Canon PowerShot A60 Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 04/2005
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Summe aller Bewertungen
- Bildqualität:
- Ausstattung:
- Akkulaufzeit:
- Bedienkomfort:
- Verarbeitung:
- Zuverlässigkeit:
Erfahrungsbericht von kundschafter
Klick, ich mache ein Foto !
Pro:
Sehr viele Funktionen, gute Bildqualität Netzbetrieb einfache Handhabung
Kontra:
Gewicht, keine Tasche
Empfehlung:
Ja
Die Canon PowerShot A60 ist mittlerweile die dritte Digitalkamera in Folge die ich besitze. Von allen drei Cameras ist diese bis jetzt auch die Beste gewesen, die ich in meinen Händen halten durfte. Diese Funktionsvielfalt die die Canon PowerShot A60 zu bieten hat ist schon grandios. Für 275 € habe ich diese Kamera vor einem halben Jahr bei WalMart gekauft. Die Preise fallen aber ständig, so das man dieses Sahnestück mittlerweile auch günstiger bekommt Vorher hatte ich einige andere Kameras ausprobiert und mich auch hier bei Ciao über einige Modelle informiert. Die Canon PowerShot hat mir vom Aussehen und von den Funktionen her am besten gefallen. Eine Kamera hatte ich sogar wieder zurück gebracht, weil sie einfach nicht meinen Ansprüchen genügt hatte. Vor allen Dingen war mir wichtig, das die Kamera auch mit einem Netzgerät betrieben werden kann.
Lieferumfang
Kamera
USB Kabel
AV Kabel
Handschlaufe
Handbuch
Softwareanleitung und CD
2,5- fach Zoom besitzt das kleine Fotowunder bei maximal 2,0 Millionen Pixel Auflösung. Viele Fotos werden von mir innerhalb der Wohnung geschossen. Diese brauche ich zum Einstellen bei Ebay. Die Qualität ist trotz der niedrigen Pixelzahl überzeugend.
12 Einstellungen kann man mittels eines kleinen Rädchens, dass sich rechts, oberhalb an der Kamera befindet betätigen. Angefangen bei Automatik, Porträt, Makro, über Landschaft und Nachtaufnahmen, bis hin zur kurzen und langen Belichtungszeit. Persönlich nutze ich viel die Automatik .- Funktion
Batterien einlegen.
Ich lese ja die Gebrauchtanweisung grundsätzlich erst dann, wenn ich merke, dass ich ohne Hilfe nicht weiter komme. Also habe ich das Batteriefach auf eigener Faust gesucht. Es befindet sich auf der Unterseite der Kamera und wir mittels eines Schiebereglers entriegelt. Vier 1,5 Volt Mignon Batterien gehören in die Kamera hinein. Ich persönlich nehme 2100 mah Accus, die ich mir vor kurzem bei reichel.de bestellt habe. Genau kann ich es nicht sagen, aber ca. 300 Fotos mache ich bestimmt, bevor die Akkus leer sind. Das ist für meine Begriffe schon eine sehr gute Akku - Laufzeit.
Speicherkarte
Die im Lieferumfang enthaltene Compactflash Card FC-16 wird in einem extra Fach eingelegt. Bei meiner HP Photosmart 215 und auch bei der Fujitsu, über die mein Expartner mal geschrieben hat, der ich den Gnadenstoß versetzt habe, nachdem ich sie mit einer falschen Voltzahl betreiben wollte, war die Speicherkarte im gleichem Fach, wie die Batterien untergebracht. Bei der CanonPowerShot ist das Fach seitlich, dort wo der Trageriemen angebracht ist untergebracht worden. Oberhalb dieser Klappe befindet sich auch das Mikrophon für die Tonaufnahmen. Um die Klappe öffnen zu können, muss man diese zu sich ran ziehen und dann nach oben klappen. Die Klappe ist aus Plastik. Damit sie nicht weg bricht muss man schon sorgsam damit umgehen. Am besten nicht zu weit nach hinten biegen. Die Klappe macht auf mich nämlich keinen stabilen Eindruck. Die Karte lässt sich problemlos einlegen. Die Anzahl der Bilder, die man mit einer 16 MB Karte machen kann, hängt davon ab, wie hoch man die Pixelzahl einstellt.
