Canon EOS 300D Body Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2003
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Summe aller Bewertungen
- Bildqualität:
- Ausstattung:
- Zuverlässigkeit:
- Akkulaufzeit:
- Bedienkomfort:
- Verarbeitung:
Erfahrungsbericht von playtick
Fotozauber bezahlbar für OTTO-Normalverbraucher
Pro:
leichte Bedienung; super Aufnahmen
Kontra:
eingebauter Blitz für Innenaufnahmen nicht geeignet
Empfehlung:
Ja
Nach langer privater Absitenz will ich mich auch mal wieder ans Schreiben machen und von meiner Errungenschafft berichten.
Ich hatte euch ja bereits von meiner Fujifilm FinePix 1400 Zoom berichtet. Damals, noch fast in den Anfängen der digitalen Fotografie war dies mein Einstieg und sicher auch ausreichend für meine ersten Schritte auf diesem Gebiet. Aber je mehr ich auf Fotosafarie ging; meist im Zoo Hannover; wurden meine Ansprüche immer größer und die Entwicklung in der digitalen Fotografie war rasent schnell. Eine digitale Spiegelreflexkamera war damals aber noch ein Traum, denn solche Kameras waren für mich und sicher auch viele andere unerschwinglich. Heute sind die Preise aber schon deutlich unter EURO 1000,00 gesunken und für ambitionierte Hobby-Fotografen auch erschwinglich geworden. Canon brachte mit der EOS 300D die erste Kamera in dieser Preisklasse heraus und kurze Zeit später folgten auch weitere Anbieter. Dadurch sank der Preis inzwischen deutlich.
Die EOS 300D war ursprünglich für EURO 1099,00 für das Gehäuse und im Kit mit dem Objektiv EF 18-55mm für EURO 1199,00 angeboten. Ich selbst habe die EOS 300D etwa 2 Monate nach Erscheinen über einen Internetversandthandel für EURO 1049,00 erworben und fand die Erspranis von EURO 150,00 in dieser kurzen Zeit schon für sehr ansprechend. .
Lieferumfang bei, KIT
Neben dem Kameragehäuse und dem oben genannten Objektiv liefert Canon noch zur Bildbearbeitung Photoshop-Elements und eine CD zur Verwaltung und Bearbeitung am PC mit. Ferner wird ein USB- und ein Videokabel mitgeliefert, wodurch auch ein Direktanschluss an den Fernseher möglich wäre. Desweiteren findet Ihr noch zweit Bedienungsanleitungen . Eine für die mitgelieferte Software und eine für die reine Kamerabedienung . Die zweitere ist in einem kleinen handlichem Format und passt in jede Jackentasche, was sehr hilfrich ist, da sie so unproblematisch bei jeder Fotoexcursion mitgeführt werden kann. Und das ist am Anfang sicher auch nötig, um den Umgang mit der Kamera auch richtig zu erlernen.
Eine Speicherkarte wird nicht mitgeliefert. Hier sollte man beim Kauf aber nicht sparsam sein, den in der optimalsten Auflösung können schonmal locker bis zu 8 MB für eine Aufnahme benötigt werden, wenn ihr sie im RAW-Format ablichtet. Ich selbst habe mich daher für eine 1 GB Compact-Flash-Karte entschieden und durch einen Freund später noch eine kleine 340 MB IBM Microdrive dazugekauft. Da es hier sehr große Preisunterschiede gibt, lohnt es sich im Internet auf Preispirsch zu gehen.
Für die Stromversorgung sorgt ein Lithium-Ionen Akku. Dieser hält zwar schon ziemlich lange vor, aber bei einer größeren Fotoaktion sollte möglichst noch ein zweites Akku dabei sein. Ich selbst habe mir auch ein zweites besorgt und wie es der Zufall will, hatte mir meine Freundin ebenfalls eines zum Geburtstag besorgt und nun habe ich drei. Aber mehr als zwei habe ich bisher noch nie an einem Tag gebraucht. Nach maximal zwei Stunden sind die Akkus auch wieder aufgeladen.
Handhabung
Wer vorher schon einmal mit einer Spiegelreflexkamera fotografiert hat oder sich zumindest ein wenig damit vertraut gemacht hat, der kann im Prinzip sofort starten. Batterie einlegen; Speicherkarte einlegen....und ab geht die Post. Fotografiert wird ausschließlich durch den Sucher, wie bei herkömmlichen analogen Kameras. Das Display auf der Rückseite ist nur zum späteren Betrachten geeignet. Eigentlich brauchte man nun den Auslöser nur halb durchdrücken, um die Schärfe damit automatisch einzustellen und anschließend durchdrücken um das Foto zu schießen.
