Canon PowerShot A80 Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 01/2004
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Summe aller Bewertungen
- Bildqualität:
- Ausstattung:
- Akkulaufzeit:
- Bedienkomfort:
- Verarbeitung:
- Zuverlässigkeit:
Erfahrungsbericht von G-Punkt
Einsteigerkamera oder Profimodell?
Pro:
Großer Funktionenreichtum
Kontra:
Sucher gibt einen zu kleinen Bildausschnitt wieder
Empfehlung:
Ja
Seit einigen Wochen bin ich stolzer Besitzer der Canon PowerShot A80 Digitalkamera. Nachdem ich schon die A10, das erste Modell dieser Baureihe ausgiebig testen konnte, will ich dies nun auch mit dem aktuellsten Kind dieser Baureihe tun.
Die Weiterentwicklung
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Die augenfälligste Weiterentwicklung der A80 gegenüber der A70 ist natürlich die Pixelzahl. Diese ist dem allgemeinen Trend nach von 3,2 auf 4,0 Mio gewachsen. Man kann eben einige Leute immer noch nur mit hohen Auflösungszahlen ködern, die diese sowieso nie brauchen werden. Trotzdem kann eine Auflösung von immerhin 2272x1704 manchmal recht nützlich sein, zum Beispiel wenn auf einem Foto recht viele Details versteckt sind. Normalerweise reichen aber die beiden mittleren Auflösungsstufen 1600x1200 und 1024x768 völlig aus, auch wenn hier noch eine Zwischenstufe angebracht gewesen wäre. Auflösungen von 640x480 sind zwar auch möglich, aber nicht zu empfehlen, da die Bilder damit einfach zu klein werden.
Auch die Abmessungen der Kamera sind vor allem gegenüber der A10 kleiner geworden, wobei Form und Ergonomie nach wie vor gleich gut geblieben sind.
Technische Daten
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Zunächst möchte ich die wichtigsten Daten der Kamera nennen:
Max 4,0 Mio. Pixel (entspricht einer Auflösung von 2272x1704 Pixel).
Brennweite: 7,8mm-23,4mm (entspricht 38-114mm beim Kleinbild)
3-fach optischer Zoom (in Verbindung mit dem 3,6-fachen Digitalen Zoom insgesamt 11facher Zoom möglich)
1,5-Zoll-TFT-Bildschirm
Verschlußzeit: 1/2000s bis 15s
ISO-Werte: 50, 100, 200, 300 und 400
Serienbildfunktion mit bis zu 2,4 Bildern pro Sekunde
Selbstauslöser mit 2 oder 10 Sekunden Verzögerung
Gewicht ohne Batterien: 250g
Außerdem gibt es noch 3 verschiedene Kompressionseinstellungen von Normal über Fein bis hin zu Superfein. Das bedeutet, daß beim Packen in das JPEG-Format mehr oder weniger Qualität verloren geht. Bei der mittleren Auflösung und superfeiner Kompression benötigt man etwa 1 MB pro Foto, auf die mitgelieferte 32-MB-CompactFlash-Karte passen also nicht allzu viele gute Aufnahmen. Deshalb ist die Anschaffung einer 128er oder 256er Karte empfehlenswert, die zur Zeit beim Preis-/Leistungsverhältnis gleichauf liegen und mit 57€ für die größere der Beiden eine durchaus lohnende Anschaffung sind.
Bei diesen Angaben kommt es auch immer auf die Art der Fotos an. Wer nur weiße Wände fotografiert, bekommt mehr Fotos drauf, weil JPEG diese Dateien kleiner packen kann als welche mit tausenden Farben. Die Bilder können am Ende in der gleichen Auflösung zwischen 500 und 1500KB groß sein, je nach Motiv.
Des Weiteren besitzt die A20 einen TV-Ausgang, der eine Diaschau am heimischen Fernsehgerät in gemütlicher Familienrunde ermöglicht. Sicherlich eine hilfreiche Sache. Auch die aufgenommenen Videosequenzen lassen sich hier bestaunen, wenn auch mit recht schlechter Qualität. Die Kabel sind im Lieferumfang ebenfalls enthalten.
LCD-Monitor.
