Canon PIXMA iP3000 Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 01/2007
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Summe aller Bewertungen
- Druckqualität:
- Geschwindigkeit:
- Betriebskosten:
- Installation:
- Support & Service:
Erfahrungsbericht von Egon35
Bischen neidisch bin ich schon ;-)
Pro:
Druckqualität, Design, sehr leise
Kontra:
Kein Parallelport, Gehäuse etwas labil
Empfehlung:
Ja
Die Weiterentwicklung vorhandener Computerperipherie hat heutzutage eine rasante Geschwindigkeit. Vor ca einem Jahr kaufte ich mir einen Canon i560. Ein halbes Jahr später kündigte Canon eine neue Serie von Tintenstrahldruckern mit dem Namen Pixma an. Die neue Serie umfasst vier neue Tintenstrahldrucker mit der Bezeichnung IP 1500, IP 2000, IP 3000, IP 4000, sowie fünf verschiedene Multifunktionsgeräte.
Im September fragte mich mein Cousin was ich von der neuen Serie halte, er war zu diesem Zeitpunkt auf der Suche nach einem neuen Drucker. Ausgehend von meinen Erfahrungen mit dem Vorgängermodell (Canon i560), den ich seit knapp einem Jahr in Betrieb habe und unter Zuhilfenahme der Vorankündigungen in der Fachpresse , daß sich an der bewährten Drucktechnologie zur Vorgängerserie nichts geändert hatte, gab es führ mich keinen Grund diese neue Serie nicht zu empfehlen. Da mein Cousin überwiegen Text druckt hätte der IP 2000 für seine Zwecke völlig ausgereicht. Da die neue Serie aber erst ab dem IP 3000 mit der bewährten Singel Ink Technologie ausgestattet ist (drei separate Farbtanks CMY und einmal schwarz). empfahl ich Ihm den Pixma IP 3000 zu kaufen. Dieser ist zwar um einiges teurer als der IP 2000; ist aber dafür mit ein paar sehr nützlichen zusätzlichen Funktionen ausgestattet, auf die ich später noch eingehen möchte.
Kurzum mein Cousin kaufte sich den Canon Pixma IP 3000. Was mich wunderte war der niedrige Einstiegspreis. Er hat grade mal 105 Euro bezahlt. Hoppla, hab ich doch für das Vorgängermodell 149 Euro bezahlt. Der erste Gedanke ist natürlich „Bei dem günstigen Preis muß doch ein Haken sein.“ Gibt es da vielleicht irgendeine Schwachstelle ?- Um darauf eine Antwort geben zu können schaute ich mir das Gerät einmal genauer an. Mein Cousin bat mich ihm bei der Inbetriebnahme behilflich zu sein, worauf ich natürlich sofort zu sagte, währe bald geplatzt vor Neugier.
Lieferumfang
************
Drucker mit integrierter Duplexeinheit (für beidseitigen Druck)
Vorrichtung für den Druck von dafür geeigneten CD´s/DVD´s
Druckkopf
Tintenpatronen 1x schwarz, 3x Farbe CYM- Übrigens die gleichen Patronen wie beim i560
Handbuch
Treiber CD´S mit Software
Netzkabel
Das integrierte zweite Papierfach an der Vorderseite
Wie gewohnt muß man leider schon sagen: kein USB-Kabel
Technische Daten
*****************
Die wohl bedeutendste Neuerung ist die Verwendung einer völlig neuen Druckkopftechnologie. Das FINE-Produktionsverfahren beschreibt eine neue Technologie bei Herstellung der Druckköpfe was einen noch präziseren Ausstoß der Tintentröpfchen zur Folge hat.
