Bulimie Testbericht

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Erfahrungsbericht von summer18w

Alles dreht sich ums Essen-Bulimie

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Bulimie gehört zu den Essstörungen (wie auch Magersucht u. Fettsucht)Die Angst ist sehr groß und die ständige Sorge um das Gewicht und der Figur führt dazu, dass die betroffene Person in sehr kurzer Zeit sehr viel isst und dann die eben zugeführte Nahrung anschließend absichtlich erbricht. Dieses geschieht auch durch Fasten und Abführmitteln (Hauptsache die Nahrung kommt irgendwie wieder raus). Oder es wird versucht mit Hilfe von übertrieben Sport das Gewicht zu verringern. Es sind oft nach außen hin selbstbewusste (jedenfalls geben sie sich so), beliebte Mädchen oder die sich innerlich leer und verzweifelt fühlen. Mit Diäten fängt es meistens an. Man versucht viele Diäten auszuprobieren, das bringt jedoch kaum was oder gar nicht (dadurch werden Depressionen verstärkt und das Selbstwertgefühl nicht abgenommen zu haben).

Merkmale der Bulimie sind Heißhungerattacken (wie schon gesagt, große Mengen an Nahrung wird verschlungen), Gewichtszunahme wird verhindert (Erbrechen, Hungern, Abführmitteln), es herrscht große Angst dick zu werden ( im Prinzip Übergewichtsphobie). Dieses Verhalten (Bulimieverhalten) wird auch manchmal bei Magersucht (Anorexia nervosa) beobachtet, jedoch führt Bulimie nicht zu starkem Gewichtsverlust. Und bei Magersucht wird gar nicht gegessen. Das ist der Unterschied zu Bulimie.
Meist wird das Essen zur Bewältigung von Stress, Angst, Kummer, Frust und innere Leere eingesetzt.

Zu den Ursachen und der Verbreitung:
„Du bist zu dick“, ständige Hänseleien können zur Bulimie führen. Denn es besteht (leider) ein Schlankheitsideal ( am besten noch 90-60-90). Dieser wird durch Fernsehen (vor allem durch Werbung) und durch Zeitungen verbreitet. Es wird bestimmt wie man auszusehen hat.
Und das hat für viele Frauen dramatische Folgen. Man geht davon aus das 8% der Frauen an Bulimie leiden. Bei jüngeren Frauen liegt der Prozentsatz noch höher.

Ein Teufelskreis entsteht aus dem man alleine, meistens nicht raus kommt.
Heilungsmethoden: Es reichen manchmal schon Selbsthilfebücher (hilft bei 20% der Betroffenen). Bei den anderen Betroffenen helfen spezielle Selbsthilfeguppen, ambulante Einzel- oder Gruppentherapien sowie stationäre Therapie in speziellen Kliniken (dauert meistens über längere Jahre). Jedoch nur eine Gesprächstherapie reicht bei Menschen die Bulimie haben nicht aus.
In den Therapien wird das Ess-Brech-Sucht Verhalten ersetzt durch „normales“ Essverhalten.
Sie erlernen den Umgang mit Gefühlen, wieder Lebensfreude zu haben und Genuss zu erleben. Stress, Frust und Probleme zu bewältigen. Und das Selbstbewusstsein und das Denken und Handeln wird verbessert.
Neben den Therapien kann es vorkommen das die Betroffenen Medikamente bekommen (gegen Depressionen). Bis zu etwa 60 Prozent der Bulimiekranken können geheilt werden.

Die Folgen: Durch das Erbrechen kommt es zu Schwellungen der Speicheldrüsen, Speiseröhrenrisse (kommt selten vor) und durch Magensäuren die beim Erbrechen entsteht, schädigt den Zahnschmelz. Außerdem entstehen Magenwand- und Nierenschäden kommt auch selten vor), Darmbeschwerden, schweren Kaliummangel (Körpersalz geht verloren), trockene Haut, Flüssigkeitsmangel, Herzrythmusstörungen (auch jeher selten) und die Regel kann ausbleiben. Man kann auch unfruchtbar werden.
Dazu kommen die seelischen Folgen wie etwa sozialer Rückzug (weil sie ihr Verhalten peinlich ist), Depressionen und Selbstabwertung (also Selbstverachtung), die Betroffenen sind auch Suizid gefährdet. Sie neigen zu Ladendiebstählen. Es herrschen Stimmungstiefs, Reizbarkeit und Wutausbrüche, Angst, Unausgeglichenheit, Unsicherheit, Nachlassen des sexuellen Interesses und Konzentrationsstörungen.
Rückfällig werden ca.30 Prozent. Eine Menge von Bulimiekranken sterben auch.