Programme
Die Kamera bietet eine Vielzahl von festen Programmeinstellungen, welche sich mittels eines Rädchen probemlos einstellen lassen. Am Anfang wird sicher meist die Vollautomatik genutzt, wodurch alle erforderlichen Einstellungen durch die Kamera eigenständig vorgenommen werden. Es gibt aber auch noch eine Reihe weiterer vollautomatischer Einstellprogramme für besonderer Situationen. Hierzu gehören Porträt-, Landschafts-, Nahaufnahmen, Sport- und Nachtaufnahmen.Oder auch das ausstellen der Blitzfunktion. Wer sich später kreativer mit seiner Kamera auseinandersetzen will hat hierzu P=Programmautomatik; Tv=Blendautomatik; Av=Zeitautomatik, M=Manuelle Belichtungssteuerung oder A-DE= Schärfentiefenautomatik zur Verfügung. Bei den festen Motiv-Programmen wird die ISO-Empfindlichkeit ebenfalls automatisch je nach Programm zwischen 100 und 400 ISO festgelegt. Das richtet sich auch teilweise daran, ob mit dem eingebauten Blitz fotografiert wird, oder ein externer Blitz genutzt wird. Bei den Kreativprogrammen hingegen, könnt ihr innerhalb einer Bandbreite von 100 bis 1600 ISO wählen.
Auch die Größe des Bildes und damit auch der verwendete Speicherplatz läßt sich variieren. Gespeichert wird in JPG oder in optimalster Größe JPG kombiniert mit RAW-Format.
Für die Schärfeneinstellung stehen euch drei verschiedene Meßmöglichkeiten zur Verfügung. Die Mehrfeldmessung, die Integralmessung oder die Spotmessung.
Erfahrung mit der EOS 300D
Inzwischen habe ich sicher schon einige Tausend Aufnahmen mit der Kamera geschossen. Dabei sind aber auch eine Vielzahl von unbrauchbaren Bildern gewesen. Das liegt aber nicht an der Qualität der Kamera, sondern vielmehr an der mangelnden Handhabung oder halt an Verwackeln. Das im KIT mitgelieferte Objektiv EF 18-55mm ist zwar für EURO 100,00 sehr günstig und für die ersten Bilder auch ganz sinnvoll, aber nicht wirklich erfüllend. Daher würde ich jedem empfehlen, die Kamera lieber ohne diesem Objektiv zu kaufen und das ersparte lieber in ein besseres Objektiv zu investieren. Hier bieten sich am Anfang auch gebrauchte Objektive an, welche schon günstig zu bekommen sind. Ich selbst habe mir als Ergänzung zum EF 18-55 mm noch ein EF 100-300 mm 1:4,5-5,6 günstig gebraucht gekauft. Sicher ist auch dies noch nicht die optimale Grundausstattung, aber für meine Zwecke erstmal ausreichend. Da ich sehr viel im Zoo fotografiere sind die 100-300 hier ideal. Außerdem darf man nicht vergessen, das für die digitale EOS 300D noch ein Faktor von 1,6 gegenüber den analogen Kameras aufzuschlagen ist. somit entsprechen die 300 sogar etwa 480. Für optimale Bilder empfiehlt sich daher hier auch ein Stativ. Bei ruhiger Hand geht es aber auch schonmal ohne. Dann würde ich aber die 300 nicht ganz ausreizen, sondern ein klein wenig zurücknehmen. In allen Bereichen bin ich inzwischen mit den Ergebnissen der Aufnahmen sehr zufrieden. Auch beim Sonnenuntergang oder auch Sportaufnahmen in Bewegung konnte ich gute Ergebnisse erziehlen. Zu empfehlen wäre noch zusätzlich eine Schutzfolie für das Display; kostet nicht viel und gibt es in jedem Fachgeschäft und ein Fernauslöser, wenn ihr auch mal ein Gruppenbild machen wollt, wo ihr selbst mir drauf sein wollt. Auch der Fernauslöser kostet nicht die Welt. Ich habe mit einen Funkauslöser; also ohne Kabel; für nur EURO 16,00 geholt.