Der 1,5-Zoll-LCD-Monitor (67000 Pixel) gibt auch bei ungünstiger Sonneneinstrahlung ein klares, farbenprächtiges Bild wieder. Da habe ich bei anderen Herstellern schon viel schlechtere Bildschirme gesehen. Allerdings gibt es dort inzwischen auch deutlich größere Monitore, was aber durch die neue Ausschwenkfunktion, bekannt von den Canon-G-Modellen wieder wettgemacht wird. Den Bildschirm kann man also aufklappen und um bis zu 180° drehen. Somit kann man sich zum Beispiel selbst filmen oder über eine Menschenmasse hinweg fotografieren, ohne den Bildschirm aus den Augen zu verlieren.
Wem der Gebrauch des Monitors zu energieaufwendig ist, schließlich ist er der größte Energiefresser, der kann diese Funktion auch ausstellen und den herkömmlichen Sucher benutzen, der allerdings nach wie vor einen völlig falschen, weil viel zu kleinen Bildausschnitt wiedergibt. Ein Manko, das bei der Weiterentwicklung der Kamera in den letzten 2 Jahren unbedingt hätte behoben werden müssen. Immerhin aber noch besser als umgekehrt, wenn den gemachten Fotos dann plötzlich die Hälfte fehlen würde.
Zoom.
Mit der Kamera kann man auf dreifache Größe optisch zoomen. Das ist für ein Produkt dieser Preisklasse sicher sehr gut und man benötigt auch nicht mehr für den täglichen Gebrauch, da die Bilder doch schon sehr leicht verwackeln, wenn es zudem noch etwas dunkel ist und die Kamera lange belichten muß.
Zusätzlich gibt es noch einen 3,6-fachen Digital-Zoom, der aber für den Profi uninteressant ist, da er ja nur die Pixel größer zieht. Zum Glück kann man anders als bei den Vorgängern den Digitalzoom auch komplett abstellen. Das lästige hin- und hergezoome entfällt damit.
Aufnahme-Modi.
Es gibt 5 voreingestellte Aufnahme-Modi. Neben Portrait-, Landschafts- und Nachtaufnahmen sind auch die Einstellungen für kurze oder lange Belichtungszeit gespeichert. Hinzu kommen die Kreativ-Programme mit deren Hilfe man die Belichtung, Blende und andere Einstellungen selbst verändern kann. So ist das Wahlrad der guten alten A10er von 4 auf sage und schreibe 14 Auswahlmöglichkeiten gewachsen, was den Eindruck aufkommen läßt, daß es sich hier nicht mehr um eine Einsteigerkamera, sondern um ein absolut ausgereiftes Hochleistungsmodell handelt, was seinen großen Brüdern der Canon-G-Reihe kaum noch in etwas nachsteht. Und in der Tat sollte der Einsteiger von den unzähligen Einstellmöglichkeiten die Finger lassen, schließlich macht der Apparat auch in der Automatik-Funktion hervorragende Bilder.
Sonstige Funktionen.
Hinzu kommen die üblichen Modi wie Makro-Aufnahme, Selbstauslöser usw. Diese sind inzwischen selbstverständlich. Erwähnenswert bleibt die Funktion der Serienbildaufnahmen, die man besonders bei Sportbildern gut verwenden kann. Hier kann man den Auslöser gleich durchgedrückt lassen und die Bilder werden in einem Puffer gespeichert, bevor sie dann in Ruhe ins JPEG-Format gepackt werden. Außerdem gibt es eine Weißabgleichsfunktion, mit deren Hilfe man zum Beispiel den negativen Effekt des Kunstlichts vermindern kann. Wem das alles zuviel ist, der wählt einfach den Automatik-Modus und alles läuft wie am Schnürchen.
Ein einblendbares Histogramm bietet einem die Möglichkeit zu prüfen, ob die gemachte Aufnahme theoretisch über- oder unterbelichtet ist. Natürlich kann man auch einfach auf dem kleinen Bildschirm nachschauen ;-)
Auch Farbanpassungen kann man bereits vor dem Fotografieren vornehmen, also beispielsweise schwarzweiß oder in Sepiatönen belichten. Dies sollte man jedoch lieber anschließend am PC machen, da hier doch eine bessere Feinabstimmung möglich ist.
Panorama-Funktion.
