Cardenal Mendoza Brandy Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 07/2004
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Summe aller Bewertungen
- Geschmack:
- Geruch:
- Wirkungsgrad:
- Nachwirkungen:
- Kultstatus:
Erfahrungsbericht von bjlghs
Ein ziemlich guter Cardinal
Pro:
Geschmack, Duft, Renomee, Nachgeschmack,
Kontra:
ein Brummschädel durch den Cardinal muß teuer erkauft werden
Empfehlung:
Ja
Unter den Guten ein ganz Guter
Alkoholische Getränke zu beschreiben, ist sicher immer sehr private Geschmacksausrichtung und situationsgebundene Empfindung. So ist das mit Weinen (hier immer wieder gut nachzuvollziehen, wenn man den im Urlaub so genossenen Wein zu Hause probiert und ohne die Urlaubsatmosphäre feststellt, dass er doch nicht so toll ist).
Den Cardinal Mendoza lernte ich in Spanien kennen (da war ich tatsächlich auch mal und nicht nur in Skandinavien). Ich hatte in einem schon öfter besuchten Lokal wieder einmal den Carlos Primero bestellt. Der Barkeeper fragte mich an diesem Abend, ob ich nicht mal etwas Besseres probieren wolle. Neuem gegenüber war ich Zeit meines Lebens aufgeschlossen und so kam ich erstmals mit dem \"Cardinal\" zusammen.
Und tatsächlich war der erste Eindruck, den der weiche, sanfte, vollmundige und so wenig beißende Weinbrand machte, ein sehr prägender. Meine Mutter sagte dereinst, als sie mich mit irgendeinem Fusel erwischt hatte: Junge, wenn du was trinkst, trink was Anständiges. Daran hab ich mich immer gehalten und der \"Cardinal\" passte da sehr gut in meine Getränkelandschaft.
Der Cardinal Mendoza soll in seiner ersten Herstellung auf das Jahr 1887 zu datieren sein. Der Name Cardinal Mendoza soll von einem Mann namens Don Pedro Gonzales de Mendoza stammen, der zwischen 1428 und 1495 gelebt hat. Er soll es zu Ehren und Einfluß im damaligen Spanien gebracht haben und als \"El Gran Cardinal de Espana\" in die Geschichte eingegangen sein.
Drei Komponenten beeinflussen den Geschmack des heutigen mittlerweile weltweit bekannten Cardinal Mendoza Weinbrandes :
- die Auswahl als hochwertig eingestufter Weine / Brennweine
- das Verfahren der Lagerung
- die Holzfässer, in denen der Weinbrand gelagert wird
Dieser Weinbrand wird heute ausschließlich in Holzfässern aus amerikanischer Eiche gelagert, was bedeutend zum markanten Geschmack beiträgt. Die verwendeten Fässer mussten zuvor ein paar Jahre als Sherryfässer dienen, ehe sie für die Lagerung des Cardinals verwendet werden dürfen.
Das traditionelle Umschichtungsverfahren (Criaderas) soll ebenfalls deutlichen Einfluß auf die Geschmacksausbildung des Weinbrandes haben. Dabei werden aus den unteren Fassreihen bestimmte Mengen abgezapft, die dann aus den oberen Fässern wieder aufgefüllt werden. So vermischen sich die einzelnen Lagerungen. Die durchschnittliche Lagerzeit soll rund 15 Jahre betragen, was sicher auch seinen heute nicht mehr ganz so hohen Wert ausmacht.
In einer Geschmacksbeschreibung des Herstellers steht etwas von dichtem Mahagonibraun und einer fülligen, geschmeidigen Süße. Ich möchte es mal so sagen: dieser exzellente spanische Edelbrandy hat ein sehr vielschichtes Geschmacksvolumen. Um ihn richtig genießen zu könnén, sollte man ihn zimmerwarm und in kleinen Dosen genießen. Dabei sollte jeder Schluck einmal komplett durch alle Hohlräume des Mundes gespült werden, ehe man ihn langsam die Kehle runtertropfen läßt, Wer dann noch der Meinung ist, er spüre nichts, sollte doch wieder Mineralwasser trinken.
Fazit:
Unter den guten Brandys dieser Welt ist der Cardinal Mendoza Brandy de Jerez ein besonders Guter. Preislich liegt er derzeit bei etwa 22 - 25 Euro in günstigeren Läden. Man kann in guten Alkoholika-Shops aber auch über 30 Euro berappen. Aber so oder so. Er ist sein Geld allemal Wert. Übrigens hab ich gerade einen solchen vor mir stehen. Skol!
