Cap Bon Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 02/2004
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Erfahrungsbericht von Rym2210
von Hammamet über Cap Bon bis Tunis
Pro:
wunderschöne Natur
Kontra:
---
Empfehlung:
Ja
Ich hoffe, dass ich mit diesem Bericht jedem, der plant nach Tunesien zu fliegen nützliche Tipps geben kann, die nicht in jedem Reiseführer stehen oder manchem sogar vielleicht Anreiz gebe, in Tunesien Urlaub zu machen.
Eigentlich ist Tunesien gar nicht so gross und trotzdem gibt es soviel zu sehen.
Als ich gerade meine Videoaufnahmen gesehen habe, ist mir aufgefallen, wie oft wir während des filmens " IST DAS SCHÖN" gesagt haben.
Nun zu meinen Reiseerlebnissen in Nordtunesien
Ausgangspunkt ist HAMMAMET . Von dort aus fahren wir über Cap Bon bis Tunis.
Fast alle die schon einmal in Tunesien waren, kennen Hammamet als Badeort mit wunderschönen, langen Sandstränden. Hotels gibt es in jeder Kategorie.
Sollte jemand mal ein Hotel mit nicht so gutem Essen erwischen, setzt Euch in ein Taxi und lasst Euch nach Barrak el Sahhel zum Roti-Express bringen. Dort gibt es typisch tunesische Küche, aber viel besser als ich es bisher in den Hotels gegessen hat, man kann sagen, fast wie zu Hause!
Die Gerichte kosten zwischen 1 und 2 Euro und man wird wirklich satt!
Im neuen Stadtteil Hammamet Yasemine lässt es sich wunderbar bummeln. Noch nicht vor all zu langer Zeit wurde dort das Carthage Land eröffnet.
Obwohl es eine rein touristische Anlage ist, hat es sogar mir, als Tunesierin sehr gefallen.
Unzählige Cafe's und Restaurants, ein grosser Basar mit sauberen Geschäften und ein Abenteuerpark ( Karussells und ähnliche Stände, wie auf der Kirmis)
Wer möchte kann im Carthageland eine Runde auf dem Dromedar drehen oder sich mit einem Falken fotografieren lassen für schöne Erinnerungsfotos.
Zum Basar:
Da die Mieten im Carthage Land wesentlich höher sind als in der Altstadt, verkaufen die Händler ihre Ware dementsprechend teurer- also nur wer gut handeln kann, sollte hier einkaufen. Es gibt aber auch einige Geschäfte mit Fixpreisen- die ganz ok sind.
Da viele Hammamet auswählen um am Strand zu relaxen, kennen bestimmt viele das Problem Sonnenbrand.
Tunesisches Hausmittel: Naturjoghurt dick über Nacht auftragen und morgens sieht die Welt schon wieder besser aus.
Ab und zu tauchen auch Quallen im Wasser auf. Wer von einer erwischt wird, sollte ganz schnell Sand drauf tun, reiben und dann zum nächsten Restaurant laufen und die betroffene Stelle mit Tomate einreiben.
Von Hammamet geht es nach NABEUL.
Jeden Freitag vormittag findet hier der traditionelle Kamelmarkt statt. Eine Riesenauswahl an Souveniers und jede Menge Spass. Nachteil ist, dass es gerade in der Hochsaison ziemlich voll ist und sich dann auch Taschendiebe dort rumtreiben- also schön aufpassen und nicht vergessen " Handeln macht Spass"
Wer sich aus Tunesien Keramik und Töpferware mitbringen möchte, ist in Nabeul an der richtigen Stelle. Da die Sachen dort hergestellt werden, sind sich auch dort am billigsten und die Auswahl am grössten.
In Nabeul nehmen wir die Strasse Richtung KELIBIA.
Die Strasse führt fast ausschliesslich am Meer entlang. Man sieht schöne Villen, dann Wiesen mit grasenden Kühen oder Schafen. Dann wieder blühende Mohn und Rapsfelder, gefolgt von Olivenhainen. Auf der Strasse überholen wir oft Bauer, die mit dem Esel ihre Ernte nach Hause transportieren.
Alles sieht so harmonisch und nach einfachem Leben aus.
Leider wird dieses schöne Bild manchmal durch zuviel Müll auf der Strasse zerstört.
