Brot & Co Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Arbeits- und Zeitaufwand:
- Kosten:
Erfahrungsbericht von schraddel
Backmischung mit Tricks vom "Küchenmeister"
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Eine Brotback-Mischung Marke "Küchenmeister" kostet bei Penny etwa 49 Cent. Aber mein erstes "Back-Erlebnis" damit war nicht gerade umwerfend, denn der Brotlaib war nach dem Backen innen zu weich und außen zu hart. Und das, obwohl ich mich ganz genau an die Anleitung auf der Packung gehalten hatte.
Ich dachte also intensiv nach, wie das damals auf dem Land war, wo ich aufgewachsen bin, und wo das Brot immer so schmeckte, wie es sollte; und prompt fand ich den Fehler.
Also nochmal zu Penny gegangen, eine neue Backmischung (für 49 Cent) geholt, und die Backanleitung verfeinert:
"Backmischung und 300 ml lauwarmes Wasser mit dem Knethaken 5-10 min auf höchster Stufe kneten", steht da.
Als Erstes fügen wir der Backmischung ein paar Krümel frischer Backhefe (aus dem Kühlregal; keine Trockenhefe) hinzu. Und den Knethaken lassen wir weg: Wozu hat der Mensch schließlich Hände? - Die sollten frisch gewaschen sein, und damit knetet man den Teig gut durch, so rund 10 bis 15 Minuten. Es dürfen auch ein paar mehr sein.
"mit einem Tuch abdecken, ca. 30 min gehen lassen", sagt die Anleitung.
Dem ist nicht zu widersprechen.
"anschließend einen Laib daraus formen"
Ja, aber nicht so lasch, wie etwa Kinder das mit Knetmasse machen würden. Die gegangene Teigmasse kann man schon noch ein paar Mal kräftig auf die (eingemehlte, sonst klebt das fest!) Arbeitsplatte schmeißen. Das treibt die überflüssigen Luftblasen heraus.
"auf ein gefettetes oder mit Backpapier belegtes Blech legen"
Einverstanden.
"erneut mit einem Tuch abdecken und weitere 30-40 min an einem warmen Ort gehen lassen"
Auch einverstanden.
"die Oberfläche des Teigs mit Wasser bestreichen"
Keine schlechte Idee, aber: Milch kommt besser, weil sich die Poren schneller schließen. Die Kruste wird knuspriger, das Innere lockerer. Fragt mich nicht, warum das so ist; nur: niemals H- oder fettarme Milch verwenden; je höher der Fettgehalt der Milch, umso besser. Ganz besonders gut wird's, wenn man ein Stück Butter in etwas Milch erwärmt, bis die Butter sich auflöst, und damit dann den Brotlaib bestreicht.
Fertig backen nach Anleitung.
Einer solchen Backmischung kann man allerlei hinzufügen, zum Beispiel Sonnenblumenkerne oder auch kleingeschnittene Karotten. Vor allem letztere Variante mag ich ganz besonders; da Karotten aber Flüssigkeit enthalten, muss man das Wasser nach Gefühl dosieren. Wird der Teig zu weich, kann man mit Mehl ausgleichen, aber nicht zu viel, sonst schmeckt's pappig. Wenn er wirklich sehr flüssig geraten ist, kann man mit Semmelbröseln (Paniermehl) versuchen, noch etwas zu retten; aber auf ein schmackhaftes Ergebnis braucht man in so einem Fall kaum mehr zu hoffen.
Das Experimentieren mit verschiedenen Backmischungen und Variationen macht aber immer wieder Spaß, und Brot backen ist wirklich keine komplizierte Angelegenheit. Die Zutaten für selbst gemachtes Brot sind absolut preiswert, so dass es auch nicht weiter schlimm ist, wenn ein Experiment mal daneben geht.
Ich dachte also intensiv nach, wie das damals auf dem Land war, wo ich aufgewachsen bin, und wo das Brot immer so schmeckte, wie es sollte; und prompt fand ich den Fehler.
Also nochmal zu Penny gegangen, eine neue Backmischung (für 49 Cent) geholt, und die Backanleitung verfeinert:
"Backmischung und 300 ml lauwarmes Wasser mit dem Knethaken 5-10 min auf höchster Stufe kneten", steht da.
Als Erstes fügen wir der Backmischung ein paar Krümel frischer Backhefe (aus dem Kühlregal; keine Trockenhefe) hinzu. Und den Knethaken lassen wir weg: Wozu hat der Mensch schließlich Hände? - Die sollten frisch gewaschen sein, und damit knetet man den Teig gut durch, so rund 10 bis 15 Minuten. Es dürfen auch ein paar mehr sein.
"mit einem Tuch abdecken, ca. 30 min gehen lassen", sagt die Anleitung.
Dem ist nicht zu widersprechen.
"anschließend einen Laib daraus formen"
Ja, aber nicht so lasch, wie etwa Kinder das mit Knetmasse machen würden. Die gegangene Teigmasse kann man schon noch ein paar Mal kräftig auf die (eingemehlte, sonst klebt das fest!) Arbeitsplatte schmeißen. Das treibt die überflüssigen Luftblasen heraus.
"auf ein gefettetes oder mit Backpapier belegtes Blech legen"
Einverstanden.
"erneut mit einem Tuch abdecken und weitere 30-40 min an einem warmen Ort gehen lassen"
Auch einverstanden.
"die Oberfläche des Teigs mit Wasser bestreichen"
Keine schlechte Idee, aber: Milch kommt besser, weil sich die Poren schneller schließen. Die Kruste wird knuspriger, das Innere lockerer. Fragt mich nicht, warum das so ist; nur: niemals H- oder fettarme Milch verwenden; je höher der Fettgehalt der Milch, umso besser. Ganz besonders gut wird's, wenn man ein Stück Butter in etwas Milch erwärmt, bis die Butter sich auflöst, und damit dann den Brotlaib bestreicht.
Fertig backen nach Anleitung.
Einer solchen Backmischung kann man allerlei hinzufügen, zum Beispiel Sonnenblumenkerne oder auch kleingeschnittene Karotten. Vor allem letztere Variante mag ich ganz besonders; da Karotten aber Flüssigkeit enthalten, muss man das Wasser nach Gefühl dosieren. Wird der Teig zu weich, kann man mit Mehl ausgleichen, aber nicht zu viel, sonst schmeckt's pappig. Wenn er wirklich sehr flüssig geraten ist, kann man mit Semmelbröseln (Paniermehl) versuchen, noch etwas zu retten; aber auf ein schmackhaftes Ergebnis braucht man in so einem Fall kaum mehr zu hoffen.
Das Experimentieren mit verschiedenen Backmischungen und Variationen macht aber immer wieder Spaß, und Brot backen ist wirklich keine komplizierte Angelegenheit. Die Zutaten für selbst gemachtes Brot sind absolut preiswert, so dass es auch nicht weiter schlimm ist, wenn ein Experiment mal daneben geht.
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