Auflösung bis zu 4800 x 1200 dpi,
FINE, 2 Pictoliter feine Tintentröpfchen
Single Ink-Technologie
22 Seiten/Minute in s/w
bis zu 15 Seiten/Minute in Farbe
10 x 15 cm Foto in ca. 36 Sekunden
integrierte Duplexeinheit (beidseitiger Druck)
Druckeinheit für CD/DVD-Druck (auf geeigneten Medien)
Papiervorrat 2 x 150 Blatt,
Papiergewicht 64-105 g/m² und die unterstützten Canon Spezialmedien bis 273 g/m²
Randloser Druck in den Formaten A4, 13 x 18 cm, 10 x 15 cm und Kredikartengröße (54 x 86 mm)
Direktdruck von einer Digitalkamera über den Pictbridgeport
Druckmedien
************
Normalpapier, Umschläge, Hochauflösendes Papier, Professionell Fotopapier, Fotoglanzpapier Plus (auch Doppelseitig), Fotopapier matt, Overheadfolie, Transferfolie
Design
********
Das ist so ein Punkt an dem die Meinungen wohl sehr unterschiedlich ausfallen werden. Rein äußerlich hat der Pixma mit dem gewohntem Aussehen eines Tintenstrahldruckers wohl nichts mehr gemein. Ich bin von dem neuen Outfit angenehm überrascht. Einfach ausgedrückt ein quadratischer Kasten mit abgerundeten Kanten. Wenn man den Drucker einmal nicht benötigt kann man diesen mit geschlossenen Klappen sehr gut verstauen. Die Seitenteile sowie die Abdeckung der Papierzufuhr sind aus einem dunklen Kunststoff. Die bereits erwähnten abgerundeten Kanten machen ein robusten Eindruck und sind Aluminiumfarben gehalten. Insgesamt möchte ich sagen ein schlichtes aber dennoch elegantes Design was irgendwie etwas futuristisches hat. Eine Kritik muß ich hier anbringen, die ganze äußere Konstruktion wirkt etwas labil.
Der Netzschalter ist in die abgerundete Kante an der rechten oberen Ecke eingelassen, ich finde ein optisch und funktionell gelungenes Detail.
Hinter der vorderen Abdeckklappe in der rechten oberen Ecke befinden sich noch zwei Schalter. Einer ist zuständig für die Papierzufuhr.- Wenn sich einmal kein Papier in der Papierzufuhr befindet verweigert der Drucker seinen Dienst. Erst wenn Papier eingelegt wurde und man anschließend diesen Schalter betätigt wird der Druckvorgang fortgesetzt. Der zweite Schalter ist für die Druckkopfreinigung. Diese kann betätigt werden auch wenn der Computer nicht eingeschaltet ist, was beim Direktdruck von einer Digitalkamera praktisch ist. Unterhalb der beiden Schalter befindet sich noch der Pictbridge-Port für den Direktanschluß einer Digitalkamera.
Aufbau und Installation
**********************
Auch wenn ich das Gerät nicht mein Eigen nennen darf, es macht mich trotzdem immer wieder total kribbelig, den Karton ungeduldig öffnen das ganze Zubehör entnehmen und natürlich den gut in eine Kunststofftüte und Styropor eingebetteten Drucker. Nach dem das gute Stück aufgestellt ist wird zuerst das Netzkabel angeschlossen. Dann den Drucker einschalten und die Abdeckung vom Patronenschlitten öffnen. Jetzt fährt der Patronenschlitten in die Mitte. Nun den Druckkopf einsetzen, vorher natürlich den Arretierungshebel entriegeln. Danach die separaten Tintentanks einsetzen, hierbei die richtige Reihenfolge beachten: zuerst Schwarz dann Cyan-Magenta-zuletzt Yellow. Sonst druckt das gute Stück dann „falsche Farben“. Viele werden jetzt sagen- na ist ja logisch,
aber mir währe es beinahe auch schon einmal passiert. Zuletzt den Arretierungsbügel nach unten einrasten. Danach den Deckel wieder schließen. Jetzt die Treiber CD-Rom einlegen und den Anweisungen im Menü folgen. Wenn der Treiber Installiert wurde den Drucker mittels USB-Kabel an den Rechner anschließen. Jetzt erkennt der Rechner den Drucker und schon ist dieser einsatzbereit. Sollte die Erkennung einmal nicht erfolgen einfach einen Rechnerneustart durchführen.
Die mitgelieferte Software
************************
Wie schon bei der i-Serie liegen dem Pixma zwei nützliche Programme bei. Einmal Easy-Webprint-damit kann man Internetseiten mehrspaltig ausdrucken. Man bekommt in einer Vorschau angezeigt wieviel Seiten bedruckt werden, gerade bei sehr langen Webseiten wichtig.
Easy Photoprint ist ein einfach zu bedienendes Programm zum Ausdrucken seiner Bilder.
