Century Child - Nightwish Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Cover-Design:
- Klangqualität:
Erfahrungsbericht von marioh1
EIN WUNDERBARES ALBUM !!!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe Leser!!!
Heute wieder etwas aus meinem CD Regal.
Genauer gesagt möchte ich mich heute einem weiteren Longplayer der Band Nightwish zuwenden.
Das neue Album „ONCE“ steht bereits in den Startlöchern, aber noch nicht in den Plattenläden.
Und für den heutigen Bericht habe ich mit den momentan aktuellen Longplayer ausgesucht.
*************************
NIGHTWISH
Century Child
*************************
Erschienen ist diese Scheibe im Jahre 2002 und ist mit 10 Tracks bestückt.
Dem Hörer stehen dann insgesamt knapp 50 Minuten Spieldauer bevor.
Vorweg kann ich sagen, dass die 14 Euro im Fachhandel oder die 7 Euro bei ebay einen sehr gute Investition sind, zumindest aus meiner Sicht.
Gleich zu Beginn startet das Album mit einem sehr atmosphärischen Chorelement, bis dann das Drum und die Gitarren einsetzen. Der männliche Sprechgesang wird dann durch die weibliche Stimme abgelöst.
Der Titel ist sehr rhythmisch und abwechslungsreich in einer mittelschnellen Gangart.
Besonders gut gefällt mir die Instrumentalisierung zwischen den Strophen.
Ein sehr guter Opener, der nicht zuletzt durch seine Tempowechsel sehr interessant aufgebaut ist.
Bombastisch beginnt der zweite Track mit einen Chor und richtig fettem Sound.
Bissige Riffs wuchtige Drumschläge verleihen dem Song eine enorme Power.
Das Chorelement durchzieht den ganzen Song und stellt einen guten Kontrast zu der doch sonst recht harten und abgehackt wirkenden Mucke dar.
Ganz klar einer meiner Lieblingstracks dieser Langrille.
Ungewöhnlich ist der dritte Song.
Er beginnt wieder mit einem Chorgesang ohne Musik und dann setzt ein flottes Keyboardspiel ein.
Dann gelangen wir zum eigentlichen Gesangspart der diesmal nicht von Tarja gesungen wird. Gelegentlich blitzt die weibliche Stimme auf aber eher im Hintergrund.
Ein gelungene Abwechslung in einem gelungenen Song, der mich vor allem durch sein rasantes Tempo entzückt und als Kontrast dazu eine ruhige Passage aufweisen kann, wo Tarja dann ihre Qualitäten unter Beweis stellt.
Auch diesen Song mag ich sehr gern.
Nach der soeben verklungenen Highspeed Nummer starten wir in einen recht ruhigen Song mit einer hervorragenden Orchesterbegleitung und einem bezaubernden Gesang.
Der etwas lebhafte Refrainpart peppt den Song recht gut auf.
Die Harmonie zwischen Orchester und Band gefällt mir hier sehr gut.
Weiter geht’s Track 5 „Slaying the Dreamer“ der mit einen rassigen Gitarrenspiel beginnt und das Drum lässt nicht lange auf sich warten.
Ein Song der fast reinrassig metallisch ist, eher ungewöhnlich für Nightwish, aber eine andere und durchaus hörbare Fassette der Band.
Neben Tarja die in diesem Song nicht so richtig gut rüberkommt, blitzt auch der männliche Sangeskollege auf.
Number 6 beginnt sehr seicht und zart mit einer Streicheruntermalung am Anfang und einem superweichem Gesang.
Schnell erkennt der Hörer, dass hier eine sehr schöne Ballade heranwächst.
Im verlauf gesellen sich die Gitarren und das Drum hinzu, sowie einige orchestrale Elemente.
Eine sehr schöne Komposition mit einem sehr schönen Gesang.
Wiederum ruhig beginnt der 7te Song mit einer Keyboardpassage und ebenso ruhig setzt der Gesang ein.
Alles deutet darauf hin, dass eine weitere Ballade im Anmarsch ist, aber nicht ganz, denn nach knapp einer Minute setzten die Donnerschläge des Drum ein und die Gitarren setzen ein und das Tempo wird reichlich schneller.
Ein etwas melancholischer Gesang gepaart mit rassigen Riffs bildet ein schönes und interessantes Paar.
Insgesamt sehr schön melodisch und mit einigen gelungenen Tempowechseln.
Gitarren und Streicher eröffnen Track 8 und wenig später setzt die gesamte Band ein.
