Casio FX 85 SA Testbericht

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ab 18,13
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Erfahrungsbericht von MaxTech

Mein Freund, der Taschenrechner, und ich...

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Lange Zeit musste ich ohne ihn auskommen, und ich muss euch sagen es ging mir gut und mir war eigentlich nicht so richtig bewusst, dass mir irgendetwas fehlte. Doch dann begab es sich, dass sich immer mehr die Vorstellung ausprägte Mathe LK zu belegen (siehe auch Bericht: Warum Mathe LK lebensnotwendig ist). Also ging ich auf die Suche nach einem Freund, der genau wie ich Zahlen und Operationen mathematischer Prozesse zu schätzen weiß. Relativ schnell wurde ich auf meinen seid dem Tag innigen Freund den Casio fx-85s aufmerksam. Bis zum heutigen tag hab ich die investierten 40 DM nicht bereut.

Was ist ein Taschenrechner?
Allgemein gesprochen ist ein Taschenrechner ein kleiner kompakter Addierer, der es versteht innerhalb kürzester Zeit, basierend auf optimierten Algorithmen, Binärzahlen zu addieren. Also nicht viel anderes als eurer Computer – jedoch nicht ganz so multifunktional ausgerichtet. Auch sollte man erwähnen, dass ein heutiger Taschenrechner mehr Schaltkreise und eine deutlich schnellere Verarbeitung als die Apollo Kapsel besitzt...
Für mich ist ein Taschenrechner ein Freund, ein kleines nützliches Tool, das es ermöglicht kompliziertere Funktionen in kurzer Zeit durch Betätigung kleiner Tasten zu nutzen...

Was unterscheidet einen guten Taschenrechner von einem normalen?
Kurz gesprochen: nicht, gar nichts, nada, niente, absolut zero...
Bis auf oben erwähnte Tasten...

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Exkurs für mathematisch interessierte:
Denn eigentlich lässt sich jede mathematische Operation, definiert im System unserer Zahlen, wieder auf die Verknüpfung (normale Addition +) zurück führen. Das einfachste Beispiel ist die definierte S-Multiplikation im Zahlensystem (normale Multiplikation), denn a*b ist ja nichts anderes als a+a+...+a genau b mal. Auch ist die Subtraktion nichts anderes als die Verknüpfung mit dem negativen Element einer Zahl. Zur Anschauung: + (-a)...

Dies lässt sich auch für alle anderen niedlichen kleinen Operationen wie: Potenzen, Fakultäten, Wurzel, Logarithmen (wobei das etwas schwieriger ist) zeigen...

Exkurs Ende
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So nachdem wir also wissen, dass so ein komplizierter Taschenrechner eigentlich nur da ist, um schön auszusehen, muss ich euch doch von dem eleganten schwarzen Mantel Display mit hell-grauen Normalentasten (Ziffern, + , - , *, / , = , . ) und den dunkel-grauen Funktionstasten berichten, die gepaart mit dem schlichten 8 Ziffern Display, das durch seine Schlichtheit in einem post-modernen Industrielook zu überzeugen weiß, ein interessantes und zweckgebundenes Design vermitteln.
In der Funktionalität überzeugt, der heute standardisierte 2 Power Betrieb (Solar und Batterie). Hilft deutlich dabei einen Taschenrechner zu besitzen, der etliche Jahre ohne Batteriewechsel auskommt, auch sehr überzeugend ist der eingebaute Standby Modus – also es gibt keinen Ein- Ausschaltknopf mehr, den man vergessen könnte zu betätigen.

Was kann er nun?
Mein Freund beherrscht sicher die Grundrechenarten in einem 8 stelligem Zahlenintervall, ebenso sind ihm die darauf aufbauenden Operationen der Potenzen und Wurzeln, sowie der Logarithmen und Exponentialfunktion bekannt; auch versteht er es vortrefflich mit Fakultäten ( 5! = 5*4*3*2*1 ) umzugehen. Des weiteren sind ihm die trigonometrischen Funktionen (sin, cos, tan) und darauf basierende Umkehrfunktionen verständlich. Diese er sowohl in Grad als auch Radien beherrscht. Und natürlich sind meinem Freund auch die hyperbolischen Funktionen ein Begriff...

*Warnung: Kommt bloss nicht auf die Idee ihn abwerben zu wollen...


Wofür braucht man so ein Ding?
So ein kleines nützliches Gerät, braucht man genau dann, wenn man eben nicht genügend Zeit hat sich mit dem Eintippen der Zahlen mit gleichzeitiger Rückführung auf die Addition oder Multiplikation zu beschäftigen, also eigentlich genau dann wenn man am arbeiten ist oder eine Klausur schreiben muss – Aufgaben anderer Art können hier natürlich auch gelöst werden. Ich für meinen teil also, wenn es gilt unsere Statistik Aufgaben zu lösen.

Sehr lustig auch ist, dass um so weiter man in der Mathematik kommt, desto mehr ähnelt der Gebrauch eines Taschenrechners einer Normalverteilungskurve (ist auf jedem Zehn Mark Schein).

An dieser Stelle eine kleine Anmerkung:
In jeder Klausur/ Arbeit steht meist irgendwo ein netter Satz „Benutzung eines nicht programmierbaren Taschenrechners!“. Da aber jeder normale Taschenrechner eine Speicherfunktion (meist M wie Memory) besitzt, schließt oben zitierter Satz die Benutzung eben fast aller Rechengeräte aus, da man so einen Speicher dynamisch beschreiben, löschen oder bearbeiten kann, also dieser kleine Speicher programmierbar ist...

Fazit
Mein Freund der Taschenrechner ist jetzt schon einige Jährchen alt (5) und läuft und schnurrt noch wie man ersten Tag, auch wenn ich mal kurz in meiner USA Zeit fremdgegangen bin. In unserer HighSchool gab es so lustige TI-85 mit Graphik Option, die allerdings sich nicht für den Schul- oder Unibetrieb eignen, da diese wirklich programmierbar sind – gab ein Paar lustige kleine Spielchen...
Es sei noch erwähnt, dass diesem Taschenrechner eigentlich nur die Darstellung von Binärzahlen oder anderen Zahlensystemen fehlt – aber das ist nun wirklich nicht schwer umzurechnen, wobei Kontrolle ist besser!

Gruß,
MaxTech

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