So lassen sich auf einem Blatt Papier mehrere Fotos unterbringen. Auch eine Zuschnittfunktion ist Integriert, mit der man ausgewählte Bildbereiche ausdrucken kann.
Der ausgewählte Bereich wird an ein vorher ausgewähltes Format automatisch angepasst
Jetzt wird es spannend. Zahlreiche Vorschusslorbeeren hatte das Gerät in vielen Produktvorstellungen in den Medien ; aber wie sieht´s denn nun in der Praxis aus.
Im Betrieb
***********
Ganz gleich ob Text oder Fotodruck die ganze Angelegenheit geht recht flott von statten.
Die von Canon gemachten Angaben von 22 Seiten/min bei S/W kann ich so nicht bestätigen- Ich bringe es auf ca 18 Seiten/min. Vielleicht geht Canon von einer geringeren Seitendeckung aus. Die Qualität im Textdruck ist beindruckend. Zugegeben unter einer Lupe sind die Buchstaben ganz leicht ausgefranst was aber bei Tintenstrahldruckern wohl nie völlig auszuschließen geht. Aber mit bloßem Auge ist im Vergleich zu einem Laserausdruck kein Unterschied auszumachen. Ich habe dazu drei qualitativ unterschiedliche Papiersorten verwendet. Das Ergebnis ist nicht verwunderlich. Je teurer um so besser muß ich in diesem Fall sagen, obgleich man den Unterschied nur sehr deutlich unter Zuhilfenahme einer Lupe erkennen kann. Aber wer verwendet für den alltäglichen Druck schon Papier wo 100 Blatt drei Euro kosten. Gemischte Ausdrucke- Text und Grafik – liefern auf Inkjetpapier und Hochauflösendem Papier exzellente Qualität. Hier sieht man wie oft auf normalem Papier keine Flecken oder Streifen.
Der Fotodruck verdient wie schon beim Vorgängermodell dem i560 das Prädikat sehr gut. Natürlich verhält es sich hier genauso wie beim Textdruck. Die Qualität des Photopapiers beeinflusst entscheidend die Qualität des Ausdrucks. Am Besten gelingen Ausdrucke auf Photo Glossy Paper Plus von Canon. Das ist aber auch der Mercedes unter den Photopapieren. Ich habe vor einigen Tagen Glossypapier im Real gekauft.(20 Blatt für 3,99€) Damit habe ich ganz gute Ergebnisse erzielt. Die Aufnahmen waren zwar etwas dunkler, aber wenn man sich darauf einstellt kann man die Bilder in einem Grafikprogramm vorher bearbeiten. Insgesamt bin ich mit der Photoqualität sehr zufrieden. Die meisten User drucken Fotos ja auch nicht im Akkord. Die Preise die ein Fotolabor bietet kann man mit einem Tintenstrahldrucker einfach nicht unterbieten.
Nun zu einer nützlichen Zusatzfunktion. Mit dem Pixma i560 kann man dafür geeignete
CD´s/DVD´s bedrucken. Endlich werden viele sagen, die Ihre selbst gebrannten Silberlinge gern selber verschönern. Nicht endlich weil es der erste Drucker ist der das beherrscht, nein aber in der Preisklasse ist es wohl der erste Drucker.
Bitte berichtigt mich wenn ich ein Modell übersehen hab.
Das Programm was dabei ist, bietet nur wenige Möglichkeiten zur Gestaltung einer Vorlage. Hier muß man dann schon ein Grafikprogramm zu Hilfe nehmen.
Bevor es losgehen kann muß natürlich die Druckeinheit erst eingehangen werden. Das geht aber ohne Probleme.
Hat man seine Vorlage erstellt öffnet man diese in der Software und startet den Druck. Die richtige Positionierung erledigt die Druckeinheit automatisch.
Das Ergebnis sieht ganz ordentlich aus aber an die Qualität proffesioneller CD Drucke kommt die Sache nicht ganz ran. Die Ausdrucke sind zwar nach ca. zwei Stunden völlig wischfest aber Wasserfest sind diese nicht. Auch die Kratzfestigkeit der kleinen Kunstwerke ist nicht gegeben.
Die Duplexeinheit bedarf keiner ausführlicheren Beschreibung.