Wer viel in geschlossenen Räume fotografiert, der wird mit dem eingebauten Blitz nicht auskommen. Sicher kann man die Bilder am PC noch nachbearbeiten, aber ich war mit den Ergebnissen nicht zufrieden. Daher habe ich mir hier noch ein Blitz extern gekauft. Auch hier muss es nicht unbedingt Original Canon sein. Ich hatte mich für Metz, mecablitz 44 AF-4C entschieden und bin damit auch sehr zufrieden.
Beim Kauf von neuen Objektiven solltet ihr auf jeden Fall im Fotogeschäft ein paar Testaufnahmen schießen, denn nicht alle Objektive, die bei analogen Canon-EOS-Geräten funktionieren, sind auch für die digitale kompertibel. Ich selbst hätte mir auch beinahe eines geholt, mit dem ich dann aber auf die Nase gefalen wäre. Der Verkäufer meinte zwar, man könne die älteren Objektive bei Canon einschicken und diese würde dies kostenlos nachrüsten, aber das war mir dann doch zu riskant. Im Laufe der Zeit werde ich mich aber weiter nach neuen Objektiven umschauen. Mir schwebt hier ein Objektiv vor, mit welchem ich von 55-300 etwa alles in einem abdecken kann, um nicht wechseln zu müssen. Nur für die Makro-Aufnahmen wird dann noch ein weiteres benötigt.
FAZIT
Die EOS 300 D ist sowohl für Neueinsteiger eine super Wahl in die digitale Fotografie wie auch für Umsteiger von der analogen Fotografie, da die Umsteiger ihre alten Objektive größtenteils weiter nutzen können. Auch wenn der Preis inzwischen deutlich unter EURO 1000,00 im Verkauf liegt, sollte man für ein vernünftiges Objektiv und das ein oder andere Zubehör trotzdem EURO 1100,00 kalkulieren. Nach kurzer Eingewöhnungsphase ist die EOS 300D auch für Neulinge leicht und verständlich zu bedienen.
Die technischen Daten wurden hier schon mehrfach ausführlich geschildert und sind auch nochmals auf der Webseite von Canon nachzulesen. Bei Interesse findet Ihr die vollständigen Informationen unter http://www.canon.de/for_home/product_finder/cameras/digital_slr/eos_300d/index.asp?specs=1
Ich bereue die Investition in die EOS 300D bis zum heutigen Tage nicht im geringsten und würde sie mir jeder Zeit wieder zulegen. Allen, die sich auch in Zukunft für die EOS 300D entscheiden wünsche ich viel Spaß und Freude beim fotografieren.
Viel Spaß und gute Bilder wünscht
Playtick
Ich hatte euch ja bereits von meiner Fujifilm FinePix 1400 Zoom berichtet. Damals, noch fast in den Anfängen der digitalen Fotografie war dies mein Einstieg und sicher auch ausreichend für meine ersten Schritte auf diesem Gebiet. Aber je mehr ich auf Fotosafarie ging; meist im Zoo Hannover; wurden meine Ansprüche immer größer und die Entwicklung in der digitalen Fotografie war rasent schnell. Eine digitale Spiegelreflexkamera war damals aber noch ein Traum, denn solche Kameras waren für mich und sicher auch viele andere unerschwinglich. Heute sind die Preise aber schon deutlich unter EURO 1000,00 gesunken und für ambitionierte Hobby-Fotografen auch erschwinglich geworden. Canon brachte mit der EOS 300D die erste Kamera in dieser Preisklasse heraus und kurze Zeit später folgten auch weitere Anbieter. Dadurch sank der Preis inzwischen deutlich.
Die EOS 300D war ursprünglich für EURO 1099,00 für das Gehäuse und im Kit mit dem Objektiv EF 18-55mm für EURO 1199,00 angeboten. Ich selbst habe die EOS 300D etwa 2 Monate nach Erscheinen über einen Internetversandthandel für EURO 1049,00 erworben und fand die Erspranis von EURO 150,00 in dieser kurzen Zeit schon für sehr ansprechend. .
Lieferumfang bei, KIT
Neben dem Kameragehäuse und dem oben genannten Objektiv liefert Canon noch zur Bildbearbeitung Photoshop-Elements und eine CD zur Verwaltung und Bearbeitung am PC mit. Ferner wird ein USB- und ein Videokabel mitgeliefert, wodurch auch ein Direktanschluss an den Fernseher möglich wäre. Desweiteren findet Ihr noch zweit Bedienungsanleitungen . Eine für die mitgelieferte Software und eine für die reine Kamerabedienung . Die zweitere ist in einem kleinen handlichem Format und passt in jede Jackentasche, was sehr hilfrich ist, da sie so unproblematisch bei jeder Fotoexcursion mitgeführt werden kann. Und das ist am Anfang sicher auch nötig, um den Umgang mit der Kamera auch richtig zu erlernen.
