Bremer Schnoor Testbericht

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Erfahrungsbericht von ABVOIGT

Der Bremer Schnoor

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Der Bremer Schnoor ist ein Teil der Altstadt von Bremen. Er bezaubert mit seinen alten Fachwerkhäusern, die rechts und links der Straße eng nebeneinander stehen. Wenn man beim Hindurchlaufen gen Himmel schaut, hat man das Gefühl die Häuser würden bis dahin hinaufreichen. Viele dieser Bauten sind schief und verwinkelt und sehen einfach urig aus. Man kommt sich vor wie vor 100 Jahren in einer anderen Welt.

Der Bremer Schnoor bietet jedoch noch viel mehr - urige, winzig kleine Geschäfte, die man sonst nirgends in Bremen findet, stehen dort versteckt in einer der vielen verzweigten, dunklen Gassen. Da gibt es z. B. ein altes Geschäft, das Schiffmodelle und Zubehör verkauft. Schöne, alte Schiffe sind das, es riecht nach alten Büchern, alles ist vollgestopft mit alten Sachen, aber trotzdem noch übersichtlich gestaltet. Für den Sammler solcher Raritäten ist dieser Laden ein Geheimtip!
Zuguterletzt wird der Schnoor noch von vielen kleinen und großen Restaurants, Cafes und Kneipen bereichert, die einen Besuch wert sind.

Eng mit dem Schnoor verbunden ist die "Bremer Schlachte" an der Weserpromenade. Sie verläuft paralell zum "Bremer Schnoor".
Von Mai - September findet auf der Schlachte der Kajenmarkt statt, der oft mit dem Hamburger Fischmarkt verglichen wird, da es auch dort Marktschreier gibt, die z. B. Bananen in die Menge schmeißen oder um den Preis von Pflanzen feilschen. - Hat man genug von dem bunten Treiben lohnt sich ein Spaziergang entlang der Weser auf der Weserpromenade.
Endlos lang zieht sie sich dahin, man kann dort stundenlang spazieren gehen. Ab und zu führt eine Brücke über die Weser zur anderen Uferseite.

Die Schlachte ist ein Vergnügungsviertel an der Weser mit alten "Fischerkneipen", ausgefallenen Restaurants - so gibt es da z. B. ein japanisches Restaurant -. Im Sommer laden die aufgestellten Tische und Stühle vor den Restaurants dazu ein, Platz zu nehmen, etwas kühles zu trinken, einen warmen Sommerabend und den Blick auf die Weser zu genießen, auf der vielleicht gerade ein Schiff vorbeifährt, das zu einer Weserrundfahrt einläd ...
Im Winter peitscht der Wind das Wasser der Weser zu kleinen Wellen den Uferstreifen hinauf, es ist ungemütlich und jeder, der zu dieser Zeit die Schlachte besucht, wird sich über einen Aufenthalt in einem der vielen Kneipen und Restaurants freuen, auf einen Glühwein oder einen Kaffee und beim Blick aus dem Fenster auf die trostlose, naße Welt da draußen, kann man sich schon auf das nächste Jahr freuen, wo sich im Sommer die Weserpromenade wieder mit vielen Menschen füllen wird ...



Liebe Grüße


Birgit

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