Zu erwähnen ist noch das zweite Papierfach. Das erweist sich als günstig wenn mann oft auf anderen Formaten Druckt. Finde ich eine sehr praktische Neuerung. Wer kennt das nicht , gerade ein Brief gedruckt , vielleicht noch 50 Blätter A4 im Papierschacht und gerade für diesen Brief braucht man einen bedruckten Umschlag...
Die Lautstärke ist wie schon beim Vorgängermodell angenehm leise.
Druckkosten
*****************
Dazu kann ich nun keine konkrete Aussage machen. Ich kann nur vom Vorgängermodell
sagen das dieses einen geringen Verbrauch hat.
Da sich der Pixma technisch kaum vom Vorgänger unterscheidet dürften hier keine bösen Überraschungen zu erwarten sein.
•Patronenpreise
Ein Satz Orginalpatronen kostet z.Z. ca 42 Euro.
Ich habe für meinen letzten kompletten Satz bei Ebay 32,50 Euro bezahlt (inkl. Versandkosten).
Zu Fremdanbietern kann ich keine konkrete Angabe machen, da ich nur Orginaltinte verwende.
Fazit
******
Der Pixma IP 3000 ist ein sehr guter Drucker für unterschiedlichste Aufgaben. Sein neues Design sowie seine technischen Erweiterungen und Neuerungen dürften es wohl Epson, HP und Co bei der Platzierung neuer Drucker in dieser Preisklasse schwer machen.
Mit den Ausdrucken, egal ob Text oder Foto´s bin ich sehr zufrieden.
Was mir besonders gefällt ist die integrierte Duplexeinheit. Hier läßt sich durch die bequeme Bedienung viel Papier sparen.
Mir fehlt zwar speziell zu diesem Modell die Langzeiterfahrung, aber da ich das Vorgängermodell den i 560 seit ca einem Jahr Störungsfrei in Betrieb habe kann ich sagen, daß der Pixma auch langfristig seine Aufgaben meistern wird.
Abschließend noch eine Bemerkung: Wenn ich mir nicht erst vor ca einem Jahr den i560 gekauft hätte, würde jetzt ein Pixma IP3000 meinen Schreibtisch schmücken.
Auch wenn das Äußere nicht den kompaktesten Eindruck macht bekommt der Pixma
IP 3000 von mir fünf Sterne, da ich meine das dieser kleine Mängel den Gesamteindruck nicht wesentlich beeinflußt.
Noch ein Tipp von mir. Wer sich einen Pixma zulegen möchte kann unter dem Link einen Probeausdruck von einem eigenem Foto anfertigen lassen. Derzeit ist das für die Pixma- Reihe und die Multifunktionsgeräte möglich.
http://www.yourprint.canon-europe.com/index.html
LG Maik
Im September fragte mich mein Cousin was ich von der neuen Serie halte, er war zu diesem Zeitpunkt auf der Suche nach einem neuen Drucker. Ausgehend von meinen Erfahrungen mit dem Vorgängermodell (Canon i560), den ich seit knapp einem Jahr in Betrieb habe und unter Zuhilfenahme der Vorankündigungen in der Fachpresse , daß sich an der bewährten Drucktechnologie zur Vorgängerserie nichts geändert hatte, gab es führ mich keinen Grund diese neue Serie nicht zu empfehlen. Da mein Cousin überwiegen Text druckt hätte der IP 2000 für seine Zwecke völlig ausgereicht. Da die neue Serie aber erst ab dem IP 3000 mit der bewährten Singel Ink Technologie ausgestattet ist (drei separate Farbtanks CMY und einmal schwarz). empfahl ich Ihm den Pixma IP 3000 zu kaufen. Dieser ist zwar um einiges teurer als der IP 2000; ist aber dafür mit ein paar sehr nützlichen zusätzlichen Funktionen ausgestattet, auf die ich später noch eingehen möchte.
Kurzum mein Cousin kaufte sich den Canon Pixma IP 3000. Was mich wunderte war der niedrige Einstiegspreis. Er hat grade mal 105 Euro bezahlt. Hoppla, hab ich doch für das Vorgängermodell 149 Euro bezahlt. Der erste Gedanke ist natürlich „Bei dem günstigen Preis muß doch ein Haken sein.“ Gibt es da vielleicht irgendeine Schwachstelle ?- Um darauf eine Antwort geben zu können schaute ich mir das Gerät einmal genauer an. Mein Cousin bat mich ihm bei der Inbetriebnahme behilflich zu sein, worauf ich natürlich sofort zu sagte, währe bald geplatzt vor Neugier.
