China Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 05/2010
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Erfahrungsbericht von zitrol
Das große Land China ganz, ganz klein...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Zumindest im Bereich des Fußballs gilt China als ein Zwerg und dieses Image konnten sie bei dieser WM 2002 auch sicherlich nicht ablegen.
Vor dem WM-Turnier konnte oder wollte sich eigentlich niemand so genau festlegen, was denn den Stellenwert Chinas in der Welt des Fußballs angeht.
Nun sind wir doch merklich schlauer geworden, denke ich, denn China bot in allen drei Spielen der Vorrunde eine schwache Leistung.
Ob sie womöglich doch mehr zu leisten vermögen, möchte ich dahingestellt sein lassen, denn dies kann ich erstens nicht beurteilen und zweitens läßt zumindest die Vorstellung Chinas kein allzu großes Potential vermuten...
Woran dies liegen kann, könnte mehrere Gründe haben.
An der Klasse ihres Trainers Milutinovic möchte ich dies nicht festmachen, denn diesen trifft aller Wahrscheinlichkeit nach keine Schuld.
Milutinovic war nämlich in seiner Funktion als Weltenbummler bei den vergangenen Weltmeisterschaften schon Trainer von Mexiko, Saudi-Arabien, Nigeria und Costa Rica und erreichte jedesmal mit diesen Teams bei einer WM mindestens das Achtelfinale, das ist Rekord!
Daran wird es also nicht in erster Linie gelegen haben, denke ich.
Wie sieht es mit den einzelnen Spielern aus.
Bis auf einen Stürmer, der beim Zweitligisten Eintracht Frankfurt spielt, war mir keiner ein Begriff.
Richtig in Erinnerung geblieben ist mir schließlich nach dem Ausscheiden der Chinesen auch keiner, denn so richtig auf sich aufmerksam gemacht hat eigentlich keiner, glaube ich.
In erster Linie fällt die mangelhafte Offensive auf, diese zeigte sich wirklich erschreckend schwach.
Chancen wurden sich nur ganz, ganz wenige in den drei Spielen bei dieser WM erspielt und bot sich einmal dann doch tatsächlich eine solche, mußten wir fast durchweg einen stümperhaften Abschluß erleben.
Das klingt zwar hart, entsprach aber meiner Ansicht nach der nackten Realität!
Die Kopfbälle und Torschüsse, welche das Team China auf das gegnerische Tor abgab, waren fast schon lächerlich, folgerichtig erzielten die Asiaten KEIN einziges Tor!
Dem 0:2 gegen die (ebenfalls nicht besonders auftrumpfenden) Mannen aus Costa Rica folgte ein 0:4 gegen Brasilien, dem schließlich noch ein 0:3 gegen die Türkei folgte.
Somit standen erbärmliche 0 Punkte und 0:9 Tore am Ende zu Buche, ojemine!
Meines Erachtens waren die Chinesen insbesondere beim 0:4 gegen Brasilien noch gut bedient, es hätte also noch schlimmer kommen können.
Der Angriff war somit seinen Namen nicht wert und auch die Abwehr verdiente bei China ihren Namen eigentlich nicht wirklich!
Mögliche Ursache für die klägliche Darbietung der Chinesen ist die tatsache, daß praktisch keine \"Fußball-Äusländer\" nach China \"importiert\" werden. Solche haben bekanntlich ja auch für einen kleinen Aufschwung in Japan in Sachen Fußball gesorgt, die vielbelächelte J-League in Japan holte sich nämlich in den letzten knapp 10 Jahren beständig die alternden Stars aus Europa und Übersee. In China ist man noch lange nicht soweit, wenn überhaupt, doch dies hat natürlich ganz andere (politische) Ursachen...
Allein ein ausländischer Trainer nebst Beraterstab reichen da wohl nicht aus, um in Sachen Technik und Taktik auf höchstem Niveau mithalten zu können.
Gute Kondition und ein gesunder Kampfeswille (sollte eigentlich von jedem Fußballprofi bei einer WM Pflicht sein, ist aber nicht so!) allein reichen somit nicht aus, China wurde als zweitschlechtestes Team der gesamten WM 2002 (nach Saudi-Arabien) mühelos nach Hause geschickt...
