Schmidt Spiele Carcassonne Jäger und Sammler Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 12/2006
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Summe aller Bewertungen
- Präsentation:
- Spielanleitung:
Erfahrungsbericht von kerlimaus99
Noch spannender, aber auch etwas komplizierter
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Vor etwa zwei Wochen berichtete ich Euch über eines meiner inzwischen absoluten Lieblinhsspiele, nämlich die Grundversion von \"Carcassonne\", so daß es jetzt an der Zeit ist, Euch eine Variation des genialen Spieles vorzustellen, nämlich \"Carcassonne - Jäger und Sammler\", sozusagen Carcassonne für Fortgeschrittene, also Runaways.
Auch diesem liegt zunächst einmal das gleiche Spielprinzip zugrunde, reihum zieht jeder Spieler eine Landschaftskarte und kann diese dominoartig an gleiche anlegen und gegebenenfalls mit einer Figur für sich in Anspruch nehmen, wobei hier allerdings die Anzahl der Figuren noch geringer ist, denn hier gibt es nur sechs pro Spieler und deren Einsatz will gut überlegt sein, vor allem je weniger Mitspieler es gibt.
Da sich auch hier der Spielplan stets neu entwickelt und doch eine beträchtliche Größe annimmt, sollte man vor allem auch eine geeignet großen Tisch wählen, je größer je besser.
Wird ein Landschaftsteil vervollständig bekommt man die entsprechende Punktzahl und die Figur zurück, die dann wieder neu eingesetzt werden kann. Waren diese Landschaftsteile in der Grundversion Klöster, Straßen und Städte, es spielte ja auch im Mittelalter, so befinden wir und jetzt in Zivilisationsabschnitt Jäger und Sammler der Steinzeit und da sind es dann eben Flüsse und Wälder, wie die schon bekannten Wiesen, deren Bedeutung aber durchaus abgenommen hat und auch etwas verändert wurde. Es ist nämlich am Ende des Spiel nicht mehr wichtig, an wieviele andere Landschaftselement diese grenzen, sondern wieviele Tiere sich auf ihr befinden, wobei Tiger die Rehe und Hirsche vertreiben, natürlich nicht die Mammuts und Auerochsen, aber auch die Tiger können verschewut werden, dazu später etwas mehr. Im Gegenzug wurde die Bedeutung der Straßen, hier Flüsse erhöht, weil man an Flußläufen eine von 2 Hütten pro Spieler bauen kann und für den Fischbestand des Wasserlaufes Bonuspunkte einheimsen kann. Soweit so gut, zwar etwas anders, auch etwas komplizierter, aber eigentlich noch das gleiche, ja wenn die Sonderkarten nicht wären.
Wird ein Wald abgeschlossen, der Gold enthält bekommt nicht der Besitzer des Waldes, sondern der Leger der abschließenden Karte eine Sonderkarte, dies kann ein besondere Landschaftsteil sein, zum Beispiel Wald mit Pilz, See mit viel Fischbestand oder Wiese mit Auerochse, aber es gibt auch eine Karte mit der man eine Wiese zwangsweise in Besitz nehmen kann oder alle Tiger vertreiben kann, was dann auch wieder zu einer entscheidenden Wende führen kann.
Das meist 30 bis 45 Minuten dauernde Spiel bleibt spannend bis zum Legen der letzten der 79 Landschaftskarten, die neben 12 Sonderkarten, 30 Spielfiguten, 10 Hütten, 10 Holzscheiben zur vereinfachten Abrechnung der Wiesen und 5 Wertungskarten sowie natürlicher einer ausführlichen Spielanleitung zum Spielmaterial gehören, eines Spiel, daß wie seine Originalversion zum Preis von etwa 10,- bis 15,- Euro fast überall zu bekommen ist und für 2 - 5 Spieler geeignet ist und nach Schachtelaufdruck ab 8 Jahre, aber ich würde eher 10 bis 12 empfehlen, denn es ist doch schon etwas kompliziert.
Zwei Bemerkungen seinen am Schluß noch erlaubt. Zum einen eine Erklärung, warum je weniger Spieler desto besser, weil bei den meisten Spielen ist es ja umgekehrt, aber spielt man Carcassonne egal welche Version nur zu zweit bekommt man natürlich viel mehr Karten und hat dadurch viel mehr strategische Möglichkeiten, die bei fünf Spielern doch stark eingeschränkt sind. Zum zweiten sollten erfahrene Carcassonne-Spieler mit Neulingen doch eher die Original-Version spielen, denn bei Jäger und Sammler dürften sie keine Chance haben, was dann doch etwas unfair wäre. Und vielleicht noch eine dritte, denn so schön die Aufmachung auch ist, so sind manche wichtigen Details wie Tiere oder Pilze auf einigen karten doch schwer zu erkennen, so daß man besser immer zweimal hinschaut.
Ich persönlich spiele mal diese und mal jene Version, es lebe die Abwechslung und kann auch uneingeschränkt beide Empfehlen, wobei Jäger und Sammler aber doch schwieriger und komplizierter ist und deshalb auch mehr Übung und Erfahrung und ein höheres Einstiegsalter erfordert.
Wer auf der Suche nach einem wirklich spannenden Spiel ist oder allen Carcassonne-Junkies, die einen neuen Kick suchen, kann ich dieses Spiel nur empfehlen, das für wenig geld jede Menge und langfristigen Spielspaß bietet, weil jedes Spiel anders ist.
Sollte etwas Wichtiges oder Wissenswertes fehlen, so bin ich für Hinweise und Anregungen ebenso dankbar wie für jeden anderen Eurer hoffentlich wieder zahlreichen Kommentare, die herzlich willkommen sind wie immer und gegebenenfalls die Basis für ein Update bilden werden.