Lieferumfang
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Drucker mit integrierter Duplexeinheit (für beidseitigen Druck)
Vorrichtung für den Druck von dafür geeigneten CD´s/DVD´s
Druckkopf
Tintenpatronen 1x schwarz, 3x Farbe CYM- Übrigens die gleichen Patronen wie beim i560
Handbuch
Treiber CD´S mit Software
Netzkabel
Das integrierte zweite Papierfach an der Vorderseite
Wie gewohnt muß man leider schon sagen: kein USB-Kabel
Technische Daten
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Die wohl bedeutendste Neuerung ist die Verwendung einer völlig neuen Druckkopftechnologie. Das FINE-Produktionsverfahren beschreibt eine neue Technologie bei Herstellung der Druckköpfe was einen noch präziseren Ausstoß der Tintentröpfchen zur Folge hat.
Auflösung bis zu 4800 x 1200 dpi,
FINE, 2 Pictoliter feine Tintentröpfchen
Single Ink-Technologie
22 Seiten/Minute in s/w
bis zu 15 Seiten/Minute in Farbe
10 x 15 cm Foto in ca. 36 Sekunden
integrierte Duplexeinheit (beidseitiger Druck)
Druckeinheit für CD/DVD-Druck (auf geeigneten Medien)
Papiervorrat 2 x 150 Blatt,
Papiergewicht 64-105 g/m² und die unterstützten Canon Spezialmedien bis 273 g/m²
Randloser Druck in den Formaten A4, 13 x 18 cm, 10 x 15 cm und Kredikartengröße (54 x 86 mm)
Direktdruck von einer Digitalkamera über den Pictbridgeport
Druckmedien
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Normalpapier, Umschläge, Hochauflösendes Papier, Professionell Fotopapier, Fotoglanzpapier Plus (auch Doppelseitig), Fotopapier matt, Overheadfolie, Transferfolie
Design
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Das ist so ein Punkt an dem die Meinungen wohl sehr unterschiedlich ausfallen werden. Rein äußerlich hat der Pixma mit dem gewohntem Aussehen eines Tintenstrahldruckers wohl nichts mehr gemein. Ich bin von dem neuen Outfit angenehm überrascht. Einfach ausgedrückt ein quadratischer Kasten mit abgerundeten Kanten. Wenn man den Drucker einmal nicht benötigt kann man diesen mit geschlossenen Klappen sehr gut verstauen. Die Seitenteile sowie die Abdeckung der Papierzufuhr sind aus einem dunklen Kunststoff. Die bereits erwähnten abgerundeten Kanten machen ein robusten Eindruck und sind Aluminiumfarben gehalten. Insgesamt möchte ich sagen ein schlichtes aber dennoch elegantes Design was irgendwie etwas futuristisches hat. Eine Kritik muß ich hier anbringen, die ganze äußere Konstruktion wirkt etwas labil.
Der Netzschalter ist in die abgerundete Kante an der rechten oberen Ecke eingelassen, ich finde ein optisch und funktionell gelungenes Detail.
Hinter der vorderen Abdeckklappe in der rechten oberen Ecke befinden sich noch zwei Schalter. Einer ist zuständig für die Papierzufuhr.- Wenn sich einmal kein Papier in der Papierzufuhr befindet verweigert der Drucker seinen Dienst. Erst wenn Papier eingelegt wurde und man anschließend diesen Schalter betätigt wird der Druckvorgang fortgesetzt. Der zweite Schalter ist für die Druckkopfreinigung. Diese kann betätigt werden auch wenn der Computer nicht eingeschaltet ist, was beim Direktdruck von einer Digitalkamera praktisch ist. Unterhalb der beiden Schalter befindet sich noch der Pictbridge-Port für den Direktanschluß einer Digitalkamera.
