Canon i250 Testbericht

Canon-i250
ab 9,43
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Summe aller Bewertungen
  • Druckqualität:  sehr gut
  • Geschwindigkeit:  sehr schnell
  • Betriebskosten:  sehr gering
  • Installation:  schwierig
  • Support & Service:  sehr gut

Erfahrungsbericht von dottigross_juliaa

Drück mich, Mutti!

4
  • Druckqualität:  sehr gut
  • Betriebskosten:  gering
  • Installation:  sehr schwierig
  • Support & Service:  gut

Pro:

Günstig | sehr gute Druckqualität | platzsparend

Kontra:

Papierausschub kann auf rauhem Untergrund evtl. Probleme machen | sehr langsames Gerät

Empfehlung:

Ja

Meine Mutter bekam von meinem Bruder seinen alten PC geschenkt. Doch ohne Drucker ist so ein Gerät nur halb so viel wert, also schenkten wir ihr unseren alten Epson-Drucker. Für den Anfang war sie also gut ausgestattet und konnte sich so langsam in die Materie einarbeiten. Es kam jedoch, wie es kommen musste: der alte Drucker segnete das Zeitliche.

Nun war guter Rat teuer. Es musste ein neuer Drucker her. Meine Mutter - gewohnt, dass es nichts kostet - wollte also möglichst wenig Geld ausgeben. Deshalb machten wir uns auf die Suche nach einem günstigen Tintenstrahldrucker und versteiften uns auf die Marke Canon, da dort niedrige Unterhaltskosten zu erwarten waren.

Bei Media Markt entdeckten wir den Canon i250 für 52.- EUR! Ich habe das Gerät nun mehrere Wochen getestet, um meiner Mutter einen reibungslosen Ablauf zu gewähren. Außerdem mache ich ihr ab und zu noch die Buchhaltung, weshalb ich den den Drucker auch weiterhin benütze....


Systemvoraussetzung
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Bei Windows sollte man mindestens die 98er Version besitzen und eine USB-Schnittstelle. Außerdem benötigt man ein CD-ROM-Laufwerk und eine verfügbare Festplattenkapazität von 15 MB (bei Windows e/Windows 98) bzw. 50 MB bei Windows XP/Windows 2000.
Für Mac gilt: OS 8.6 bis 9.x, Max OS CX10.2.1 oder höher, USB-Schnittstelle und 30 MB bzw. 100 MB verfügbare Festplattenkapazität.
Möchte man das Benutzerhandbuch mitinstallieren, braucht man mindestens einen Pentium 75 MHz oder Ähnliches, ein 2-faches CD-ROM-Laufwerk, 10 MB zusätzliche Festplattenkapazität und den Microsoft Internet Explorer 5.0 oder höher.


Aussehen/Lieferumfang
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Zum Lieferumfang gehört die Setup-Software und ein Benutzerhandbuch, welche sich auf einer CD-ROM befinden. Außerdem liegt ein dünnes Heft bei, dass sich als Kurzanleitung ausweist. Darin sind stichpunktartig das Einsetzen des Druckkopfes und der Druckpatronen, die Installation und das Einlegen des Papiers aufgeführt. Auch die Grundlagen der Bedienung sind dargestellt, was ich sehr sinnvoll finde, denn wer möchte sich schon jedesmal durchs *digitale Handbuch* quälen. Für meine Mutter käme das schon gar nicht in Frage und so bin ich froh, dass sie diesen kleinen Helfer hat.

Neben dem Druckkopf sind noch zwei Tintenbehälter (Schwarz und Farbe) im Paket enthalten. Leider - aber so ist es üblich - wird kein USB-Kabel mitgeliefert. Das kostet im Handel zwischen 3,79 EUR (1,8 m), 6.- (3 m) und 16.49 EUR (5 m).

Kennt ihr Fotopapierschachteln aus dem Reprobereich? Nein, wahrscheinlich nicht. Mmmh, wie beschreibe ich euch dann das Aussehen. Nun, irgendwie sieht der i250 wie ein Brotbehälter aus. Ähm, na, so ein Ding, wo man Brot aufbewahren kann. Also... Ach, vergesst es. Schaut euch den Drucker einfach auf der Internetseite von Canon an. Ich finde das Design jedenfalls schlicht und einfach - nicht weltbewegend, aber auch nicht potthässlich.


Aufstellen und installieren
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Wie alle Drucker, soll auch der Canon i250 auf einem ebenen und stabilen Untergrund stehen. Logisch. Gut wäre es jedoch, wenn diese Fläche auch etwas glatter ist. Da der Auszugsschacht keinen Boden hat, muss das ausdruckende Blatt auf dem Boden entlang rutschen. Deshalb wäre ein *rutschiger* Untergrund besser.