Danke für Euer Interesse sowie das Lesen und Bewerten meines Beitrages.
Liebe Grüße und einen wunderschönen Tag
Euer Gerd
© kerlimaus99 06.03.2003
Auch diesem liegt zunächst einmal das gleiche Spielprinzip zugrunde, reihum zieht jeder Spieler eine Landschaftskarte und kann diese dominoartig an gleiche anlegen und gegebenenfalls mit einer Figur für sich in Anspruch nehmen, wobei hier allerdings die Anzahl der Figuren noch geringer ist, denn hier gibt es nur sechs pro Spieler und deren Einsatz will gut überlegt sein, vor allem je weniger Mitspieler es gibt.
Da sich auch hier der Spielplan stets neu entwickelt und doch eine beträchtliche Größe annimmt, sollte man vor allem auch eine geeignet großen Tisch wählen, je größer je besser.
Wird ein Landschaftsteil vervollständig bekommt man die entsprechende Punktzahl und die Figur zurück, die dann wieder neu eingesetzt werden kann. Waren diese Landschaftsteile in der Grundversion Klöster, Straßen und Städte, es spielte ja auch im Mittelalter, so befinden wir und jetzt in Zivilisationsabschnitt Jäger und Sammler der Steinzeit und da sind es dann eben Flüsse und Wälder, wie die schon bekannten Wiesen, deren Bedeutung aber durchaus abgenommen hat und auch etwas verändert wurde. Es ist nämlich am Ende des Spiel nicht mehr wichtig, an wieviele andere Landschaftselement diese grenzen, sondern wieviele Tiere sich auf ihr befinden, wobei Tiger die Rehe und Hirsche vertreiben, natürlich nicht die Mammuts und Auerochsen, aber auch die Tiger können verschewut werden, dazu später etwas mehr. Im Gegenzug wurde die Bedeutung der Straßen, hier Flüsse erhöht, weil man an Flußläufen eine von 2 Hütten pro Spieler bauen kann und für den Fischbestand des Wasserlaufes Bonuspunkte einheimsen kann. Soweit so gut, zwar etwas anders, auch etwas komplizierter, aber eigentlich noch das gleiche, ja wenn die Sonderkarten nicht wären.
Wird ein Wald abgeschlossen, der Gold enthält bekommt nicht der Besitzer des Waldes, sondern der Leger der abschließenden Karte eine Sonderkarte, dies kann ein besondere Landschaftsteil sein, zum Beispiel Wald mit Pilz, See mit viel Fischbestand oder Wiese mit Auerochse, aber es gibt auch eine Karte mit der man eine Wiese zwangsweise in Besitz nehmen kann oder alle Tiger vertreiben kann, was dann auch wieder zu einer entscheidenden Wende führen kann.
Das meist 30 bis 45 Minuten dauernde Spiel bleibt spannend bis zum Legen der letzten der 79 Landschaftskarten, die neben 12 Sonderkarten, 30 Spielfiguten, 10 Hütten, 10 Holzscheiben zur vereinfachten Abrechnung der Wiesen und 5 Wertungskarten sowie natürlicher einer ausführlichen Spielanleitung zum Spielmaterial gehören, eines Spiel, daß wie seine Originalversion zum Preis von etwa 10,- bis 15,- Euro fast überall zu bekommen ist und für 2 - 5 Spieler geeignet ist und nach Schachtelaufdruck ab 8 Jahre, aber ich würde eher 10 bis 12 empfehlen, denn es ist doch schon etwas kompliziert.
Zwei Bemerkungen seinen am Schluß noch erlaubt. Zum einen eine Erklärung, warum je weniger Spieler desto besser, weil bei den meisten Spielen ist es ja umgekehrt, aber spielt man Carcassonne egal welche Version nur zu zweit bekommt man natürlich viel mehr Karten und hat dadurch viel mehr strategische Möglichkeiten, die bei fünf Spielern doch stark eingeschränkt sind. Zum zweiten sollten erfahrene Carcassonne-Spieler mit Neulingen doch eher die Original-Version spielen, denn bei Jäger und Sammler dürften sie keine Chance haben, was dann doch etwas unfair wäre. Und vielleicht noch eine dritte, denn so schön die Aufmachung auch ist, so sind manche wichtigen Details wie Tiere oder Pilze auf einigen karten doch schwer zu erkennen, so daß man besser immer zweimal hinschaut.
Ich persönlich spiele mal diese und mal jene Version, es lebe die Abwechslung und kann auch uneingeschränkt beide Empfehlen, wobei Jäger und Sammler aber doch schwieriger und komplizierter ist und deshalb auch mehr Übung und Erfahrung und ein höheres Einstiegsalter erfordert.
Wer auf der Suche nach einem wirklich spannenden Spiel ist oder allen Carcassonne-Junkies, die einen neuen Kick suchen, kann ich dieses Spiel nur empfehlen, das für wenig geld jede Menge und langfristigen Spielspaß bietet, weil jedes Spiel anders ist.
Sollte etwas Wichtiges oder Wissenswertes fehlen, so bin ich für Hinweise und Anregungen ebenso dankbar wie für jeden anderen Eurer hoffentlich wieder zahlreichen Kommentare, die herzlich willkommen sind wie immer und gegebenenfalls die Basis für ein Update bilden werden.
Danke für Euer Interesse sowie das Lesen und Bewerten meines Beitrages.
Liebe Grüße und einen wunderschönen Tag
Euer Gerd
© kerlimaus99 06.03.2003
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