Aufbau und Installation
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Auch wenn ich das Gerät nicht mein Eigen nennen darf, es macht mich trotzdem immer wieder total kribbelig, den Karton ungeduldig öffnen das ganze Zubehör entnehmen und natürlich den gut in eine Kunststofftüte und Styropor eingebetteten Drucker. Nach dem das gute Stück aufgestellt ist wird zuerst das Netzkabel angeschlossen. Dann den Drucker einschalten und die Abdeckung vom Patronenschlitten öffnen. Jetzt fährt der Patronenschlitten in die Mitte. Nun den Druckkopf einsetzen, vorher natürlich den Arretierungshebel entriegeln. Danach die separaten Tintentanks einsetzen, hierbei die richtige Reihenfolge beachten: zuerst Schwarz dann Cyan-Magenta-zuletzt Yellow. Sonst druckt das gute Stück dann „falsche Farben“. Viele werden jetzt sagen- na ist ja logisch,
aber mir währe es beinahe auch schon einmal passiert. Zuletzt den Arretierungsbügel nach unten einrasten. Danach den Deckel wieder schließen. Jetzt die Treiber CD-Rom einlegen und den Anweisungen im Menü folgen. Wenn der Treiber Installiert wurde den Drucker mittels USB-Kabel an den Rechner anschließen. Jetzt erkennt der Rechner den Drucker und schon ist dieser einsatzbereit. Sollte die Erkennung einmal nicht erfolgen einfach einen Rechnerneustart durchführen.
Die mitgelieferte Software
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Wie schon bei der i-Serie liegen dem Pixma zwei nützliche Programme bei. Einmal Easy-Webprint-damit kann man Internetseiten mehrspaltig ausdrucken. Man bekommt in einer Vorschau angezeigt wieviel Seiten bedruckt werden, gerade bei sehr langen Webseiten wichtig.
Easy Photoprint ist ein einfach zu bedienendes Programm zum Ausdrucken seiner Bilder.
So lassen sich auf einem Blatt Papier mehrere Fotos unterbringen. Auch eine Zuschnittfunktion ist Integriert, mit der man ausgewählte Bildbereiche ausdrucken kann.
Der ausgewählte Bereich wird an ein vorher ausgewähltes Format automatisch angepasst
Jetzt wird es spannend. Zahlreiche Vorschusslorbeeren hatte das Gerät in vielen Produktvorstellungen in den Medien ; aber wie sieht´s denn nun in der Praxis aus.
Im Betrieb
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Ganz gleich ob Text oder Fotodruck die ganze Angelegenheit geht recht flott von statten.
Die von Canon gemachten Angaben von 22 Seiten/min bei S/W kann ich so nicht bestätigen- Ich bringe es auf ca 18 Seiten/min. Vielleicht geht Canon von einer geringeren Seitendeckung aus. Die Qualität im Textdruck ist beindruckend. Zugegeben unter einer Lupe sind die Buchstaben ganz leicht ausgefranst was aber bei Tintenstrahldruckern wohl nie völlig auszuschließen geht. Aber mit bloßem Auge ist im Vergleich zu einem Laserausdruck kein Unterschied auszumachen. Ich habe dazu drei qualitativ unterschiedliche Papiersorten verwendet. Das Ergebnis ist nicht verwunderlich. Je teurer um so besser muß ich in diesem Fall sagen, obgleich man den Unterschied nur sehr deutlich unter Zuhilfenahme einer Lupe erkennen kann. Aber wer verwendet für den alltäglichen Druck schon Papier wo 100 Blatt drei Euro kosten. Gemischte Ausdrucke- Text und Grafik – liefern auf Inkjetpapier und Hochauflösendem Papier exzellente Qualität. Hier sieht man wie oft auf normalem Papier keine Flecken oder Streifen.
Der Fotodruck verdient wie schon beim Vorgängermodell dem i560 das Prädikat sehr gut. Natürlich verhält es sich hier genauso wie beim Textdruck. Die Qualität des Photopapiers beeinflusst entscheidend die Qualität des Ausdrucks. Am Besten gelingen Ausdrucke auf Photo Glossy Paper Plus von Canon. Das ist aber auch der Mercedes unter den Photopapieren. Ich habe vor einigen Tagen Glossypapier im Real gekauft.(20 Blatt für 3,99€) Damit habe ich ganz gute Ergebnisse erzielt. Die Aufnahmen waren zwar etwas dunkler, aber wenn man sich darauf einstellt kann man die Bilder in einem Grafikprogramm vorher bearbeiten. Insgesamt bin ich mit der Photoqualität sehr zufrieden. Die meisten User drucken Fotos ja auch nicht im Akkord. Die Preise die ein Fotolabor bietet kann man mit einem Tintenstrahldrucker einfach nicht unterbieten.