L= 1600 x 1220 = 26 Bilder
M= 1024 x 0768 = 46 Bilder
S= 0640 x 0480 = 96 Bilder
Für Ebay Fotos benutze ich meistens M und für andere Fotos L. Die Qualität der Fotos ist bei allen drei Einstellungen der Pixelzahl noch akzeptabel. Die Farben werden natürlich und kräftig dargestellt.
Fotografieren
Zuerst einmal muss ich zum fotografieren den ON/OFF Schalter betätigen damit die Kamera überhaupt Bilder schießt. Auf der Rückseite der Kamera befindet sich noch ein Schalter, der mit zwei Funktionen ausgestattet ist. Die obere Einstellung, in Richtung der rot angegebenen Kamera ist die Einstellung, die ich brauche, um die Fotos von der Kamera auf den PC zu laden. Die Einstellung auf den blauen Pfeil gibt die Kamera zum Fotografieren frei. Das ist auch daran zu erkennen, das die kleine Kontrollleuchte, die sich im oberen Bereich, direkt neben dem Sucher der Kamera befindet, grün aufleuchtet. Mit dieser Einstellung erscheinen die Bilder auch auf dem Displayfenster. Das Fenster ist zwar mit einer Größe von H 1,8 cm x B 2,5cm sehr klein, aber man kann bei normalem Tageslicht trotzdem alles sehr gut erkennen. So wie es allerdings etwas dämmerig wird, sollte man sich besser auf den Sucher verlassen. Auf dem Display kann man dann nämlich nicht mehr so gut etwas erkennen. Die Fotos, die bei Dämmerung oder Dunkelheit gemacht werden, haben die gleiche Qualität, wie Bilder die bei Tageslicht aufgenommen wurden.
Automatik
Die meisten Fotos mache ich mit der Automatikfunktion, die sich von selber die günstigsten Einstellungen sucht. Allerdings werden nicht alle Fotos gleich gut. Da sind manchmal auch ziemlich verschwommene oder dunkle Aufnahmen dabei, die ich dann nicht verwerten kann. Manche schaffe ich ja noch mit PaintShop Pro so zu bearbeiten, das sie doch noch zu gebrauchen sind.
Makrofunktion
Für Bilder, die ich bei Ebay einstelle, benutze ich ganz gerne die Makrofunktion. Die Details bei den Produkten sind viel besser zu erkennen. Kleine Kratzer, die ich mit dem bloßem Auge kaum erkennen kann, werden auf dem Foto gut wieder gegeben. Somit kann mir auch keiner unterstellen, das die Ware nicht wie angegeben aussieht.
Video mit Ton
Habe ich mal aus Gag ausprobiert. Dafür habe ich dann einen kleinen Film auf unserem Parkplatz und auch hier in der Wohnung gemacht. Aber ich denke, da es ja nicht die Hauptaufgabe eines Fotoapparats ist, Videos zu drehen, ist dies nur eine kleine Spielerei, mit gutem Bild und Sprachergebnis. Das Video wird im AVI Format gedreht.
Ich gestehe alle anderen Funktionen sind für mich im Grunde überflüssig, weil ich selten Gelegenheit bekomme, Porträt Aufnahmen, Landschaft- oder Nachtaufnahmen zu machen. Blendenfunktion und schnelle, oder langsame Belichtungszeit habe ich noch nicht ausprobiert.
Selbstauslöser
Den habe ich schon öfter gebraucht. Zum Beispiel benutze ich den, wenn ich möchte, das alle Familiemitglieder auf einem Foto drauf sind. Die Zeit kann man durch verschiedene Symbole angeben. Es gibt 4 Symbole die für die Auslösezeit gewählt werden können. Wenn ich das richtig verstanden habe, kann man sich zwischen zwei bis hin zu 10 Sekunden entscheiden. Ich nehme allerdings schon von vorne herein die 10 Sekunden Einstellung. Zwei Sekunden wäre mir einfach zu kurz.
