Feuerwerk. Das dauert immer ca. 15 Minuten. Dieses Jahr war es richtig toll. Besser noch als an Silvester, fand ich jedenfalls.
Nach der Hälfte des Freimarkts gibt es dann den großen Freimarktsumzug durch Bremen. Daran beteiligen sich Firmen, Schulen, Vereine usw. Die kreativsten Kostüme werden dann anschließend prämiert. Unterwegs ist dann natürlich ordentlich was los, eine Menge Zuschauer werden dann am Straßenrand stehen und zugucken.
Fazit:
Für mich gehört der Freimarktsbesuch einfach dazu, jedes Jahr mindestens einmal. Dieser leckere Duft von gebrannten Mandeln, eine Tüte muss ich mir mindestens immer kaufen.
Es ist ein Markt für groß und klein. Für jeden Geschmack ist etwas dabei und ich finde, einmal sollte man das mal live miterlebt haben.
Vielen Dank fürs lesen, bewerten und kommentieren.
Viele Grüße
Sonja
14 Bewertungen, 2 Kommentare
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05.01.2005, 15:28 Uhr von Travelwriter
Bewertung: sehr hilfreichLiest sich interessant. Das werde ich mal kombinieren mit ein paar Museumsbesuchen. lg Andreas
-
26.11.2004, 17:38 Uhr von melle7484
Bewertung: sehr hilfreichHört sich gut an. Gruß Melanie
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