Die Installation verlief reibungslos und war innerhalb weniger Minuten erledigt. Der Treiber vertrug sich ausgezeichnet mit meinen anderen Druckern, was - wie man(n) mir erzählte - nicht immer der Fall sein soll.


Kosten
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Die Anschaffungskosten fand ich nicht zu hoch. 52.- EUR sind - für einen Drucker dieser Qualität - äußerst günstig. Im Unterhalt ist der Canon einer der Billigeren seiner Art. Die Original-Farbpatronen kosten im Fachgeschäft ca. 26.- EUR, die Schwarz-Patrone 16.- EUR. Man kann aber auch Rebuild-Patronen kaufen, die sind wesentlich günstiger. Bei *www.dertintenshop.de* kosten z.B. die PrintRite-Farbpatrone (3x 5,5 ml) 3,99 EUR, die Schwarz-Kartusche (9 ml) 3,19 EUR + Versandkosten (4.- EUR). Ihr seht, da kann man ohne weiteres eine Menge Geld sparen.

Da ich keine Langzeiterfahrung mit dem Gerät habe, kann ich über seine Sparsamkeit noch nicht berichten. Aber ich habe verschiedene Testberichte gelesen, die von sparsamem Farbauftrag und geringen Energiekosten erzählen. Ich werde diesen Bericht natürlich aktualisieren, wenn ich dahingehend Erfahrungen gemacht habe.


Meinung
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Das Wichtigste an einem Drucker ist natürlich die Druckqualität. Mit dieser bin ich sehr zufrieden. Ich möchte sie euch anhand einer Testseite erklären, weil diese euch am ehesten eine Vergleichsmöglichkeit bietet. Ich habe mehrere Linien (von 1 pt bis 0,05 pt Stärke), ein 4c-Bild mit 300 dpi Auflösung und mehrere Farbfelder in den vier Druckfarben (Cyan, Magenta, Yellow und Schwarz) ausgedruckt. Das Papier war ein ganz normales 80-g-Schreibmaschinenpapier, wie man es in jedem Handel bekommt. Fangen wir bei den elf Linien an. Sie waren alle etwas ausgefranst, wobei ich behaupten möchte, dass dies am fasrigen Papier lag. Auf Fotopapier wäre die Qualität in diesem Fall sicherlich besser gewesen. Außerdem werden Linien unter ca. 0,2 Punkt nicht mehr in der gewünschten Stärke gedruckt. Alle Linien, die dünner als 0,2 p sind, werden als konstante 0,2-p-Linie ausgegeben.

Das abgebildete 4c-Foto hat eine tolle Qualität, was mich sehr wundert. Bei diesem günstigen Gerät habe ich das wirklich nicht erwartet. Die Farbgebung ist hervorragend, die Übergänge einwandfrei und sogar ein abgesofteter Rand wird übergangslos dargestellt. Die Farben sind relativ wirklichkeitsecht, obwohl ich in diesem Fall nicht sagen kann, ob die geringe Differenz an meinem Bildschirm liegt oder am Ausdruck. Die 2400 x 1200 dpi machen ihre Sache gut. Ich bin begeistert!

Wie erwähnt, habe ich eine Anzahl von Farbquadraten ausgedruckt, deren Rastergröße sich unterscheiden. Alle vier Farben sind von einwandfreier Qualität. Sogar der empfindliche Gelbton ist mehr als zufriedenstellend. Ein 8-prozentiger Gelbraster ist mit bloßem Auge noch zu erkennen, der 2-prozentige jedoch nur noch mit einem Fadenzähler. Sowohl Schwarz, Magenta als auch Cyan sind bei zwei Prozent Raster noch gut zu erkennen. Halte ich eine Druckvorlage aus dem Offsetdruck daneben, liegt die Differenz vielleicht bei zwei bis drei Prozent nach oben - mehr nicht.

Farbkanten (Konturen/Ränder) sind mit dem bloßen Auge kaum zu sehen. Nur mit dem Fadenzähler sieht man die Ausfransung des Papiers, was man aber nicht dem Drucker anlasten kann.


Geschwindigkeit
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Die Geschwindigkeit lässt zu wünschen übrig. Für die Testseite, die wirklich nicht sehr großflächig war, brauchte er fast eineinhalb Minuten. Naja, mir würde das nichts ausmachen - meiner Mutter sowieso nicht -, aber manche legen sehr großen Wert auf einen schnellen Druck. Der Canon i250 ist jedoch sehr langsam, weshalb ich hier einen Punktabzug vorsehe. Die angegebenen 12 Seiten/Minute in S/W und 9 Seiten pro Minute in Farbe habe ich natürlich nicht mit der Stoppuhr überprüft - ich gebe meine Erfahrungen nur gefühlsmäßig wider.