Rote Augen Funktion
Die ist zwar vorhanden, allerdings habe ich noch nicht feststellen können, das es auch funktioniert. Bei unserem Hund und dem Frettchen sehen die Augen auf den gemachten Fotos immer rot aus. Noch schlimmer ist es, wenn ich mit Blitzlicht arbeiten muss. Es ist sehr lästig, wenn ich mit dem Bildbearbeitungsprogramm diesen Mangel ausgleichen muss.
Blitz
Mit dem Blitzlicht bin ich nicht umbedingt zufrieden. Auf manchen Gegenständen ist ein weißer Fleck zu sehen, weil der Blitz einfach zu hell war. Eine Einstellung des Blitzes ist leider nicht möglich. Ich versuche dann immer den Blitz nicht direkt auf das Motiv zu halten. Da muss man allerdings auch in Kauf nehmen das man mehrere Fotos machen muss, bevor man dann ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt.
Das Menü
Das Menü ist sehr umfangreich. Da gibt es zum Beispiel so kleine Spielereien, wie zum Beispiel, die verschiedenen Toneinstellungen für die einzelnen Funktionen der Kamera. Da kann man statt einem Klickgeräusch einen Vogel piepen lassen, oder für das Startgeräusch eine Türglocke auswählen. Ein Klingelton, wie von einem Telefon steht auch zur Auswahl. Das Menü ist einfach über 4 Knöpfe unter dem Display zu bedienen. Um weiter nach unten oder nach rechts zu gelangen, benutzt man 4 weitere Knöpfe, die sich rechts unten, neben dem Displayfenster befinden. Zur weiteren Funktionsauswahl kann man über diese Knöpfe den Blitz manuell ein und ausschalten, Makro einstellen und die vorhandenen Fotos anschauen. Die Sprachauswahl ist gewaltig. In 12 Sprachen kann man sich das Menü anzeigen lassen. Dazu gehört Englisch-Deutsch-Französisch-Dänisch-Spanisch-Italienisch-Japanisch-Holländisch und vier weitere Sprachen, die ich aber nicht zuordnen kann.
Zoom
Für meinen Bedarf ist der Zoom völlig ausreichend. Da muss man allerdings ein wenig experimentieren. Manchmal sehe ich Meinen Yorki und das Frettchen, wie sie gerade was Lustiges anstellen. Aber nicht immer sind sie dann in greifbarer Nähe, um die Situation im Bild festhalten zu können. Mit der Möglichkeit des Zooms hole ich mir die beiden dann auf eine akzeptable Entfernung ran. Wenn ich das Motiv zu nah heran zoome kann es schon mal passieren dass das Motiv unklar erscheint.
Anschließen an den PC und Bilder auf den PC laden
Für die Kamera wird zuerst ein Treiber installiert , bevor diese von Windows oder Macintosh erkannt wird. Auf der zugehörigen CD findet man diesen Treiber . Zusätzlich kann man entscheiden, ob man seine Fotos mit dem Zoom Browser Ex oder mit Windows Imaging hoch laden möchte . Ich persönlich habe mich für den Zoom Browser entschieden. Nach der Installation kann man dann über ein USB Kabel die Kamera am Rechner anschließen. Der Hebel an der Kamera muss dann auf die rote Kamera eingestellt werden , Die Fotos werden dann automatisch auf den PC überspielt. Über den Zoombrowser kann man die Fotos dann in der Größe ändern und Helligkeit und Kontrast anders einstellen. Mir ist das aber zu wenig. Die ausgesuchten Fotos speicher ich in einem Ordner ab und benutze zum bearbeiten PaintShop Pro Das löschen der Fotos über Pc ist etwas umständlich. Dazu muss ich die Fotos aus der Kamera erneut herunterladen und kann dann erst den Befehl erteilen, das ich alle Fotos löschen möchte.
Drucker und TV
Die Kamera kann auch direkt an eine Drucker angeschlossen werden. Allerdings ist das auch wieder eine Funktion die ich noch nicht weiter in Augenschein genommen habe. Wenn ich mal wirklich Fotos brauche, dann lasse ich diese bei einem Online Shop entwickeln. Die Druckkosten sind mir dann doch zu hoch.
