Canon EOS 300D + 18-55 mm Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 12/2003
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Summe aller Bewertungen
- Bildqualität:
- Ausstattung:
- Zuverlässigkeit:
- Akkulaufzeit:
- Bedienkomfort:
- Verarbeitung:
Erfahrungsbericht von Softeis
Foto-Amateurs Traum
Pro:
endlich eine echte Digitalspiegelreflex
Kontra:
weitere Kosten durch Zubehör
Empfehlung:
Ja
„Foto-Amateurs Traum wird wahr“. So oder so ähnlich waren die Überschriften in diversen Fotozeitschriften, als Canon die 300D zu einem Preis von knapp unter 1000€ vorstellte. Wie immer verzichte ich auf die leicht zu recherchierenden technischen Daten und versuche dem Unentschlossenen eine Entscheidungshilfe zu geben. Erfahrungsgrundlagen des Berichts sind inzwischen einige hundert Bilder mit der 300D und der Vorbesitz dreier digitaler Olympus Kameras mit insgesamt über 5000 Bildern.
1000€ sind kein Pappenstiel. Wer das locker, flockig locker macht, dem empfehle ich sofort gleich noch was drauf zu legen und zumindest zur 10D von Canon, zu einer Nikon oder dem neuen System von Olympus zu greifen. Die 10D hat dasselbe System, ein wertigeres Gehäuse und einige Einstellmöglichkeiten mehr.
Für wen die 1000€ -bzw. etwas mehr im Set mit Objektiv (was ich auf jeden Fall empfehle) -das absolute Limit ist,dem rate ich ab. Ohne weitere Objektive und Zubehör wird die Kamera nicht das leisten, was sie kann. Eine Spiegelreflex wird erst durch die wechselbaren Objektive und Zubehör zur guten Knipsmaschine. Die angekündigte Sony DSC-F828 hat z.B. 8 MegaPixel, ein Zeiss 2.0-2.8 28-200mm mit einem Mindestabstand für Macro von 2 cm und weitere nette Features. Ohne allzu sehr ins Detail gehen zu wollen, empfehle ich einen Blick auf die Preise bei den einschlägigen Fotohändlern, um Objektive solcher Brennweiten und Lichtstärken zu erwerben. Kurz gesagt, sieht man hier, warum die Binsenweisheit „warum eine Kamera nur so gut wie ihre Optik ist“, sich wieder bestätigt. (Als Einschub für alle die sich nie so etwas teures wie die 300D leisten wollen, aber trotzdem interessiert sind: Vor allem die Optik macht’s. Lieber weniger Megapixel nehmen!). Kurzes Resumé für diesen Abschnitt: Um die 300D wirklich auszunützen, sollte man Folgekosten von mindestens dem Grundpreis nochmals locker einkalkulieren, denn sonst ist man mit einer AllInOne besser bedient.
Wider aller Vernunft im Besitz eines solchen High-Tech-Spielzeuges die persönlichen Eindrücke:
Gehäuse/Bedienung
Plastik, aber wertig und schwer genug. Wichtigste Einstellelemente gut zu erreichen. Erweiterte Einstellmöglichkeiten per Display und Cursortasten zu erreichen. – Meinetwegen könnte man noch erheblich mehr Funktionen auf externe Einstellrädchen etc. auslagern, wie bei den „alten“ SLRs, wird aber nie wieder kommen die Zeit, da heute alles per Software gemacht wird und das mit höheren Kosten verbunden wäre. Trotzdem 4 ½ von 5.
Spiegelreflex
Die Einstellung von Bildausschnitt und Schärfe direkt über die Optik, ist natürlich das ganz grosse Plus einer Spiegelreflex. TFT Bildschirme an anderen Kameras schaffen solch eine genaue Auflösung einfach nicht. Dies ist insbesondere wichtig wenn man mit Schärfentiefe bei offener Blende fotographieren möchte. Vor allem bei Porträts, Macro und langweitigen Zooms ist es wichtig genau auf einen Punkt scharfstellen zu können. Aber auch hier sei der kleine Nachteil genannt: Konstuktionsbedingt ist es gar nicht möglich über den eingebauten Bildschirm das Bild einzustellen. D.h. erst nach der Belichtung kann über den Bildschirm das Bild kontrolliert werden. Hier allerdings erstklassig. Der Bildschirm ist brilliant und lässt über die Info-Taste noch die Einblendung der Belichtungswerte (inkl. Kurve) zu.