Wer gerne in die Alpen fährt oder das breite Grinsen seiner Freundin aufnehmen will, für den ist der Panoramamodus geschaffen worden. Man macht ein Foto und mit Hilfe des LCD-Bildschirms ein oder mehrere „Nachbarfotos“, die dann mit Hilfe der Software zu einem großen Panoramabild zusammengefügt werden. Auf dem fertigen Werk sind dann je nach Aufnahmekunst des Fotografen kaum noch Übergänge zu sehen. (Ein Beispielbild gibt es hier: http://mitglied.lycos.de/gop5/ebay/Zwinger.htm )
Video-Funktion.
Es gibt Momente, deren besonderes Flair man nur schwer mit einem Foto einfangen kann. Wenn zum Beispiel der beste Freund betrunken im Wirtshaus sitzt und anderen Leuten mit seiner nicht vorhandenen Sangeskunst auf die Nerven geht, oder wenn ein Kampfjet 50m über einem zur Landung ansetzt. Für solche Augenblicke ist die Videofunktion ein sehr praktisches Beiwerk. Freilich ist die Qualität mit 320x240 Bildpunkten alles andere als ausreichend, aber oft kommt es ja auch nur auf den Ton an. Diesen kann man auch separat als WAV-Datei aufnehmen und die Kamera so auch als Diktiergerät mißbrauchen.
USB-Verbindung.
Wie es sich für eine moderne Kamera gehört, werden die Bilder mit Hilfe eines USB-Kabels von der Kamera auf den PC übertragen. Dazu kann man entweder die mitgelieferte Software nutzen, oder, was meiner Meinung noch viel einfacher ist, einfach im Windows-Explorer arbeiten. Dort wird die Kamera nämlich wie eine Festplatte angezeigt und man kann sich die Bilder wie gewohnt anschauen oder in den gewünschten Foto-Ordner verschieben.
Mitgelieferte Software.
Die meisten Software-Komponenten braucht man nicht. Es gibt wie gesagt das Programm, mit dem die Bilder auf den Rechner übertragen werden (ZoomBrowser EX), was für meinen Geschmack aber etwas zu umständlich ist, die Bearbeitungsprogramme PhotoImpression 4 und VideoImpression 1.7 von ArcSoft und noch zwei andere Programme, die ich noch nie benutzt habe. Wichtig ist eigentlich nur „PhotoStitch“, mit dessen Hilfe die Panoramabilder zusammengefügt werden.
Batterien.
Benötigt werden 4 Alkali-Batterien der Größe AA oder NiMH-Akkus. Letztere sind empfehlenswerter, da vor allem der LCD-Bildschirm sehr viel Strom verbraucht. Wer aber meistens ohne diesen arbeitet, kommt mit einer „Runde“ Batterien schon sehr weit. Schätzungsweise 400 Fotos können bei durchschnittlichem Display-Gebrauch mit 2200-mAh-Speichern gemacht werden.
Spielereien.
Nett sind auch die Spielereien unter dem Menüpunkt „Meine Kamera“. Hier kann man ein Startbild auswählen, welches beim Anschalten der Kamera kurz angezeigt wird, sowie Tasten- und Auslösetöne wählen und selbst editieren. Will man eigene Bilder und Töne speichern, benötigt man den ZoomBrowser EX, um diese auf die Kamera zu übertragen.
Zubehör.
Durchaus sinnvoll ist hingegen das Zubehör, welches man käuflich erwerben kann. Einen Vorsatzlinsenadapter vorausgesetzt kann man die Kamera durch einen Weitwinkel- oder Televorsatz sowie eine Nahlinse aufwerten, mit deren Hilfe man dann entgültig Profi-Werte erreichen kann. Wer also klein anfangen will kann mit diesem Gerät auch noch hoch hinaus.
Eigene Erfahrungen
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Die Bedienung der Kamera geht nicht mehr so spielend leicht von der Hand wie bei den ersten Modellen dieser Baureihe. Trotzdem ist sie sehr intuitiv und die Menüführung tut ihr Übriges, so daß man nach einiger Eingewöhnungszeit auch dieses Gerät sicher beherrscht. Die Kamera ist handlich und der Zoom leicht mit dem Zeigefinger zu bedienen. Einziger Wehrmutstropfen bleibt der wenig brauchbare Sucher, da dieser wie gesagt einen falschen Bildausschnitt wiedergibt.