Um die Kamera am Fernseher anzuschließen, benötigt man das mitgelieferte AV Kabel, das in die dafür vorgesehenen Öffnungen eingesteckt wird. Das Rädchen der Kamera wird dann auf Video Funktion eingestellt. Auf dem Fernseher kann man dann die gemachten Bilder betrachten. Auch neue Fotos kann man über den Fernseher erstellen.
Gewicht und Material
Mit eingelegten Akkus ist die Kamera schon etwas gewöhnungsbedürftig. Sie wiegt (mit Briefwaage nach gewogen) 305 Gramm . Somit ist sie viel schwerer als die Fujifilm FinePix A 201, die nur 195 Gramm mit eingelegten Akkus gewogen hat. Das Gehäuse besteht meiner Meinung nach aus Plastik und Metall. Mir ist diese Kamera auch schon herunter gefallen. Dabei hat sich das Blendenteil verharkt. Ich konnte es aber mühelos wieder richten. (zum Glück)
Technische Daten
Die technischen Daten habe ich dem beiliegendem Handbuch entnommen
Kompakt-Digitalkamera mit 3-fach optischem Zoom, 2,5-fach digitalem Zoom, Auflösung 1.600x1.200 Pixel (2.0 Megapixel), USB-Schnittstelle, Selbstauslöser, LC-Display, optischer Sucher, Videofunktion (AVI-Format), Speichermedium: CompactFlash Typ I, Tonaufnahme, Stativgewinde, Panoramaunterstützung, iSAPS-Motiverkennungs-Technologie, DIGIC-Signalprozessor, 5 Punkt-AiAF-Autofokussystem mit SpotAF-Funktion, Gewicht: 305 g, Maße: 101x64x31 mm
Im Handbuch befinden sich eine Menge Warnhinweise, was man alles beachten sollte, bevor man die Kamera in Betrieb nimmt und wie man Fehlfunktionen vermeiden kann.
Fazit
Mit dieser Kamera habe ich einen Kauf getätigt, den ich bis heute nicht bereuen brauchte. Diese Kamera erfüllt für mich alle Kriterien die mir bei einer Digitalkamera wichtig sind. Die Anleitung ist leicht verständlich und die Knöpfe leicht bedienbar. Leider ist auch hier, wie bei vielen anderen Modellen keine Tasche im Lieferumfang enthalten. Für die fehlende Tasche und das Gewicht der Kamera ziehe ich einen Stern ab.
Zum Schluß möchte ich noch anmerken, das man beim Kauf darauf achten sollte, das die Garantiekarte zu der Kamera vorhanden ist. Bei meiner Fujifilm hatte ich nämlich keine Karte, sondern nur den Kassenbon. Photo Porst hat die Kamera so nicht angenommen und wollte 100 Euro für einen Kostenvoranschlag haben. bevor die dann die Kamera einschicken wollten. Ich habe den Verkäufer aber nur ausgelacht und die Kamera wieder mit genommen.
Lieferumfang
Kamera
USB Kabel
AV Kabel
Handschlaufe
Handbuch
Softwareanleitung und CD
2,5- fach Zoom besitzt das kleine Fotowunder bei maximal 2,0 Millionen Pixel Auflösung. Viele Fotos werden von mir innerhalb der Wohnung geschossen. Diese brauche ich zum Einstellen bei Ebay. Die Qualität ist trotz der niedrigen Pixelzahl überzeugend.
12 Einstellungen kann man mittels eines kleinen Rädchens, dass sich rechts, oberhalb an der Kamera befindet betätigen. Angefangen bei Automatik, Porträt, Makro, über Landschaft und Nachtaufnahmen, bis hin zur kurzen und langen Belichtungszeit. Persönlich nutze ich viel die Automatik .- Funktion
Batterien einlegen.
Ich lese ja die Gebrauchtanweisung grundsätzlich erst dann, wenn ich merke, dass ich ohne Hilfe nicht weiter komme. Also habe ich das Batteriefach auf eigener Faust gesucht. Es befindet sich auf der Unterseite der Kamera und wir mittels eines Schiebereglers entriegelt. Vier 1,5 Volt Mignon Batterien gehören in die Kamera hinein. Ich persönlich nehme 2100 mah Accus, die ich mir vor kurzem bei reichel.de bestellt habe. Genau kann ich es nicht sagen, aber ca. 300 Fotos mache ich bestimmt, bevor die Akkus leer sind. Das ist für meine Begriffe schon eine sehr gute Akku - Laufzeit.