Eine Speicherkarte wird nicht mitgeliefert. Hier sollte man beim Kauf aber nicht sparsam sein, den in der optimalsten Auflösung können schonmal locker bis zu 8 MB für eine Aufnahme benötigt werden, wenn ihr sie im RAW-Format ablichtet. Ich selbst habe mich daher für eine 1 GB Compact-Flash-Karte entschieden und durch einen Freund später noch eine kleine 340 MB IBM Microdrive dazugekauft. Da es hier sehr große Preisunterschiede gibt, lohnt es sich im Internet auf Preispirsch zu gehen.
Für die Stromversorgung sorgt ein Lithium-Ionen Akku. Dieser hält zwar schon ziemlich lange vor, aber bei einer größeren Fotoaktion sollte möglichst noch ein zweites Akku dabei sein. Ich selbst habe mir auch ein zweites besorgt und wie es der Zufall will, hatte mir meine Freundin ebenfalls eines zum Geburtstag besorgt und nun habe ich drei. Aber mehr als zwei habe ich bisher noch nie an einem Tag gebraucht. Nach maximal zwei Stunden sind die Akkus auch wieder aufgeladen.
Handhabung
Wer vorher schon einmal mit einer Spiegelreflexkamera fotografiert hat oder sich zumindest ein wenig damit vertraut gemacht hat, der kann im Prinzip sofort starten. Batterie einlegen; Speicherkarte einlegen....und ab geht die Post. Fotografiert wird ausschließlich durch den Sucher, wie bei herkömmlichen analogen Kameras. Das Display auf der Rückseite ist nur zum späteren Betrachten geeignet. Eigentlich brauchte man nun den Auslöser nur halb durchdrücken, um die Schärfe damit automatisch einzustellen und anschließend durchdrücken um das Foto zu schießen.
Programme
Die Kamera bietet eine Vielzahl von festen Programmeinstellungen, welche sich mittels eines Rädchen probemlos einstellen lassen. Am Anfang wird sicher meist die Vollautomatik genutzt, wodurch alle erforderlichen Einstellungen durch die Kamera eigenständig vorgenommen werden. Es gibt aber auch noch eine Reihe weiterer vollautomatischer Einstellprogramme für besonderer Situationen. Hierzu gehören Porträt-, Landschafts-, Nahaufnahmen, Sport- und Nachtaufnahmen.Oder auch das ausstellen der Blitzfunktion. Wer sich später kreativer mit seiner Kamera auseinandersetzen will hat hierzu P=Programmautomatik; Tv=Blendautomatik; Av=Zeitautomatik, M=Manuelle Belichtungssteuerung oder A-DE= Schärfentiefenautomatik zur Verfügung. Bei den festen Motiv-Programmen wird die ISO-Empfindlichkeit ebenfalls automatisch je nach Programm zwischen 100 und 400 ISO festgelegt. Das richtet sich auch teilweise daran, ob mit dem eingebauten Blitz fotografiert wird, oder ein externer Blitz genutzt wird. Bei den Kreativprogrammen hingegen, könnt ihr innerhalb einer Bandbreite von 100 bis 1600 ISO wählen.
Auch die Größe des Bildes und damit auch der verwendete Speicherplatz läßt sich variieren. Gespeichert wird in JPG oder in optimalster Größe JPG kombiniert mit RAW-Format.
Für die Schärfeneinstellung stehen euch drei verschiedene Meßmöglichkeiten zur Verfügung. Die Mehrfeldmessung, die Integralmessung oder die Spotmessung.