Die Übertragung der Bilder geht dank USB rasend schnell und ist kein Vergleich mehr zu den alten Parallel-Anschlüssen, bei denen ein Bild etwa 30 Sekunden dauerte.
Ansonsten ist die Kamera ein absolutes Topmodell was das Preis-/Leistungsverhältnis anbelangt und ist für Einsteiger sowie Profis dank des umfangreichen Zubehörangebots ideal.
© 2003 Frank Göpfert
www.goep.de.vu
Die Weiterentwicklung
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Die augenfälligste Weiterentwicklung der A80 gegenüber der A70 ist natürlich die Pixelzahl. Diese ist dem allgemeinen Trend nach von 3,2 auf 4,0 Mio gewachsen. Man kann eben einige Leute immer noch nur mit hohen Auflösungszahlen ködern, die diese sowieso nie brauchen werden. Trotzdem kann eine Auflösung von immerhin 2272x1704 manchmal recht nützlich sein, zum Beispiel wenn auf einem Foto recht viele Details versteckt sind. Normalerweise reichen aber die beiden mittleren Auflösungsstufen 1600x1200 und 1024x768 völlig aus, auch wenn hier noch eine Zwischenstufe angebracht gewesen wäre. Auflösungen von 640x480 sind zwar auch möglich, aber nicht zu empfehlen, da die Bilder damit einfach zu klein werden.
Auch die Abmessungen der Kamera sind vor allem gegenüber der A10 kleiner geworden, wobei Form und Ergonomie nach wie vor gleich gut geblieben sind.
Technische Daten
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Zunächst möchte ich die wichtigsten Daten der Kamera nennen:
Max 4,0 Mio. Pixel (entspricht einer Auflösung von 2272x1704 Pixel).
Brennweite: 7,8mm-23,4mm (entspricht 38-114mm beim Kleinbild)
3-fach optischer Zoom (in Verbindung mit dem 3,6-fachen Digitalen Zoom insgesamt 11facher Zoom möglich)
1,5-Zoll-TFT-Bildschirm
Verschlußzeit: 1/2000s bis 15s
ISO-Werte: 50, 100, 200, 300 und 400
Serienbildfunktion mit bis zu 2,4 Bildern pro Sekunde
Selbstauslöser mit 2 oder 10 Sekunden Verzögerung
Gewicht ohne Batterien: 250g
Außerdem gibt es noch 3 verschiedene Kompressionseinstellungen von Normal über Fein bis hin zu Superfein. Das bedeutet, daß beim Packen in das JPEG-Format mehr oder weniger Qualität verloren geht. Bei der mittleren Auflösung und superfeiner Kompression benötigt man etwa 1 MB pro Foto, auf die mitgelieferte 32-MB-CompactFlash-Karte passen also nicht allzu viele gute Aufnahmen. Deshalb ist die Anschaffung einer 128er oder 256er Karte empfehlenswert, die zur Zeit beim Preis-/Leistungsverhältnis gleichauf liegen und mit 57€ für die größere der Beiden eine durchaus lohnende Anschaffung sind.
Bei diesen Angaben kommt es auch immer auf die Art der Fotos an. Wer nur weiße Wände fotografiert, bekommt mehr Fotos drauf, weil JPEG diese Dateien kleiner packen kann als welche mit tausenden Farben. Die Bilder können am Ende in der gleichen Auflösung zwischen 500 und 1500KB groß sein, je nach Motiv.
Des Weiteren besitzt die A20 einen TV-Ausgang, der eine Diaschau am heimischen Fernsehgerät in gemütlicher Familienrunde ermöglicht. Sicherlich eine hilfreiche Sache. Auch die aufgenommenen Videosequenzen lassen sich hier bestaunen, wenn auch mit recht schlechter Qualität. Die Kabel sind im Lieferumfang ebenfalls enthalten.
LCD-Monitor.
Der 1,5-Zoll-LCD-Monitor (67000 Pixel) gibt auch bei ungünstiger Sonneneinstrahlung ein klares, farbenprächtiges Bild wieder. Da habe ich bei anderen Herstellern schon viel schlechtere Bildschirme gesehen. Allerdings gibt es dort inzwischen auch deutlich größere Monitore, was aber durch die neue Ausschwenkfunktion, bekannt von den Canon-G-Modellen wieder wettgemacht wird. Den Bildschirm kann man also aufklappen und um bis zu 180° drehen. Somit kann man sich zum Beispiel selbst filmen oder über eine Menschenmasse hinweg fotografieren, ohne den Bildschirm aus den Augen zu verlieren.
