Brot & Co Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Arbeits- und Zeitaufwand:  niedrig
  • Kosten:  niedrig

Erfahrungsbericht von beckyg

BIERBROT

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

BIERBROT

Trocken Brot, macht Wangen rot. Das ist so ein Zitat aus meinen Kindertagen von meiner Großmutter.

Um nun zu den roten Wangen zu kommen, kann man entweder Brot in großer Auswahl beim Bäcker kaufen, inzwischen hat sich auch die Palette der fertigen Brotbackmischungen für den Brotbackautomat deutlich vergrößert und bringt Abwechselung. Aber manchmal überkommt mich der Wunsch nach selbstgebackenem Brot. Die Zeiten wo ich dazu ins Backhaus gehen konnte, sind längst vorbei und somit muss dafür mein Garibaldi herhalten. Unlängst ist mir beim Stöbern ein, wenn auch zugegeben selten gebrauchtes, Rezept aus der Sammlung meiner Mutter in die Hände gefallen.

Zutaten und Zubereitung für 2 Brote

80 g Hefe
1 Prise Zucker
1 Tasse lauwarmes Wasser
1500 g Roggenmehl
500 g Weizenmehl
1 Liter Exportbier
2 Eßl Salz

Hinweis- in der hiesigen Gegend gibt man gewöhnlich 2 Eßl Kümmel in den Brotteig, aber das ist kein muss und im ursprünglichen Rezept auch nicht vermerkt

1 Tasse heißes Wasser

Hefe mit dem Zucker in dem lauwarmen Wasser auflösen. Beide Mehlsorten in eine Schüssel geben und die aufgelöste Hefe hineingeben. Nun nach und nach das Bier unterarbeiten und den Teig durchkneten, bis er sich von der Schüssel löst. Zugedeckt 40 Minuten gehen lassen. Nun das Salz – und nach belieben den Kümmel unterkneten und den Teig in 2 gleiche Teile aufteilen. Nochmals zugedeckt 45 Minuten ruhen lassen und dann auf ein gefettetes Backblech legen. Die Brote schräg einschneiden und einmal mit Wasser abstreichen und den vorgeheizten Ofen 200 Grad untere Schiene schieben. Die Tasse mit dem heißen Wasser dazustellen oder das Wasser vorsichtig auf die Bodenplatte des Herdes gießen. Nach ca. 15 Minuten die Ofentür kurz öffnen, damit der Dampf entweichen kann – ansonsten wird das Brot glitschig -. Da nicht alle Herde gleich backen ist die Mindestbackzeit 60 Minuten und aber nach längstens 90 Minuten sollte das Brot gebacken sein und beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingen.

Fazit – macht ein bisschen Arbeit und mit einer handfesten Wurst wie zB Landjäger und einem gut gekühlten Bier schmeckt es nach meiner Meinung am besten.

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