Erfahrung mit der EOS 300D
Inzwischen habe ich sicher schon einige Tausend Aufnahmen mit der Kamera geschossen. Dabei sind aber auch eine Vielzahl von unbrauchbaren Bildern gewesen. Das liegt aber nicht an der Qualität der Kamera, sondern vielmehr an der mangelnden Handhabung oder halt an Verwackeln. Das im KIT mitgelieferte Objektiv EF 18-55mm ist zwar für EURO 100,00 sehr günstig und für die ersten Bilder auch ganz sinnvoll, aber nicht wirklich erfüllend. Daher würde ich jedem empfehlen, die Kamera lieber ohne diesem Objektiv zu kaufen und das ersparte lieber in ein besseres Objektiv zu investieren. Hier bieten sich am Anfang auch gebrauchte Objektive an, welche schon günstig zu bekommen sind. Ich selbst habe mir als Ergänzung zum EF 18-55 mm noch ein EF 100-300 mm 1:4,5-5,6 günstig gebraucht gekauft. Sicher ist auch dies noch nicht die optimale Grundausstattung, aber für meine Zwecke erstmal ausreichend. Da ich sehr viel im Zoo fotografiere sind die 100-300 hier ideal. Außerdem darf man nicht vergessen, das für die digitale EOS 300D noch ein Faktor von 1,6 gegenüber den analogen Kameras aufzuschlagen ist. somit entsprechen die 300 sogar etwa 480. Für optimale Bilder empfiehlt sich daher hier auch ein Stativ. Bei ruhiger Hand geht es aber auch schonmal ohne. Dann würde ich aber die 300 nicht ganz ausreizen, sondern ein klein wenig zurücknehmen. In allen Bereichen bin ich inzwischen mit den Ergebnissen der Aufnahmen sehr zufrieden. Auch beim Sonnenuntergang oder auch Sportaufnahmen in Bewegung konnte ich gute Ergebnisse erziehlen. Zu empfehlen wäre noch zusätzlich eine Schutzfolie für das Display; kostet nicht viel und gibt es in jedem Fachgeschäft und ein Fernauslöser, wenn ihr auch mal ein Gruppenbild machen wollt, wo ihr selbst mir drauf sein wollt. Auch der Fernauslöser kostet nicht die Welt. Ich habe mit einen Funkauslöser; also ohne Kabel; für nur EURO 16,00 geholt.
Wer viel in geschlossenen Räume fotografiert, der wird mit dem eingebauten Blitz nicht auskommen. Sicher kann man die Bilder am PC noch nachbearbeiten, aber ich war mit den Ergebnissen nicht zufrieden. Daher habe ich mir hier noch ein Blitz extern gekauft. Auch hier muss es nicht unbedingt Original Canon sein. Ich hatte mich für Metz, mecablitz 44 AF-4C entschieden und bin damit auch sehr zufrieden.
Beim Kauf von neuen Objektiven solltet ihr auf jeden Fall im Fotogeschäft ein paar Testaufnahmen schießen, denn nicht alle Objektive, die bei analogen Canon-EOS-Geräten funktionieren, sind auch für die digitale kompertibel. Ich selbst hätte mir auch beinahe eines geholt, mit dem ich dann aber auf die Nase gefalen wäre. Der Verkäufer meinte zwar, man könne die älteren Objektive bei Canon einschicken und diese würde dies kostenlos nachrüsten, aber das war mir dann doch zu riskant. Im Laufe der Zeit werde ich mich aber weiter nach neuen Objektiven umschauen. Mir schwebt hier ein Objektiv vor, mit welchem ich von 55-300 etwa alles in einem abdecken kann, um nicht wechseln zu müssen. Nur für die Makro-Aufnahmen wird dann noch ein weiteres benötigt.
FAZIT
Die EOS 300 D ist sowohl für Neueinsteiger eine super Wahl in die digitale Fotografie wie auch für Umsteiger von der analogen Fotografie, da die Umsteiger ihre alten Objektive größtenteils weiter nutzen können. Auch wenn der Preis inzwischen deutlich unter EURO 1000,00 im Verkauf liegt, sollte man für ein vernünftiges Objektiv und das ein oder andere Zubehör trotzdem EURO 1100,00 kalkulieren. Nach kurzer Eingewöhnungsphase ist die EOS 300D auch für Neulinge leicht und verständlich zu bedienen.
Die technischen Daten wurden hier schon mehrfach ausführlich geschildert und sind auch nochmals auf der Webseite von Canon nachzulesen. Bei Interesse findet Ihr die vollständigen Informationen unter http://www.canon.de/for_home/product_finder/cameras/digital_slr/eos_300d/index.asp?specs=1
Ich bereue die Investition in die EOS 300D bis zum heutigen Tage nicht im geringsten und würde sie mir jeder Zeit wieder zulegen. Allen, die sich auch in Zukunft für die EOS 300D entscheiden wünsche ich viel Spaß und Freude beim fotografieren.
Viel Spaß und gute Bilder wünscht
Playtick
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