Speicherkarte
Die im Lieferumfang enthaltene Compactflash Card FC-16 wird in einem extra Fach eingelegt. Bei meiner HP Photosmart 215 und auch bei der Fujitsu, über die mein Expartner mal geschrieben hat, der ich den Gnadenstoß versetzt habe, nachdem ich sie mit einer falschen Voltzahl betreiben wollte, war die Speicherkarte im gleichem Fach, wie die Batterien untergebracht. Bei der CanonPowerShot ist das Fach seitlich, dort wo der Trageriemen angebracht ist untergebracht worden. Oberhalb dieser Klappe befindet sich auch das Mikrophon für die Tonaufnahmen. Um die Klappe öffnen zu können, muss man diese zu sich ran ziehen und dann nach oben klappen. Die Klappe ist aus Plastik. Damit sie nicht weg bricht muss man schon sorgsam damit umgehen. Am besten nicht zu weit nach hinten biegen. Die Klappe macht auf mich nämlich keinen stabilen Eindruck. Die Karte lässt sich problemlos einlegen. Die Anzahl der Bilder, die man mit einer 16 MB Karte machen kann, hängt davon ab, wie hoch man die Pixelzahl einstellt.
L= 1600 x 1220 = 26 Bilder
M= 1024 x 0768 = 46 Bilder
S= 0640 x 0480 = 96 Bilder
Für Ebay Fotos benutze ich meistens M und für andere Fotos L. Die Qualität der Fotos ist bei allen drei Einstellungen der Pixelzahl noch akzeptabel. Die Farben werden natürlich und kräftig dargestellt.
Fotografieren
Zuerst einmal muss ich zum fotografieren den ON/OFF Schalter betätigen damit die Kamera überhaupt Bilder schießt. Auf der Rückseite der Kamera befindet sich noch ein Schalter, der mit zwei Funktionen ausgestattet ist. Die obere Einstellung, in Richtung der rot angegebenen Kamera ist die Einstellung, die ich brauche, um die Fotos von der Kamera auf den PC zu laden. Die Einstellung auf den blauen Pfeil gibt die Kamera zum Fotografieren frei. Das ist auch daran zu erkennen, das die kleine Kontrollleuchte, die sich im oberen Bereich, direkt neben dem Sucher der Kamera befindet, grün aufleuchtet. Mit dieser Einstellung erscheinen die Bilder auch auf dem Displayfenster. Das Fenster ist zwar mit einer Größe von H 1,8 cm x B 2,5cm sehr klein, aber man kann bei normalem Tageslicht trotzdem alles sehr gut erkennen. So wie es allerdings etwas dämmerig wird, sollte man sich besser auf den Sucher verlassen. Auf dem Display kann man dann nämlich nicht mehr so gut etwas erkennen. Die Fotos, die bei Dämmerung oder Dunkelheit gemacht werden, haben die gleiche Qualität, wie Bilder die bei Tageslicht aufgenommen wurden.
Automatik
Die meisten Fotos mache ich mit der Automatikfunktion, die sich von selber die günstigsten Einstellungen sucht. Allerdings werden nicht alle Fotos gleich gut. Da sind manchmal auch ziemlich verschwommene oder dunkle Aufnahmen dabei, die ich dann nicht verwerten kann. Manche schaffe ich ja noch mit PaintShop Pro so zu bearbeiten, das sie doch noch zu gebrauchen sind.
Makrofunktion
Für Bilder, die ich bei Ebay einstelle, benutze ich ganz gerne die Makrofunktion. Die Details bei den Produkten sind viel besser zu erkennen. Kleine Kratzer, die ich mit dem bloßem Auge kaum erkennen kann, werden auf dem Foto gut wieder gegeben. Somit kann mir auch keiner unterstellen, das die Ware nicht wie angegeben aussieht.
