Brot & Co Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Arbeits- und Zeitaufwand:  niedrig
  • Kosten:  niedrig

Erfahrungsbericht von Jakini

Partysonne, einfach und praktisch

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Die nächste Feier steht und ins Haus, mein Geburtstag. Da stellt sich dann die Frage, was alles aufgetischt werden soll, denn immer das Gleiche, das muß nicht sein.

Außerden darf es nicht zu viel kosten, denn so dicke haben wir es derzeit nicht, mußten so einiges neues anschaffen und ein Umzug steht nun hoffentlich auch bald endlich an, also ist bei uns sparen angesagt, und wie kann man das besser, als mit selbstgemachten Dingen?

So habe ich mir überlegt, daß eine Partysonne auf einer Feier immer gut ankommt, kauft man diese beim Bäcker, dann ist man schon mit gut DM 15,-- dabei, wir hatten mal ein günstiges Angebot für DM 11,-- bekommen. Doch selber backen ist der halbe Preis, wenn man den Strom dann noch hinzurechnet!!!

Die Partysonne wird aus Hefeteig gemacht, und wie gestern in meinen Berichten schon beschrieben, bereitet ich den immer in meiner Hefeteigschüssel von Tupper zu. Als Zutaten braucht man folgendes:

1000 g Mehl
1 Würdel Hefe
2 Teel. Salz
1-2 Teel Zucker
470 ml Wasser und
6 Eßl. Öl

Wenn die Brötchen geformt sind braucht man noch

1 Eigelb,
Mohn, Sesam, Kümmel und Sonnenblumenkerne.

Wie in meinen anderen Berichte schon beschrieben, gibt man zuerst das Mehl in die Schüssel, in das man eine kleine Mulde macht. Dann kommen bis auf das Salz die übrigen Zutaten in diese Mulde, das Salz streut man dann auf den Rand. Nun wird die Schüssel mit dem sog. Tupperseufzer verschlossen und mehrmals gedreht, damit die Zutaten sich gut miteinander vermischen. Anschließend schüttelt man die Schüssel gut durch, so wird der Teig geknetet. Ist man mit dem Schütteln fertig, dann formt man den Teig in der Schüssel zu einem Kloß, der nun in der Schüssel gehen kann, was ich besonders praktisch finde und zu einem guten Gelingen das Hefeteiges beiträgt. Hierfür wird die Schüssel wieder luftdicht mit dem Tupperseufzer verschlossen und an einen warmen Ort gestellt. Hier hilft z.B. die Heizung, aber bitte darunter, denn darauf, könnte zu warm werden und Schäden an der Schüssel anrichten. Aber ein warmes Wasserbad oder eine Fensterbank mit Sonneneinstrahlung helfen ebenso gut. Nach ca. 15- 20 Minuten hört man, wie der Deckel sich von alleine mit einem Peng öffnet, dies ist das Zeichen, daß der Teig nun gegangen ist und weiter verarbeitet werden kann.

Mit bemehlten Händen formt man nun kleine Brötchen und legt diese sonneformartig auf ein gefettetes Backblech, welches man in der Zeit des Gehens in Ruhe vorbereiten konnte. Ist die Sonne geformt, dann bestreicht man die Brötchen mit Eigelb (das man auch gut in der Zeit des Gehens trennen konnte) und bestreut die Sonne mit den Körnern.

Hier ist auch wieder ein großer Vorteil darin zu sehen, daß der Teig am Vortag zubereitet werden kann, und erst kurz vor Gebrauch die Brötchen gebacken werden müssen, so halten sie länger frisch. Schmecken tun die Brötchen einfach köstlich.
Aber das Selbermachen hat in meinen Augen noch einen weiteren Vorteil, man kann die Sonne so gestalten, wie man selber es gerne mag. Wenn jemand z.B. keinen Kümmel mag, dann kann man diesen eben weglassen und macht stattdessen eben nur Sesam und Mohnbrötchen, der Phantasie und dem eigenen Geschmack sind hier keine Grenzen gesetzt.

Ich finde besonders für Kindergeburtstag die Partysonne sehr praktisch, denn die kleinen Brötchen sind für Kinderhände sehr gut geeignet und eine ausreichende Protion. Aber auch Erwachse nehmen immer wieder gerne diese kleinen Brötchen als Beilage zu Salaten, Würstchen und zum Grillen, auch wenn das Wetter nun leider nicht mehr so Grillverdächtig ist.

Dieses Rezept kann ich auf jeden Fall empfehlen, denn es ist wirklich sehr einfach und die Brötchen schmecken einfach köstlich!!!!

14 Bewertungen, 2 Kommentare

  • Allni

    04.04.2002, 19:10 Uhr von Allni
    Bewertung: sehr hilfreich

    Tipp von mir: Die Teigkugeln mit Eigelb bestreichen und in die jeweiligen Körner drücken, die z.B. auf einem kleinen Teller liegen. So halten die Körner besser auf der Oberfläche. Dann erst als Partysonne auf das Blech legen.

  • PrinceofLies

    18.03.2002, 13:05 Uhr von PrinceofLies
    Bewertung: sehr hilfreich

    schön zu sehen,daß es auch noch Autoren gibt,die statt bloßen Rezepten (Zutaten) auch noch wirklich beschreiben wie mans macht. Aber bei Dir bin ichs ja gewohnt