Brot & Co Testbericht




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Summe aller Bewertungen
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Erfahrungsbericht von jozeil
Vollkornbrot aus dem Römertopf
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hallo Leute. Dieses Wochenende war wieder einmal ein Besuch bei meinem Elternhaus angesagt. Und da ich in meiner Wohnung kein Backrohr zur Verfügung habe, wurde einfach das meiner Eltern genutzt, um mal wieder ein von mir selbst zusammen gemixtes Rezept für ein Vollkornbrot aus dem Römertopf zu panschen.
Wer jetzt keinen Römertopf besitzt hat hier keinen Grund mit dem Lesen aufzuhören, es lässt sich nämlich genauso gut in einfachen Blumentöpfen backen, was in etwa den gleichen Effekt ergibt.
Jetzt aber mal zum, zugegeben etwas aufwendigerem und zeitraubendem, Rezept
Vollkornbrot Jozeil
(Mengen für einen mittelgroßen Römertopf)
400g Weizenvollkornmehl
200g Roggenvollkornmehl
100g Weizenkleie
50 g Sonnenblumenkerne
50 g Sesamkörner
50 g Leinsamen
50 g Kürbiskerne
50 g Weizenschrot
50 g Roggenschrot
50 g Haferflocken
1 Tl. Zucker
2 El. Olivenöl
1 El. Salz
2 Päckchen Trockenhefe
1 Tl Backpulver
260-280 ml Wasser oder ca. 90 -100 ml Weißwein und ca. 170 - 180 ml Wasser
2 El Brotgewürz (gibt es fertig im Supermarkt, oder selbstgemischt aus Kümmel, Anis, frischen Kräutern, Zimt, Nelke, Pigment, Fenchel,... je nach Lust und Laune)
¼ Liter Buttermilch
Wasser nach Bedarf
Alle Zutaten, bis auf die Körner, zuerst mal im trockenen Zustand vermengen. Dann das Öl und die lauwarme Buttermilch dazu (wer will kann auch Sauerrahm oder Joghurt verwenden) und jetzt mit der Küchenmaschine einige Minuten kneten. Sollte der Teig noch zu fest sein so nach und nach immer wieder etwas warmes Wasser zugießen. Zum Schluss sollte der Teig gut durchgeknetet und eine zähflüssige Konsistenz aufweisen.
Den Teig mit Klarsichtfolie oder einem Küchentuch abdecken und ca. 30 –40 Minuten bei Zimmertemperatur gehen lassen.
Inzwischen den Römertopf (wer keinen hat kann auch saubere Blumentöpfe verwenden) in Wasser einweichen sodass er sich voll saugt.
Nach der Ruhezeit den Teig noch einmal von Hand durchkneten und die Körner untermischen. Um zu erreichen, dass sich diese leichter im gesamten Teig verteilen, selbige leicht mit Mehr stauben. Danach den Römertopf bis zu 2/3 mit der Masse füllen, sollte etwas übrigbleiben einfach den Rest in eine Kastenform geben, und noch einmal zugedeckt ca. 30 –45 Minuten ruhen lassen. Kurz vor Ende der Rastzeit das Backrohr auf 240 °C vorheizen.
Normalerweise schüttet man ja jetzt, vor dem Backen, eine Tasse Wasser in die Fettpfanne, was sich allerdings hier erübrigt, da der gewässerte Römertopf diese Aufgabe übernimmt.
Jetzt den geschlossenen Römertopf in das Rohr schieben und nach ca. 15 Minuten auf 200 °C zurückschalten. Eine gute weitere Stunde backen und ca. ½ Std. vor Ende der Backzeit den Deckel abnehmen. Ist das Brot gar, was bei diesem nur mit der herkömmlichen Stichprobe funktioniert (Holzspieß hineinstecken, bleibt Teig haften, so ist es noch nicht durch), das Backrohr abschalten und das Brot noch ¼ Std. ruhen lassen.
Danach aus dem Römertopf schneiden, mit kaltem Wasser bepinseln (bringt schönen Glanz) und auskühlen lassen.
Natürlich könnt Ihr die angegebenen Körner durch Samen, die euch belieben, ersetzen. Auch Nüsse und Rosinen machen sich sehr gut darin. Genauso lassen sich auch die verschiedenen Gewürze unterschiedlich kombinieren und ergänzen. Eure Phantasie sind also bei diesem Gebäck keine Grenzen gesetzt, ich selber nehme z.B. Immer alles an Körnern die gerade mal so zuhause sind. Achten solltet ihr jedoch auf die Mengenangabe.
Fazit:
Ok, vielleicht etwas Zeitaufwendig, aber das Ergebnis lässt sich sehen. Außerdem braucht ihr ja eigentlich nur im Haus sein. Das Ruhen des Teiges und auch das Backen erledigt sich ja fast von selbst.
Zudem, dieses Brot war das erste, welches meinem Vater geschmeckt hat. Er hätte vorher nie auch nur eine Scheibe eines gesunden Gebäcks zu sich genommen. Nach dem Genuss dieses Rezepts jedoch ist er zum echten Vollkornliebhaber geworden.
Es ist einfach saftig und schmeckt durch die verschiedenen Gewürze einfach herzhaft lecker zu allen Marmeladensorten, Honig aber auch sehr gut zu Käse und Schinken.
Mit Nüssen und Rosinen schmeckt z.B. ein kräftiger Emmentaler oder Bergkäse mit etwas Butter einfach super.