Wem der Gebrauch des Monitors zu energieaufwendig ist, schließlich ist er der größte Energiefresser, der kann diese Funktion auch ausstellen und den herkömmlichen Sucher benutzen, der allerdings nach wie vor einen völlig falschen, weil viel zu kleinen Bildausschnitt wiedergibt. Ein Manko, das bei der Weiterentwicklung der Kamera in den letzten 2 Jahren unbedingt hätte behoben werden müssen. Immerhin aber noch besser als umgekehrt, wenn den gemachten Fotos dann plötzlich die Hälfte fehlen würde.
Zoom.
Mit der Kamera kann man auf dreifache Größe optisch zoomen. Das ist für ein Produkt dieser Preisklasse sicher sehr gut und man benötigt auch nicht mehr für den täglichen Gebrauch, da die Bilder doch schon sehr leicht verwackeln, wenn es zudem noch etwas dunkel ist und die Kamera lange belichten muß.
Zusätzlich gibt es noch einen 3,6-fachen Digital-Zoom, der aber für den Profi uninteressant ist, da er ja nur die Pixel größer zieht. Zum Glück kann man anders als bei den Vorgängern den Digitalzoom auch komplett abstellen. Das lästige hin- und hergezoome entfällt damit.
Aufnahme-Modi.
Es gibt 5 voreingestellte Aufnahme-Modi. Neben Portrait-, Landschafts- und Nachtaufnahmen sind auch die Einstellungen für kurze oder lange Belichtungszeit gespeichert. Hinzu kommen die Kreativ-Programme mit deren Hilfe man die Belichtung, Blende und andere Einstellungen selbst verändern kann. So ist das Wahlrad der guten alten A10er von 4 auf sage und schreibe 14 Auswahlmöglichkeiten gewachsen, was den Eindruck aufkommen läßt, daß es sich hier nicht mehr um eine Einsteigerkamera, sondern um ein absolut ausgereiftes Hochleistungsmodell handelt, was seinen großen Brüdern der Canon-G-Reihe kaum noch in etwas nachsteht. Und in der Tat sollte der Einsteiger von den unzähligen Einstellmöglichkeiten die Finger lassen, schließlich macht der Apparat auch in der Automatik-Funktion hervorragende Bilder.
Sonstige Funktionen.
Hinzu kommen die üblichen Modi wie Makro-Aufnahme, Selbstauslöser usw. Diese sind inzwischen selbstverständlich. Erwähnenswert bleibt die Funktion der Serienbildaufnahmen, die man besonders bei Sportbildern gut verwenden kann. Hier kann man den Auslöser gleich durchgedrückt lassen und die Bilder werden in einem Puffer gespeichert, bevor sie dann in Ruhe ins JPEG-Format gepackt werden. Außerdem gibt es eine Weißabgleichsfunktion, mit deren Hilfe man zum Beispiel den negativen Effekt des Kunstlichts vermindern kann. Wem das alles zuviel ist, der wählt einfach den Automatik-Modus und alles läuft wie am Schnürchen.
Ein einblendbares Histogramm bietet einem die Möglichkeit zu prüfen, ob die gemachte Aufnahme theoretisch über- oder unterbelichtet ist. Natürlich kann man auch einfach auf dem kleinen Bildschirm nachschauen ;-)
Auch Farbanpassungen kann man bereits vor dem Fotografieren vornehmen, also beispielsweise schwarzweiß oder in Sepiatönen belichten. Dies sollte man jedoch lieber anschließend am PC machen, da hier doch eine bessere Feinabstimmung möglich ist.
Panorama-Funktion.
Wer gerne in die Alpen fährt oder das breite Grinsen seiner Freundin aufnehmen will, für den ist der Panoramamodus geschaffen worden. Man macht ein Foto und mit Hilfe des LCD-Bildschirms ein oder mehrere „Nachbarfotos“, die dann mit Hilfe der Software zu einem großen Panoramabild zusammengefügt werden. Auf dem fertigen Werk sind dann je nach Aufnahmekunst des Fotografen kaum noch Übergänge zu sehen. (Ein Beispielbild gibt es hier: http://mitglied.lycos.de/gop5/ebay/Zwinger.htm )
Video-Funktion.
