Canon EOS 500N Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von maertens
Damit macht fotografieren noch Spaß
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Die Canon EOS 500 N schaffte ich mir vor 7 Jahren an, da ich eine Autofokus-Kamera haben wollte, die meine alte Praktika MTL 5b ablösen sollte. Seither leistet sie mir gute Dienste. Sie soll ja die meistverkaufte Spiegelreflex-Kamera der Welt sein, was mich nicht wundern würde. Obwohl digitale Kameras auf dem Vormarsch sind.
Bei mir überstand sie die Widrigkeiten (Feuchtigkeit, Staub, Sand, Sonne, mechanische Belastung, Stürze) etlicher Urlaubstouren nach Amerika, Asien und Afrika. Damals kostete sie mit einem original 28/80 Canon-Objektiv 749,- DM. Inzwischen kostet sie bei gleicher Ausstattung 320,- €, zumindest im Saturn-Markt in Berlin/Alex. Zwar gibt es Nachfolger der legendären EOS 500N, die EOS 300 etwa, aber die Unterschiede, für die man gleich mehrere Scheinchen hinlegen müsste, sind minimal.
Nun aber zur Kamera:
Eigentlich bietet sie sowohl dem Laien als auch dem erfahrenen Fotografen reichliches Futter. Es gibt mehrere Programme zur Auswahl, deren Bedienung kinderleicht ist. In der „Idiotenschaltung“ etwa kann man gar nix falsch machen, man muss nur noch den Bildausschnitt wählen und abdrücken. Bevor Schärfe und Belichtung nicht stimmen, kann auch kein Bild ausgelöst werden.
Folgende Programme sind außerdem wählbar:
Porträtaufnahmen
Nahaufnahmen
Sport/bewegte Objekte
Gegenlichtaufnahmen
Maximale Tiefenschärfe
Außerdem gibt es die Möglichkeit, die Belichtungszeit oder die Blende zu wählen, wobei die Automatik dann den notwendigen anderen Wert einstellt. Freihändiges Fotografieren ist natürlich auch möglich, im Display bekommt man angezeigt, ab man gerade über- oder unterbelichtet.
Nützlich für experimentelle Menschen ist ein Programm, bei dem drei Aufnahmen hintereinander geschossen werden, eins unterbelichtet, eins richtig und eins überbelichtet. Daueraufnahmen, überlagerte Aufnahmen und Anti-Rote-Augen-Blitz sind ebenfalls möglich. Es gibt noch weitere Spielchen, auf deren Aufzählung ich aber verzichte, da ich sie nach anfänglicher Entdeckerfreude danach nie wieder benutzte.
Ach ja, das Blitzlicht ist etwas „unterentwickelt“. Es eignet sich nur zur Aufhellung des Vordergrundes etc. Für reine Blitzlichtaufnahmen in der Dunkelheit ist es nicht geeignet. Hierfür sollte man sich dann doch ein richtiges Blitzgerät zum Aufstecken anschaffen, zumal das auch die Energieentnahme aus den Batterien minimiert.
Betrieben wird die Kamera mit zwei Lithium-Batterien. Nach meinen Erfahrungen reichen sie für etwa 20-25 Filme bei durchschnittlicher Nutzung. Die Batterien sind recht teuer, das Doppelpack bekommt man in Deutschland für 35-40 DM. Im Ausland sind sie oft wesentlich günstiger zu haben, und auch in jeder einigermaßen zivilisierten Gegend erhältlich. Nur dumm, wenn man auf Dschungel-Treck ist und kein Fotoladen weit und breit zu finden. Also bei ersten Anzeichen einer Batterie-Erschöpfung im Display sich um neue Batterien kümmern, für zwei Filme reicht es ab hier meistens noch.
Weitere Tricks: Die Objektivschutzkappe geht früher oder später sowieso verloren. Ich habe das Problem gelöst, indem ich sie gar nicht mehr benutze und stattdessen einen UV-Filter als Objektivschutz davorsetzte. Nebeneffekt ist natürlich auch die Verringerung von UV-Beeinflussung der Aufnahmen (Blaustich).