Wir sind in Kelibia angekommen und gönnen uns einen frischgepressten Orangensaft im Cafe auf der Festung mit wunderschönem Blick auf das Meer.
Langsam bekommen wir richtigen Hunger. Also geht es weiter nach EL HOUARIA
weil es dort das beste Fischrestaurant gibt ( allerdings nicht ganz billig- Hauptgerichte liegen zwischen 20-40 Euro). Natürlich wissen wir den Namen nicht mehr, aber jeder im Dorf weiss direkt, was wir wollen und zeigt uns den Weg.
Dort angekommen bin ich erstmal von der Aussicht überwältigt. Auf einem Felsen liegt das Restaurant auf mehreren Ebenen, die bis zum Wasser herabführen. Ringsherum sind viele andere aussergewöhnliche Felsen.
Nun haben wir uns gut erholt und fahren weiter nach KHORBUS
Kurz vor Khorbus wird mir etwas mulmig in der Magengegend. Wir fahren auf einen ziemlich hohen Berg mit schön scharfen Kurven und ständig kommen uns rasende Autos entgegen. Ich bin nun nicht mehr ganz sicher, ob ich filmen soll oder mich lieber am Sitz festhalten. Aber wer da runterstürzt, dem nützt das festhalten auch nichts mehr, also wird gefilmt. Khorbus liegt an der Steilküste mitten im Berg. Ein süsses, kleines Dorf.
Aber das aussergewöhnlichste in Khorbus sind die heissen Quellen (60°Celsius) , die aus dem Berg ins Meer fliessen (Foto5).
Das Wasser stinkt zwar nach Schwefel, hat aber eine sehr heilende Wirkung, gerade für diejenigen, die an Rheuma leiden.
So, nun geht es weiter nach TUNIS.
Wir fahren mit dem Auto kreuz und quer durch die Haupstadt
Pause machen wir dieses mal nur im Stadtteil Lac. Vom Zentrum fährt man in Richtung Flughafen, bis rechts Lac ausgeschildert ist.
Lac hat eine wunderschöne Promenade mit vielen Cafe's. Wir gehen wie immer ins Cafe MIAMI . Von dort aus sieht man die Promenade, das Meer und die Berge von Hammam Lif. Und alle paar Minuten fliegt ein Flugzeug über das Cafe, dass man am liebsten den Kopf einziehen möchte
Den Rückweg nehmen wir dann über die Autobahn von Tunis nach Hammamet.
Bei dieser Gelegenheit muss ich natürlich frisch gegrilltes Fleisch essen gehen.
Wenn man sich auf der Autobahn nach Hammamet befindet, nimmt man die Ausfahrt nach Hammam Lif/ Ezahhra. nach ca 3 Kilometern sieht man auf der linken Seite 2 Restaurants am Strassenrand. Also beim nächsten Kreisverkehr umkehren.
Diese Restaurants unterscheiden sich extrem von anderen Restaurants. Man(n) ( ich nicht so gerne)geht in einen Raum und wählt das Fleisch aus, welches frisch geschlachtet ist. Empfehlen kann ich Koteletts und Leber. Nachdem das Fleisch abgewogen wurde, wird es auf einem Holzkohlegrill frisch zubereitet. Dazu gibt es das typisch tunesische Brot Tabouna und Salata meshwia ( gegrillte Paprika in Olivenöl).
So leckeres Fleisch wie dort, habe ich nirgends gegessen.
So richtig satt geht es dann mit vielen, beieindruckenden Eindrücken zurück nach Hammamet.
Durch die vielen Pausen war die Fahrt gar nicht so anstrengend.
Bis Tunis über Cap Bon haben wir ca 8 Stunden gebraucht , es müssten so an die 150 km sein und zurück nur 35 Minuten (56km)
Ich kann wirklich jedem empfehlen, diese Tour zu machen. Von aufdringlichen Händlern keine Spur. Hier kann man ein ganz anderes Tunesien ohne Massentourismus kennenlernen und viele nette Leute kennenlernen.
Allerdings wird hier kaum deutsch oder englisch gesprochen, auf französisch gehts dagegen ohne Probleme und wer möchte, kann bei mir einen Tunesischkurs vorher nehmen :-)))
Eigentlich ist Tunesien gar nicht so gross und trotzdem gibt es soviel zu sehen.