Es gibt Momente, deren besonderes Flair man nur schwer mit einem Foto einfangen kann. Wenn zum Beispiel der beste Freund betrunken im Wirtshaus sitzt und anderen Leuten mit seiner nicht vorhandenen Sangeskunst auf die Nerven geht, oder wenn ein Kampfjet 50m über einem zur Landung ansetzt. Für solche Augenblicke ist die Videofunktion ein sehr praktisches Beiwerk. Freilich ist die Qualität mit 320x240 Bildpunkten alles andere als ausreichend, aber oft kommt es ja auch nur auf den Ton an. Diesen kann man auch separat als WAV-Datei aufnehmen und die Kamera so auch als Diktiergerät mißbrauchen.
USB-Verbindung.
Wie es sich für eine moderne Kamera gehört, werden die Bilder mit Hilfe eines USB-Kabels von der Kamera auf den PC übertragen. Dazu kann man entweder die mitgelieferte Software nutzen, oder, was meiner Meinung noch viel einfacher ist, einfach im Windows-Explorer arbeiten. Dort wird die Kamera nämlich wie eine Festplatte angezeigt und man kann sich die Bilder wie gewohnt anschauen oder in den gewünschten Foto-Ordner verschieben.
Mitgelieferte Software.
Die meisten Software-Komponenten braucht man nicht. Es gibt wie gesagt das Programm, mit dem die Bilder auf den Rechner übertragen werden (ZoomBrowser EX), was für meinen Geschmack aber etwas zu umständlich ist, die Bearbeitungsprogramme PhotoImpression 4 und VideoImpression 1.7 von ArcSoft und noch zwei andere Programme, die ich noch nie benutzt habe. Wichtig ist eigentlich nur „PhotoStitch“, mit dessen Hilfe die Panoramabilder zusammengefügt werden.
Batterien.
Benötigt werden 4 Alkali-Batterien der Größe AA oder NiMH-Akkus. Letztere sind empfehlenswerter, da vor allem der LCD-Bildschirm sehr viel Strom verbraucht. Wer aber meistens ohne diesen arbeitet, kommt mit einer „Runde“ Batterien schon sehr weit. Schätzungsweise 400 Fotos können bei durchschnittlichem Display-Gebrauch mit 2200-mAh-Speichern gemacht werden.
Spielereien.
Nett sind auch die Spielereien unter dem Menüpunkt „Meine Kamera“. Hier kann man ein Startbild auswählen, welches beim Anschalten der Kamera kurz angezeigt wird, sowie Tasten- und Auslösetöne wählen und selbst editieren. Will man eigene Bilder und Töne speichern, benötigt man den ZoomBrowser EX, um diese auf die Kamera zu übertragen.
Zubehör.
Durchaus sinnvoll ist hingegen das Zubehör, welches man käuflich erwerben kann. Einen Vorsatzlinsenadapter vorausgesetzt kann man die Kamera durch einen Weitwinkel- oder Televorsatz sowie eine Nahlinse aufwerten, mit deren Hilfe man dann entgültig Profi-Werte erreichen kann. Wer also klein anfangen will kann mit diesem Gerät auch noch hoch hinaus.
Eigene Erfahrungen
------------------------
Die Bedienung der Kamera geht nicht mehr so spielend leicht von der Hand wie bei den ersten Modellen dieser Baureihe. Trotzdem ist sie sehr intuitiv und die Menüführung tut ihr Übriges, so daß man nach einiger Eingewöhnungszeit auch dieses Gerät sicher beherrscht. Die Kamera ist handlich und der Zoom leicht mit dem Zeigefinger zu bedienen. Einziger Wehrmutstropfen bleibt der wenig brauchbare Sucher, da dieser wie gesagt einen falschen Bildausschnitt wiedergibt.
Die Übertragung der Bilder geht dank USB rasend schnell und ist kein Vergleich mehr zu den alten Parallel-Anschlüssen, bei denen ein Bild etwa 30 Sekunden dauerte.
Ansonsten ist die Kamera ein absolutes Topmodell was das Preis-/Leistungsverhältnis anbelangt und ist für Einsteiger sowie Profis dank des umfangreichen Zubehörangebots ideal.
© 2003 Frank Göpfert
www.goep.de.vu
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