Lautstärke
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Mmmh, ich finde es schwierig, die Lautstärke zu beschreiben. Ich finde ihn schon etwas laut. Das kann aber auch daran liegen, dass er bei mir auf dem Schreibtisch stand, bzw. bei meiner Mutter auf einem kleinen Tischchen in Sitzhöhe. Würde das Gerät unter dem Tisch stehen (wie alle meine anderen Drucker), dann würde es mir gar nicht so auffallen.


Einzugsschacht/Ausgabe
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In den Einzugsschacht kann man 100 Blatt einlegen. Wir haben ungefähr die Hälfte eingelegt. Das ist gerade die richtige Menge. So steht der Papierstapel einerseits stabil genug, andererseits nicht zu schwer im Fach. Der Einzug erfolgt sauber und zuverlässig. In den Wochen, in den ich das Gerät getestet habe, gab es kein einziges Mal einen Papierstau. Auch die Ausgabe verlief jedesmal reibungslos. Dabei muss ich aber nochmals betonen, dass er sowohl bei mir als auch bei meiner Mutter auf einer glatten Unterlage steht. Ob der Ausschub auch auf Teppichboden problemlos funktioniert, kann ich nicht sagen.


Sonstiges
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Ähm, ja, ich erwähne gerade meine anderen Drucker. Das ist auch ein Grund, warum ich einen direkten Vergleich zu anderen Herstellern/Produkten habe. Ich persönlich habe einen HP Laserdrucker und einen HP All-in-one-Gerät und mein Freund hat einen HP Tintenstrahldrucker. Wir sind also sozusagen ein Großraumbüro und eingefleischte HP-Fans. Der Canon war also ein kleiner Ausrutscher, den ich aber überhaupt nicht bereue. Ich bin mit unserer Auswahl sehr zufrieden, zumal meine Mutter mit dem Gerät sehr gut zurecht kommt. Der Papiereinzugsschacht liegt an der Oberseite, was für sie handlicher ist, als ein integrierter Einzugsschacht. Damit kam sie bei ihrem alten Drucker überhaupt nicht zurecht. Jetzt braucht sie die Blätter nur noch oben senkrecht einlegen, ohne dass sie einen Schacht beim Einschieben verkantet.

Die Farbpatronen wechseln wir ihr. Das ist sicherer, weil sie sich mit der Technik schon etwas schwer tut. Wir erledigen das mit ein paar kurzen, einfachen Handgriffen. Außerdem muss danach der Druckkopf neu eingerichtet werden, was über das Druckmenü am PC geschieht. Apropos Menü! Meine Mutter kennt sich mit dem Druckmenü nicht sonderlich gut aus, deshalb haben wir die Standardeinrichtung so angelegt, dass sie idiotensicher ist. Wir haben also die Optionen *Hochformat*, *Druckqualität Standard* und *Farbeinstellung Automatisch* eingestellt. Damit kann sie nicht viel falsch machen. Sollte sie dann wirklich mal ein hochauflösendes Bild drucken wollen, hat sie immer noch eine gute Qualität.

Die mitgelieferte Software *Easy-WebPrint und Easy-PhotoPrint* habe ich übrigens nicht ausprobiert, da ich andere Text- und Bildverarbeitungsprogramme benütze. Deshalb kann ich darüber keine Auskunft geben.


Technisches in Kürze
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Für alle, denen es an technischen Informationen fehlt. Hier nochmal wichtige Details (lt. Hersteller) in Kürze:
- 4.800 x 1.200 dpi
- 12 Seiten/Minute in S/W und 9 in Farbe
- Mikrofeine Tropfengröße mit 5 Picolitern
- Erfrischend neues Design
- Platzsparendes komplett einklappbares Gehäuse
- Einfache Bedienung und vielseitiger Einsatz durch umfangreiches Treiber- und Software-Paket
- USB-Schnittstelle, Treiber für PC und MAC (Windows 98/ ME/ 2000/ XP, MacOS 8.6 bis X)


Fazit
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Ein Gerät mit einem ausgewogenen Preis-Leistungs-Verhältnis und einfacher Bedienung. Die Druckqualität des Canon i250 ist hervorragend. Einen Punkt ziehe ich für die Geschwindigkeit ab - den Druck finde ich nämlich sehr langsam.

Würde ich den Drucker wieder kaufen? Ja.
Warum? Weil es günstig ist und eine gute Druckqualität bietet. Die langsame Geschwindigkeit ist mir egal. Darauf lege ich keinen Wert. Meine Mutter übrigens auch nicht. Außerdem ist das Gerät recht klein und nimmt kaum Platz weg. Somit kann es auch in einer Ecke des Schreibtisches Platz finden.


In diesem Sinne... alles bleibt anders... eure Dotti

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