Als ich gerade meine Videoaufnahmen gesehen habe, ist mir aufgefallen, wie oft wir während des filmens " IST DAS SCHÖN" gesagt haben.
Nun zu meinen Reiseerlebnissen in Nordtunesien
Ausgangspunkt ist HAMMAMET . Von dort aus fahren wir über Cap Bon bis Tunis.
Fast alle die schon einmal in Tunesien waren, kennen Hammamet als Badeort mit wunderschönen, langen Sandstränden. Hotels gibt es in jeder Kategorie.
Sollte jemand mal ein Hotel mit nicht so gutem Essen erwischen, setzt Euch in ein Taxi und lasst Euch nach Barrak el Sahhel zum Roti-Express bringen. Dort gibt es typisch tunesische Küche, aber viel besser als ich es bisher in den Hotels gegessen hat, man kann sagen, fast wie zu Hause!
Die Gerichte kosten zwischen 1 und 2 Euro und man wird wirklich satt!
Im neuen Stadtteil Hammamet Yasemine lässt es sich wunderbar bummeln. Noch nicht vor all zu langer Zeit wurde dort das Carthage Land eröffnet.
Obwohl es eine rein touristische Anlage ist, hat es sogar mir, als Tunesierin sehr gefallen.
Unzählige Cafe's und Restaurants, ein grosser Basar mit sauberen Geschäften und ein Abenteuerpark ( Karussells und ähnliche Stände, wie auf der Kirmis)
Wer möchte kann im Carthageland eine Runde auf dem Dromedar drehen oder sich mit einem Falken fotografieren lassen für schöne Erinnerungsfotos.
Zum Basar:
Da die Mieten im Carthage Land wesentlich höher sind als in der Altstadt, verkaufen die Händler ihre Ware dementsprechend teurer- also nur wer gut handeln kann, sollte hier einkaufen. Es gibt aber auch einige Geschäfte mit Fixpreisen- die ganz ok sind.
Da viele Hammamet auswählen um am Strand zu relaxen, kennen bestimmt viele das Problem Sonnenbrand.
Tunesisches Hausmittel: Naturjoghurt dick über Nacht auftragen und morgens sieht die Welt schon wieder besser aus.
Ab und zu tauchen auch Quallen im Wasser auf. Wer von einer erwischt wird, sollte ganz schnell Sand drauf tun, reiben und dann zum nächsten Restaurant laufen und die betroffene Stelle mit Tomate einreiben.
Von Hammamet geht es nach NABEUL.
Jeden Freitag vormittag findet hier der traditionelle Kamelmarkt statt. Eine Riesenauswahl an Souveniers und jede Menge Spass. Nachteil ist, dass es gerade in der Hochsaison ziemlich voll ist und sich dann auch Taschendiebe dort rumtreiben- also schön aufpassen und nicht vergessen " Handeln macht Spass"
Wer sich aus Tunesien Keramik und Töpferware mitbringen möchte, ist in Nabeul an der richtigen Stelle. Da die Sachen dort hergestellt werden, sind sich auch dort am billigsten und die Auswahl am grössten.
In Nabeul nehmen wir die Strasse Richtung KELIBIA.
Die Strasse führt fast ausschliesslich am Meer entlang. Man sieht schöne Villen, dann Wiesen mit grasenden Kühen oder Schafen. Dann wieder blühende Mohn und Rapsfelder, gefolgt von Olivenhainen. Auf der Strasse überholen wir oft Bauer, die mit dem Esel ihre Ernte nach Hause transportieren.
Alles sieht so harmonisch und nach einfachem Leben aus.
Leider wird dieses schöne Bild manchmal durch zuviel Müll auf der Strasse zerstört.
Wir sind in Kelibia angekommen und gönnen uns einen frischgepressten Orangensaft im Cafe auf der Festung mit wunderschönem Blick auf das Meer.
Langsam bekommen wir richtigen Hunger. Also geht es weiter nach EL HOUARIA
weil es dort das beste Fischrestaurant gibt ( allerdings nicht ganz billig- Hauptgerichte liegen zwischen 20-40 Euro). Natürlich wissen wir den Namen nicht mehr, aber jeder im Dorf weiss direkt, was wir wollen und zeigt uns den Weg.