Fazit: Die Canon EOS 500 N ist eine ideale und robuste Kamera für den universellen Einsatz. Sie besticht durch Zuverlässigkeit und ein gutes Preis/Leistungs-Verhältnis. Ich kann sie jedem nur ans Herz legen.
Bei mir überstand sie die Widrigkeiten (Feuchtigkeit, Staub, Sand, Sonne, mechanische Belastung, Stürze) etlicher Urlaubstouren nach Amerika, Asien und Afrika. Damals kostete sie mit einem original 28/80 Canon-Objektiv 749,- DM. Inzwischen kostet sie bei gleicher Ausstattung 320,- €, zumindest im Saturn-Markt in Berlin/Alex. Zwar gibt es Nachfolger der legendären EOS 500N, die EOS 300 etwa, aber die Unterschiede, für die man gleich mehrere Scheinchen hinlegen müsste, sind minimal.
Nun aber zur Kamera:
Eigentlich bietet sie sowohl dem Laien als auch dem erfahrenen Fotografen reichliches Futter. Es gibt mehrere Programme zur Auswahl, deren Bedienung kinderleicht ist. In der „Idiotenschaltung“ etwa kann man gar nix falsch machen, man muss nur noch den Bildausschnitt wählen und abdrücken. Bevor Schärfe und Belichtung nicht stimmen, kann auch kein Bild ausgelöst werden.
Folgende Programme sind außerdem wählbar:
Porträtaufnahmen
Nahaufnahmen
Sport/bewegte Objekte
Gegenlichtaufnahmen
Maximale Tiefenschärfe
Außerdem gibt es die Möglichkeit, die Belichtungszeit oder die Blende zu wählen, wobei die Automatik dann den notwendigen anderen Wert einstellt. Freihändiges Fotografieren ist natürlich auch möglich, im Display bekommt man angezeigt, ab man gerade über- oder unterbelichtet.
Nützlich für experimentelle Menschen ist ein Programm, bei dem drei Aufnahmen hintereinander geschossen werden, eins unterbelichtet, eins richtig und eins überbelichtet. Daueraufnahmen, überlagerte Aufnahmen und Anti-Rote-Augen-Blitz sind ebenfalls möglich. Es gibt noch weitere Spielchen, auf deren Aufzählung ich aber verzichte, da ich sie nach anfänglicher Entdeckerfreude danach nie wieder benutzte.
Ach ja, das Blitzlicht ist etwas „unterentwickelt“. Es eignet sich nur zur Aufhellung des Vordergrundes etc. Für reine Blitzlichtaufnahmen in der Dunkelheit ist es nicht geeignet. Hierfür sollte man sich dann doch ein richtiges Blitzgerät zum Aufstecken anschaffen, zumal das auch die Energieentnahme aus den Batterien minimiert.
Betrieben wird die Kamera mit zwei Lithium-Batterien. Nach meinen Erfahrungen reichen sie für etwa 20-25 Filme bei durchschnittlicher Nutzung. Die Batterien sind recht teuer, das Doppelpack bekommt man in Deutschland für 35-40 DM. Im Ausland sind sie oft wesentlich günstiger zu haben, und auch in jeder einigermaßen zivilisierten Gegend erhältlich. Nur dumm, wenn man auf Dschungel-Treck ist und kein Fotoladen weit und breit zu finden. Also bei ersten Anzeichen einer Batterie-Erschöpfung im Display sich um neue Batterien kümmern, für zwei Filme reicht es ab hier meistens noch.
Weitere Tricks: Die Objektivschutzkappe geht früher oder später sowieso verloren. Ich habe das Problem gelöst, indem ich sie gar nicht mehr benutze und stattdessen einen UV-Filter als Objektivschutz davorsetzte. Nebeneffekt ist natürlich auch die Verringerung von UV-Beeinflussung der Aufnahmen (Blaustich).
Fazit: Die Canon EOS 500 N ist eine ideale und robuste Kamera für den universellen Einsatz. Sie besticht durch Zuverlässigkeit und ein gutes Preis/Leistungs-Verhältnis. Ich kann sie jedem nur ans Herz legen.
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