Vor dem WM-Turnier konnte oder wollte sich eigentlich niemand so genau festlegen, was denn den Stellenwert Chinas in der Welt des Fußballs angeht.
Nun sind wir doch merklich schlauer geworden, denke ich, denn China bot in allen drei Spielen der Vorrunde eine schwache Leistung.
Ob sie womöglich doch mehr zu leisten vermögen, möchte ich dahingestellt sein lassen, denn dies kann ich erstens nicht beurteilen und zweitens läßt zumindest die Vorstellung Chinas kein allzu großes Potential vermuten...
Woran dies liegen kann, könnte mehrere Gründe haben.
An der Klasse ihres Trainers Milutinovic möchte ich dies nicht festmachen, denn diesen trifft aller Wahrscheinlichkeit nach keine Schuld.
Milutinovic war nämlich in seiner Funktion als Weltenbummler bei den vergangenen Weltmeisterschaften schon Trainer von Mexiko, Saudi-Arabien, Nigeria und Costa Rica und erreichte jedesmal mit diesen Teams bei einer WM mindestens das Achtelfinale, das ist Rekord!
Daran wird es also nicht in erster Linie gelegen haben, denke ich.
Wie sieht es mit den einzelnen Spielern aus.
Bis auf einen Stürmer, der beim Zweitligisten Eintracht Frankfurt spielt, war mir keiner ein Begriff.
Richtig in Erinnerung geblieben ist mir schließlich nach dem Ausscheiden der Chinesen auch keiner, denn so richtig auf sich aufmerksam gemacht hat eigentlich keiner, glaube ich.
In erster Linie fällt die mangelhafte Offensive auf, diese zeigte sich wirklich erschreckend schwach.
Chancen wurden sich nur ganz, ganz wenige in den drei Spielen bei dieser WM erspielt und bot sich einmal dann doch tatsächlich eine solche, mußten wir fast durchweg einen stümperhaften Abschluß erleben.
Das klingt zwar hart, entsprach aber meiner Ansicht nach der nackten Realität!
Die Kopfbälle und Torschüsse, welche das Team China auf das gegnerische Tor abgab, waren fast schon lächerlich, folgerichtig erzielten die Asiaten KEIN einziges Tor!
Dem 0:2 gegen die (ebenfalls nicht besonders auftrumpfenden) Mannen aus Costa Rica folgte ein 0:4 gegen Brasilien, dem schließlich noch ein 0:3 gegen die Türkei folgte.
Somit standen erbärmliche 0 Punkte und 0:9 Tore am Ende zu Buche, ojemine!
Meines Erachtens waren die Chinesen insbesondere beim 0:4 gegen Brasilien noch gut bedient, es hätte also noch schlimmer kommen können.
Der Angriff war somit seinen Namen nicht wert und auch die Abwehr verdiente bei China ihren Namen eigentlich nicht wirklich!
Mögliche Ursache für die klägliche Darbietung der Chinesen ist die tatsache, daß praktisch keine \"Fußball-Äusländer\" nach China \"importiert\" werden. Solche haben bekanntlich ja auch für einen kleinen Aufschwung in Japan in Sachen Fußball gesorgt, die vielbelächelte J-League in Japan holte sich nämlich in den letzten knapp 10 Jahren beständig die alternden Stars aus Europa und Übersee. In China ist man noch lange nicht soweit, wenn überhaupt, doch dies hat natürlich ganz andere (politische) Ursachen...
Allein ein ausländischer Trainer nebst Beraterstab reichen da wohl nicht aus, um in Sachen Technik und Taktik auf höchstem Niveau mithalten zu können.
Gute Kondition und ein gesunder Kampfeswille (sollte eigentlich von jedem Fußballprofi bei einer WM Pflicht sein, ist aber nicht so!) allein reichen somit nicht aus, China wurde als zweitschlechtestes Team der gesamten WM 2002 (nach Saudi-Arabien) mühelos nach Hause geschickt...
28 Bewertungen, 1 Kommentar
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16.03.2007, 15:28 Uhr von hjid55
Bewertung: sehr hilfreichSh & lg Sarah
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