Video mit Ton
Habe ich mal aus Gag ausprobiert. Dafür habe ich dann einen kleinen Film auf unserem Parkplatz und auch hier in der Wohnung gemacht. Aber ich denke, da es ja nicht die Hauptaufgabe eines Fotoapparats ist, Videos zu drehen, ist dies nur eine kleine Spielerei, mit gutem Bild und Sprachergebnis. Das Video wird im AVI Format gedreht.
Ich gestehe alle anderen Funktionen sind für mich im Grunde überflüssig, weil ich selten Gelegenheit bekomme, Porträt Aufnahmen, Landschaft- oder Nachtaufnahmen zu machen. Blendenfunktion und schnelle, oder langsame Belichtungszeit habe ich noch nicht ausprobiert.
Selbstauslöser
Den habe ich schon öfter gebraucht. Zum Beispiel benutze ich den, wenn ich möchte, das alle Familiemitglieder auf einem Foto drauf sind. Die Zeit kann man durch verschiedene Symbole angeben. Es gibt 4 Symbole die für die Auslösezeit gewählt werden können. Wenn ich das richtig verstanden habe, kann man sich zwischen zwei bis hin zu 10 Sekunden entscheiden. Ich nehme allerdings schon von vorne herein die 10 Sekunden Einstellung. Zwei Sekunden wäre mir einfach zu kurz.
Rote Augen Funktion
Die ist zwar vorhanden, allerdings habe ich noch nicht feststellen können, das es auch funktioniert. Bei unserem Hund und dem Frettchen sehen die Augen auf den gemachten Fotos immer rot aus. Noch schlimmer ist es, wenn ich mit Blitzlicht arbeiten muss. Es ist sehr lästig, wenn ich mit dem Bildbearbeitungsprogramm diesen Mangel ausgleichen muss.
Blitz
Mit dem Blitzlicht bin ich nicht umbedingt zufrieden. Auf manchen Gegenständen ist ein weißer Fleck zu sehen, weil der Blitz einfach zu hell war. Eine Einstellung des Blitzes ist leider nicht möglich. Ich versuche dann immer den Blitz nicht direkt auf das Motiv zu halten. Da muss man allerdings auch in Kauf nehmen das man mehrere Fotos machen muss, bevor man dann ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt.
Das Menü
Das Menü ist sehr umfangreich. Da gibt es zum Beispiel so kleine Spielereien, wie zum Beispiel, die verschiedenen Toneinstellungen für die einzelnen Funktionen der Kamera. Da kann man statt einem Klickgeräusch einen Vogel piepen lassen, oder für das Startgeräusch eine Türglocke auswählen. Ein Klingelton, wie von einem Telefon steht auch zur Auswahl. Das Menü ist einfach über 4 Knöpfe unter dem Display zu bedienen. Um weiter nach unten oder nach rechts zu gelangen, benutzt man 4 weitere Knöpfe, die sich rechts unten, neben dem Displayfenster befinden. Zur weiteren Funktionsauswahl kann man über diese Knöpfe den Blitz manuell ein und ausschalten, Makro einstellen und die vorhandenen Fotos anschauen. Die Sprachauswahl ist gewaltig. In 12 Sprachen kann man sich das Menü anzeigen lassen. Dazu gehört Englisch-Deutsch-Französisch-Dänisch-Spanisch-Italienisch-Japanisch-Holländisch und vier weitere Sprachen, die ich aber nicht zuordnen kann.
Zoom
Für meinen Bedarf ist der Zoom völlig ausreichend. Da muss man allerdings ein wenig experimentieren. Manchmal sehe ich Meinen Yorki und das Frettchen, wie sie gerade was Lustiges anstellen. Aber nicht immer sind sie dann in greifbarer Nähe, um die Situation im Bild festhalten zu können. Mit der Möglichkeit des Zooms hole ich mir die beiden dann auf eine akzeptable Entfernung ran. Wenn ich das Motiv zu nah heran zoome kann es schon mal passieren dass das Motiv unklar erscheint.
