Burg Trifels Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2003
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Erfahrungsbericht von dariuslenz
Burg Trifels in Rheinland-Pfalz
Pro:
große, fast vollständig erhaltene Burg mit vielen Informationen über Geschichte und Richard Löwenherz
Kontra:
viele Touristen
Empfehlung:
Ja
Der Weg:
Burg Trifels gehört zu den trifelser Burgen und befindet sich an einer eigens dafür angelegten Zufahrtsstraße. Alle drei Burgen liegen nahe der Ortschaft Annweiler. Gut zu erreichen, sind die Burgen über die A65 Ausfahrt Landau und weiter über die B10 bis nach Annweiler. Hier auf der B10 bleiben, anschließend auf die B48 wechseln und hinter dem Kreisverkehr nach links in die Wemersberger und gleich wieder rechts in die Trifelsstr. abbiegen, bzw. der Ausschilderung folgen. Diese endet mitten im Wald in einer Einbahnstraße, die um den Berg auf dem Anebos und Scharfeneck liegen eine Wendeschleife bildet. Von den zahlreichen Wanderparkplätzen liegen die Burgen fast überall gleich weit weg. Also parket auf einem und geht einen der vielen Wege hoch zu den Burgen. Trifels besitzt einen eigenen kostenpflichtigen Parkplatz und ist die einzige Burg mit fest angelegtem Weg. Zur Karte
Die Burg:
Wenn Ihr Kinder habet und ihnen oder Euch selbst einen Teil der Geschichte, Kultur und Lebensweise der alten Ritter nahebringen wollet, sei diese Burg die richtige: Trifels beherbergt die Reichskleinodien (Reichsapfel und Zepter), die nur zur kaiserlichen Krönung zusammen gebracht wurden und auch der sagenumwobene Richard von Löwenherz war hier gefangen gewesen. In dem Palas gibt es einen Palassaal, der nicht nur Kinderaugen größer werden lässt. Durch aufwendige und großflächige Restauration hat man der Burg und besonders dem Innenraum ein Aussehen gegeben, dass es nur selten in Deutschland zu sehen gibt. Trifels wurde so gut wie nur möglich nach 1938 wieder aufgebaut und nach alten Plänen rekonstruiert. Gleich neben dem großen Saal findet Ihr die Reichskleinodien unter denen sich natürlich auch das große Schwert befindet, an dessen Scheibe sich jedes Kind die Nase platt drückt.
Sehenswert ist zudem der Burgbrunnen, der sich außerhalb der Burg in einem 18m hohen Turm befindet und nur über eine Brücke betretbar ist. Dieser war einst überwacht und wurde ständig bewacht, damit niemand Gegenstände in das Wasser werfen und den Brunnen somit verseuchen konnte. Eine Informationstafel im Palas geht weiter auf dieses Thema ein.
Die Burg besitzt unzählige Gänge und Wege, die immer irgendwo zusammen und wieder auseinanderlaufen. Es dauert eine Ewigkeit bis Ihr alles entdeckt habet und behaupten könnet die ganze Burg gesehen zu haben. Imposant sind vor allem die Innenräume, die Treppenkonstruktionen und die Aussichten zu den anderen Burgen vom Burgfried aus. Die Burg wurde sehr im alten Stil belassen und man versuchte nur wenige technische Mittel einzubringen, so dass man mit ein wenig Fantasie die Möglichkeit hat, in die Welt des Mittelalters einzutauchen. An manchen Stellen hat man dennoch etwas übertrieben, wodurch ein Dornröschenschlosscharakter gebildet wird, so wie ihn sich viele Touristen vorstellen, die das Mittelalter nicht hautnah erleben können (Amerikaner).
Traurig ist, dass diese Burg zu einer Touristenhochburg ausgebaut wurde. Vorteilhaft wiederum ist die Flexibilität und die Bewegungsfreiheit, die dem Besucher gegeben wird. Im Gegensatz zu vielen anderen Burgen wird der Besucher nicht wie Vieh durch mehrere Räume gescheucht, sondern hat die Möglichkeit die Burg über mehrere Treppen und Wege auf eigene Faust zu erkunden, so dass der Besucherstrom sich ein wenig verläuft.
Fazit:
Burg Trifels sollte man besucht haben. Wenn Ihr es in Betracht zieht diese Burg zu besuchen, so solltet Ihr Euch daran gut tun vielleicht noch einen Blick auf unsere Texte von Burg Anebos oder Burg Scharfenberg zu werfen, da diese in der Luftlinie gerade mal 400m entfernt liegen.
Zur Geschichte:
Die Reichsburg Trifels bildete mit den ca. 400m Luftlinie entfernten Burgen Anebos und Scharfenberg eine Gruppe. Sie ist noch im 11.Jh. begonnen worden. Ihre heutige Form in schönen Buckelquadern erhielt sie durch Kaiser Heirich IV um 1200. Sie war Hort der Reichskleinodien. Nach einem Brand von 1602 wurde sie verlassen. Auf Trifels wurde Richard Löwenherz gefangen gehalten. Die Burg wurde ab 1882 und nach 1938 wieder hergestellt. Eine Besonderheit ist der ca. 18m hohe Brunnenturm an der Nordseite.
Öffnungszeiten :
01. April- 30. September: 10 - 18 Uhr
1. Oktober - 30. November und 1. Januar - 31. März: 10 -17 Uhr Im Dezember geschlossen
Eintritt:
Parkplatz: 1,50Euro
Eintritt: 2-3,50Euro
Kontakt:
Burgverwaltung Trifels, 76855 Annweiler, Telefon: (0 63 46) 84 70
Mehr zu dieser und über 350 anderen Burgen auf meiner Website.