Nun ein paar Zahlen und Fakten:
Der Anteil aller Essgestörten in Deutschland beträgt bei Frauen 90% und immer mehr Männer kommen dazu, der Anteil hier 10%.
75% der Frauen machen im Laufe ihres Lebens eine Diät. 15% machen ständig eine Diät.
Nur 5% der Diäten (gibt über 500) funktionieren. Zu 90% sind Diäten der Einstieg in Essstörungen. 92% der Frauen träumen davon die Konfektionsgröße 38 zu erreichen, doch nur 8% schaffen dies. 73% der Frauen finden ihr Untergewicht attraktiv.

Promis die unter Bulimie leiden:
Geri Halliwell hat nun doch öffentlich zugegeben eine Eßstörung zu haben
Paula Abdul(Sängerin) hatte Bulimie
Gundis Zambo( Vorher-Nachher-Show) hatte 14 Jahre Bulimie
Lady Di litt auch an Bulimie (wegen dem großen Druck der Queen)
Sicherlich gibt es noch viel mehr Promis, doch sie geben es nicht zu und sehen es auch als ganz normal an eine Diät zu machen. Und viele wissen es auch gar nicht das sie Bulimie oder allgemein Essstörungen haben.

Eine Checkliste: Wenn Sie mehr als fünf der Punkte (Fragen) mit „Ja“ beantworten, bitte Arzt oder eine Beratungsstelle aufsuchen:
- Haben Sie schon viele Diäten ausprobiert?
- Kreisen Ihre Gedanken ständig ums Essen und ihr Gewicht?
- Stopfen sie Essen bei Frust, Stress oder Trost in sich hinein?
- Treiben Sie extrem viel Sport um ihr Gewicht zu verringern?
- Leiden sie nach den Essen oft unter Schuldgefühlen?
- Gliedern sie Lebensmittel unter „erlaubt“ und „nicht erlaubt“?
- Wissen Sie die Kalorienzahlen vieler Lebensmittel und zählen sie über den Tag zusammen?
- Schlucken Sie Abführmittel, Entwässerungskapseln oder auch Diätpillen um schlanker zu werden?
- Denken Sie wenn sie schlank wären hätten sie weniger Probleme oder wären glücklicher?
- Wiegen Sie sich ständig um ihr Gewicht ständig zu kontrollieren?


Nun ein paar Tips um Schlank zu werden und auch Schlank zu bleiben:
Man muss nicht wenig sondern anders essen. Jeder Mensch könnte so schlank, fit und gesund sein. Denn jeder vefügt über ein sehr gutes fettverbrennendes System. Aber durch zu wenig Bewegung kann es nicht gefördert werden. Man drossele denn Fettkonsum und verzichte auf etwas Süßigkeiten, dafür isst man mehr Vollkornprodukte, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Müsli, Nudeln, Gemüse und Obst. So kommt zu einer fettarmen aber jedoch nährwärtreichen Ernährung. Die Essgewohnheiten ändern. Man sollte prüfen welche Lebensmittel man bevorzugt und welchen Zusammenhang diese haben. Wichtig ist auch, die Mahlzeiten am Tag. Abnehmen fällt leichter durch eine Zusammensetzung der Mahlzeiten. Denn das regelt ob man Hunger hat oder nicht. Denn Produkte wie Kekse oder Kuchen rufen eine schnelle Insulinausschüttung frei( Blutzuckerspiegel steigt an), dann kommt es zum Hunger und das dann meistens auf Süßes. Der Körper kann die Nahrung besser verdauen wenn die Zunahme mehrmals täglich und klein ausfällt. Ihr Arzt berät Sie sicherlich gerne. Jedoch ohne Sport geht gar nichts. Sportliche Bewegung ist ein muss. Den Stoffwechsel regt man schon an durch Radfahren, Walken, Schwimmen, Inline Skaten, Joggen usw.. Vor allem gilt hier: Leiber langsam und locker aber länger um einen höherer Energieumsatz zu erzielen.

Mich interessiert das Thema sehr, da ich selber Magersucht habe (jedoch zu Bulimie ist es noch nicht gekommen) und viele kenne(leider).Denn ich versuche zu helfen. Nur wenn ich sehe was bei den sogenannten Therapien abgeht, kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln. Daher hab ich auch Angst mich an einem Arzt zu wenden. Mehr dazu beim Bericht Magersucht, der bald folgt. Deshalb werden auch noch Berichte über Fettsucht und natürlich Magersucht folgen.

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