Bildqualität
Im ersten Eindruck war diese ziemlich enttäuschend, meine bisherige Kamera war die Olympus UZ 2100, betagt aber wirklich gut. Es dauerte ein wenig, bis ich dahinter kam, woran das liegt. Die „normalen“ Digicams bearbeiten das Bild schon bei der Aufnahme. Da wird per Kamerasoftware nachgeschärft und die Farbe „satter“ eingestellt. Die 300D bringt das was, sie sieht (lässt sich aber auch per Kamerasoftware einstellen), und das ist gut so. 6,3 Millionen Pixel und diese Erstklassig. So bleiben per Nachbearbeitung alle Möglichkeiten offen. 5 von 5.
Autofocus
Außer bei Dunkelheit problemlos und schnell. Bei Dunkelheit stroboskopt der Blitz zum einstellen: Gewöhnungsbedürftig. Trotzdem auch hier 5/5
Einstellmöglichkeiten
Hier wurden gewisse Abstriche gemacht. In den Programmmodi (Porträt, Sport, etc.) lassen sich nicht alle Modi nutzen z.B. ISO-Einstellung. Ist zwar ärgerlich, lässt sich aber durch den offenen Manual-Modus umgehen. Ist wohl als Kompromiss für den zu reichen Hobbyamateur gedacht. Was wirklich fehlt ist eine Einstellmöglichkeit des Blitzes. Zwar lässt sich ein Messblitz auslösen, aber das gibt dann nur 4 ½ von 5.
Fazit
Wer bereit ist, solch einen Betrag für sein Hobby auszugeben, erhält einen angemessenen Gegenwert. Man muss wissen ob es einem wert ist, wieder eine richtige Kamera in den Händen zu halten, das Klick zu hören und zu fühlen und das ohne fühlbare Auslöseverzögerung. In der Grundausstattung sind etliche AllInOne überlegen, wer aber bereit ist, durch Zubehör zu ergänzen und sich ernsthaft mit Fotografie beschäftigen möchte, dem stehen alle Wege offen. Ich behalt meine. Geiler is schon.
Tipps und Tricks
Noch verkaufen etliche Leute ihre Canon-Objektive über ebay, um auf digital umzurüsten. Mit einem 50mm-1.8 hat man ein perfektes Porträt-Objektiv (und damit auch die Sony geschlagen). Ebay ab ca. 85, neu ab 119€
1000€ sind kein Pappenstiel. Wer das locker, flockig locker macht, dem empfehle ich sofort gleich noch was drauf zu legen und zumindest zur 10D von Canon, zu einer Nikon oder dem neuen System von Olympus zu greifen. Die 10D hat dasselbe System, ein wertigeres Gehäuse und einige Einstellmöglichkeiten mehr.
Für wen die 1000€ -bzw. etwas mehr im Set mit Objektiv (was ich auf jeden Fall empfehle) -das absolute Limit ist,dem rate ich ab. Ohne weitere Objektive und Zubehör wird die Kamera nicht das leisten, was sie kann. Eine Spiegelreflex wird erst durch die wechselbaren Objektive und Zubehör zur guten Knipsmaschine. Die angekündigte Sony DSC-F828 hat z.B. 8 MegaPixel, ein Zeiss 2.0-2.8 28-200mm mit einem Mindestabstand für Macro von 2 cm und weitere nette Features. Ohne allzu sehr ins Detail gehen zu wollen, empfehle ich einen Blick auf die Preise bei den einschlägigen Fotohändlern, um Objektive solcher Brennweiten und Lichtstärken zu erwerben. Kurz gesagt, sieht man hier, warum die Binsenweisheit „warum eine Kamera nur so gut wie ihre Optik ist“, sich wieder bestätigt. (Als Einschub für alle die sich nie so etwas teures wie die 300D leisten wollen, aber trotzdem interessiert sind: Vor allem die Optik macht’s. Lieber weniger Megapixel nehmen!). Kurzes Resumé für diesen Abschnitt: Um die 300D wirklich auszunützen, sollte man Folgekosten von mindestens dem Grundpreis nochmals locker einkalkulieren, denn sonst ist man mit einer AllInOne besser bedient.