Burg Trifels gehört zu den trifelser Burgen und befindet sich an einer eigens dafür angelegten Zufahrtsstraße. Alle drei Burgen liegen nahe der Ortschaft Annweiler. Gut zu erreichen, sind die Burgen über die A65 Ausfahrt Landau und weiter über die B10 bis nach Annweiler. Hier auf der B10 bleiben, anschließend auf die B48 wechseln und hinter dem Kreisverkehr nach links in die Wemersberger und gleich wieder rechts in die Trifelsstr. abbiegen, bzw. der Ausschilderung folgen. Diese endet mitten im Wald in einer Einbahnstraße, die um den Berg auf dem Anebos und Scharfeneck liegen eine Wendeschleife bildet. Von den zahlreichen Wanderparkplätzen liegen die Burgen fast überall gleich weit weg. Also parket auf einem und geht einen der vielen Wege hoch zu den Burgen. Trifels besitzt einen eigenen kostenpflichtigen Parkplatz und ist die einzige Burg mit fest angelegtem Weg. Zur Karte
Die Burg:
Wenn Ihr Kinder habet und ihnen oder Euch selbst einen Teil der Geschichte, Kultur und Lebensweise der alten Ritter nahebringen wollet, sei diese Burg die richtige: Trifels beherbergt die Reichskleinodien (Reichsapfel und Zepter), die nur zur kaiserlichen Krönung zusammen gebracht wurden und auch der sagenumwobene Richard von Löwenherz war hier gefangen gewesen. In dem Palas gibt es einen Palassaal, der nicht nur Kinderaugen größer werden lässt. Durch aufwendige und großflächige Restauration hat man der Burg und besonders dem Innenraum ein Aussehen gegeben, dass es nur selten in Deutschland zu sehen gibt. Trifels wurde so gut wie nur möglich nach 1938 wieder aufgebaut und nach alten Plänen rekonstruiert. Gleich neben dem großen Saal findet Ihr die Reichskleinodien unter denen sich natürlich auch das große Schwert befindet, an dessen Scheibe sich jedes Kind die Nase platt drückt.
Sehenswert ist zudem der Burgbrunnen, der sich außerhalb der Burg in einem 18m hohen Turm befindet und nur über eine Brücke betretbar ist. Dieser war einst überwacht und wurde ständig bewacht, damit niemand Gegenstände in das Wasser werfen und den Brunnen somit verseuchen konnte. Eine Informationstafel im Palas geht weiter auf dieses Thema ein.
Die Burg besitzt unzählige Gänge und Wege, die immer irgendwo zusammen und wieder auseinanderlaufen. Es dauert eine Ewigkeit bis Ihr alles entdeckt habet und behaupten könnet die ganze Burg gesehen zu haben. Imposant sind vor allem die Innenräume, die Treppenkonstruktionen und die Aussichten zu den anderen Burgen vom Burgfried aus. Die Burg wurde sehr im alten Stil belassen und man versuchte nur wenige technische Mittel einzubringen, so dass man mit ein wenig Fantasie die Möglichkeit hat, in die Welt des Mittelalters einzutauchen. An manchen Stellen hat man dennoch etwas übertrieben, wodurch ein Dornröschenschlosscharakter gebildet wird, so wie ihn sich viele Touristen vorstellen, die das Mittelalter nicht hautnah erleben können (Amerikaner).
Traurig ist, dass diese Burg zu einer Touristenhochburg ausgebaut wurde. Vorteilhaft wiederum ist die Flexibilität und die Bewegungsfreiheit, die dem Besucher gegeben wird. Im Gegensatz zu vielen anderen Burgen wird der Besucher nicht wie Vieh durch mehrere Räume gescheucht, sondern hat die Möglichkeit die Burg über mehrere Treppen und Wege auf eigene Faust zu erkunden, so dass der Besucherstrom sich ein wenig verläuft.
Fazit:
Burg Trifels sollte man besucht haben. Wenn Ihr es in Betracht zieht diese Burg zu besuchen, so solltet Ihr Euch daran gut tun vielleicht noch einen Blick auf unsere Texte von Burg Anebos oder Burg Scharfenberg zu werfen, da diese in der Luftlinie gerade mal 400m entfernt liegen.
Zur Geschichte:
Die Reichsburg Trifels bildete mit den ca. 400m Luftlinie entfernten Burgen Anebos und Scharfenberg eine Gruppe. Sie ist noch im 11.Jh. begonnen worden. Ihre heutige Form in schönen Buckelquadern erhielt sie durch Kaiser Heirich IV um 1200. Sie war Hort der Reichskleinodien. Nach einem Brand von 1602 wurde sie verlassen. Auf Trifels wurde Richard Löwenherz gefangen gehalten. Die Burg wurde ab 1882 und nach 1938 wieder hergestellt. Eine Besonderheit ist der ca. 18m hohe Brunnenturm an der Nordseite.
Öffnungszeiten :
01. April- 30. September: 10 - 18 Uhr
1. Oktober - 30. November und 1. Januar - 31. März: 10 -17 Uhr Im Dezember geschlossen
Eintritt:
Parkplatz: 1,50Euro
Eintritt: 2-3,50Euro
Kontakt:
Burgverwaltung Trifels, 76855 Annweiler, Telefon: (0 63 46) 84 70
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