Vom tempo her eher gemächlich, aber enorm druckvoll und voller Dynamik. Filigrane Gitarrenriffs und aggressive Bassläufe ausgedehnte Keyboardeinlagen zeichnen diesen Song aus, dem es an Atmosphäre nicht mangelt.
„The Phantom of the Opera“ dürfte wohl jedem ein Begriff sein und dieses musikalische Thema wird hier sehr schön interpretiert und zählt für mich zu den besten Stücken der Scheibe.
Gesanglich perfekt inszeniert Part 1 an die weibliche Stimme, Part 2 an die Männliche Stimme und Part 3 ein eifriges Aufeinandertreffen.
Nicht nur durch den anspruchsvollen Gesang, sondern auch die Musikalische Verarbeitung ist hervorragend.
Wuchtig und bombastisch und einfach geil endet dieser Song.
Song 10 besticht schon durch sein Spieldauer die über 10 Minuten aufweisen kann, auch wenn ich während des Hörens das Gefühl habe, dass ich mehrere Songs höre, denn die einzelnen Parts unterscheiden sich doch recht stark.
Das kommt dem Song sehr zu gute, da er trotz der Länge an keiner Stelle langweilig wirkt.
Er verkörpert eigentlich alles was Nightwish ausmacht, die ruhigen sinnlichen Part, die harten rockigen, schnelle sowie auch langsame Passagen, mal reines Metall und mal die bombastische orchestrale Atmosphäre und nicht zu vergessen die gesanglichen Meisterstücke.
Ein hammergeiler Abschluss einer hammergeilen Scheibe.
Tracklist:
1. Bless The Child
2. End Of All Hope
3. Dead To The World
4. Ever Dream
5. Slaying The Dreamer
6. Forever Yours
7. Ocean Soul
8. Feel For You
9. The Phantom Of The Opera
10. Beauty Of The Beast
Mein Fazit
*********
Was bleibt unterm Strich?
Ein Meisterleistung die Nightwish hier abgeliefert habe, ein Album, das an keiner Stelle schwächelt, alle zehn Tracks sind meisterhaft.
Sehr Empfehlenswert!!!
Daher 5 von 5 möglichen Sternen.
In diesem Sinne ….
Vielen Dank für Euer Interesse.
Mario
© marioh1 2004-20-02 für ciao & yopi
Heute wieder etwas aus meinem CD Regal.
Genauer gesagt möchte ich mich heute einem weiteren Longplayer der Band Nightwish zuwenden.
Das neue Album „ONCE“ steht bereits in den Startlöchern, aber noch nicht in den Plattenläden.
Und für den heutigen Bericht habe ich mit den momentan aktuellen Longplayer ausgesucht.
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NIGHTWISH
Century Child
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Erschienen ist diese Scheibe im Jahre 2002 und ist mit 10 Tracks bestückt.
Dem Hörer stehen dann insgesamt knapp 50 Minuten Spieldauer bevor.
Vorweg kann ich sagen, dass die 14 Euro im Fachhandel oder die 7 Euro bei ebay einen sehr gute Investition sind, zumindest aus meiner Sicht.
Gleich zu Beginn startet das Album mit einem sehr atmosphärischen Chorelement, bis dann das Drum und die Gitarren einsetzen. Der männliche Sprechgesang wird dann durch die weibliche Stimme abgelöst.
Der Titel ist sehr rhythmisch und abwechslungsreich in einer mittelschnellen Gangart.
Besonders gut gefällt mir die Instrumentalisierung zwischen den Strophen.
Ein sehr guter Opener, der nicht zuletzt durch seine Tempowechsel sehr interessant aufgebaut ist.
Bombastisch beginnt der zweite Track mit einen Chor und richtig fettem Sound.
Bissige Riffs wuchtige Drumschläge verleihen dem Song eine enorme Power.
Das Chorelement durchzieht den ganzen Song und stellt einen guten Kontrast zu der doch sonst recht harten und abgehackt wirkenden Mucke dar.
Ganz klar einer meiner Lieblingstracks dieser Langrille.
Ungewöhnlich ist der dritte Song.
Er beginnt wieder mit einem Chorgesang ohne Musik und dann setzt ein flottes Keyboardspiel ein.
Dann gelangen wir zum eigentlichen Gesangspart der diesmal nicht von Tarja gesungen wird. Gelegentlich blitzt die weibliche Stimme auf aber eher im Hintergrund.