Wider aller Vernunft im Besitz eines solchen High-Tech-Spielzeuges die persönlichen Eindrücke:
Gehäuse/Bedienung
Plastik, aber wertig und schwer genug. Wichtigste Einstellelemente gut zu erreichen. Erweiterte Einstellmöglichkeiten per Display und Cursortasten zu erreichen. – Meinetwegen könnte man noch erheblich mehr Funktionen auf externe Einstellrädchen etc. auslagern, wie bei den „alten“ SLRs, wird aber nie wieder kommen die Zeit, da heute alles per Software gemacht wird und das mit höheren Kosten verbunden wäre. Trotzdem 4 ½ von 5.
Spiegelreflex
Die Einstellung von Bildausschnitt und Schärfe direkt über die Optik, ist natürlich das ganz grosse Plus einer Spiegelreflex. TFT Bildschirme an anderen Kameras schaffen solch eine genaue Auflösung einfach nicht. Dies ist insbesondere wichtig wenn man mit Schärfentiefe bei offener Blende fotographieren möchte. Vor allem bei Porträts, Macro und langweitigen Zooms ist es wichtig genau auf einen Punkt scharfstellen zu können. Aber auch hier sei der kleine Nachteil genannt: Konstuktionsbedingt ist es gar nicht möglich über den eingebauten Bildschirm das Bild einzustellen. D.h. erst nach der Belichtung kann über den Bildschirm das Bild kontrolliert werden. Hier allerdings erstklassig. Der Bildschirm ist brilliant und lässt über die Info-Taste noch die Einblendung der Belichtungswerte (inkl. Kurve) zu.
Bildqualität
Im ersten Eindruck war diese ziemlich enttäuschend, meine bisherige Kamera war die Olympus UZ 2100, betagt aber wirklich gut. Es dauerte ein wenig, bis ich dahinter kam, woran das liegt. Die „normalen“ Digicams bearbeiten das Bild schon bei der Aufnahme. Da wird per Kamerasoftware nachgeschärft und die Farbe „satter“ eingestellt. Die 300D bringt das was, sie sieht (lässt sich aber auch per Kamerasoftware einstellen), und das ist gut so. 6,3 Millionen Pixel und diese Erstklassig. So bleiben per Nachbearbeitung alle Möglichkeiten offen. 5 von 5.
Autofocus
Außer bei Dunkelheit problemlos und schnell. Bei Dunkelheit stroboskopt der Blitz zum einstellen: Gewöhnungsbedürftig. Trotzdem auch hier 5/5
Einstellmöglichkeiten
Hier wurden gewisse Abstriche gemacht. In den Programmmodi (Porträt, Sport, etc.) lassen sich nicht alle Modi nutzen z.B. ISO-Einstellung. Ist zwar ärgerlich, lässt sich aber durch den offenen Manual-Modus umgehen. Ist wohl als Kompromiss für den zu reichen Hobbyamateur gedacht. Was wirklich fehlt ist eine Einstellmöglichkeit des Blitzes. Zwar lässt sich ein Messblitz auslösen, aber das gibt dann nur 4 ½ von 5.
Fazit
Wer bereit ist, solch einen Betrag für sein Hobby auszugeben, erhält einen angemessenen Gegenwert. Man muss wissen ob es einem wert ist, wieder eine richtige Kamera in den Händen zu halten, das Klick zu hören und zu fühlen und das ohne fühlbare Auslöseverzögerung. In der Grundausstattung sind etliche AllInOne überlegen, wer aber bereit ist, durch Zubehör zu ergänzen und sich ernsthaft mit Fotografie beschäftigen möchte, dem stehen alle Wege offen. Ich behalt meine. Geiler is schon.
Tipps und Tricks
Noch verkaufen etliche Leute ihre Canon-Objektive über ebay, um auf digital umzurüsten. Mit einem 50mm-1.8 hat man ein perfektes Porträt-Objektiv (und damit auch die Sony geschlagen). Ebay ab ca. 85, neu ab 119€
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