Nun zu einer nützlichen Zusatzfunktion. Mit dem Pixma i560 kann man dafür geeignete
CD´s/DVD´s bedrucken. Endlich werden viele sagen, die Ihre selbst gebrannten Silberlinge gern selber verschönern. Nicht endlich weil es der erste Drucker ist der das beherrscht, nein aber in der Preisklasse ist es wohl der erste Drucker.
Bitte berichtigt mich wenn ich ein Modell übersehen hab.
Das Programm was dabei ist, bietet nur wenige Möglichkeiten zur Gestaltung einer Vorlage. Hier muß man dann schon ein Grafikprogramm zu Hilfe nehmen.
Bevor es losgehen kann muß natürlich die Druckeinheit erst eingehangen werden. Das geht aber ohne Probleme.
Hat man seine Vorlage erstellt öffnet man diese in der Software und startet den Druck. Die richtige Positionierung erledigt die Druckeinheit automatisch.
Das Ergebnis sieht ganz ordentlich aus aber an die Qualität proffesioneller CD Drucke kommt die Sache nicht ganz ran. Die Ausdrucke sind zwar nach ca. zwei Stunden völlig wischfest aber Wasserfest sind diese nicht. Auch die Kratzfestigkeit der kleinen Kunstwerke ist nicht gegeben.
Die Duplexeinheit bedarf keiner ausführlicheren Beschreibung.
Zu erwähnen ist noch das zweite Papierfach. Das erweist sich als günstig wenn mann oft auf anderen Formaten Druckt. Finde ich eine sehr praktische Neuerung. Wer kennt das nicht , gerade ein Brief gedruckt , vielleicht noch 50 Blätter A4 im Papierschacht und gerade für diesen Brief braucht man einen bedruckten Umschlag...
Die Lautstärke ist wie schon beim Vorgängermodell angenehm leise.
Druckkosten
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Dazu kann ich nun keine konkrete Aussage machen. Ich kann nur vom Vorgängermodell
sagen das dieses einen geringen Verbrauch hat.
Da sich der Pixma technisch kaum vom Vorgänger unterscheidet dürften hier keine bösen Überraschungen zu erwarten sein.
•Patronenpreise
Ein Satz Orginalpatronen kostet z.Z. ca 42 Euro.
Ich habe für meinen letzten kompletten Satz bei Ebay 32,50 Euro bezahlt (inkl. Versandkosten).
Zu Fremdanbietern kann ich keine konkrete Angabe machen, da ich nur Orginaltinte verwende.
Fazit
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Der Pixma IP 3000 ist ein sehr guter Drucker für unterschiedlichste Aufgaben. Sein neues Design sowie seine technischen Erweiterungen und Neuerungen dürften es wohl Epson, HP und Co bei der Platzierung neuer Drucker in dieser Preisklasse schwer machen.
Mit den Ausdrucken, egal ob Text oder Foto´s bin ich sehr zufrieden.
Was mir besonders gefällt ist die integrierte Duplexeinheit. Hier läßt sich durch die bequeme Bedienung viel Papier sparen.
Mir fehlt zwar speziell zu diesem Modell die Langzeiterfahrung, aber da ich das Vorgängermodell den i 560 seit ca einem Jahr Störungsfrei in Betrieb habe kann ich sagen, daß der Pixma auch langfristig seine Aufgaben meistern wird.
Abschließend noch eine Bemerkung: Wenn ich mir nicht erst vor ca einem Jahr den i560 gekauft hätte, würde jetzt ein Pixma IP3000 meinen Schreibtisch schmücken.
Auch wenn das Äußere nicht den kompaktesten Eindruck macht bekommt der Pixma
IP 3000 von mir fünf Sterne, da ich meine das dieser kleine Mängel den Gesamteindruck nicht wesentlich beeinflußt.
Noch ein Tipp von mir. Wer sich einen Pixma zulegen möchte kann unter dem Link einen Probeausdruck von einem eigenem Foto anfertigen lassen. Derzeit ist das für die Pixma- Reihe und die Multifunktionsgeräte möglich.
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LG Maik
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