Ein gelungene Abwechslung in einem gelungenen Song, der mich vor allem durch sein rasantes Tempo entzückt und als Kontrast dazu eine ruhige Passage aufweisen kann, wo Tarja dann ihre Qualitäten unter Beweis stellt.
Auch diesen Song mag ich sehr gern.
Nach der soeben verklungenen Highspeed Nummer starten wir in einen recht ruhigen Song mit einer hervorragenden Orchesterbegleitung und einem bezaubernden Gesang.
Der etwas lebhafte Refrainpart peppt den Song recht gut auf.
Die Harmonie zwischen Orchester und Band gefällt mir hier sehr gut.
Weiter geht’s Track 5 „Slaying the Dreamer“ der mit einen rassigen Gitarrenspiel beginnt und das Drum lässt nicht lange auf sich warten.
Ein Song der fast reinrassig metallisch ist, eher ungewöhnlich für Nightwish, aber eine andere und durchaus hörbare Fassette der Band.
Neben Tarja die in diesem Song nicht so richtig gut rüberkommt, blitzt auch der männliche Sangeskollege auf.
Number 6 beginnt sehr seicht und zart mit einer Streicheruntermalung am Anfang und einem superweichem Gesang.
Schnell erkennt der Hörer, dass hier eine sehr schöne Ballade heranwächst.
Im verlauf gesellen sich die Gitarren und das Drum hinzu, sowie einige orchestrale Elemente.
Eine sehr schöne Komposition mit einem sehr schönen Gesang.
Wiederum ruhig beginnt der 7te Song mit einer Keyboardpassage und ebenso ruhig setzt der Gesang ein.
Alles deutet darauf hin, dass eine weitere Ballade im Anmarsch ist, aber nicht ganz, denn nach knapp einer Minute setzten die Donnerschläge des Drum ein und die Gitarren setzen ein und das Tempo wird reichlich schneller.
Ein etwas melancholischer Gesang gepaart mit rassigen Riffs bildet ein schönes und interessantes Paar.
Insgesamt sehr schön melodisch und mit einigen gelungenen Tempowechseln.
Gitarren und Streicher eröffnen Track 8 und wenig später setzt die gesamte Band ein.
Vom tempo her eher gemächlich, aber enorm druckvoll und voller Dynamik. Filigrane Gitarrenriffs und aggressive Bassläufe ausgedehnte Keyboardeinlagen zeichnen diesen Song aus, dem es an Atmosphäre nicht mangelt.
„The Phantom of the Opera“ dürfte wohl jedem ein Begriff sein und dieses musikalische Thema wird hier sehr schön interpretiert und zählt für mich zu den besten Stücken der Scheibe.
Gesanglich perfekt inszeniert Part 1 an die weibliche Stimme, Part 2 an die Männliche Stimme und Part 3 ein eifriges Aufeinandertreffen.
Nicht nur durch den anspruchsvollen Gesang, sondern auch die Musikalische Verarbeitung ist hervorragend.
Wuchtig und bombastisch und einfach geil endet dieser Song.
Song 10 besticht schon durch sein Spieldauer die über 10 Minuten aufweisen kann, auch wenn ich während des Hörens das Gefühl habe, dass ich mehrere Songs höre, denn die einzelnen Parts unterscheiden sich doch recht stark.
Das kommt dem Song sehr zu gute, da er trotz der Länge an keiner Stelle langweilig wirkt.
Er verkörpert eigentlich alles was Nightwish ausmacht, die ruhigen sinnlichen Part, die harten rockigen, schnelle sowie auch langsame Passagen, mal reines Metall und mal die bombastische orchestrale Atmosphäre und nicht zu vergessen die gesanglichen Meisterstücke.
Ein hammergeiler Abschluss einer hammergeilen Scheibe.
Tracklist:
1. Bless The Child
2. End Of All Hope
3. Dead To The World
4. Ever Dream
5. Slaying The Dreamer
6. Forever Yours
7. Ocean Soul
8. Feel For You
9. The Phantom Of The Opera
10. Beauty Of The Beast
Mein Fazit
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Was bleibt unterm Strich?
Ein Meisterleistung die Nightwish hier abgeliefert habe, ein Album, das an keiner Stelle schwächelt, alle zehn Tracks sind meisterhaft.
Sehr Empfehlenswert!!!
Daher 5 von 5 möglichen Sternen.
In diesem Sinne ….
Vielen Dank für Euer Interesse.
Mario
© marioh1 2004-20-02 für ciao & yopi
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