Anschließen an den PC und Bilder auf den PC laden
Für die Kamera wird zuerst ein Treiber installiert , bevor diese von Windows oder Macintosh erkannt wird. Auf der zugehörigen CD findet man diesen Treiber . Zusätzlich kann man entscheiden, ob man seine Fotos mit dem Zoom Browser Ex oder mit Windows Imaging hoch laden möchte . Ich persönlich habe mich für den Zoom Browser entschieden. Nach der Installation kann man dann über ein USB Kabel die Kamera am Rechner anschließen. Der Hebel an der Kamera muss dann auf die rote Kamera eingestellt werden , Die Fotos werden dann automatisch auf den PC überspielt. Über den Zoombrowser kann man die Fotos dann in der Größe ändern und Helligkeit und Kontrast anders einstellen. Mir ist das aber zu wenig. Die ausgesuchten Fotos speicher ich in einem Ordner ab und benutze zum bearbeiten PaintShop Pro Das löschen der Fotos über Pc ist etwas umständlich. Dazu muss ich die Fotos aus der Kamera erneut herunterladen und kann dann erst den Befehl erteilen, das ich alle Fotos löschen möchte.
Drucker und TV
Die Kamera kann auch direkt an eine Drucker angeschlossen werden. Allerdings ist das auch wieder eine Funktion die ich noch nicht weiter in Augenschein genommen habe. Wenn ich mal wirklich Fotos brauche, dann lasse ich diese bei einem Online Shop entwickeln. Die Druckkosten sind mir dann doch zu hoch.
Um die Kamera am Fernseher anzuschließen, benötigt man das mitgelieferte AV Kabel, das in die dafür vorgesehenen Öffnungen eingesteckt wird. Das Rädchen der Kamera wird dann auf Video Funktion eingestellt. Auf dem Fernseher kann man dann die gemachten Bilder betrachten. Auch neue Fotos kann man über den Fernseher erstellen.
Gewicht und Material
Mit eingelegten Akkus ist die Kamera schon etwas gewöhnungsbedürftig. Sie wiegt (mit Briefwaage nach gewogen) 305 Gramm . Somit ist sie viel schwerer als die Fujifilm FinePix A 201, die nur 195 Gramm mit eingelegten Akkus gewogen hat. Das Gehäuse besteht meiner Meinung nach aus Plastik und Metall. Mir ist diese Kamera auch schon herunter gefallen. Dabei hat sich das Blendenteil verharkt. Ich konnte es aber mühelos wieder richten. (zum Glück)
Technische Daten
Die technischen Daten habe ich dem beiliegendem Handbuch entnommen
Kompakt-Digitalkamera mit 3-fach optischem Zoom, 2,5-fach digitalem Zoom, Auflösung 1.600x1.200 Pixel (2.0 Megapixel), USB-Schnittstelle, Selbstauslöser, LC-Display, optischer Sucher, Videofunktion (AVI-Format), Speichermedium: CompactFlash Typ I, Tonaufnahme, Stativgewinde, Panoramaunterstützung, iSAPS-Motiverkennungs-Technologie, DIGIC-Signalprozessor, 5 Punkt-AiAF-Autofokussystem mit SpotAF-Funktion, Gewicht: 305 g, Maße: 101x64x31 mm
Im Handbuch befinden sich eine Menge Warnhinweise, was man alles beachten sollte, bevor man die Kamera in Betrieb nimmt und wie man Fehlfunktionen vermeiden kann.
Fazit
Mit dieser Kamera habe ich einen Kauf getätigt, den ich bis heute nicht bereuen brauchte. Diese Kamera erfüllt für mich alle Kriterien die mir bei einer Digitalkamera wichtig sind. Die Anleitung ist leicht verständlich und die Knöpfe leicht bedienbar. Leider ist auch hier, wie bei vielen anderen Modellen keine Tasche im Lieferumfang enthalten. Für die fehlende Tasche und das Gewicht der Kamera ziehe ich einen Stern ab.
Zum Schluß möchte ich noch anmerken, das man beim Kauf darauf achten sollte, das die Garantiekarte zu der Kamera vorhanden ist. Bei meiner Fujifilm hatte ich nämlich keine Karte, sondern nur den Kassenbon. Photo Porst hat die Kamera so nicht angenommen und wollte 100 Euro für einen Kostenvoranschlag haben. bevor die dann die Kamera einschicken wollten. Ich habe den Verkäufer aber nur ausgelacht und die Kamera wieder mit genommen.
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