Dort angekommen bin ich erstmal von der Aussicht überwältigt. Auf einem Felsen liegt das Restaurant auf mehreren Ebenen, die bis zum Wasser herabführen. Ringsherum sind viele andere aussergewöhnliche Felsen.
Nun haben wir uns gut erholt und fahren weiter nach KHORBUS
Kurz vor Khorbus wird mir etwas mulmig in der Magengegend. Wir fahren auf einen ziemlich hohen Berg mit schön scharfen Kurven und ständig kommen uns rasende Autos entgegen. Ich bin nun nicht mehr ganz sicher, ob ich filmen soll oder mich lieber am Sitz festhalten. Aber wer da runterstürzt, dem nützt das festhalten auch nichts mehr, also wird gefilmt. Khorbus liegt an der Steilküste mitten im Berg. Ein süsses, kleines Dorf.
Aber das aussergewöhnlichste in Khorbus sind die heissen Quellen (60°Celsius) , die aus dem Berg ins Meer fliessen (Foto5).
Das Wasser stinkt zwar nach Schwefel, hat aber eine sehr heilende Wirkung, gerade für diejenigen, die an Rheuma leiden.
So, nun geht es weiter nach TUNIS.
Wir fahren mit dem Auto kreuz und quer durch die Haupstadt
Pause machen wir dieses mal nur im Stadtteil Lac. Vom Zentrum fährt man in Richtung Flughafen, bis rechts Lac ausgeschildert ist.
Lac hat eine wunderschöne Promenade mit vielen Cafe's. Wir gehen wie immer ins Cafe MIAMI . Von dort aus sieht man die Promenade, das Meer und die Berge von Hammam Lif. Und alle paar Minuten fliegt ein Flugzeug über das Cafe, dass man am liebsten den Kopf einziehen möchte
Den Rückweg nehmen wir dann über die Autobahn von Tunis nach Hammamet.
Bei dieser Gelegenheit muss ich natürlich frisch gegrilltes Fleisch essen gehen.
Wenn man sich auf der Autobahn nach Hammamet befindet, nimmt man die Ausfahrt nach Hammam Lif/ Ezahhra. nach ca 3 Kilometern sieht man auf der linken Seite 2 Restaurants am Strassenrand. Also beim nächsten Kreisverkehr umkehren.
Diese Restaurants unterscheiden sich extrem von anderen Restaurants. Man(n) ( ich nicht so gerne)geht in einen Raum und wählt das Fleisch aus, welches frisch geschlachtet ist. Empfehlen kann ich Koteletts und Leber. Nachdem das Fleisch abgewogen wurde, wird es auf einem Holzkohlegrill frisch zubereitet. Dazu gibt es das typisch tunesische Brot Tabouna und Salata meshwia ( gegrillte Paprika in Olivenöl).
So leckeres Fleisch wie dort, habe ich nirgends gegessen.
So richtig satt geht es dann mit vielen, beieindruckenden Eindrücken zurück nach Hammamet.
Durch die vielen Pausen war die Fahrt gar nicht so anstrengend.
Bis Tunis über Cap Bon haben wir ca 8 Stunden gebraucht , es müssten so an die 150 km sein und zurück nur 35 Minuten (56km)
Ich kann wirklich jedem empfehlen, diese Tour zu machen. Von aufdringlichen Händlern keine Spur. Hier kann man ein ganz anderes Tunesien ohne Massentourismus kennenlernen und viele nette Leute kennenlernen.
Allerdings wird hier kaum deutsch oder englisch gesprochen, auf französisch gehts dagegen ohne Probleme und wer möchte, kann bei mir einen Tunesischkurs vorher nehmen :-)))
64 Bewertungen, 4 Kommentare
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07.04.2007, 15:25 Uhr von hjid55
Bewertung: sehr hilfreichSh & lg Sarah
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07.05.2006, 15:27 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsh :o)
-
01.06.2005, 14:56 Uhr von nele83
Bewertung: sehr hilfreichgefällt mir, schön geschrieben.
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28.05.2005, 19:48 Uhr von nicky82
Bewertung: sehr hilfreichtoller bericht lg nicky
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