Bubiköpfchen Testbericht

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Erfahrungsbericht von sandra2601

Süßes kleines grünes Ding ;-)

Pro:

pflegeleicht, sehr leicht zu vermehren, schnellwüchsig

Kontra:

eigentlich nichts

Empfehlung:

Ja

Mittlerweile zieren so einige dieser kleinen, grünen, niedlichen Geschöpfe meine Wohnung. Ich mag diese Pflanze vor allem weil sie so eine herrliche, kräftige, grüne Farbe hat und recht pflegeleicht ist.
Es sieht irgendwie hübsch aus, wenn hier und da ein Bubiköpfchen steht, dort ein kleineres, da ein größeres.


°°° Kurze Ratschläge °°°

Größe und Wuchs: Bubiköpfchen werden im Blumentop selten höher als 10-15cm. Dafür breiten sie sich jedoch schön aus und bekommen als Hängepflanze 30-50cm lange Triebe.

Blüte und Duft: Im Zimmer blühen die Pflanzen selten.

Licht und Temperatur: Am liebsten steht der Bubikopf im Halbschatten. Die Temperatur sollte in den Sommermonaten ca. 18-20°C und im Winter 15-18°C betragen.

Gießen und Düngen: Die Pflanze muss stets in den Unterteller gegossen werden und sie darf auf keinen Fall austrocknen. Im Sommer kann man bei jedem Gießen etwas Dünger zugeben, im Winter wird nicht gedüngt.

Erde und Umpflanzen: Das Umtopfen von Bubiköpfchen ist schwierig. Lieber verwurzelte Triebe oder Stecklinge von einer alten Pflanze nehmen und diese dann in humushaltige, nährstoffreiche Erde setzen.

Schneiden: Die hübsche Kugelform des Bubikopfes erhält man durch regelmäßiges Zurechtstutzen mit der Schere. Dennoch ist es nicht dringend notwendig.

Vermehren: Man kann diese Pflanze durch Stecklinge oder durch Ausläufer vermehren.

Umgebung: Gut und gern kann der Bubikopf allein stehen, er wirkt aber auch zusammen mit anderen in einer großen Schale sehr dekorativ. Es sollte jedoch auf keinen Fall in der Prallen Sonne stehen.


°°° Meine Erfahrungen °°°

Ich kannte das Bubiköpfchen schon aus meiner Kindheit. Da ich es damals so entzückend fand, habe mir genau diese Pflanze ausgesucht, als es an der Zeit war, die Wohnung mal mit frischem Grün zu versehen. Weil sie dann dort so allein stand, dachte ich mir, ich versuche es mal mit der Vermehrung, denn ich habe gehört, dass dies sehr einfach ist. Ich habe einfach etwas Grün von der Pflanze abgeschnitten, es in einen neuen Topf gesetzt und die Erde immer schön feucht gehalten. Schon nach einigen Tagen wurzelte es kräftig und die grünen Triebe fingen an zu wachsen. Eine weitere Möglichkeit (die ich jedoch noch nicht ausprobiert habe) ist die Vermehrung durch Ausläufer. Dazu stellt man neben eine ältere Pflanze, die schon lange Triebe besitzt ein kleines Tellerchen mit feuchter Watte und legt einen Trieb darauf (aber noch nicht dem der Pflanze abtrennen). Sobald dieser dann wurzelt, kann er von der Pflanze getrennt werden und in einen extra Topf gesetzt werden. Wie ich bereits erwähnt habe, zieren mehrere Bubiköpfchen meine Zimmer. Sie stehen bei mir entweder am Fenster oder ca. in der Mitte des Zimmers (wo sie noch genügend Licht bekommen). Das auf dem Fensterbrett schneide ich z.B. nicht. Mittlerweile hat dieses Bubiköpfchen richtig lange Triebe bekommen, die so schön am Fensterbrett herunterhängen, sieht einfach zauberhaft aus. Andere stutze ich zur schönen Kugelform (ich habe auch schon mal versucht, eins eckig zu schneiden ;-)).
Zur Zeit versuche ich einen Bubi auf Hydrokultur zu ziehen. Ich war selber ganz erstaunt, bis jetzt klappt das sehr gut, mal sehen, wie es dann klappt, wenn die Pflanze älter wird. Mann sollte hierbei aber unbedingt die kleinste Körnung dieser Blähtonkugeln benutzten (2-4mm), da sonst die filigranen Wurzeln Schaden nehmen würden, denke ich.


Zu guter letzt sollen noch einige \"Krankheiten\" erwähnt werden, womit ich jedoch bisher keine Probleme hatte:

Die Pflanzenmitte welkt: Das passiert bei älteren Pflanzen, wenn die Triebe in der Mitte nicht mehr genug Licht bekommen. Pflanze einfach zur Stecklingsvermehrung benutzen und dann wegwerfen.

Mehliger Belag unter den Blättern: Die neuen Triebe kräuseln sich und unter den Blättern sitzt ein weißer Belag. So eine Pflanze ist schwer zu retten, also einfach einen noch gesunden Trieb zum Vermehren nehmen und den Rest wegwerfen.

Kein neues Wachstum: Wahrscheinlich bekommen die Wurzeln kein Wasser mehr. Also nachschauen, ob die Pflanze richtig eingetopft ist. Wenn die Wurzelspitzen weißlich sind, den Topf einige Stunden in Wasser stellen. Diese Prozedur in Zukunft öfter wiederholen.

Lange Triebe mit wenig Blättern:
Entweder bekommt die Pflanze zuviel Dünger oder sie steht zu dunkel. Heller stellen, aber nicht in die Pralle Sonne und Dünger reduzieren.


So dass war\'s erstmal... schaut doch auch bei meinen anderen Beiträgen vorbei, z.B. gibt es noch einen über Papyrus und Zyperngras.

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