Ihr seht also, eigentlich gar nicht so schwer in den Genuss von frischem, selbstgemachten Brot zu kommen, oder?
Danke für euer Lesen und Bewerten sowie Kommentieren,
Euer Jörg
© by jozeil 8/2002
Wer jetzt keinen Römertopf besitzt hat hier keinen Grund mit dem Lesen aufzuhören, es lässt sich nämlich genauso gut in einfachen Blumentöpfen backen, was in etwa den gleichen Effekt ergibt.
Jetzt aber mal zum, zugegeben etwas aufwendigerem und zeitraubendem, Rezept
Vollkornbrot Jozeil
(Mengen für einen mittelgroßen Römertopf)
400g Weizenvollkornmehl
200g Roggenvollkornmehl
100g Weizenkleie
50 g Sonnenblumenkerne
50 g Sesamkörner
50 g Leinsamen
50 g Kürbiskerne
50 g Weizenschrot
50 g Roggenschrot
50 g Haferflocken
1 Tl. Zucker
2 El. Olivenöl
1 El. Salz
2 Päckchen Trockenhefe
1 Tl Backpulver
260-280 ml Wasser oder ca. 90 -100 ml Weißwein und ca. 170 - 180 ml Wasser
2 El Brotgewürz (gibt es fertig im Supermarkt, oder selbstgemischt aus Kümmel, Anis, frischen Kräutern, Zimt, Nelke, Pigment, Fenchel,... je nach Lust und Laune)
¼ Liter Buttermilch
Wasser nach Bedarf
Alle Zutaten, bis auf die Körner, zuerst mal im trockenen Zustand vermengen. Dann das Öl und die lauwarme Buttermilch dazu (wer will kann auch Sauerrahm oder Joghurt verwenden) und jetzt mit der Küchenmaschine einige Minuten kneten. Sollte der Teig noch zu fest sein so nach und nach immer wieder etwas warmes Wasser zugießen. Zum Schluss sollte der Teig gut durchgeknetet und eine zähflüssige Konsistenz aufweisen.
Den Teig mit Klarsichtfolie oder einem Küchentuch abdecken und ca. 30 –40 Minuten bei Zimmertemperatur gehen lassen.
Inzwischen den Römertopf (wer keinen hat kann auch saubere Blumentöpfe verwenden) in Wasser einweichen sodass er sich voll saugt.
Nach der Ruhezeit den Teig noch einmal von Hand durchkneten und die Körner untermischen. Um zu erreichen, dass sich diese leichter im gesamten Teig verteilen, selbige leicht mit Mehr stauben. Danach den Römertopf bis zu 2/3 mit der Masse füllen, sollte etwas übrigbleiben einfach den Rest in eine Kastenform geben, und noch einmal zugedeckt ca. 30 –45 Minuten ruhen lassen. Kurz vor Ende der Rastzeit das Backrohr auf 240 °C vorheizen.
Normalerweise schüttet man ja jetzt, vor dem Backen, eine Tasse Wasser in die Fettpfanne, was sich allerdings hier erübrigt, da der gewässerte Römertopf diese Aufgabe übernimmt.
Jetzt den geschlossenen Römertopf in das Rohr schieben und nach ca. 15 Minuten auf 200 °C zurückschalten. Eine gute weitere Stunde backen und ca. ½ Std. vor Ende der Backzeit den Deckel abnehmen. Ist das Brot gar, was bei diesem nur mit der herkömmlichen Stichprobe funktioniert (Holzspieß hineinstecken, bleibt Teig haften, so ist es noch nicht durch), das Backrohr abschalten und das Brot noch ¼ Std. ruhen lassen.
Danach aus dem Römertopf schneiden, mit kaltem Wasser bepinseln (bringt schönen Glanz) und auskühlen lassen.
Natürlich könnt Ihr die angegebenen Körner durch Samen, die euch belieben, ersetzen. Auch Nüsse und Rosinen machen sich sehr gut darin. Genauso lassen sich auch die verschiedenen Gewürze unterschiedlich kombinieren und ergänzen. Eure Phantasie sind also bei diesem Gebäck keine Grenzen gesetzt, ich selber nehme z.B. Immer alles an Körnern die gerade mal so zuhause sind. Achten solltet ihr jedoch auf die Mengenangabe.
Fazit:
Ok, vielleicht etwas Zeitaufwendig, aber das Ergebnis lässt sich sehen. Außerdem braucht ihr ja eigentlich nur im Haus sein. Das Ruhen des Teiges und auch das Backen erledigt sich ja fast von selbst.
Zudem, dieses Brot war das erste, welches meinem Vater geschmeckt hat. Er hätte vorher nie auch nur eine Scheibe eines gesunden Gebäcks zu sich genommen. Nach dem Genuss dieses Rezepts jedoch ist er zum echten Vollkornliebhaber geworden.
Es ist einfach saftig und schmeckt durch die verschiedenen Gewürze einfach herzhaft lecker zu allen Marmeladensorten, Honig aber auch sehr gut zu Käse und Schinken.
Mit Nüssen und Rosinen schmeckt z.B. ein kräftiger Emmentaler oder Bergkäse mit etwas Butter einfach super.
Ihr seht also, eigentlich gar nicht so schwer in den Genuss von frischem, selbstgemachten Brot zu kommen, oder?
Danke für euer Lesen und Bewerten sowie Kommentieren,
Euer Jörg
© by jozeil 8/2002
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