Weitere Details
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Geruch: ausgezeichnet
Nachwirkungen: normal: Kater möglich
Alkoholische Getränke zu beschreiben, ist sicher immer sehr private Geschmacksausrichtung und situationsgebundene Empfindung. So ist das mit Weinen (hier immer wieder gut nachzuvollziehen, wenn man den im Urlaub so genossenen Wein zu Hause probiert und ohne die Urlaubsatmosphäre feststellt, dass er doch nicht so toll ist).
Den Cardinal Mendoza lernte ich in Spanien kennen (da war ich tatsächlich auch mal und nicht nur in Skandinavien). Ich hatte in einem schon öfter besuchten Lokal wieder einmal den Carlos Primero bestellt. Der Barkeeper fragte mich an diesem Abend, ob ich nicht mal etwas Besseres probieren wolle. Neuem gegenüber war ich Zeit meines Lebens aufgeschlossen und so kam ich erstmals mit dem \"Cardinal\" zusammen.
Und tatsächlich war der erste Eindruck, den der weiche, sanfte, vollmundige und so wenig beißende Weinbrand machte, ein sehr prägender. Meine Mutter sagte dereinst, als sie mich mit irgendeinem Fusel erwischt hatte: Junge, wenn du was trinkst, trink was Anständiges. Daran hab ich mich immer gehalten und der \"Cardinal\" passte da sehr gut in meine Getränkelandschaft.
Der Cardinal Mendoza soll in seiner ersten Herstellung auf das Jahr 1887 zu datieren sein. Der Name Cardinal Mendoza soll von einem Mann namens Don Pedro Gonzales de Mendoza stammen, der zwischen 1428 und 1495 gelebt hat. Er soll es zu Ehren und Einfluß im damaligen Spanien gebracht haben und als \"El Gran Cardinal de Espana\" in die Geschichte eingegangen sein.
Drei Komponenten beeinflussen den Geschmack des heutigen mittlerweile weltweit bekannten Cardinal Mendoza Weinbrandes :
- die Auswahl als hochwertig eingestufter Weine / Brennweine
- das Verfahren der Lagerung
- die Holzfässer, in denen der Weinbrand gelagert wird
Dieser Weinbrand wird heute ausschließlich in Holzfässern aus amerikanischer Eiche gelagert, was bedeutend zum markanten Geschmack beiträgt. Die verwendeten Fässer mussten zuvor ein paar Jahre als Sherryfässer dienen, ehe sie für die Lagerung des Cardinals verwendet werden dürfen.
Das traditionelle Umschichtungsverfahren (Criaderas) soll ebenfalls deutlichen Einfluß auf die Geschmacksausbildung des Weinbrandes haben. Dabei werden aus den unteren Fassreihen bestimmte Mengen abgezapft, die dann aus den oberen Fässern wieder aufgefüllt werden. So vermischen sich die einzelnen Lagerungen. Die durchschnittliche Lagerzeit soll rund 15 Jahre betragen, was sicher auch seinen heute nicht mehr ganz so hohen Wert ausmacht.
In einer Geschmacksbeschreibung des Herstellers steht etwas von dichtem Mahagonibraun und einer fülligen, geschmeidigen Süße. Ich möchte es mal so sagen: dieser exzellente spanische Edelbrandy hat ein sehr vielschichtes Geschmacksvolumen. Um ihn richtig genießen zu könnén, sollte man ihn zimmerwarm und in kleinen Dosen genießen. Dabei sollte jeder Schluck einmal komplett durch alle Hohlräume des Mundes gespült werden, ehe man ihn langsam die Kehle runtertropfen läßt, Wer dann noch der Meinung ist, er spüre nichts, sollte doch wieder Mineralwasser trinken.
Fazit:
Unter den guten Brandys dieser Welt ist der Cardinal Mendoza Brandy de Jerez ein besonders Guter. Preislich liegt er derzeit bei etwa 22 - 25 Euro in günstigeren Läden. Man kann in guten Alkoholika-Shops aber auch über 30 Euro berappen. Aber so oder so. Er ist sein Geld allemal Wert. Übrigens hab ich gerade einen solchen vor mir stehen. Skol!
Weitere Details
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Geruch: ausgezeichnet
Nachwirkungen: normal: Kater möglich
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